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Smash High (MMFF)

MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / Gen
Kirby Mario Ness Solid Snake Sonic Zelda
22.09.2010
13.05.2011
14
20.203
 
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22.09.2010 998
 
Tom war der erste. Als alle Schüler sich wieder beruhigt hatten, denn nach Lyndis plötzlichem verschwinden war eine heftige Diskussion zwischen ihnen ausgebrochen, trug Moe ihnen auf, sich in einer Reihe aufzustellen. Natürlich wollte niemand der erste sein. Wer weiß, was dieser rätselhafte Schwertkämpfer für seltsame Versuche durchführen würde, um die perfekte Waffe für sie zu finden?
Letztendlich merkte Tom aber, dass er viel besser sichtbar wäre, würde er vorne in der Reihe stehen. Folglich nahm er seine neue Position ein und starrte die anderen an, da ihm die Lippen zum Grinsen fehlten. Mit einem hastigen Griff in den Nacken holte Moe ihn aber wieder zurück auf den Boden der Tatsachen und schleifte ihn hinter sich her.
Sie bewegten sich, anders als Lyndis zuvor, nicht direkt auf den Altbau zu, sondern gingen zu dem linken Nebenbau, dem sanduhrförmigen. Eine elektrische Tür öffnete sich bei ihrem Näherkommen, und der Lehrer betrat eine gläserne Halle, von der etliche Gänge abzweigten, alle mit einer Tür versehen. Zielstrebig ging der Lehrer auf eine von ihnen zu und riss sie weit auf, ein langer Gang tat sich auf, an dessen Ende helle Lampen leuchteten. Mit einem Scheppern zog er Tom hinter sich her in den lichtdurchfluteten Raum.
Das Licht war von locker fünfzehn elektrischen Birnen gekommen, die den ganzen Raum bis ins kleinste Detail erleuchtet hätten, hätte es kleine Details gegeben. An sämtlichen Wänden hingen sehr dünne Vorhänge, sicher neun pro Wand. Sie alle waren weiß und sie alle waren zugezogen. Doch letztendlich waren sie alle mit schlanken Kabeln in ein Schaltpult eingestöpselt, hinter das der Waffenmeister sich nun setzte.
„Setzen!“ kam es aus seinem Mund und Tom, der bisher versucht hatte, die Kabel zu betasten, zuckte zusammen und sackte auf den Stuhl der dem Schaltpult gegenüber stand. Nun mit freundlicherem Tonfall ergriff Moe wieder das Wort. „Auf meiner Liste steht, dein Name wäre Tom. Tom Daniels, Schöpfung von Professor Daniels, einem der führenden Wissenschafter des vierten Universums. Ist das korrekt?“
„Ja, mein Papa ist Professor Daniels, der hat mich gebaut. Aber was ist das vierte Universum?“ Fragend blickte er zu dem Lehrer auf, der in verschiedenen Papieren stöberte, welche auf dem Schaltpult lagen. „Deine Heimat! Hat Daniels dir nichts von der Multiversalforschung erzählt? Er war maßgeblich an ihrer Entwicklung beteiligt und hat in nahezu jeder Welt eine wissenschaftliche Studie darüber veröffentlicht.
Sieh mal, es gibt mehrere tausend verschiedene Universen. Wie zum Beispiel leben im Universum Nummer 49. Wir benennen alle Universen mit Nummern. Du kommst aus Welt 4 aber es gibt auch noch andere Universen, die deinem sehr ähnlich sind, die sich aber doch unterscheinden. So ist es zum Beispiel mit dem Universum von Milou. Ihre Welt sieht genauso aus wie deine, aber in ihrer, der Welt 7 gibt es Magie, dafür aber keine Robotertechnik. Verstehst du?“
Tat er nicht. „Ja... ungefähr...“ flunkerte er. Kein Wunder dass die anderen so absonderlich waren, wenn sie aus anderen Welten kamen. Dann war er also nur in seiner Welt normal... und diese seltsamen Aliens mit denen er nun eine Schule besuchen würde, auch. Mit seiner Antwort zufrieden fuhr Moe mit Toms Befragung fort.
„Du hast also schon einen natürlichen Kampfmechanismus eingebaut.“ Mit einem schnellen Rucken seines Armes zog Moe ein blaues Blatt mit weißem Karomuster und hastigen Linien hervor. „Wie ich aus deinen Blaupausen entnehme, kannst du deine Hände jeh nach Fingerhaltung und mithilfe eines Rotor-Motors sowohl als Kreissäge, als auch als Stichbohrer verwenden. In den Handflächen sind außerdem Störsender eingebaut, mit denen du elektrische Geräte deaktivieren kannst. Ist das korrekt?“ beendete er seine Befragung erneut.
„Ja und ich kann meine Arme ganz lang machen!“ kam es begeistert von dem Roboter. „Soll ich dir das alles mal zeigen?“ „Nein nicht nötig...“ erwiederte Moe nur, weiterhin stöbernd. „Ich vertraue Daniels' Skizzen vollkommen.“ Nach wenigen Minuten weiteren Suchens legte Moe die Papiere letztendlich wieder hin und legte sie auf den Boden, um das komplette Pult freizuhaben. „Du bist bereits äußerst fähig was den Nahkampf betrifft, jedoch muss ich leider bemerken, das deine Außenhülle nicht sehr robust ist, zwar immernoch robuster als eine Menschenhaut, aber nicht einmal aus Edelstahl.
Ich kann nur schließen dass bei deiner Erbauung mehr auf Menschenähnlichkeit als auf Kampffähigkeit gesetzt wurde. Daher rate ich als Waffenexperte zu einer Waffe, die die Gegner von dir fern hält, oder sie zu Boden wirft, so dass sie deinen gefährlichen Angriffen wehrlos ausgeliefert sind.
Mit theatralischer Geste drückte der Lehrer einen der Knöpfe auf dem Schaltpult und einer der Vorhänge tat sich auf. Kurz von dem glänzenden Metall dahinter geblendet schloss Tom die Augen und rebootete auf Lichtunempfindlichkeits-Modus, ehe er die Augen wieder öffnete. Zahlreiche kompliziert gearbeitete Waffen lagen auf der Auslage und glänzten, funkelten und wirkten allgemein überwältigend.
Moe war bereits aufgestanden und sah die verschiedenen Konstruktionen nach der richtigen für den jungen Roboter durch. „Repulsor 3.0... Schreckweck 08/16... Portal-Gun Blue... Portal-Gun Orange... Ah!“ Triumphierend zog er einen Gegenstand hervor, der wie das Faschingsmodell eines Revolvers wirkte. „Der Deflektor Beta 1.5. Das perfekte Werkzeug zum fönen der Haare, oder um sich unerwünschte Gegner unter 10 Kilo Körpergewicht vom Leib zu halten. Hier, bitteschön.“ Er legte die Waffe, die nebenbei die kleinste im ganzen Schrank gewesen war, in die Metallklauen des Roboters. Dieser freute sich trotzdem wie ein Honigkuchenpferd und steckte das Objekt in seinen Rucksack. Ein leises empörtes Blöken ertönte, als das winzige Klonschaf, dass er von seinem Zuhause mitgenommen hatte, von der Waffe getroffen wurde, dann schloss Tom den Rucksack.
„Du wirst in meinem Unterricht diese Waffe ausbauen und sie nach und nach auf ein weit höheres Kampflevel bringen. Letztendlich sollte es dir damit gelingen, sogar Bowser durch drei Wände zu pusten. Jetzt verlass bitte den Raum und merk dir den Weg gut, denn danach bringst du Milou hierher. Sie bekommt als nächstes ihre Waffe.“

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Sorry für das kurze Kapitel :)
Ich werde aus allen Waffenvergaben jedesmal ein eigenständiges Kapi machen, daher fallen die recht kurz aus (Sind aber auch schneller zu schreiben, also häufiger zu erwarten).

mfg. Raphael
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