Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Historie / Judith

Judith

von Melmoth
GeschichteDrama / P16
21.09.2010
21.09.2010
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„Dann ging sie zum Bettpfosten am Kopf des Holofernes und nahm von dort sein Schwert herab. Sie ging ganz nahe zu seinem Lager hin, ergriff sein Haar und sagte: Mach mich stark, Herr, du Gott Israels, am heutigen Tag!“
(Jdt 13,6-7)


Judith

Im Haus des Lagerkommandanten Heinrich M.
26. Februar 1945


Sie soll es sein. Sie mit den eingefallenen Wangen und den verlausten Haarbüscheln auf ihrem unsorgfältig geschorenen Kopf. Sie mit der Bitterkeit von Jahrhunderten in ihrer zwanzigjährigen Stimme.
Niemand sonst soll es sein. Nicht die Feinde und nicht meine Frau. Vor allem nicht meine Frau. Nicht die brave Bürgerstochter, deren Mut nicht bis zur Tür des Medizinschränkchens reichen würde.
Nur sie.

Als einzige ihrer Familie ist sie übrig geblieben. Sie muss um ihr Gleichgewicht kämpfen, wenn sie sich über den großen Waschtrog beugt. Wie kahle Zweige ragen ihre Arme dann ins Wasser. Manchmal, wenn sie sich einen Moment lang unbeobachtet glaubt, fällt sie mehr, als dass sie sich auf den Boden setzt, und kommt dann kaum mehr auf die Füße.
Aber sie lebt noch. Sie will nicht sterben.

Sie stirbt sowieso.
Der Wein in diesem Haus geht zuende. Die beiden Flaschen auf dem Tisch glänzen verheißungsvoll im letzten Sonnenlicht, das durch das Küchenfenster fällt. Für diesen Abend werden sie reichen. Ich bin kein Trunkenbold und bin es nie gewesen. Ich war immer anständig, immer korrekt.
Der Wind trägt die Befehle vom Appellplatz herüber. Man ruft in der Dämmerung die Arbeiterinnen zusammen, die unter freiem Himmel beschäftigt sind. Später folgen die Fabrikarbeiterinnen. Noch einmal werden für heute die Zahlen der Gefangenen erfasst, der Lebenden und der Toten, dann ist Ruhe. Ich habe der Oberaufseherin gesagt, sie solle ihren Bericht auf morgen verschieben.

Ihre Schritte auf der Kellertreppe gleichen einem scheuen Mäusegetrippel. Sie öffnet einen Spalt breit die Tür, und ich höre, wie ihr der Wäschestapel aus den Händen rutscht, als sie mich am Küchentisch sitzen sieht. Die Kleidungsstücke eilig zusammengerafft, steht sie schließlich im Raum. Ihr Blick schweift von einer Ecke zur anderen und findet keinen Unterschlupf. Sie gräbt die Finger in die Wolle eines Kinderpullovers.
„Entschuldigung, Herr Kommandant. Ich suche die Haushälterin.“
„Sie hat den Abend frei. Sie sagte, du schaffst den Rest allein.“ Ich gieße etwas von dem Wein ins Glas. Sie tritt einen Schritt vor und dann sofort wieder zurück.
„Ja, Herr Kommandant. Ich hatte nur fragen wollen, wo ich noch Wäsche hinhängen kann. Der Platz in der Waschküche reicht nicht für alles.“
Ihre Lippen sind so trocken, dass sie bei jedem Satz, den sie zu sprechen beginnt, einen Moment lang aneinander kleben. Mir kommt ein vorzüglicher Gedanke. „Du kannst die restlichen Sachen hier in die Küche hängen. Hol dir etwas Schnur aus dem Schrank und spann ein paar Leinen zwischen den Stühlen dort drüben.“
Sie starrt mich an. „Hier? In der Küche?“
„Ja, hier.“ Ich weiß, dass sie wartet, aber ich mache keine Anstalten, mich zu entfernen.
„Soll ich nicht vielleicht doch unterm Dach…?“ Sie sieht mir ins Gesicht und korrigiert sich. „Jawohl, in der Küche.“

Im Zimmer nebenan spielt Hilda mit den Kindern. Ihr leiser Singsang dringt beruhigend durch die Tür. Sie weiß nichts von den eroberten Lagern im Osten. Keine Zeitung rührt sie an, keinen Radioapparat. Wann immer sie einen Raum betritt, zieht sie die Vorhänge zu.
Der erste Schluck Alkohol ist nicht mehr als eine Ahnung des Rausches. Unser Schiff hat ein Leck. Es zerfällt und bröckelt und wird zertrümmert werden. Zwei Wochen noch oder zwei Monate – die Zahl der Tage ist einerlei. Um den Ausbruch der Panik zu verzögern, sieht sich der Kapitän gezwungen zu lügen, und ich bin bereit, jedes einzelne Wort zu wiederholen und zu bezeugen. Ich kenne meine Pflicht. Aber ich weiß, dass wir untergehen. Sollte man uns aus dem Wasser ziehen, dann nur, um uns wie Ganoven aufzuhängen.  

Ich trinke zu schnell, doch es ist in Ordnung an diesem Abend. Hilda soll nicht die Entscheidung über uns treffen müssen, während die feindlichen Soldaten die Tür eintreten. Sie könnte es nicht. Alles an ihr ist weiblich: weich und gütig, sauber und schön. Sie hat den Jungen verzogen, weil sie ihn nicht traurig sehen kann. Hilda würde keines von den Kindern hergeben, und sie soll ihren Willen haben. Sie passen in die Zeit, die für sie hereinbrechen mag.
Die Gefangene hat niemals Kinder geboren. Sie steht da und streckt die Hände nach dem obersten Fach im Schrank aus. Wie eine Vogelscheuche, die der Sturm zerfetzt hat. Wie ein verdorrter Baum. Ihre Mutter ist am Fieber eingegangen in diesem Winter. Die Schwester hat man vor Monaten wegen eines nutzlosen Täuschungsmanövers erschossen. Nur sie ist hier und knüpft in meiner Küche Wäscheleinen an die Stuhllehnen. Wer die Mutter im Lagerhof verscharrt hat und weiterlebt, der bringt alles über sich, wenn er muss.

Für einen Moment lang denke ich daran, sie aufzufordern, sich zu mir zu setzen. Sie würde gehorchen, doch mit welcher Verwirrung würde sie es: als sollte sie mit Holofernes, dem Pharao und Torquemada in einem am Tisch sitzen. Im Sommer, als wir begonnen haben, sie bei Bedarf als Aushilfe ins Haus zu holen, da hat sie noch fast einem Menschen geglichen. Nur die Aufseherin, die sie ein wenig ansehnlich machen sollte nach ihren ersten Wochen in den Baracken, hatte geschlampt, und sie hinterließ dunkle Abdrücke auf allem, was sie mit ihren Händen berührte.
Ich erinnere mich, wie sie die verdreckte Gardine an sich gedrückt hat, als sie bemerkte, dass ich in der Kellertür stand und sie beobachtete. „Du bist schmutzig“, sagte ich zu ihr, „du musst dich waschen.“ Welch ein Entsetzen im Blick bei diesen Worten! „Nimm dir den Eimer dort und die Seife“, ergänzte ich, und als ich den Raum verließ, sah ich aus den Augenwinkeln, wie sie die Kernseife aus dem Bottich fischte. Schlotternd wie Weidenzweige vor dummer Erleichterung.

Sie hängt die Röcke meiner Töchter über die improvisierten Wäscheleinen. Innerhalb von Minuten hinterlässt der tropfende Stoff Pfützen auf dem Küchenboden. Es ist nur Wasser. Nur Wasser, das Hilda morgen nicht bemerken wird. Ich suche einen Grund, um zu ihr hinüber zu gehen, zu ihr und den Kindern. Mir fällt keiner ein. Der Abend vorm Fenster ist schwerer als ein Vorhang aus Erinnerungen.
Der Rausch kommt plötzlich, und ich betäube ihn mit noch mehr Wein. Es muss noch vor dem ersten Krieg gewesen sein: ein Wintermorgen dämmerte hinter dem vereisten Fenster – Kälte kroch unter die Bettdecke – die Mutter öffnete langsam die Tür. Sie stand im Raum, sie rührte sich nicht.
„Was ist?“
„Nichts. Nur hier sein… nur hier sein.“
Sie war mariengleich. Dann war sie fort.
Mitten in der Nacht, nur Vater und Großvater, die Brüder und ich… mitten in der Nacht trugen wir sie hinaus. Man konnte in der Finsternis seinen Weg nicht sehen. Auf dem brachliegenden Feld hinterm Kirchhof wuchs kein Gras. Nichts, um das Grab bei Tageslicht wiederzufinden. Nicht ein Gebet wurde gesprochen, niemals ein Wort.
Es wird keinen Abschied geben. Keinen Grund für die Kinder, zu schweigen – außer, wenn jene neue Zeit es verlangt. Nur sie wird bei mir sein. Sie mit den wackligen Schritten und den im Zwielicht plötzlich pechschwarzen Augen. Sie hat den Hass dazu. Wenn man ihr den Stern abnähme, könnte sie eine Walküre sein. Nicht das sentimentale Geschöpf der Theaterbühnen, sondern der hagere, dunkle, zornige Totengeist unserer Vorfahren.

Wäre uns ein wenig mehr Zeit geblieben, ihresgleichen wären für die Generationen, die kommen, nicht mehr als Fabelwesen.
Wenn ein Schiff sinkt, so erkennt man es am deutlichsten an den Reden, die vom Achterdeck kommen. Die Beschwörungen der ewigen Treue verlieren ihre Sehnsucht – was davon übrig bleibt, ist nur noch die wütende Verleugnung der Wahrheit. Trifft man während der Wache an Deck einen anderen Offizier, salutiert man und versichert einander, man werde niemals zugrunde gehen. Nur an dem wehmütigen Unterton erkennt man die Klarsichtigen, an einer tapferen Haltung, als ob sie am offenen Sarg stünden.
Ich habe die Tür abgeschlossen, hinter der Hilda und die Kinder spielen. Jetzt um alles in der Welt keine Rührseligkeit! Nur kein Gejammer! Ich ertrage das so wenig wie all die Armseligkeiten, durch die man hindurch muss, wenn erst der Feind einen in den Händen hat.
Wenn man gehen will, solange man noch eine Wahl hat, darf man nicht warten, bis die Untergangsstimmung einem den Mut zerfrisst. Man muss die Rettungsboote den Frauen und Kindern überlassen – Frauen und Kinder gewöhnen sich an alles, wenn man ihnen die Hoffnung lässt.
Dann muss man die Gelegenheit ergreifen.

Eines Abends, bei ihrem letzten Einsatz im Haus, habe ich die Gefangene beten gesehen. Ich kam die Treppe herab, um nach der Haushälterin zu schauen, und da stand sie: mit dem Rücken zur Tür, das Gesicht mit den Händen bedeckt. Sie sprach lautlos, aber ich hatte andere gehört, unbeherrschtere vielleicht, die in ihrem Delirium vor sich hin brabbelten.
„Diese meine Worte“, raunte ich hinter ihr, „sollt ihr auf euer Herz und auf eure Seele schreiben: So zahlreich sollen eure Tage sein wie die Tage der Eintagsfliege.“
Mit einem Ruck hatte sie sich umgedreht. Ich konnte das Grauen sehen, und ich wartete auf den Moment, in dem ihre Fassungslosigkeit in noch hilflose Wut umschlagen würde.
„Ihr sollt sie eure Kinder lehren…“, improvisierte ich, „ihr sollt sie an die Bretter eurer Baracken schreiben…“
„…damit ihr lange verreckt in dem Land, in dem der Herr euch verlassen hat!“ Sie beendete meinen Satz ohne zu zögern. Ich kann nur raten, wie oft sie selbst Gott verflucht hat. Aber dass ich mich zu ihr stellte und in ihr Gebet einmischte, das traf mit größerer Wucht als der Stein in der Fensterscheibe. Lieber das Fenster selbst einschlagen – lieber die Blasphemie – lieber ihren Glauben, ihr Volk und sich selbst verspotten, als die Erniedrigung einzugestehen.
An diesem Abend verfestigte sich der Gedanke, dass auch sie eine Gelegenheit ergreifen würde, wenn sie sie sieht.

Ich rufe sie zu mir.
Sie legt die letzten paar Socken auf einem Stuhl ab und eilt herbei.
„Mach das Fenster auf.“
„Jawohl, sofort.“
Ich habe eine Abneigung gegen die alte, reglose Luft, die das Gefühl von Spinnenweben auf dem Gesicht erzeugt. Vor allem an diesem Abend. Der Winterwind soll das Zimmer erfüllen. Wo Kälte ist, da ist Reinheit.
Einmal mehr denke ich, dass die Gefangene eine außergewöhnliche Stimme hat. Sie spricht ohne Spuren von Dialekt, weit entfernt von dem Kauderwelsch, das den Leuten im Osten zu eigen ist. Ich habe im Laufe der Jahre eine Angewohnheit entwickelt, die Gefangenen, die im Haus arbeiten, Gedichte und kleinere Textpassagen auswendig lernen zu lassen. Anfangs tat ich es als Ansporn für die Kinder, in ihrer Bildung nicht hinter einem heruntergekommenen Häftling zurückzustehen – später zu meinem Vergnügen. Eines Tages habe ich die derzeitige Aushilfe den letzten Dialog von Faust und Margarete im Kerker aufsagen lassen. Sie stand starr wie eine Laternenstange, während sie näher und näher zu der Entscheidung kam, den Text zu verfälschen oder eine ungehörige Anspielung zu wagen. Doch als es so weit war, sah sie mir fest in die Augen und flüsterte: „Heinrich – mir graut vor dir.“

Sie schaudert nun in dem Luftzug, der vom Küchenfenster kommt. Ihre Hände verfehlen die Wäscheleinen und sie bückt sich nach der Mütze meines Sohnes. Nichts außer der Stimme ist ihr geblieben von der Maske der Zivilisation. Sie hat Walkürenaugen bekommen. Große, schattige Flecken, die der Abend ihr aufmalt. Sie ist nummeriert wie ein Stück Fracht in einem Güterwaggon, und sie friert erbärmlich in ihrem zerschlissenen Kittel.

Als ich sehe, das sie fertig ist mit ihrer Arbeit, taste ich nach der Pistole.
„Herr Kommandant – dürfte ich gehen?“ Sie steht bereits auf der Schwelle zum Flur und wartet nur noch auf die Bestätigung.
Ich habe nicht vor, sie jetzt gehen zu lassen. „Sag mir erst eins: Bist du so viele Male in diesem Haus ein und aus gegangen, ohne einen gewissen Gedanken zu fassen?“
„Wie bitte, Herr Kommandant?“
„Einen Plan vielleicht sogar?“ Ich vermute, mein Lächeln beunruhigt sie. „Die Absicht etwa, dir eine Waffe zu beschaffen und…“
„Nein!“ Sie klingt ungewohnt schrill und ertappt. „Ich habe nicht… ich wüsste auch gar nicht… ich könnte nicht…“ Was ihr fehlt, ist die Gardine, der Wäschestapel, um sich daran festzuklammern.
„Ich glaube dir.“ Ein weiteres Lächeln. Diesmal unwillkürlich. Als ich das letzte Glas Wein leere, wird mir bewusst, dass ich es versäumt habe, sie singen zu hören. Die Loreley vielleicht. In der verbotenen Fassung von Heine, wenn mir an jenem Abend danach gewesen wäre, die Tragik mit ein wenig Ironie zu mischen. „Nichtsdestotrotz, es ist gar nicht so schwer, einen Mord zu begehen. Vorausgesetzt, derjenige ahnt nichts, rennt nicht weg…“ Ich mache eine Pause, bevor ich den nächsten Satz ausspreche. „Selbst so ein halbes Kind, das man zur Aufseherin ernannt hat, hat das geschafft – als sie deine Schwester erschossen hat.“ Es ist eine Schande, dass man die letzten Momente damit zubringen muss, auf die platteste Weise ein Scheusal zu spielen!
Ich warte, aber sie reagiert nicht. Sie zuckt nicht einmal zusammen. „Darf ich gehen?“, wiederholt sie.

„Nein.“ Ich entsichere die Pistole, dann lege ich die Waffe auf den Küchentisch. Es ist zu dunkel, als dass man sie vom Flur aus erkennen könnte. „Komm hier her, Judith.“
Einen Moment lang ist Stille, doch dann tappen ihre Schritte über den Küchenboden.
„Was möchten Sie noch? Nebenbei… ich heiße Rebekka.“
„Mach das Licht an“, fordere ich sie auf. „Dann komm her, Judith.“
Die Lampe über ihr flackert auf in diesem Moment. Das Licht scheucht die Schatten in die Ecken und hinter die Schränke, dann erhellt es den Großteil der Küche. Sie steht im Raum und hält den dünnen Stoff ihres Kittels unterm Hals mit den Händen zusammen. Sie starrt auf die Waffe.
Dein Herr, der Gott Israels, mache dich stark am heutigen Tag…“ Auf einmal kann ich kaum atmen. Sie kennt den Text. Ich weiß es.
Erkenntnis glitzert in ihren Augen. Mir wird kalt wie im Grab. Dann ist da Ekel, wie ich ihn in meinem ganzen Leben nicht gesehen habe.

„Das tut er.“ Sie lässt die Hände sinken, dann tritt sie bis an den Tisch heran. Ich werde mich nicht bewegen. Ich kann es auch gar nicht. Alles, was ich noch wahrnehme, ist, wie sie ganz langsam den Kopf schüttelt.
„Ich werde das nicht tun.“
Vielleicht dauert es nur Sekunden, vielleicht auch Minuten, bis ich die Bedeutung verstehe. In meinem Kopf ist die Morgendämmerung. Das brachliegende Feld. Gretchens Erkenntnis. Eine Melodie wie ein Walkürenflug, die näher kommt und sich entfernt, kaum dass man begreift, dass man zurückgelassen wird. „Habe ich mich so in deinem Hass getäuscht?“, höre ich mich fragen.
„Ja, das haben Sie. Sie haben ihn nicht ernst genommen.“ Ein gläsernes Klirren hallt mir in den Ohren, als sie die Pistole wegschiebt und dabei eine Flasche über den Tischrand stößt. „Ich will Ihre Frage jetzt ehrlicher beantworten.“ Sie steht so nah, dass ich den chemischen Geruch des Entlausungsmittels riechen kann. „Ich habe oft daran gedacht. Ich musste daran denken, und es hat mich viele Nächte am Leben gehalten. Aber nun ist es vorbei. – Ich werde das nicht tun.“

Vergeblich suche ich die Schatten um ihre Augen. Das Licht hat sie vertrieben. Noch immer könnte ich nicht aufstehen, und wenn in diesem Moment das Schiff auseinanderbräche.

Dann geht sie. Ob ich es erlaube oder nicht.


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Vielen Dank an Oxymoron – fürs Anhören von mehr Zweifeln, als man meinen sollte, dass in einer Geschichte von gerade mal 2.500 Worten Platz finden können, und für die Warnungen, wenn das Eis unter der Tastatur so dünn wurde, dass es nicht einmal mehr die hagere Rebekka getragen hätte ;)
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