Rosalies Entdeckung  (OS Rose)

von Wolflove
GeschichteRomanze / P12
Emmett McCarty Cullen Rosalie Hale
15.09.2010
15.09.2010
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Rosalies Entdeckung


Das ist ein kleiner OS über Rose und Em.
Ich widme ihn Rosalie 18 und bedanke mich sehr, für ihre tollen Ideen und ihre Freundschaft.


Ich hoffe, er gefällt Euch.
Über Eure Reviews würde ich mich sehr freuen. DANKE
Viel Spaß.


Kleine Anmerkung:
Die Figuren und Orte sind nicht von mir
sie gehören zu den Geschichten von Stephenie Meyer
ich verdiene auch kein Geld damit


ROSALIES ENTDECKUNG  Rose Pov


Ich war allein zu Haus. Mir war auch dementsprechend langweilig.
Unsere Männer waren alle jagen. Ab und zu musste das sein, wenn sie allein unterwegs waren, konnten sie viel mehr Blödsinn machen.
Wenn wir Cullen Frauen dabei waren, dann bremsten wir sie, wir waren doch ängstlicher.
Beim Jagen verstanden wir dann etwas weniger Spaß, es waren ja immerhin Raubtiere und die konnten ganz schön wild werden...........
Aber das war den Männern dann egal, sie liebten den Nervenkitzel.
Mein Em neckte mich immer und sagte:
"Wenn ich mit dir Raubkatze fertig werde, dann schaffe ich auch jeden Bären." und dabei grinste er mich immer verführerisch an.
Er war ja so unheimlich witzig........
Ich wollte auch jetzt nicht mehr darüber nachdenken, wie Emmett seine Lieblingsspeise immer neckte, bevor er sie dann wirklich erledigte.
Er machte sich gerne einen Spaß daraus und spielte erstmal was mit ihnen.
So wie es eine Katze mit einer Maus macht, bevor sie endlich zuschlägt.
Ich fand das immer gefährlich, was, wenn er die Kraft eines Bären mal unterschätzt?
Aber das würde ihm ja nicht passieren.......
"Das Essen schmeckt doch viel besser, wenn es vorher nochmal gut mit Adrenalin aufgepumpt wurde!" rechtfertigt er sich dann immer.

Ich wollte und konnte es mir nicht vorstellen.
Aber ihm machte es so einen Spaß, manchmal war er wie ein großes Kind, mein Riesenbaby.
Ja, in mancher Hinsicht war er mein Baby.
Er war zwar der größte und bulligste von den Männern, aber im Kopf war er der Jüngste.
Aber genau deswegen liebte ich ihn umso mehr.
Ich hatte ihn mir ja ausgesucht, weil er mich so sehr an das erinnert hatte, was ich nicht haben konnte.
Aber darüber wollte ich nun gar nicht wirklich nachdenken.

Mum und Alice waren auch nicht zu Hause.
Esme war Möbel kaufen, sie wollte mal wieder renovieren, ihre Leidenschaft.
Wo Alice war? Das wusste ich gar nicht so wirklich.
Naja, war ja auch egal. Ich war eben allein und mir war noch nicht klar, was ich mit meiner Zeit anfangen sollte.
Es würde auch noch was dauern, bis Irgendwer wieder auftauchen würde.
Was sollte ich tun?
Ich hatte eine Idee. Ich ging zu meinem Wagen.
Ich hatte mir vor kurzem eine neue Lotus Elise in schwarz metallic mit allen Extras die der Markt zu bieten hatte gekauft und an der wollte ich noch was rum basteln.
Sie war mir natürlich noch nicht schnell genug, mal sehen, ob ich an meinem Spielzeug noch etwas verbessern konnte.  

Ich machte mich also auf den Weg in die Garage und stutzte.
Ich roch etwas, dass ich nicht riechen sollte.
Wie konnte das sein?
Ich dachte, außer mir sei keiner hier?
Aber ich roch eindeutig noch einen anderen Vampir.
Noch kam mir der Geruch zwar bekannt vor, ich konnte ihn aber Keinem zuordnen.
Ich war also gewarnt und sehr vorsichtig.
Je näher ich dem Auto kam, desto intensiver wurde der Geruch.
Es roch holzig und süß zugleich.
Irgendwie gefiel der Duft mir und ich fühlte mich direkt besser.
Ich machte die Autotür auf und da sah ich den Grund.
Auf dem Fahrersitz lag eine Calla, in meiner Lieblingsfarbe, dunkelrot mit einem Hauch lila und darunter war ein Brief versteckt.
Ich öffnete ihn schnell und hatte nun auch den Duft erkannt.
Es war der von Emmett, aber er hatte es irgendwie geschafft, seinen Duft zu vermischen, damit ich nicht sofort darauf kommen konnte.
Ja, er war nicht blöd.
Ich freute mich so und beeilte mich, seinen Brief zu lesen.

Da stand:
Rose, du weißt, du bedeutest mir einfach unheimlich viel.
Ich würde alles tun um dich glücklich zu machen.
Ich war nie ein Freund großer Worte.
Du weißt, dafür sind andere in unserer Familie zuständig, Romantik liegt mir einfach nicht.

Ich musste schmunzeln und konnte erst nicht weiter lesen.
Ja, er war nie der große Romantiker gewesen, aber das brauchte ich auch nicht. Mir waren andere Sachen wichtig und das wusste er auch.
Wir ergänzten uns sehr gut, so gut, dass die Anderen oft über uns lachten und uns aufzogen, aber das war uns egal.
Unser Liebesleben ging doch keinen was an, auch wenn das in einem Haus voller Vampire, manche davon auch noch mit lästigen Gaben, nicht immer so einfach zu verbergen war.
Ich musste schon wieder schmunzeln.

Er hatte weiter geschrieben:
Ich schreibe nur noch eins.
Rosalie
R  rasant
O  Ohne Worte verstehen wir uns
S   Sexy
A   Aufregend
L   Leidenschaft
I    Intelligent
E   Engel (auf ewig mein)

Das alles bist du für mich.

Ich hätte Tränen in den Augen vor Rührung gehabt, wenn ich das noch können würde.
Ich wusste gar nicht, was ich davon halten sollte.
Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch.
Ich drehte mich um und da stand er, mein Em.
Ich sprang ihm in die Arme und küsste ihn voller Leidenschaft.
Ich wollte garnicht mehr aufhören und wurde immer stürmischer.
Mein Blick ruhte auf seinem perfekten Gesicht und ich war so froh, dass er zu mir gehörte.

„Nicht so wild, meine kleine Raubkatze.“ hörte ich ihn nur noch lachen.
„Hat es dir gefallen?“
„Ganz toll. Aber vor allem, dass du schon hier bist. Ihr solltet doch das ganze Wochenende weg sein.“
„Sollten wir?“ bekam ich als Antwort und er grinste mich nur breit an.
„Ich werde dir jetzt die Augen verbinden und dann folgt Teil 2 der Überraschung.“

Ich konnte nichts mehr sagen.
Ich lies es nur noch geschehen und freute mich wie ein kleines Kind.
Er hatte es echt geschafft, mich sprachlos zu machen und das geschah nicht oft.
Ich merkte nur, wie er mich nach draußen führte und nach einem Stück Weg, blieb er einfach stehen und sagte erstmal gar nichts mehr.
„Was machen wir jetzt?“ fragte ich voller Ungeduld, als von ihm nichts mehr kam.
„Gleich meine Liebe, ich muss erst auf das Zeichen warten.“ das war seine einzige Antwort.
Ich war so gespannt, ich hielt es kaum noch aus.
Er führte mich noch ein Stück weiter und meinte:
„Ich befreie dich jetzt von der Augenbinde und dann hoffe ich, dass mir die Überraschung gelungen ist.“
Ich wartete und als ich wieder sehen konnte, da traute ich meinen Augen nicht.
Wir standen vor einem kleinen Haus, mitten im Wald.
Mir war es schon einige Male beim Jagen aufgefallen, es lag auf unserer Route und war nicht weit von unserem zu Hause entfernt. Ich fand es schon immer sehr schön, die Lage war traumhaft.
Aber es war schon so alt und vermodert, dass ich nie gedacht hätte, dass man das daraus hätte zaubern können.
Es war jetzt elfenbeinfarben gestrichen, außen alles komplett renoviert. Die Tür war aus massivem, dunklen Holz, genau wie die Fenster und das Fachwerk unterm Dach.
„Es ist einfach traumhaft, wunderschön. Aber ich bin neugierig. Was ist es und wieso zeigst du es mir?“
„Oh man, ich müsste mich eigentlich dran gewöhnt haben, aber du bist und bleibst echt ungeduldig. Komm, ich zeig es dir. Ach was, sieh selbst, es ist ja für dich.“ grinste er mich an und reichte mir einen Schlüssel.
Ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte.
Ich starrte ihn ungläubig an und konnte nur stottern:
„Wie, für mich? Ich verstehe nicht ganz. Willst du ausziehen?“ ich wunderte mich wirklich, wir waren doch noch gar nicht lange bei Carlisle und Esme wieder eingezogen.
Er lachte nur und forderte mich auf, einfach einzutreten.
Ich folgte seinem Rat, aber ich glaube, ich konnte mein Zittern nicht unterdrücken.
Ich hatte noch nie gezittert, konnten das Vampire überhaupt?
Ich war so aufgeregt.
Drinnen wusste ich nicht, wo ich zuerst schauen sollte.
Emmett hatte mir einen Wellness Tempel gebaut.
Der komplette Innenraum des Hauses war umgebaut.
Es gab Liegen, die beheizt wurden, Schaukelstühle, eine Sauna.
Aber das Beste war der riesige Whirlpool in der Mitte des Raumes.
Er war rund und komplett in den Boden eingelassen.
Emmett hatte ihn schon für uns vorbereitet.
Es schwammen Rosenblätter auf dem Wasser und es duftete herrlich.
Ich war sprachlos.
Ich schaute ihn nur an und hauchte:
„Danke, das ist die tollste Überraschung, die mir je jemand gemacht hat. Ich kann es noch gar nicht glauben“
„Los, zieh dich schnell aus. Da drüben ist ein kleiner Umkleideraum, da gibt es ganz viele Bikinis und Bademäntel. Halt alles, was Frau so braucht, Alice hat mir bei der Auswahl geholfen und Esme natürlich beim Renovieren und Gestalten.“
Jetzt war auch das Rätsel gelöst, wo sie alle gesteckt hatten.
Da hatten sie mich ja schön veräppelt.
Aber bei dem Ergebnis war das gerade noch zu verzeihen.
Ich ging also nach drüben und suchte mir einen tollen schwarzen Bikini aus, ich wusste, Em stand auf schwarz und ich wollte ihm doch gefallen.
Wieder bei ihm konnte er die Augen gar nicht mehr von mir lassen und auch seine Finger.
Wir gingen gemeinsam ins Wasser. Es war herrlich warm.
Em lachte nur und meinte:
„Normalerweise hat man in so einem Moment ja immer Champagner. Ich dachte mir aber, dass ein kühles Glas Bärenblut dir bestimmt besser schmecken würde“ und bei den Worten reichte er mir genau dieses.
Ich schaute ihm verliebt in die Augen und war so glücklich.
Ich konnte gar nicht anders als ihn stürmisch zu küssen und verlangend zu streicheln.
Ich wollte ihm zeigen, wie sehr ich ihn liebte und wie glücklich er mich gemacht hatte.
„Ich denke, dass dir meine Überraschung gefällt?“ grinste er mich frech an und ich antwortete ihm mit einem weiteren leidenschaftlichen Kuss.
Oh ja und wie mir das alles gefiel.
„Ach ja, eins musste ich Esme und Alice für ihre Hilfe noch versprechen. Sie wollen den Tempel natürlich auch mal benutzen.“
„Einen Haken musste die Sache ja haben.“ schmollte ich ihn gespielt an
„ Aber nur, wenn er heute abend ganz uns gehört.“
„Ja, das tut er. Mein Schatz ich liebe dich und das wird immer so bleiben.“ sagte Emmett und küsste mich voller Leidenschaft und dann genossen wir unser neues Reich.
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