Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

additional Hours

von --Sadee--
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
15.09.2010
05.12.2010
9
31.245
20
Alle Kapitel
419 Reviews
Dieses Kapitel
44 Reviews
 
 
15.09.2010 2.817
 
Hallo zusammen,
nach jede Menge Mails von mehreren Lesern, habe ich mich breit schlagen lassen und präsentiere eine kleine Kurzgeschichte des OS ‚Reine Chefsache‘. Wie viele Kaps es werden weiß ich noch nicht, mal schaun was sich ergibt^^
Aber ich werde diese FF nicht wöchentlich posten können, da es bei mir grad recht stressig ist. Ich versuche nicht allzu lange zu brauchen, kann aber nix versprechen und ich hoffe ihr habt Verständnis und Geduld mit mir!

Aber… heute fangen wir erst mal ganz vorne an :)







~~>~~~>~*~<~~~<~~








Titel: additional Hours (A/N auf Deutsch: Überstunden)

Kurzbeschreibung:
Kurzgeschichte nach dem One Shot ‚Reine Chefsache‘ http://www.fanfiktion.de/s/4bd449bb000116f506705dc0
Bella beginnt ihren neuen Job, bei Edward Cullen, der ein Vampir ist und in den Arbeitsvertrag eine Sonderklausel hat, das er regelmäßig von ihr trinken darf. Allerdings ist das Bluttrinken eine sehr intime Angelegenheit und für Bella bald mehr als nur eine Zusatzaufgabe. OOC //  P18

Genre: Biss Romanze  //  P 18  //   OOC

Hauptcharaktere: Bella & Edward

Beta: Nachteule







~~>~~~>~*~<~~~<~~







Kapitel 1





Nervös stand ich am Kiosk und nippte an meinen Kaffee to go, den ich mir eben zur Beruhigung gegönnt hatte. Mir blieben noch gut 15 Minuten Zeit, bis ich zum Vorstellungsgespräch geladen war. Immer wieder blickte ich auf meine Uhr, sah dem Sekundenzeiger bei seiner gleichmäßigen Bewegung zu, aber die Zeit verging gar nicht. Und gleichzeitig aber doch so schnell.

„Bella, du schaffst das schon. Der muss dich nehmen, er wird gar nicht anders können!“

„Das hoffe ich auch“, sagte ich und blickte zu meinem alten Sandkastenfreund Jacob, der hinter der Theke stand. Er hatte es bereits geschafft. Er hatte sich damals seinen Wunsch erfüllt und diesen Kiosk hier eröffnet. Sein Vater war alles andere als begeistert gewesen, aber es war sein Traum gewesen und er hatte es geschafft. Ich hingegen, stand kurz davor meinen Traum zu verwirklichen. So kurz davor.

„Kopf hoch Süße! Bloß keine negativen Gedanken.“

„Ich weiß, immer positiv denken“, seufzte ich und drehte ihm den Rücken zu, damit ich zum Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite schauen konnte. Dort würde ich gleich auf den großen Anwalt Edward Cullen treffen und mich bei ihm als seine Assistentin bewerben. Sein Name hatte Macht und Respekt, jeder hatte schonmal von ihm gehört und auch ich hatte schon recht viel von ihm in den Medien mitbekommen und wusste daher, wie gut er war, aber gesehen hatte ich ihn noch nie. Keine Ahnung, ob er sympathisch wirkte, oder streng, so wie sein Ruf war. Aber wenn er mich einstellen würde, würde ich gleich in der Topliga anfangen. Was wollte ich mehr?

„Hast du ihn schonmal gesehen?“

„Wen?“

„Na Cullen. Ich meine, vielleicht ist er schon grauhaarig und steht kurz vor der Pension. Dann würde sich das Ganze hier wohl gar nicht mehr lohnen!“

„Bella, habe ich nicht gerade erst gesagt, du sollst positiv denken?! Er wird schon kein Tattergreis sein!“

„Und wenn er ein Arsch ist und seine Assistentinnen belästigt? Sowas hört man doch immer wieder. Warum sonst sollte er eine Neue brauchen? Ich meine, wenn er so gut ist, warum sollte seine Sekretärin kündigen? Sie muss doch einen Grund haben.“

„Vielleicht weil die Alte schwanger geworden ist? Oder sie war schon alt und ist in Rente gegangen. Es gibt doch jede Menge Gründe warum er eine neue Assistentin suchen kann!“

„Ach Jake, ich hab schiss....“, stieß ich aus und drehte mich wieder zu ihm. „Wie seh ich aus? Alles ok? Mehr Schminke? Die Haare lieber offen?“

Ich hatte den halben Morgen an diesem Dutt gebastelt, den Grandma Emmy früher immer getragen hat und hoffte, er würde mich professioneller wirken lassen. Schließlich wollte ich einen guten und professionellen Eindruck hinterlassen.

„Bella Schätzchen, du siehst hinreißend aus. Sehr überzeugend, als ob du dafür gemacht wurdest.“

„Danke. Ich glaube ich sollte los, nicht das ich jetzt noch zu spät komme.“

Ich trank meinen restlichen Kaffee in einem Zug leer und warf den leeren Pappbecher in den Mülleimer, welcher neben Jakes Theke stand. Jake kam hinter der Theke hervor und nahm mich nochmal in den Arm und drückte mich. „Du schaffst das! Ich glaube fest an dich. Du gehst jetzt da rein und haust diesen Cullen um! Und dann kommst du wieder her, damit wir das feiern können. Der Schampus steht schon kalt!“

„Danke“, hauchte ich ihm noch zu, dann verließ ich den Kiosk und trat hinaus. Recht langsam schritt ich auf das große Gebäude zu, welches komplett aus verspiegeltem Glas war. Die Außenwände schimmerten mir dunkelblau entgegen und ich konnte meinem Spiegelbild entnehmen, dass ich nervös aussah. Mist! Schnell fuhr ich nochmal über meine Haare und versuchte alle Strähnen, die widerspenstig vom Kopf abstanden zu glätten und atmete noch ein-, zweimal tief durch. Jetzt oder nie, Bella! Dann trat ich durch die Schiebetür ins Innere und blickte mich erstmal erstaunt um. Überall waren geschäftige Menschen, die mit wichtigen Minen und Aktenkoffern in ihren Händen unterwegs waren. Hoffentlich war es nicht zu steif hier, denn dass war gar nicht mein Metier.

„Guten Tag, ich habe einen Termin bei Mr Cullen um 12:30Uhr“, sagte ich zur Empfangsdame, die mich freundlich anlächelte, als ich auf sie zutrat.

Sie tippte in ihrem Computer rum und sah dann wieder auf zu mir. „Miss Swan?“ Ich nickte. „Dann hätte ich gerne Ihren Ausweis, bitte.“

Ich kramte etwas aufgeschmissen in meiner Tasche rum, die eindeutig zu groß war und viel zu voll. Aber ich wusste, dass mein Portemonnaie irgendwo da drin sein musste, denn ich hatte es eben bei Jake im Kiosk noch benutzt. Nach ein paar Sekunden hatte ich es dann auch gefunden und ich zog meinen Perso raus und legte ihn ihr auf den Tresen.

„Hier ist ihr Besucherausweis“, wurde mir dann erklärt und ich erhielt eine Chipkarte. „Bitte tragen sie diesen immer sichtbar mit sich. Damit können sie den Aufzug in Gang setzen und wenn sie das Gebäude verlassen, geben sie den bitte wieder hier ab. Solange wird ihr Personalausweis hier für sie hinterlegt. Bitte unterschrieben sie hier den Erhalt des Ausweis.“

Während ich unterschrieb, nahm sie ihr Telefon und ich hörte, wie sie mein Ankommen ankündigte. Dann verschwand mein Perso in einer Hülle und ich schob verwirrt den Zettel zu ihr zurück, den sie sofort mit in die Hülle legte. So viel Bürokratie. Ich hatte jetzt schon keine Lust mehr. Hoffentlich würde der Job selber nicht ganz so trocken werden, wie diese Anmeldeprozedur hier, denn dass würde ich nicht lange aushalten.

„Ok Miss Swan. Die Aufzüge befinden sich dort hinten. Fahren sie in den neunten Stock, dort halten sie sich rechts. Dann kommen sie genau zur Anwaltskanzlei in denen sie Mr Cullen empfangen wird.“

Aha, wunderbar.

Im Aufzug drückte ich auf den Knopf mit der Zahl 9, hielt den Ausweis an den dafür vorgesehenen Scanner und der Aufzug schloss prompt die Türe und hob fast lautlos ab. Ein paar Sekunden später kam ich bereits an und trat hinaus. Der Flur war, zu meiner Überraschung, in recht hellen Farben gehalten und wirkte sehr freundlich. Überall konnte man durch die Fensterfront auf die Straßen blicken und hatte eine wunderschöne Aussicht.

Rechts entlang waren einige Türen die den Gang säumten und recht bald kam ich zur Eingangstür von der Anwaltskanzlei, in der Mr Cullen arbeitete. Ich atmete nochmal ganz tief durch, hoffte ich würde nicht allzu bieder aussehen und trat hindurch. In der Mitte des Raumes, in den ich gelang, stach mir sofort ein großer Schreibtisch ins Auge, hinter dem eine braunhaarige Frau saß, die mir kritisch entgegenblickt.

„Miss Swan nehm ich an?“ Ihr Blick war leicht abschätzig, als sie mich musterte.

„“Äh ja, genau. Ich habe....“

„...um 12:30Uhr einen Termin mit Mr Cullen“, vollendete sie meinen Satz, in dem sie mir unfreundlich ins Wort viel. Na das ging ja super los!

“Genau“, stimmte ich nur kurz zu.

„Bitte folgen sie mir.“ Sie loggte sich aus ihrem Telefon aus und stand ziemlich umständlich von ihrem Stuhl auf, was mal gar nicht galant aussah, denn ihr enger Rock, der bis knapp über die Knie ging, gab ihr nicht allzu viel Spielraum.

Sie führte mich einen Gang entlang und brachte mich in einen Raum, der aussah wie ein großer Konferenzraum. Ein riesiger Tisch stand in der Mitte und etwa 10 Stühle drumherum. Auf dem Tisch eine Telefonspinne für Telefonkonferenzen. An der Wand hing ein riesiger Flachbildfernseher, wahrscheinlich für Videokonferenzen oder so. Und in der einen Ecke stand ein Flipchart, welches noch Blätter mit Notizen der letzten Sitzung enthielt.

„Setzen sie sich, Mr Cullen wird gleich hier sein!“

Ich setzte mich auf den Stuhl und diese ignorante, braunhaarige Person verschwand wieder. Nicht wissend, wie lange ich noch hier alleine sitzen würde, richtete ich nochmals schnell meinen Bluse und den Rock, fuhr mir nochmal die Haare glatt und prüfte in einem Selbsttest meinen Atem, in dem ich mir in meine Handfläche hauchte und dann daran roch.

Alles war ok, nun musste nur noch ich mit meinem Lebenslauf und meinem Ehrgeiz überzeugen!

Kurze Zeit später wurde schon die Tür geöffnet und ich musste wirklich zweimal hinschauen, um zu glauben was da durch die Türe den Raum betrat. Ich hatte schon Männer als schön oder sexy empfunden, aber noch nie als sinnlich, erotisch und einfach wunderschön. Und dann auch noch alles zugleich. Noch nie.... bis jetzt! Dieser Mann war alles auf einmal und noch viel mehr.

Er trug einen schwarze Jeans, die ihm auf den Hüften saß,  mit einem dunkelgrünen Hemd, an dem die obersten zwei Knöpfe geöffnet waren und einen wunderbaren Blick auf eine sehr ausgeprägte und starken Brustmuskulatur preisgab. Aber noch viel interessantester, als sein Oberkörper, war sein Gesicht. Einerseits waren die Gesichtspartien stark ausgeprägt und wirkten dadurch sehr männlich, aber sie hatten auch etwas Weiches in ihrer Symmetrie. Seine Nase war vielleicht etwas groß, aber sie hatte den perfekten Bogen. Seine Lippen waren voll, weich geschwunden und glänzten in lockendenden rosa. Aber übertroffen wurden diese Lippen noch von seinen unglaublich lebendigen grünen Augen, die eine Art Spiegel in ein Paradies voller Smaragde waren. Wahnsinn. Vor allem wurde das Grün noch stärker von einem dichten Kranz Wimpern hervorgehoben, die die gleiche Bronzetönung hatten, wie sein wirres Kopfhaar, was in alle Richtungen abstand.

Dieser Mann war perfekt.

„Miss Swan?“ lächelte er mich an und ich brauchte einen Moment, bis mir klar wurde, dass er mich meinte. Wie hypnotisiert hatte ich ihn angesehen, ja fast schon angeschmachtet und mit meinen Augen verschlungen. Hoffentlich hatte er das nicht gemerkt.

„Ja, äh..“, ich sprang förmlich aus dem Stuhl hoch, „Hallo,.. das bin ich.“ Super Bella, dass war mal eine verbale Meisterleistung!

Er streckte er mir seine Hand entgegen, die ich entgegen nahm und schüttelte sie, zur Begrüßung. Als er meine nahm, musste ich feststellen, dass sein Händedruck zwar fest, aber auch gleichzeitig sanft war. Ob diese Hände bei anderen Dingen auch so sanft sein konnten? Oh Gott Bella, falscher Gedankengang….. ganz falsch!

„Hallo, mein Name ist Edward Cullen. Freut mich sie kennenzulernen.“

Oh mein…. Was? Cullen? Der Cullen? Das musste ein Traum sein! Er war viel zu jung, viel zu gutaussehend, viel zu…… „Miss Swan?“ holte mich seine melodische stimme wieder ins Hier und Jetzt zurück.

„Oh…. Verzeihung. Ich freue mich auch!“ Super Bella, war doch gleich viel besser. Innerlich schlug ich mir die Hand vor den Kopf und versuchte mich zu beruhigen, was aber nicht so leicht war, denn nicht nur seine Optik, auch sein herber, kräftiger, männlicher Duft, vernebelten mir meine Sinne. Alle fünf!

„Wollen wir Platz nehmen?“ fragte er und zeigte auf den Stuhl, auf dem ich eben noch gesessen hatte.

Wie paralysiert blickte ich zu ihm und nahm Platz, ohne es wirklich mitzubekommen. Er setzte sich mir gegenüber und legte meine Bewerbung, die ich eingesendet hatte, auf den Tisch und begann darin zu blättern. Er überflog die einzelnen Seiten, las einige Stellen nochmal genauer, dann hob er seinen Kopf und sah mit seinen umwerfend schönen grünen Augen zu mir herüber. Es war, als ob seine Augen lebendig wären und funkelten wie Edelsteine im Sonnenlicht.  

„Also Miss Swan, ihre Referenzen sind außerordentlich gut. Aber würden sie mir vielleicht noch sagen, warum ich gerade sie einstellen sollte? Erzählen sie mir bitte von ihren Stärken.“

Na klar, auch wenn der Traumprinz schlechthin vor mir saß, es war doch nur ein Vorstellungsgespräch und er stellte mir die normalen Fragen, die jeder Bewerber wie die Pest hasste. Während ich versuchte, ihm zu erklären, warum ich perfekt für den Job war und worin meine Stärken lagen und wie gewissenhaft ich arbeitete, blickte er mich eindringlich an. Aber ich hatte das Gefühl, er hörte mir gar nicht richtig zu, sondern schaute mir nur auf meinen Hals. Keine Ahnung warum gerade meinen Hals, aber aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund, hob ich meinen Kopf weiter an, damit mein Hals länger und schlanker wirkte. Zum Glück hatte ich meine Haare hochgebunden, weswegen er einen perfekten Blick darauf erhaschen konnte.

Als ich geendet hatte, haftete sein Blick immer noch auf meinem Hals. In mir flatterte alles und ich rutschte nervös auf meinem Stuhl hin und her. Unter seinem sengenden Blick wurde mir unendlich heiß und ich musste schwer schlucken. Seine Augen, immer noch starr auf meinen Hals gerichtet, zogen sich ein wenig zusammen und er wirkte angespannter als zu Beginn. Sein Mund wurde zu einem Strich, seine Hände, die auf dem Tisch lagen und meine Unterlagen festhielten, waren zu Fäusten zusammengekrampft.

Hatte ich etwas Flasches gesagt? Ich ließ meine Antwort in meinem Kopf noch einmal Revue passieren, aber mir fiel nichts auf, was diese Reaktion von ihm hätte hervorrufen können. Es schüchterte mich ein wenig ein. Er schüchterte mich ein wenig ein. Und scheinbar hatte er es bemerkt, denn er schüttelte unmerklich den Kopf und lockerte seine Gelenkte und Gesichtsmuskeln wieder.

„Gut…“

Erleichterte atmete ich aus, als diese Anspannung verflog und ich mich wieder beruhigte. Ich wollte diesen Job haben, wollte beweisen, dass ich die richtige für diese Stelle war, aber ich wollte ihn auch wiedersehen. Ich kannte ihn nicht, aber er fesselte mich. Egal welche Reaktion er mir und meinem Körper hervorlockte, aber irgendetwas war da, was mich ansprach und mir gefiel. Ich war bereit fast alles zu tun, damit er sich für mich entscheid.

„Das hört sich sehr gut an Miss Swan“, sagte er dann freundlich lächelnd und mir fiel auf, dass ein Lächeln leicht schief war. Aber gerade diese Asymmetrie war in meinen Augen mehr als perfekt. Genau so sollte es sein. „aber ich habe da noch eine kleine Sonderklausel, wenn sie hier anfangen möchten.“

Verwirrt blickte ich von seinem schiefen, perfekten Lächeln auf, direkt in seine hypnotisierenden grünen Augen, die mir heiß lodern entgegenblickten und mir den Himmel auf Erden zeigen konnten. Wie schaffte er es nur, dass ich mich nach ein paar Minuten schon nach ihm verzehrte? Egal was er jetzt sagen würde, egal wie diese Klausel lautete, ich würde sie akzeptieren, solange ich diese Stelle hier bei diesem Gott bekam.

„Ich bin nicht wie Sie. Ich bin ein Wesen, was Blut benötigt und mir von Menschen holen muss. Wenn Sie bei mir beginnen, dann erklären sie sich auch bereit, dass ich alle zwei Wochen etwas von ihrem Blut bekomme.“

Äh… was? Ok, das verstand ich jetzt nicht wirklich, was bitte wollte er von mir? Ich war komplett irritiert. Vielleicht war er ja Blutkrank, vielleicht hatte er Leukämie oder so und wollte mich testen. Vielleicht erhoffte er sich so Rettung zu finden. Armer Kerl! Aber wenn das alles war, wäre ich doch bescheuert, den Vertrag nicht anzunehmen! Ich würde ihm helfen wieder gesund zu werden. Wenn mein Blut denn geeignet wäre.

„Ok,  ich akzeptiere diese Bedingung. Wenn ich ihnen damit helfen, bin ich gerne bereit!“

Dieses Lächeln, welches ich eben schon so bewundert hatte, breitete sich wieder auf seinem Gesicht aus, nur diesmal noch größer und breiter. Sein ganzes Gesicht schien zu strahlen. Ebenso wie seine Augen, die nun blitzen wie zwei lupenreine Diamanten. Sein Anblick war betören, hypnotisierend, traumhaft schön. Wahrscheinlich benahm ich mich gerade wie der letzte Trottel, indem ich ihn angaffte wie ein verdurstender eine Oase in der Wüste, aber es ging nicht anders.

„Das“, er brach ab und räusperte sich. Er schien verwundert zu sein, „klingt gut, ich hole dann mal gleich den Vertrag Miss Swan. Einen kleinen Augenblick bitte.“

Dann stand er auf und verschwand aus dem Meetingraum. Endlich alleine atmete ich erleichtert aus und musste mich zurückhalten, nicht in Jubel auszubrechen und um den Tisch zu  tanzten. Ich hatte diesen Job. Den Job bei diesem Gott.  








~~>~~~>~*~<~~~<~~







Ich hoffe es hat euch gefallen und danke für eure Aufmerksamkeit!
Wann das nächste Kap kommt, weiß ich noch nicht. Aber ich werde, sobald ich Zeit zum Weiterschreiben habe, einen Teaser im Blog veröffentlichen, damit ihr schon mal einen Appetitanreger habt^^
http://additional-hours.blogspot.com/?zx=e4c22d7994072ff


Ich freue mich auf eure Rückmeldung!

Liebe Grüße,
die Sadee
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast