Circle of darkness

GeschichteKrimi / P16
01.09.2010
01.09.2010
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Diese Geschichte handelt von einem Mädchen namens Aerith, eine anfangs extrovertierte Sechzehnjährige, die eines Abends auf ihrem Nachhauseweg von einem riesigen Mann mit gelbsüchtigen Augen in ein  Auto gezerrt wird.  Er fesselt ihr die Hände auf den Rücken und schubst sie auf die Rückbank seines Wagens, wo sie sich einem gleichaltrigen Jungen gegenübersieht, dessen Gesicht in unglaublichem Maße entstellt und zerschnitten ist und den sie zuerst für tot hält. Seine Augen sind mit einem Stacheldraht zugebunden, der ihm in seine Augenlider und die darunter liegenden Augäpfel sticht.
Als sich der Wagen des Entführers in Bewegung setzt, regt sich auch der Junge. Er streicht ihr über die Hüfte, fährt mit der Hand über ihren Körper, berührt schließlich ihr Gesicht. Aerith verbeißt sich einen Schrei. Er lässt sie wissen, dass er David heißt und schon seit zwei Jahren mit dem Entführer unterwegs ist der seine Familie umgebracht hat. Aerith fängt an hyterisch zu schreien. In ihrer Angst versucht sie sich zu befreien. Der riesige Kerl reist die Autotüre auf, zerrt sie aus den Wagen, schlitzt ihr das Gesicht auf und entfernt ihr ihre Zunge. In dem darauffolgenden Chaos- David schreit vor Entsetzten, alles ist voller Blut- gelingt es Aerith in den nahen Wald zu entfliehen. Stunden später taumelt sie voller Angst und blutüberströmt auf eine Landstraße und alarmiert die Polizei. Den Ermittlern gelingt es nicht, auch nur einen einzigen, nützlichen Hinweis zu finden.
Aerith wird in ein Krankenhaus gebracht. Im Schlaf wird sie immer wieder von Alpträumen heimgesucht, in denen sie ihre Entführung immer und immer wieder erlebt, allerdings mit entsetzlichen Abweichungen. Manchmal ist David nicht ein Opfer sonder ebenfalls an der Entführung beteiligt und vergewaltigt sie. Die eisernen Stacheldrähte schimmern im Licht und spiegeln ihr schreiendes Gesicht, das bereits zu einer grotesken Maske zerstückelt wurde. Sie probiert verschieden Dinge aus um Schlaf zu finden : Gin, Schmerzmittel, Heroin.
Für Drogen braucht sie Geld und durchsucht deshalb die Sachen ihres Vaters. Als er sie erwischt, wirft er sie hinaus. Aerith zieht bei ihrer Mutter ein und gibt sogar ihren Drogenkonsum auf, ihr Leben scheint sich zu bessern. Einige Zeit darauf lernt sie inen jungen gutaussehenden Mann kennen. Trotz ihrer Verstümmelungen liebt er sie wie nichts anderes auf der Welt und  gründet mit ihr eine Familie.
An einem kühlen Herbsttag kommt Aerith aus einem Supermarkt und läuft bei einem Streifenwagen vorbei. Ein Polizist mit Pilotenbrille scheint den Wagen zu reparieren. Zufällig wirft sie einen Blick auf die Rückbank des Gefährts und dort sitzt ihr Entführer, die Hände mit Handschellen an den Rücken gefesselt. Aerith gibt sich Mühe um nicht die Fassung zu verlieren, nähert sich dem jungen Polizisten und schreibt auf einen Zettel, ober weiß wen er da auf der Rückbank habe. Er erwidert unbeteiligt, das der Mann bei einem Einbruch geschnappt worden sei.
Voller Verzweiflung schreibt sie auf, was sie dem Beamten sagen will, versucht ihr zu erklären was ihr der Mann mit sechzehn angetan hat. Ihr Stift kann mit ihren Gedanken nicht mithalten und das was sie aufschreibt ergibt auch für sei keinen Sinn, doch der Polizist versteh worauf sie hinaus will. Er führt sie zum Beifahrersitz und öffnet ihr die Tür, er weist sie darauf hin, das es wichtig sei, dass sie ihn aufs Revier begleitet. Schließlich lässt sie sich auf den Beifahrersitz fallen. Zu ihren Füßen liegt eine Winterjacke. Der junge Beamte sagt es sei seine und sie solle sie doch anziehen damit sie nicht mehr so zittere. Sie blickt zu ihm hoch und will ein Danke auf den Zettel kritzeln- verkrampft sich und merkt dass sie nicht schreiben kann.
Der Anblick ihres Gesichtes, das sich in den Brillengläsern spiegelt, lässt sie erstarren. Mit tauben Fingern greift Aerith nach der Jacke und bemerkt den Stacheldraht, der auf dieser geheftet ist.
Sie will die Tür öffnen, doch diese ist verriegelt. Das Fenster ebenso. Der Junge hinter der Pilotenbrille ist kein Polizeibeamter. Er schenkt ihr ein entsetzliches Grinsen. David tastet sich um den Wagen herum, öffnet dem Entführer die Türe. Schließlich braucht man Augen um fahren zu können. Er nimmt die Brille ab und gibt Sicht auf sein grausig entstelltes Gesicht frei.
Im Wald verirrt man sich leicht und dann läuft man immer im Kreis. Aerith wird klar, dass ihr genau das passiert ist. Zwar konnte sie David und dem Entführer entwischen, indem sie in den Wald gerannt war, aber den Weg hinaus hatte sie nie gefunden. Von Anfang an ist sie in großer Dunkelheit herumgestolpert und letztlich doch zu ihnen zurückgekehrt.
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