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Ein Sprung durch Zeit und Raum kann viel verändern

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
David
29.08.2010
29.08.2010
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29.08.2010 4.775
 
Hier habe ich eine Filmszene eingebaut, eine kleine... Nur mit einer anderen Person, nämlich meiner Hannah
ihr werdet sie schon wieder erkennen, denke ich ;) Wenn nicht, dann auch nicht weiter verwunderlich, weil es halt nur ein kurzer Moment ist ^^
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Als ich aufwachte lag David nicht mehr neben mir. Ich ging in die Küche des Apartments um mir einen Kaffee zu machen. Den fertigen Kaffee lies ich noch eine Weile stehen, weil er mir sonst zu heiß wäre und zog mich währenddessen um. Als ich an meinem Kaffee schlürfte dachte ich nach. Es war keine Seltenheit das ich, wenn ich aufwachte, alleine war. Aber ich wusste immer wo er war, denn er gab mir jeden Abend vorher Bescheid. Außerdem musste ich nach dem Aufstehen meistens nicht mehr lange auf ihn warten und deswegen war es einigermaßen okay für mich. Dann schaute ich mich in unserem luxuriösen Apartment um. Leisten konnten wir uns es nur noch 2 Jahre. Wenn man bedache das ich hier in Paris den Rest meines Lebens mit David verbringen würde und wir nie mehr nach New York zurück konnten (meiner Meinung nach auch nicht nach ganz Amerika), waren 2 Jahre selbst für so ein teures Apartment wenig.
Da kam David durch die Tür und lächelte mir zu. ,,Warum benutzt du eigentlich noch die Tür?“ Er lachte und antwortete: ,,Wir wollen ja nicht zu sehr auffallen, nicht wahr?“ Ich nickte und fragte: ,,Wie war es in L.A.?“ David ging zu mir herüber und sagte lachend: ,,Dunkel… Ich vergesse immer wieder diese Zeitumstellung. Ich als gebürtiger Ami“„Ich finde es immer noch scheiße das du zu gut wie jeden Tag nach L.A. gehst. Wenn die nun dahinter kämen? Die könnten der Spur folgen.“ David wurde ernst und beruhigte mich: „Ich bin 1. nur für zwei Stunden dort 2. du weißt genau das ich dort nur einmal im Monat bin, sonst nirgendswo in den USA, brauchst also nicht fast jeden Tag sagen und 3. du weißt auch das ich dort nur bin, weil ich immer noch nicht dahinter gekommen bin“ Ich reagierte nicht auf seine Antwort, obwohl ich wusste das er es ernst meinte. Doch ich konnte nicht lange ausdruckslos bleiben, grinste und stelle meine Kaffeetasse ab. Da zog David mich an sich und flüsterte: ,,Happy Birthday mein Schatz“ Er hauchte mir einen Kuss auf meinen Mundwinkel und lächelte mich an. Ich verlangte nach mehr, sagte aber zu erst: ,,Danke“ Nun küssten wir uns mit voller Leidenschaft. Meine Lippen zitterten dann, wenn er kurz seine löste um mich auf die Wange oder den Hals zu küssen und ich bemerkte, dass wir uns lange nicht mehr so geküsst hatten. Immer war etwas dazwischen gewissen. Entweder war ich bei der Arbeit oder David war irgendwo unterwegs. Doch dann ging ich wieder zurück in die Gegenwart, denn ich wollte es richtig auskosten. Meine eine Hand lag auf seinem Hinterkopf, die andere lag an seine Taille. Davids Hände lagen unter meinem T-Shirt. Plötzlich hebte er mich hoch und trug mich Richtung Bett. Ich schrie kichernd: ,,Lass das!!“ David lies mich aber nicht runter bis wir am Bett angekommen waren, erst dort lies er mich sachte fallen. Er legte sich neben mich und jetzt küssten wir uns weiter. Seine Zunge berührte meine und dann knabberte er mir an den Lippen. ,,Hab ich dir schon mal gesagt, das du nicht nur unheimlich gut im Küssen sonder auch im Lippen knabbern bist?“ David grinste und schüttelte den Kopf. Er zwinkerte und sagte: ,,Ich werds mir merken!“. Als Danke Schön drückte er mir noch einen Kuss auf die Lippen. Es war ein verführerisches Angebot weiter zu machen, doch ich musste wieder - stehen. ,,Ich muss zur Arbeit“ David schmunzelte und fragte: ,,Warum arbeitest du an deinem 19. Geburtstag? Nimm dir doch frei“ Ich schüttelte den Kopf: ,,Ich habe mir schon extra früher freigenommen. Ich höre nicht um 21 Uhr sondern um 18 Uhr auf.“ David tat auf schmollend und ich lachte. Bevor ich ging fuhr ich noch schnell den Laptop hoch um mir die Wettervorhersagen anzuschauen. Ich wollte immer auf Nummer sicher gehen. Während es hier in Frankreich, Paris sonnig bleiben sollte, regnete es in England, London schon und es sollte auch so bleiben. ,,Wie überraschend“, dachte ich sarkastisch. Dann schaltete ich den Laptop aus, schnabbete mir einen Regenschirm und ging raus. Ich ging zum Treppenhaus, vergewisserte mich das niemand da war und dachte kurz an das Erdgeschoss. Eine Sekunde später hatte ich nur noch 3 Treppen zu laufen und ging durch die Empfangshalle. Der süße junge Mann der am Check In arbeitete (er war vermutlich so um die 24) lächelte mich an, rief mir dann aber verwirrt zu: ,,Ich glaube aber nicht, Miss Turner, das sie den Regenschirm heute brauchen“ Ich grinste zurück, hob dir Arme leicht an und zuckte mir den Schultern: ,,Man kann ja nie wissen, Mike“ Ich verlies das Hotel und bog in die nächste Gasse ein. Ich lies den Regenschirm aufschnabben, hielt ihn über mich und dann zog es für eine hunderlste Sekunde an mir. Nicht schmerzhaft, nicht unangenehm. Eher so als würde sich jemand leicht an mir festhalten, weil er ins Schwanken gerat. Sofort hörte ich den prasselnden Regen auf dem Regenschirm. In der Nähe hörte ich es 11 Uhr schlagen. Ich hob den Kopf und erblickte, wie üblich um diese Zeit, den Big Ben. Zügig ging ich los, denn der Wind wehte stark und so bekam ich selbst unter dem Regenschirm etwas von dem Regen ab. Als ich in eine Gasse eingebogen war erblickte ich meinen Arbeitsort, ein Reisebüro. Ich ging hinein und begrüßte meine Chefin. Kaum angekommen meckerte sie mich an und sagte ich sollte die Kunden beraten. Irgendwie wünschte ich, dass ich ihr gesagt hätte, dass ich heute Geburtstag habe, denn dann würde sie wohl ein bisschen netter zu mir sein. Nun ist ja auch egal. Wenn die wüsste wie ich grad hier her gekommen war, wenn die wüsste wo ich eigentlich lebe, dann würde die mich auch nicht mehr so anmeckern. Aber mein Geheimnis, das Davids und das einiger Anderer durfte niemals weiter erzählt werden. Ich stellte mir das Gespräch vor, wie es wohl aussehen würde, würde ich Mrs. Young das Geheimnis verraten:

,,Mrs. Young, soll ich ihnen sagen wie ich hierher gekommen bin? Okay ich sag’s ihnen. Ich besitze eine Art Gabe und Leute, die wie ich diese Gabe besitzen, nennt man Jumper. Ich kann in einer Sekunde am Ende der Welt sein oder wo immer ich auch will. Aber Mrs. Mckezie, warum weichen sie denn jetzt so vor mir zurück und starren mich an als wäre ich verrückt?“

Als ich mich vor die Kunden setzte, seufzte ich und erinnerte mich schnell an das Tageslohn, dass ich hier bekam. Das besänftige mich und ab da nahm der Arbeitstag seinen normalen Lauf an.
Einige Stunden später, um Fünf verabschiedete ich ein paar Kunden, die fast eine Stunde mit mir überlegt hatten wohin sie wollten und was ich zu empfehlen hätte, denn sie wollten unbedingt mit einem Reisebus irgendwo hin, mit den Worten: ,,Und merken sie sich, egal wo und für welches Reiseziel sie sich jetzt auch entscheiden, passen sie auf welche Reisetour sie wählen. Im Internet gibt es einige Reisetours, die wie gesagt nicht zu empfehlen sind. Deswegen hab ich ihnen ja auch das Heft hier geben, damit sie wissen auf welche sie sich verlassen können. Bei jedem Angebot ist auch immer eine genaue Beschreibung wo es hin geht, welches Hotel sie anfahren und wann es dort Essen und so weiter gibt. Außerdem ist es eine Neuauflage, deswegen ist auch eine aktuelle Kundenbewertung dabei.“ Endlich verschwanden diese Nervensägen und ich musste nicht mehr ein Dauerlächeln aufgesetzt haben. Doch leider kam jetzt wieder direkt jemand durch die Tür. Es war ein Jugendlicher im meinem Alter. Ich lächelte ihm zu und fragte: ,,Was kann ich für dich tun?“ Er grinste mir nur zu: ,,Nix. Ich bin Ben und du musst Hannah sein. Meine Mutter“, er zeigte durch die Fensterscheibe von Mrs. Youngs Büro, ,,bat mich das ich um 18 Uhr für dich einspringe. Ich hatte nichts dagegen, denn so verdient man sich Taschengeld dazu. Naja ich bin jetzt nur früher hier, weil das Fußballspiel im Fernsehn fürn Arsch ist.“ Mrs. Young hatte mir schon öfters gesagt, dass ich unbedingt ihren Sohn kennen lernen musste. Zugegeben, ich war überrascht. Ihr Sohn war schon hübsch, was man bei einer Kröte wie Mrs. Young nicht erwarten würde. ,,Ja, ich bin Hannah.“ sagte ich, irgendwie fiel mir nichts anderes ein. Ben lachte und sagte grübelnd: ,,Ich muss zugeben, ich hätte nicht gedacht, dass jemand so Hübsches in einem Reisebüro meiner Mutter arbeitet. Bis gestern war ich im Glaube, das Hannah eine Frau in den 40zigern ist, die ihre Haare streng zurück gebunden hat, roten Lippenstift hat und einen viel zu engen Rock für ihre Figur trägt. Erst gestern hat mir meine Mutter nämlich gesagt, dass du 18 bist.“ Eigentlich hätte ich in diesem Moment sagen müssen, das ich einen Freund hatte, aber ich fühlte mich geschmeichelt, denn außer David gaben mir selten Jungs Komplimente. Vermutlich weil ich kaum jemanden an mich ranlies, denn es Bestand die Gefahr, das irgendwann irgendwer hinter mein Geheimnis kam und das musste ich verhindern. Außerdem verschwand ich schnell von anderen Orten und Jungs so vermutlich kaum Möglichkeiten hatten mich anzusprechen. Aber ich war ja eh nicht Typ Mädchen das man Komplimente machte. Fande ich zumindest. Dann dachte ich mir, dass keine Gefahr bestand, Ben zusagen, dass ich 19 war. Warum auch? ,,19. Ich bin 19“ Ben schmunzelte und sagte lachend: ,,Meine Mutter hat sich noch nie das Alter gemerkt. Wobei, wow, ein neuer Rekord, diesmal hat sie sich nur um ein Jahr geirrt.“ Nun lachte ich und sagte: ,,Nein nein, ich habe heute Geburtstag, das habe ich nur deiner Mutter verschwiegen.“ Ben grinste: ,,Aso. Dann mal nen Herzlichen Glückwunsch. Mh also ich werde nächsten Monat 21“. Ich lächelte ihm zu. ,,David hat auch nächsten Monat Geburtstag und der wird 20“, dachte ich. Ben erwiderte das Lächeln und ging dann Richtung Büro. Er klopfte an und Mrs. Young quakte: ,,Herein!“
Ben öffnete die Tür nur einen Spaltbreit und steckte den Kopf durch die Tür. ,,Hallo Mum. Ich bin jetzt schon da.“ Ich hörte, dass Kröte etwas antwortete, doch verstand nicht was. Ben nickte und schloss wieder die Tür. Er drehte sich zu mir und sagte: ,,Ich soll dir sagen, das meine Mutter mit deiner Arbeit heute zu Frieden war und das du ruhig jetzt schon gehen kannst. Ich freute mich und sagte: ,,Danke, dass ist echt nett von deiner Mutter.“ Ich ging Richtung Jackenständer, zog mir meine Jacke an und nahm mir den Regenschirm. Ben lächelte mir zu. Lächelt der eigentlich durchgehend oder gibt’s hier grad nen Grund zum Lächeln? ,,Naja dann Bye. Hoffe, man sieht sich“ sagte er und ich nickte: ,,Ja bye Bis Bald“
Als ich gerade das Reisebüro verlassen wollte, rief mich Ben zurück. „Hey! Hast du nen Handy?“ Ich grinste. „Ja. Hab ich.“ Dann ging ich los und lies den verdatterten Ben stehen. Denn der wollte sicher meine Handynummer haben.

Ich schlenderte mit offnen Regenschirm durch die Gassen um ein anderen sicheren „Jump-Punkt“ zufinden. Als ich einen fand überlegte ich mir ob ich nicht zum Eiffelturm gehen sollte, denn ich hatte wenigstens ein bisschen Zeit mir die Beine zu vertreten. David rechnete nicht um Fünf mit mir, wer weiß, vielleicht war er gar nicht da. Ich schloss die Augen und als ich sie eine Sekunde später wieder öffnete, war ich im sonnigen Paris. Ich war extra in einem schattigen Gässchen angekommen, denn so konnte mich keiner plötzlich aus dem ’’Nirgends’’ auftauchen sehen. Ich lies den Regenschirm zuschnabben, holte ein Tuch aus meiner Jacke hervor und trocknete den Schirm ab. Ein klitschnasser Schirm würde hier wohl mehr auffallen als ein trockener. Da ich sofort zu Schwitzen begann, zog ich die Jacke aus und legte sie mir über den Arm. Nun war ich einem einigermaßen guten Zustand um in die Öffentlichkeit zugehen. Beim Laufen grübelte ich nach. David und ich waren nur in Paris, weil wir fliehen mussten. In Amerika hat uns eine Geheimorganisation aufgespürt, die darauf aus war, alle Jumper zu töten. Die Mitglieder waren der Meinung, dass (Zitat): „Nur Gott darf die Macht haben immer überall sein zukönnen.“ Da diese Arschlöcher, etwas anderes traf nicht zu, keine Scheu hatten auch unschuldige Menschen (obwohl alle Jumper keine Schuldigen oder Verbrecher waren, war die Meinung von mir und wohl auch jedem anderen Jumper) umzubringen, mussten wir Beide fliehen, denn unsere Freunde und Familien waren in Gefahr. Leider reichte eine andere Stadt nicht, denn die Gottvernahtiger waren der Meinung das unsere Freunde Bescheid wissen müssten wo wir waren. Dann, erinnerte ich mich schmerzhaft, brachten diese Leute eine gute Freundin und eine guten Freund von mir und David um, die nicht verraten wollten wo wir waren. Wir hatten ihnen wirklich erzählt wo wir hin waren, nach Washington, doch sie verrieten uns nicht. Ich hasste mich immer noch dafür, dass ich sie in solch eine Gefahr brachte, warum lernten sie mich überhaupt kennen? David meinte immer das es ein kleiner Trost war, das die Beiden zusammen starben und nun auch oben im Himmel zusammen waren, denn sie waren 2 Jahre älter als wir und hatten mit 20 Jahren geheiratet. Trotzdem trieb die Erinnerung Tränen in meine Augen und der Hass auf diese Organisation loderte wieder auf. So hatten wir festgestellt, dass niemand den wir kannten in Sicherheit war und wir flohen nach Paris. Unser Familie und den Freunden von uns, mussten wir (Leider Gottes!!) unseren Tod vortäuschen. Auch wenn wir so verletzten, es war zu ihrer Sicherheit. Doch David und ich wussten, dass eine Flucht auf einen anderen Kontinent nicht genügend war. Also legten wir eine eindeutige Fährte (nicht eine von denen, wo man sofort merkt das es eine beabsichtige ist), sodass die Organisation nur erfuhr, dass wir nicht mehr in den USA waren. Diese Flucht hatte mich und David nur noch mehr zusammengebracht. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich David kennenlernte. Als ich bemerkte, dass ich jumpen konnte hielt ich mich für verrückt, denn ich wusste nichts. Mein erster Jump war mit 8 Jahren. Durch mein Geheimnis (ich war im Glauben ich wäre die einzige mit dieser Fähigkeit) wurde ich ein ruhigerer Mensch. Dann zwei Wochen nach meinen 16. Geburtstagen lernte ich David kennen:
Ich saß im dunkeln auf einer Bank im Central Park. Man konnte aber immer noch alles erkennen, denn es war Vollmond. Ich war alleine, saß nur da. Plötzlich sah ich jemanden über den Weg laufen. Es war ein Junge das konnte ich erkennen. Er bemerkte mich nicht und deswegen jumpte er. Ich war im selben Moment verwirrt und doch erleichtert, ich war nicht allein. Der Unbekannte stand nun – durch seinen Jump – vor dem See und legte sich auf den Rasen. Ich stand zitternd auf und ging zu ihm rüber. „Hallo?“ sagte ich. Der Junge schreckte hoch und starrte mich an. „Oh ähm Hallo“ Dann ging er hastig los, wieder den Fußweg zurück. Ich lief ihm hinterher „Warte doch.“, rief ich. Doch er beschleunigte das Tempo. Natürlich, er dachte das ich nicht jumpen konnte und war im Glauben er hätte sich verraten. Ich entschied es ihm zu zeigen. Ich jumpte vor ihm und er erstarrte in der Bewegung. Ein Weile lang starrten wir uns an und dann ergriff er das Wort: „Ich dachte schon ich bin gearscht. Ich dachte echt ich hab mein Geheimnis verraten“ Ich antwortete: „Ich dachte ich bin die einzige“ Der Junge schaute mich neugierig an ,,Das dachte ich bis vor Kurzem auch noch“, sagte er, „ Lass uns auf die Bank setzen“ Wir liefen nebeneinander her und gingen zurück zur Bank. Ich fragte mich, warum ich ihn das gefragt hatte. Der Junge hatte irgendwas an sich, ich wollte ihn sofort näher kennen lernen. Als wir saßen, sagte er: „ Ich bin überings David und du?“ „Ich bin Hannah“, antwortete ich, „Kannst du mir meine Fragen beantworteten?“ Er nickte und schaute mich an, er wartete auf die Fragen. „Gibt es viele von uns? Warum können ausgerechnet wir das? Sind wir sozusagen anderes als die anderen und können das deswegen? Also ich weiß nicht wie ich das erklären soll“ David schmunzelte: „ Ich weiß was du meinst. Also warum wir das können weiß ich nicht. Ich glaube aber nicht das wir irgendwie auserwählt sind oder so, das meinst du doch ungefähr oder? Vielleicht ist es einfach Zufall auf wen es fällt. Ich weiß nicht genau wie viele es von uns gibt, aber ich weiß, dass es noch mehr gibt als 80. Es gab mal mehr, viel mehr. Bestimmt Hunderte“ Mir stockte der Atmen. „Was ist passiert?“ David schaute traurig Richtung See und antwortete: „ Sie wurden getötet. Weißt du es gibt das so Leute, die von unseren Geheimnis wissen, aber selber nicht jumpen können. Und die meinen wir sind Abschaum und haben nicht das Recht auf so was. Das sind Paladine, religöse Fanatiker, sie sagen dass nur Gott solch eine Macht haben darf. Deswegen jagen sie uns Jumper und die wollen erst Ruhe geben wenn jeder tot ist.“ „Das ist ja schrecklich“ flüsterte ich. „Woher wissen die denn, wer einer ist und wer nicht?“ „Wir Jumper hinterlassen eine Spur wenn wir jumpen, nen Jumpskar. Die können die irgendwie verfolgen. Sie müssen aber um einmal folgen zukönnen, deinen Standort wissen. Aber sie schaffen es immer irgendwie uns ausfindig zumachen. Ich würd’s zwar gerne wissen, aber naja.“  David verstummte und sagte dann mitleids erregend: „Ich hatte gerade schon Angst, dass du jemand von den Paladinen bist. Naja zwar unwahrscheinlich, ich weiß so jemand würde nicht ’Hallo?’ sagen, der würde mich sofort töten, aber trotzdem ich war geschockt im ersten Moment.“ Ich schaute ihn an und sagte zu ihm: „Tut mir leid, das ich dich so erschreckt habe“ David schüttelte den Kopf und meinte: „Du trägst keine Schuld.“

Ich betrat das Hotel und war froh wieder da zu sein. Ich ging wieder ins Treppenhaus und dort war wieder wie üblich keiner. Ich hatte keine Lust mehr zu laufen und deswegen jumpte ich direkt in das Apartment. David, der auf der Couch saß und fernsah, schrak etwas zusammen. Er lachte dann aber. „Hatte nicht mit dir gerechnet“, sagte er und ging zu mir rüber. Er gab mir einen Kuss auf den Mund und flüsterte, dass er mich vermisst hatte. „Ich dich auch“ whisperte ich zurück. ,,Ich muss aber eigentlich jetzt noch weg, ich hatte nicht mit dir gerechnet um viertel nach Fünf.“ Ich seufzte und sagte: „Geh ruhig. Hauptsache du bis um Sechs wieder hier oki?“ David nickte, gab mir einen sanften Kuss und dann war er weg.
Ich legte mich auf die Couch um mich ein bisschen auszuruhen. Als ich mich in das Polster einkuschelte, roch ich noch ein wenig von Davids Parfüm. Ich lächelte und ich merkte, dass ich schläfrig wurde…
Ich saß David gegen über auf der Bank auf der wir saßen als wir uns kennen lernten. Ich kannte ihn nun schon seit ein einhalb Monaten und hatte mittlerweile Gefühle für ihn entwickelt. Es war schön und doch schrecklich zu gleich, immer wenn ich ihm fern war und hatte große Angst, dass er meine Liebe nicht erwiderte. Deswegen durfte ich ihm auch nichts sagen, denn lieber war ich mit ihm befreundet als das gar nichts zwischen uns war. Noch niemals hatte ich so was für einen Jungen empfunden, obwohl ich schon ein paar kurze Beziehungen vorher hatte. Vielleicht war ich damals auch zu jung gewesen. Ich weiß nicht warum das so war, aber David war in meinen Augen der Richtige für mich. Als ich ihn anschaute wie er redete, er seine Arme bewegte beim Reden um der Erzählung seinen Ausdruck zugeben und sein Arm meinen streifte kribbelte es auf meinem Arm, das Kribbeln schoss durch meinen ganzen Körper. David schaute mich an, er hatte seine Geschichte fertig erzählt. „Hast du mir überhaupt zugehört?“ fragte er mich  und schaute etwas zornig. Ich schaute zurück und konnte nicht antworten. Er war unglaublich schön auch wenn er jetzt so zornig schaute! Sein schwarzes, etwas längeres, strubbliges Haar wehte leicht im Wind. Seine tollen grünen Augen schauten mich fragend an, der Zorn war aus seinem Gesicht verschwunden. „Mir fällt gerade auf das deine Augen auch ein bisschen gelb sind am Rand und in der Mitte, das ist echt voll schön!“ Upps, das war mir rausgerutscht. David schaute mich erstaunt und dann veränderte sich sein Blick. Für mich war es  unmöglich diesen Blick zu deuten. Er seufzte und dann sagte er etwas, was sich anhörte, als würde es ihn Überwindung kosten:  „Darf ich dich was fragen?“ Ich nickte stumm. Da rückte David näher an mich heran, beugte sich zu mir vor und fragte mich leise: „Wer bin ich für dich?“ Diesmal war ich die, die erstaunt war. Diese Frage hatte ich nicht erwartet. Warum fragte er mich das? Fragte er mich das, nur um herauszufinden ob er mehr für mich war als ich für ihn? Oder fragte er mich das weil er einfach nur Gewissheit haben wollte? Empfand er dasselbe für mich? Oder nicht?
Als ich nicht antwortete fragte er: ,,Bin ich ein guter Freund für dich?“ Dann beugte er sich noch ein Stück weiter zu mir vor, sodass das grün seiner Augen, in denen ich mich gerade verloren hatte, schon leicht verschwamm. Oh mein Gott, das war zu viel für mich. Mein Herz schlug höher, als ich Davids Atem auf meiner Haut spürte. Ich wusste, dass ich antworten musste. Und zwar mit der Wahrheit. Also atmete ich tief ein und sagte leise, weil meine Stimme sonst versagen  würde: „Nein.“ David wich ein Stück von mir zurück, kaum merklich und fragte: ,,Ich bin also noch nicht mal ein guter Freund für dich?“ Nein NEIN, schrie ich innerlich. Du hast mich falsch verstanden. Und da wusste ich, dass ich mich klarer ausdrücken musste, ob Gefahr für unsere Freundschaft bestand oder nicht. ,,David? Du bist mehr für mich. Viel mehr.“ David reagierte nicht, er saß mir einfach nur gegenüber, doch sein Blick war abwesend, mit seinen Gedanken wo anderes. Er wich nicht zurück und kam auch nicht näher. Er verharrte in seiner Position und schaute mir dann direkt in die Augen, nicht wo anders hin, wie ich es vermutlich getan hätte.  ,,Jetzt sag doch was!!’’, schrie es wieder in mir.  Und dann passierte es. Davids Lippen berühten meine. Ich blinzelte erstaunt, doch dann schloss ich meine Augen. Es war ein wunderschöner Kuss. Alles kribbelte in mir und ich kam mir vor als würde meine Haut brennen. Jetzt verstand ich was einige sagten: Liebe entfacht das Feuer in einem. Hier mit ihm zu sitzen, dort wo wir uns vor 6 Wochen das erste Mal trafen, und ihn so zu spüren, war ein unbeschreibliches Gefühl.  Er nahm meine Hände und hielt sie ganz fest, während wir uns küssten. Ich weiß nicht wie viel Zeit verging doch eins wusste ich, es war zu kurz, als sich Davids Lippen von meinen lösten. Er lächelte mir zu und dann umarmte er mich. Er sagte nichts und ich auch nicht. Doch dann sagte er nur 6 Wörter, aber sie klangen wie ein Lied in meinen Ohren: „Du bist auch mehr für mich!“ Wir saßen eine Weile so da, Arm in Arm, und meine Gedanken überschlugen sich. Er empfand das gleiche für mich! Ich könnte schreien, durch den Park hüpfen und das würde meine Gefühle momentan noch lange nicht beschreiben. Ich wollte David nie mehr loslassen, ich wollte das er immer mein war, ich wollte nicht das er mich verlies auch wenn es nur für den heutigen Abend war. Ich erinnere mich nicht mehr daran wer die Umarmung löste, aber 5 Sekunden später saßen wir uns wieder gegenüber und wir schauten uns wieder tief in die Augen. „Ich glaube ich könnte es jetzt sogar mit den Typen aus der Organisation aufnehmen.“, sagte David lachend und ich hörte es aus seiner Stimme, dass er gerade genauso glücklich war wie ich. Da beugte er sich wieder zu mir vor, ich legte die Arme um ihn und wir küssten uns erneut…

„Hey meine Süße, aufwachen“ hörte ich David sagen und stupste mich leicht an. Ich blinzelte ihn an und richte mich dann auf. ,,Was hast du geträumt?“ fragte er mich neugierig. Ich nahm seine Hand und ich sagte: „Ich hab von unsern ersten Kuss geträumt, erinnerst du dich?“ David schaute mich beleidigt an und antwortete: „Denkst du etwa das ich so was vergesse?“ Ich schüttelte den Kopf und er lachte. „Komm mach dich fertig. Ich will jetzt mit dir ausgehen“  Dieses mal lachte ich und rannte schnell ins Bad.
,,Also was willst du haben?“, fragte mich David und schaute mich fragend an. Die Karte vor meiner Nase ging ich die Gerichte durch. Zum Glück standen unter den französischen Namen des Gerichtes auch die englischen Namen und die Beschreibung. Als ich mich entschieden hatte, rief David einen Kellner herbei und sagte ihm im gut fließenden Französisch was wir wollten. Begeistert schaute ich ihm dabei zu und als der Kellner weg war, sagte ich: „Man ey, woher kannst du das nur so gut. Jaja ich weiß, du hattest Französisch als Hauptfach und warst jeden Sommer im Frankreich Urlaub. Ich bin trotzdem erstaunt.“ David lächelte und ich schaute mich um. Zur einer Seite sah ich ein schönes Restaurant voller Leute und man erkannte das es nicht eins der billigsten war. Als ich aber meinen Kopf abwandte und in die andere Richtung schaute, sah ich durch eine Fensterscheibe die untergehende Sonne. Ich war noch nie hier gewesen: "Danke, für die Einladung in das Restaurant, man hat hier wirklich ein sehr schönes Panorama" David lächelte immer noch und nickte „So, während wir jetzt hier auf unser Essen warten möchte ich dir gerne meine Geschenke geben“ Ich seufzte und nickte, ja das gehörte wohl dazu. Er überreichte mir ein kleines Geschenk, schön und ordentlich verpackt. Als ich es auspackte kam eine kleine, längliche Schachtel hervor und ich öffnete sie. „Wow“, japste ich. David seufzte: „Puh sie gefällt dir. Ich dachte es ist mal an der Zeit das ich dir Schmuck schenke.“ Mein Blick war immer noch auf die wunderschöne Kette gerichtet. Es war eine schlichte Kette, nur ein einziges kleines Herz hang an ihr. In der einen Hälfte des Herzes waren blaue Steine eingesetzt, die schimmerten. „Sind die echt? Auch wenn es keine Rolle für mich spielt..“, fragte ich und warf David einen kurzen Blick zu, bevor ich wieder die Kette anschaute. „Stimmt... aber wonach siehst denn aus?“, fragte er mich. "Sie sehen echt aus, ob sie es nun sind oder nicht?“ Ich sagte ihm nicht, das ich wusste, das die Steine echt waren, denn jetzt fiel mir wieder ein das ich einst solche Steine an einem Hochzeitsring gesehen hatte. Aber mir war es egal. Ich freute mich über den Schmuck. Ich war nicht so oberflächlig und nahm nur Schmuck entgegen, der mit echten Steinen besetzt war. „Ich habe noch ein anderes Geschenk für dich. Das will ich dir aber erst zu Hause geben okay?“ Ich nickte. Da kam der Kellner mit der Vorspeise.

„Das war echt lecker“, sagte ich, als wir durch die Tür in unser Apartment gingen. David, der hinter mir durch die Tür kam, hielt meine Hand und antwortete: „Ja stimmt…Warte bitte. Ich hol eben dein anderes Geschenk“ Als David wenig später wieder kam, saß ich auf der Couch und klopfte neben mich. Er setzte sich und gab mir ein dickeres und größeres Geschenk. Aufgeregt packte ich es aus und zum Vorscheinen kam … „Breaking Dawn!“ jubelte ich und schrie fast. Ich legte das Buch bei Seite und fiel ihm um die Arme. Er, völlig überrumpelt, kippte nach hinten und so lagen wir übereinander auf der Couch. Wir lachten und dann schauten wir uns lange an. Mir fielen Haare ins Gesicht und David strich sie weg. Ich wollte ihn küssen, wollte ihn spüren, ja wollte mehr als ihn nur küssen. Dann küssten wir uns und ich musste zugeben das Küssen wohl einer meiner Lieblingszeitvertreibe war. Ich kicherte und David fragte: „Was gibt’s?“ Ich schüttelte nur den Kopf und drückte ihm wieder meine Lippen auf seinen Mund. Die Küsse zeigten Leidenschaft und ich wusste, dass auch er auf mehr brannte. Ich richte mich leicht auf und zog mir mein T-Shirt aus. David drehte sich, sodass wir nun nebeneinander auf der großen Couch lagen. Wir küssten uns weiter, dann japsten wir beide „Bett“ und David trug mich mal wieder rüber zum Bett. Dort zog ich mir meinen Rock aus und David seine Hose. Während wir uns küssten zog ich auch ihm das T-Shirt aus und streichelte seine nackte Brust. Dann tat David etwas was mir, wie immer wenn er es tat, den Atem raubte. Er knabberte an meiner Lippe. Ich kicherte wieder…
 
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