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Wüstenrotes sträuben

GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
David Griffin
25.08.2010
25.08.2010
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It's not fear. It's love.


Zuerst war es ein Zeitvertreib. Sie waren Männer. Hatten keine Frauen. Und auch keine Geduld für jene. Die drei Jahre gemeinsam reichten. Sie waren genug um sich zu kennen. Ja, vielleicht auch um sich zu mögen. Oberflächlich.

Sie hatten sich nicht viele Regeln unterworfen. Sie ließen sich in Ruhe wenn sie keine Lust hatten. Und kamen sich nah, wenn sie die Lust packte. Ganz einfach.

All dies blieb unausgesprochen. Es war nicht nötig zu sprechen.

Beide liebten den Fakt sich ohne Worte zu verstehen. Blicke, Berührung, auch Schweigen sagte oft genug.

Aber David plagte schon länger der Drang, aus diesen, was auch immer sie hatten, auszubrechen. Nicht, um Griffin zu verlassen, sondern ihm näher zu kommen.

Der Blonde wusste selbst, wie albern es klang.

Sie schliefen fast jede Nacht miteinander. Kannten den Duft, den Geschmack und die Geräusche des anderen.    

So oft sie sich aber auch berührten. Nie gab es da eine Gewissheit.

Schaffte der Jüngere es Griffins Herz zu erreichen? Oder musste er sich für immer mit dessen Haut begnügen? Würde ihm das reichen?

Er zweifelte, da er derjenige war, der jedesmal die Kontrolle abgab. Sich fallen ließ, ohne Zweifel an Erlösung, an Erfüllung.

Es füllte ihm mit einem begierigen brennen, diese Kontrolle auch von Griffin zu nehmen. Ihm erleben zu lassen, wie es war sich in seine Arme fallen zu lassen.

Er wollte ihn halten.  

Griffin stand an seinen Schreibtisch und sah auf einer seiner Zeichnungen herab. Studierte ein Bild, welches David nicht erkennen konnte.

Neugierig und hitzig ging er auf die ihn allzu bekannte schmale Gestalt zu.
Sah, wie die jetzt etwas längeren Strähnen, sich in Griffins Nacken leicht lockten.

Der etwas größere von beiden, sah über Griffins Schulter und erkannte eine Portrait Zeichnung von ihm selbst. Er hatte die Augen geschlossen, lag entspannt auf ein Kissen.
Griffin musste ihn gezeichnet haben, als er geschlafen hatte. Er lächelte.

„Es ist gut.“

Griffin zuckte nicht zusammen. Zu viel Erfahrung als Jumper, machten es fast unmöglich Griffin zu erschrecken.
 
Die wilde Mähne streifte Davids Wange, als der andere sich zu ihm drehte.

„Nah,... eigentlich fehlt noch,...etwas.“

Ein kleines Grinsen sah ihn entgegen. Dann betrachtete Griffin sein Gesicht, wie ein Zeichner sein Model.
Einen Moment später, gerade als David sich zu ihm beugen wollte, um einen Kuss zu stehlen, drehte Griffin sich wieder um.
Er nahm einen Bleistift und zeichnete ein weiteres Detail hinzu, dass anscheinend gefehlt hatte.
Dabei bückte er sich über den Tisch und streckte seinen Hintern gegen Davids Schritt.

Eine unschuldige Bewegung. Und doch so heiß. David griff nach Griffins Hüften, presste ihn näher.

„Jetzt, ist es gut.“

Hörte David den anderen sagen und ließ sich die Zeichnung zeigen, wobei Griffin sich aufstellte und nun direkt an Davids Körper lehnte.

David fand keinen Unterschied und entschied sich einfach zustimmend zu nicken.

„Es ist der Leberfleck du Blindschleiche.“

David wusste nicht ob er lachen oder einfach, und das war absolut nicht sein Ding, entzückt sein sollte.
Der Blonde musste ohnehin feststellen, dass er seit ihrem etwas intimeren Leben, ziemlich viel am anderen Jumper,... süß fand.

Besagter würde ihm wahrscheinlich den Hals umdrehen, wüsste er das.

Sie sahen sich eine Weile an und irgendwann ließ Griffin das Blatt Papier auf den unordentlichen Tisch fallen. Somit die heiße Nacht einläutend.

Sofort wollte der Kleinere die Oberhand ergreifen, David an die Wand pinnen und ihn mit seinen Küssen wahnsinnig machen.

Diesmal sollte es aber nicht so sein. David war fest entschlossen.

Geschickt drehte er ihre Positionen, drückte Griffin gegen die steinerne Wand und ließ sich von Griffins überraschten Ausdruck lediglich beflügeln.

Das Bein welches leicht gegen Griffins Schritt strich, schickte heiße Schauer über dessen Rücken.
Dennoch, war Griffin so, als hätte er das eine Quäntchen zu wenig Kontrolle über die Situation. Und das ging ihm auf den Sack.
Seine Handgelenke wurden von langen Fingern gehalten und sein Körper durch den Größeren in Schach gehalten.
Er fühlte sich eingeengt, schwach,...
Die Zunge in seinen Mund gemischt mit dem heißen Atem, zerstreuten jedoch seinen Entschluss davon zu jumpen.
Er kämpfte seine Instinkte zurück, zumindest vorerst und ließ knurrend zu, dass diese Farce weiterging.

Sie konnten die Hitze, zwischen ihren Beinen, durch ihre Jeans spüren.
Griffin kam nicht umhin, sich leichte Sorgen zu machen, wie sehr der ordentliche, höfliche und äußerst angenehme Zeitgenosse, sich in ein wildes Tier verwandeln konnte, wenn er Sex bekam.
Andererseits machte es ihn heiß, zu wissen, das er selbst, Griffin, die Person war, die dieses Tier bändigen konnte. Diese Gefühl begehrt zu werden, steigerte sein Ego ins unermessliche.

Auch das wissen, dass er nur das Knie heben, es an Davids Beule reiben und ihn erhitzen musste, reichen würde um den größeren betteln zu lassen.
Er würde betteln, alles dafür tun, dass Griffin sich in ihn vergrub.

Griffin bis sich auf die Unterlippe, als er wieder einmal feststellte, dass er zu viel nachdachte.
Seine Gedanken fragten sich wie es dazu kam, dass David ihn so sehr wollte.
Verdammt, der Junge hatte eine Frau wie Millie! Er ist jedesmal gesprungen wie ein Hund, wenn Millie etwas benötigte.
Und jetzt konnte Griffin behaupten, dass er noch nie jemanden so nah an sich herangelassen hatte wie ihn.  

Außerdem war David perfekt. Alles was Griffin nicht war und hasste.
Normalerweise, müsste er sich nach dem Geschmack und die Berührung des anderen Mannes nicht verzehren.
Er sollte nicht tief in ihn eindringen und seine Stimme brechen lassen wollen.

Aber er wollte es verdammt noch mal!

Besonders jetzt, wo David sich ungeduldig an ihm rieb, leise in sein Ohr stöhnte.

Griffin biss in Davids Unterlippe, Zähne tief in das zarte Fleisch vergrabend. Das Stöhnen des Blonden hörte sich jetzt an, wie ein grollen, aber auch nicht wirklich wie eine Beschwerde.
Sobald Griffin die Lippe befreite, begann David das rote Blut aufzulutschen.  

„Wofür war das denn?“

„Klappe, du fandst es geil, und das weißt du, Blondie.“

Griffin stemmte sich gegen den Griff um seine Handgelenke zu befreien. „Und jetzt, lass los.“

„Ich würde ja,... irgendwann, wenn du aufhören würdest, das ganze zu unterbrechen.“

Davids Lippen lächelten ihn an, leicht rot vom Blut, als der Kleinere weiterhin versuchte sich loszureißen. Erst da bemerkte Griffin, dass David ihn diesmal keinesfalls loslassen würde.  

„David, lass mich verdammte scheiße los!

„Warum stört es dich so sehr?“

„Lass mich einfach los!“

„Nein. Nicht solange du es mir nicht sagst.“

Beharrte der größere, sein Gewicht ausnutzend um den schmalen aber durchaus kräftigen Körper an Ort und Stelle zu halten. Er konnte jumpen,... tat es aber nicht.
David beugte seinen Kopf herab und senkte seine Stimme an Griffins Ohr.

„...Du brauchst keine Angst vor mir zu haben, weißt du.“

„Ich hab keine Angst vor dir!“ kam es genervt zurück. „Wer soll denn schon Angst vor dir haben?“

„Wie kommt es dann, dass nur du derjenige bist, der immer die Oberhand haben muss?“

„Was zum Teufel laberst du da?“

„Wenn wir,.... das tun.,...“ David gestikulierte zwischen ihre erhitzten Körper. „Es bist immer du, der alles macht. Oder niemand. Warum können wir nicht mal mich die Arbeit machen lassen?“

David lehnte seine Stirn leicht gegen Griffins, als er sprach, leise, und sich dann kaum ein bisschen hinab beugend, um die Linie des leicht kratzigen Kiefers zu küssen.  

„Warum lässt du mich dich nicht mal halten? Oder auf dich aufpassen?“

Griffin schnaubte genervt. „Ich brauche keine Hilfe von dir.“

„Ich habe ja nicht gesagt, das du mich danach fragen musst. Lass es doch einfach zu.“

Der Kleinere drehte sein Gesicht weg, um die Verwirrung nicht preiszugeben.

„Komm schon,... Griff...“

Das eine mal flehte er den anderen nicht unter Lust an. Er meinte es ernst, seine Augen baten ihn.

„Bitte,...?“

Griffin fühlte sich in jeder Hinsicht gefangen.
Er überlegte wie es so weit kommen konnte und gestand sich ein, dass dies doch zu den wenigen Dingen in seinem Leben gehörte, dass er nicht bereute.
Sie hatten sich geküsst, den anderen danach ignoriert, sich geprügelt und öfter an Körperstellen berührt, die mal als privat galten.
Es war so fremd und komisch, bis es irgendwann heiß und unverzichtbar wurde.
Sie hatten frustriert akzeptiert, dass Griffins Bett getrost für beide reichte.

Seit dem hatte Griffin die Führung übernommen. Er dachte sie wären bislang gut damit gefahren. David hatte sich schließlich nie beschwert, im Gegenteil.

Und jetzt kam der Blonde daher und wollte ihm alles kaputt machen, ihm die Kontrolle nehmen und schwächen.

Das war nicht Griffin. Er war stark. Ein Kämpfer und Soldat.

Er war sich nicht sicher, ob er David den Gefallen tun konnte. Ihm war klar, wie viel diese verkorkste Kiste zwischen ihnen, ihn schon schwächte. Gefühle taten das immer.

Es passte nicht zu ihm. Gibt er die Führung erst einmal ab, ist er völlig außer Stande zu wissen was mit ihm passiert. Er könnte nicht länger sagen, ob etwas gut oder schlecht ablaufen würde und er hasste diese Ungewissheit. Sie versetzte ihn in Panik, gleich einem Sprung in die Tiefe ohne Jump.

Er schluckte hart, hörte es in seinen Ohren rauschen.

„Griffin.“

David seufzte gegen Griffins Wange, versuchte den Blick des anderen zu fangen.
Er lächelte ihn an, spürte die Spannung des kleineren Körpers gegen seinen, so wie er sie auch in seinem Gesicht ablesen konnte.

„Ich werde dir nicht wehtun.“

„Als könntest du!“

Der Brite traute seinen eigenen Worten nicht mehr.

Ein kleines, freches Grinsen huschte über Davids Lippen, als er den Hauch eines Zweifels in Griffins Worten heraushörte. Er senkte seinen Kopf, legte seine Lippen auf die des anderen, sanft bewegend. Solange bis Griffins grimmiger Ausdruck von dessen Lippen fiel.

„Entspann dich, okay?“ Bat David mit tiefer, heißer Stimme, lächelnd. „Und versuch still zu halten, ja?“

Der erfahrene Jumper hätte zu dem Zeitpunkt widersprechen, oder zumindest eine fiese Bemerkung machen können, aber als er seinen Mund öffnete, spürte er wie seine Arme befreit wurden und wie sein Gegenüber sich auf seine Knie fallen ließ.

Die großen Hände waren warm, als sie sein Shirt hoch schoben, wärmten die entblößte Haut. Griffin erschauerte leicht, als kühle Luft ihn am Bauch streifte und Finger und Daumen viel zu zärtlich über Hüfte und Beine strichen.
Notgeil und zielsicher erreichten die bekannten Hände seinen Schritt, wobei dann auch freche Lippen begannen diesen Weg entlang zu küssen.

Zarte Lippen küssten den rauen Stoff der Jeans, das Leder des Gürtels, den empfindlichen Bauch.
Griffin zog ihn schnell ein, als er bemerkte wie sehr ihn diese Berührung erregte.
Jetzt presste er sich selbst hart gegen die Wand in seinem Rücken, Halt suchend.

„W-was machst du da?“

Wollte Griffin, über seine Worte stolpernd, wissen. Er sah hinab und beobachtete wie sein Freund kleine Küssen an seinen Seiten verteilte und die Zunge dann tief in seinen Bauchnabel senkte.

Er konnte David grinsen spüren, als er daraufhin hörbar die Luft einzog. Und dessen Finger, die sich in seinem Bund einhakten, um die Jeans langsam runter zu ziehen.

„Halt einfach den Mund, Griffin.“

Davids Zunge hinterließ bald feuchte Spuren auf Griffins Haut und des Blonden Hände wurden mutiger, als sie sich nun offenkundig mit dem Reißverschluss und dem Knopf der verblichenen Jeans beschäftigten.

Der Kleinere konnte deutlich spüren wie sein Körper zum Verräter wurde. Heißes Blut, rasender Puls und übersensible Sinne machten ihn verrückt. Griffin zuckte zusammen, als David die Jeans noch weiter runter zog und doch wirklich die Anstalten machte, seine Beine zu schultern.

„Hey hey hey!“

Brach es aus dem Briten, Davids Stirn nach hinten drückend, so dass er in einen unangenehmen Winkel hoch schauen musste. Sofort packte er seine, in den Knien hängende Jeans und zog sie unbeholfen hoch.

„Was zum scheiß glaubst du da zu tun?!“

Der Angesprochene hob eine Braue und sah zu, wie Griffin an seine Hose zerrte, während er selbst sich den Nacken rieb.  

„Naja, ich wollte dir einen Blowjob verpassen, aber jetzt da du meinen Nacken verrenkt hast, glaub ich nicht, dass ich das noch kann.“

Er kicherte bei den Worten wie ein kleiner, ungezogener Junge, aber es versiegte, als er Griffins unveränderlichen Ausdruck sah.  

Ein seufzen entwich David. Seine Hände ausstreckend, umfasste er Griffins vor Unverständnis geballten Fäuste.

„Mann,... was macht dich so fertig? Du hast es doch auch bei mir gemacht. Nichts kann passieren, was du nicht kennst.“

„Klar, aber,... wofür? Ich hab dich nicht darum gebeten.“ Meinte er verkniffen.

„Ich hab dich auch nie gefragt, aber du hast es gemacht.“ Gab David Schulter zuckend zurück. „Nur weil ich es will, glaub ich. Ich will, dass du dich gut fühlst,...“

Sein Daumen strich über die verkrampfte Hand des anderen, sie entspannte sich leicht.

„Ich fühl mich gut.“

„Griffin...“

„Mir geht’s gut, David. Du musst das nicht machen.“

„Ich weiß, dass ich nicht muss.“

David rechtfertigte sich am laufenden Band, unwissend, ob es den anderen jemals erreichen würde.

„Das hat nichts mit Zwang oder Verpflichtung zu tun. Ich will es für dich machen.“

Er löste die Fäuste langsam, nahm sie von der Jeans, gegen welche Griffin sie jetzt presste und legte sie auf seinen Kopf.

„Entspann dich einfach. Es ist ja nicht so, als würde ich dir etwas abbeißen,..“

„Das ist nicht witzig!“

David lachte, wobei warmer Atem wieder Griffins Bauch berührte, wie es dessen Lippen ihm nachahmten. Winzige Küsse brachten Griffin zum Stillstand, er war geradezu versteinert von all der Hingabe die David ihm schenkte.

Und wieder wanderte die dunkle Jeans in Richtung Erdboden, während sie auch über eine prächtige Beule hinweg musste.
David sah dabei zu Griffin hoch, und amüsierte sich heimlich bei dem vortrefflichen Umstand, dass Griffin grundsätzlich etwas gegen Unterwäsche hatte.  
Aber darüber zerbrach er sich nicht länger den Kopf, denn es gab etwas viel interessanteres, zum Beispiel ein halb erregter Schwanz.

Ein weiterer Blick nach oben, verriet, wenn David es nicht besser wüsste, dass das alles Griffin gerade unglaublich peinlich war.
Seine Wangen waren gerötet, sein Kopf wandte sich ab und seine Augen waren geschlossen.
Sogar seine Hände waren flach an die Wand gepresst.

Dieser Anblick machte David unbeschreiblich an.

Neugierig umfassten lange Finger den Schaft des Anderen und er beobachtete dabei jede Reaktion die er Griffin entlocken konnte.

Griffins Gesicht verspannte und entspannte sich, sein Kiefer verlor an Frustration und ein sanfter Atemzug der Überraschung entwich dem Kleineren.
David fragte sich, wie ihn überhaupt noch etwas überraschen konnte, bei den Dingen die sie schon getan hatten.  

Aber Griffins Ausdruck sagte nichts anderes, bis dessen Augen sich plötzlich öffneten, ihren Fokus verloren und sich dem Gefühl hingaben, das David ihm bescherte, als er die feucht glänzende Spitze in den Mund nahm.

Der Blonde hatte Griffin noch nie so stöhnen hören. Es schoss direkt in seinen eigenen Schoß.

„Fuck! Oh scheiße, ah!“

Griffins Körper zog sich leicht zurück, als wollte er die Wand hoch rutschen. Schultern nach vorn fallend und Hände in die kurzen Haare gekrallt.  Er versuchte sich in den kurzen Geflecht festzuhalten, vergeblich.

David grinste um den harten, heißen Schwanz in seinen Mund. Er hatte das noch nie zuvor gemacht, zwar darüber fantasiert, aber es nie wirklich umgesetzt. Er hatte Griffin dabei zugesehen, hatte es gespürt, sogar darüber gelesen.
Trotz seiner nicht existenten Erfahrung fand er es nicht schlecht. Eigentlich fand er es geil.

Im Moment war er von nichts anderem umgeben als Griffin. Er schmeckte, spürte und roch ihn. Wüstensand und Feuer. Alles war so intensiv, dass er gar nicht bemerkte, wie er selbst begann nach mehr zu stöhnen, den anderen tiefer aufzunehmen.

„Da,..Davi...d !“

Griffin fragte sich in verzweifelter Lust, warum zum Teufel er das vorher nie zugelassen hat !?
Gleichzeitig zum besten Höhepunkt seiner Reise antretend.

Seine Stimme brach und sein Atem stolperte durch die flaue Luft ihrer Umgebung.

Es war David nicht möglich, nicht hoch zu schauen und sich die wilde Ekstase des Mannes einzuverleiben, der gerade unglaublich sexy aussah.
Die Wangen hatten sich rot gefärbt, wie David es besser in seiner Wut kannte, die Haare, an seiner feuchten Haut klebend und Schweißperlen liefen an dessen Schläfen hinab.
Davids Hose wurde unerträglich eng.  
Während Griffin kaum im Stande war, sich selbst stabil zu halten, schmerzhaft krallten seine Finger sich in Davids Schulter.

Leidenschaft schäumte über in eine wilde Raserei von verlorener Kontrolle und absoluter Erlösung.
Je schneller David sich bewegte, desto schwieriger wurde es für Griffin auf seinen Beinen zu bleiben und zurück zu halten, was unvermeidlich war.
Er ließ seine Hüften nach vorne schnellen und raubte David in allem Sinne den Atem.

„Jesus, Mariaa, schei...ße  Merliiiiiiiiin ah Davyy !“

David lachte bebend um Griffins Schwanz.
Und Griffin zweifelte für einen kurzen Moment an seiner körperlichen Existenz.

Er schwebte.

Sein Partner kämpfte mit der neuen Erfahrung den Anderen auf seiner Zunge zu schmecken und versaut, wie ein Fünfzehnjähriger, in seiner Hose zu kommen.
Es war seltsam und gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall, war es das wert.

Das leise lachen des Blonden war das erste Geräusch, dass durch ihr lautes durchatmen heraus brach.
Griffin war so ausgelaugt, dass er schlaff die Wand herunter gerutscht war und seine Beine auf beiden Seiten von David ausgestreckt hatte.

Die langen Arme um den Kleineren schlingend, zog David ihn in einen süßen Kuss, der ihnen nicht allzu viel Luft nahm.
Dann lehnten sie Stirn an Stirn, genossen diese federleichte Berührung und hörten ihren Herzen zu, wie sie immer langsamer schlugen und sich beruhigten.

„Nicht schlecht, was?“

Musste David loswerden und besah sich das noch rot leuchtende Gesicht seines Freundes, dessen Ausdruck ihn als Ertappten enttarnten.

Griffin sagte nichts, schluckte einmal und rang sich schließlich zu einen schwachen Nicken durch.
Der wilde Haarschopf ließ sich gegen die Wand fallen.
Amüsiert, sah David den anderen ruhig, mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen und geschlossenen Augen, atmen. Sah zu, wie der andere sich unwirsch durchs Haar fuhr und es noch unordentlicher zurückließ, seinen Kopf schwerfällig hin und her wippte, sich völlig losgelöst über die Unterlippe leckte.

Ein ähnlich befriedigtes Lächeln zierte Davids Gesicht, als er den anderen so sah.

Nach einer ganzen Weile, hoben sich Griffins Lider und sofort verschwand der entspannte Ausdruck. Stattdessen sah David ein selten peinlich berührter Jumper entgegen, dem es sichtlich unangenehm war, so leicht durchschaut zu werden.

„Wenn du dieses Grinsen nicht sofort von deiner Visage wischst,-“ drohte der Ältere, was David völlig kalt ließ. „-,reiß ich dir den Kopf ab!“

„Schon gut, schon gut.“  

David lachte fröhlich. Er bot dem anderen seine Hand an, als er bereits auf den Beinen war und sich aus seinen klammen Klamotten geschält hatte.

Ihn nicht ansehend, nahm Griffin die Hand und kaute verbissen auf seiner Lippe, als er sah, dass sie auf sein Bett zusteuerten.

Das Muskelspiel auf Davids Rücken vor ihn beobachtend, schmiss er alle Zweifel über Bord.



THE END




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Hoffe es hat euch genauso sehr gefallen, wie es mir, diese story zu schreiben ;-) Ich hab mich von einer alten englischen FF inspirieren lassen, die Griffin etwas dominant dargestellt hat und ich hab es geliebt und musste es auch unbedingt mal ausprobieren XD  Rückmeldungen sind natürlich wie immer herzlichst erwünscht =) LG Pinky^^
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