Undisclosed Desires in Wolframs heart ...

GeschichteAllgemein / P12 Slash
Conrad Weller Gunther von Kleist Gwendal von Voltaire Murata Ken Shibuya Yuri Wolfram von Bielefeld
20.08.2010
20.09.2011
18
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Vorbei.
Vorbei.
Vorbei.
Immer wieder hämmerte dieses Wort in Wolframs Kopf wieder und erfüllte seinen ganzen Körper. Er war wie erstarrt, konnte nur vor sich hin starren und sich von den seelischen Schmerzen überrollen lassen, die so viel schlimmer waren als die körperlichen.
Hinter ihm standen seine Brüder, seine Mutter, Gunther und der Große Weise. Doch auch sie waren unwichtig für ihn. Jetzt zählte gar nichts mehr.
Gar nichts.
Wie lange hatten sie gekämpft? Tage, Wochen, Monate? Egal. Es war alles vorbei.
Eine einzelne Träne befreite sich aus Wolframs Augen und damit brach alles zusammen. Seine Knie gaben nach, er stürzte zu Boden und klammerte sich an den reglosen Körper des Jungen vor ihm.
„Wach auf, verdammt! Yuri! Wenn du nicht sofort die Augen aufschlägst …! Ich nenn dich auch nie wieder Weichei! Wenn du nur aufwachst!!!“
Doch es geschah nichts.
Nach einer gefühlten Ewigkeit legte sich eine Hand tröstend auf seinen Rücken und er schaute in das traurige Gesicht Conrads.
„Wolfram. Ich weiß, es ist schwer. Aber lass uns ins Schloss zurückkehren. Bitte. Yuri würde das auch wollen. Er würde nicht wollen, dass du zerbrichst.“, murmelte der Halbmazoku.
Wolfram nickte langsam, erhob sich und schlurfte an der Seite der Trage, auf der sein Geliebter lag, dem Schloss entgegen und wich nicht von Yuris Seite, bis sie im Schloss waren.
Auch dort blieb er bei ihm, folgte den Soldaten, die die Bahre trugen in Yuris Schlafgemach und setzte sich auf den Boden neben dem Bett.
„Warum, Yuri?“, flüsterte er, als er mit dem Leichnam des Königs alleine war und schloss ihm in einer zärtlichen Geste die noch immer offenen Augen.
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