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Lightning

von Trlx
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
18.08.2010
21.10.2010
2
1.166
 
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Dieses Kapitel
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18.08.2010 493
 
Tag :)
Nicht wundern, wenn ihr des englischen mächtig seid, könntet ihr diesen OS schon im englischen Fanfiktion Portal gelesen haben. Ist aber trotzdem meiner.
Eigentlich in englisch verfasst, könnte es sich ab und an ein bisschen holprig lesen. Sagt mir bitte bescheid, wenn was gar nicht passt :)

Disclaimer: Mir nix.

Enjoy. x

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Blitze zuckten durch die warme Sommernacht, und lauter Donner folgte schnell darauf, während Kate Beckett den Weg hinaufrannte, der zu ihrem Apartment führte.
Dicke Regentropfen trafen ihr Gesicht und ihre Kleidung, bis sie den Schutz des Hauses erreicht hatte. Sie stieß den Schlüssel in das Schloss und drehte ihn, um so schnell wie möglich nach drinnen zu kommen. Sie keuchte, als sie die Tür aufdrückte und in ihr Apartment trat. Der plötzliche Regen hatte die Luft draußen abgekühlt, aber in der Wohnung war die Hitze der Sonne, die den ganzen Tag über geschienen hatte, noch nicht verflogen.
Nachdem sie ihre Handtasche und die Schlüssel auf die Couch geworfen hatte, öffnete sie jedes Fenster in ihrer Wohnung, um die kühle Luft hereinzulassen. Dann machte sie sich auf den Weg ins Schlafzimmer, um ihre verschwitzte Arbeitskleidung gegen ein leichtes Sommerkleid zu tauschen. Sie ließ ihre Kleidung auf dem Fußboden liegen, vergaß sie völlig, als sie sich an das Ritual erinnerte, dass ihre Mutter ihr gezeigt hatte, als sie ein Kind gewesen war. Doch das Gewitter war noch nicht zu Ende, also ging sie in die Küche und lehnte sich, ihren Lieblings smoothie in der Hand, gegen die Theke und wartete darauf, dass das Unwetter vorbei ging.

Kate hatte sich nicht die Mühe gemacht, das Licht anzuschalten. Sie kannte ihr Apartment gut genug um nicht über Schuhe oder Teppiche zu stolpern und sie hatte die Atmosphäre immer gemocht, die ein Blitz in einem dunklen Zimmer erzeugen konnte.
Manche Leute hatten Angst vor Gewittern, doch Kate mochte sie, fand sie beruhigend. Sie stand einfach da und genoss die Atmosphäre und die kühle Luft, die jetzt durch ihr Apartment wehte.

Als der Donner nachließ, stieß Kate sich von der Theke ab, ging durch das Wohnzimmer und durch die Tür, die auf ihren kleinen Balkon führte.
Sie breitete ihre Arme aus, sah in den Himmel und schloss die Augen.
Der Regen durchnässte ihr Kleid, dessen dünner Stoff sich sofort an ihre sanften Kurven schmiegte.
Sie lächelte breit.
Sie war ungefähr fünf gewesen, als ihre Mutter sie nach jedem Gewitter mit hinaus, in den Regen nahm. „Stell dir vor, dass jeder Regentropfen ein unerfüllter Wunsch von einem Menschen da draußen ist.  Versuch immer, die Menschen gut zu behandeln und ihnen dabei zu helfen, ihre Wünsche zu erfüllen.“
Manchmal weinte Kate, wenn sie im Regen stand und sich an ihre Mutter erinnerte, doch meistens lächelte sie.

Sie drehte sich, immer und immer wieder, ließ den Regen jeden Zentimeter ihres Körpers berühren.

Sie konnte nicht wissen, dass ein gewisser Autor auf der anderen Straßenseite stand und ebenfalls lächelte, als er dabei zusah, wie sie mit dem Regen spielte.
__________________________
Fin.
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