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Tödliches Spiel

von Beachum
GeschichteKrimi / P16 / Gen
Alexis Castle Javier Esposito Kate Beckett Kevin Ryan Lanie Parish Richard Castle
16.08.2010
05.09.2010
12
19.276
 
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16.08.2010 604
 
Prolog



New York City,
Manhattan, Little Italy
Gasse nahe der Elizabeth Street



In der Stadt die niemals schläft, fing es langsam an zu regnen.
Kleine Wassertropfen bahnten sich einen Weg auf die Straßen New Yorks, auch Travis Cunningham, Angestellter eines Franchiseunternehmens, wurde nicht verschont, als er  schnell durch die kleine Gasse lief, um auf die Elizabeth Street zu gelangen.
Ein blechernes Geräusch ließ ihn umherschauen.
Eine Mülltonne rollte hinter ihm in der Gasse herum, verwirrt schaute er dort hin. Eine Ratte floh augenblicklich aus der Tonne. Travis musste über sich selbst lachen, als er den Tier hinterher blickte. Eine verfluchte Ratte hatte es geschafft ihn ein kleinwendig zu erschrecken. Er drehte sich, immer noch lachend zur Hauptstraße, um, als ihn plötzlich ein Schlag an der Schläfe erwischte. Die Wucht ließ ihn zusammen sacken, er konnte die starken Arme, welche sich um seinen schlaffen Körper schlangen nicht spüren, als er tiefer in die kleine Gasse gezerrt wurde.
Die Gestalt lehnte Travis an die Wand und schlug ihm ins Gesicht. „ Aufwachen!“ befahl eine tiefe Stimme. Travis blinzelte kurz, bis er zu der Gestalt aufsah. Vor ihm stand eine große Person, mit schwarzer Lederjacke, schwarzer Jeans, Lederhandschuhe und einer Skimaske. Die Angst hinterließ Spuren an ihm, seine Kehle wurde trocken und das unkontrollierbare zwinkern seiner Lider machten in fast wahnsinnig.
Travis wollte sich gerade erheben, als plötzlich ein Colt Python auf seine Stirn gerichtet wurde. „ Gib mir dein Portemonnaie!“ Travis konnte sich aus dem Bann der Waffe nicht befreien, der Lauf schien immer größer zu werden, als er in das dunkle Loch blickte. Vor seinem geistigen Auge sah er, wie sich eine Patrone heraus schlich und unaufhaltsam auf ihn zukam. Die Angst spielte ihm Streiche, sein Blut pulsierte in den Adern und sein Herz schlug so schnell, dass er dachte es suche sich einen Weg aus seinem Körper. „ Hast du nicht gehört! Ich will dein scheiß Portemonnaie!“ schrie die vermummte Gestalt. Travis Hand zitterte aufgeregt, doch er schaffte es seine Geldbörse hervor zu holen und überreichte sie seinem Gegenüber. Der Revolver blieb währenddessen weiterhin auf seiner Stirn gerichtet. „ Steh auf!“ Als Travis nicht sofort reagierte, zog ihn die Gestalt gewaltsam hoch. Das Adrenalin pochte in seinen Körper und Travis stand wie gelähmt vor der unbekannten Person.
„ Das letzte was du sehen wirst, bin ich“, lachte dieser und riss sich die Maske vom Kopf.
Das vor Angst verzerrte Gesicht, wich der plötzlichen Verwirrtheit und ließ zu, dass Travis wieder klare Gedanken fassen konnte, auch wenn er sie nicht verstand, fühlte es sich doch gut an seine Stimme zuhören.
„ Was soll das?“ fragte er ängstlicher, als beabsichtigt.
Der blonde Mann vor ihm hielt weiterhin seinen Colt zielsicher vor Travis Gesicht, erst jetzt bemerkte dieser, dass sein Gegenüber nicht zitterte.
Die Welt blieb für ihn stehen, als er mit ansehen musste, wie die kleinen, friedlichen Wassertropfen auf der Pistole aufplatzten. Genau jetzt fragte er sich, ob er sein komplettes Leben Revue passieren sehen würde, oder ob die Kugel schneller war. Er tippte insgeheim auf Letzteres.
Er hatte diesen Mann vor sich, Jahre nicht mehr gesehen, doch sofort wusste er, warum er sterben sollte.
„ Was das soll? Das ist dein Ende, Travis!“, dieser wollte gerade etwas erwidern, als der Unbekannte abdrückte. Zwei laute Geräusche hallten durch die Gasse, doch Niemand hörte es zu dieser späten Stunde.
Der blonde Mann schaute auf sein Werk hinunter und ging lächelnd in Richtung Elizabeth Street, dort schlenderte er gemütlich die Straße entlang. Drei Blocks später stieg er auf einen Roller und fuhr aus Little Italy hinaus.
Sanft ließen sich die Regentropfen auf den immer schneller Kaltwerdenden Körper nieder und verstummten genauso endgültig.
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