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MMFF Kristalle

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Alice Gehabich Daniel "Dan" Kuso Marucho Marukuro Masquerade Shun Kazami
03.08.2010
01.04.2012
21
27.004
1
Alle Kapitel
94 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
03.08.2010 1.413
 
Dieses Kapitel widme ich Masquerade-sama. Alles Gute nochmal ;)
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Schweigen.
Irgendwo im Hintergrund piepst leise einer der Computer. Mit einem dumpfen Schlag schließt sich die automatische Tür des Vans. Niemand interessiert sich dafür.
Der Widerstand, inklusive alter und neuer Bekanntschaften, starren nur auf Alice, die gerade vor ihren Augen blonde Haare und ein anderes Geschlecht bekommen hat. Sekunden verstreichen.
Schließlich bricht Dan mit einem lauten Schrei die Stille.
„Masquerade?!“
„Schön, du erinnerst dich noch an mich.“, antwortet der Angesprochene spöttisch, kann allerdings nicht verhindern, dass seine Stimme immer schwächer wird und er anfängt, gefährlich zu taumeln. Sofort schnappt sich Pia, die direkt neben Masquerade steht, einen der Stühle und schafft es, den fallenden Darkus-Spieler damit aufzufangen. Dann herrscht wieder Schweigen. Sekunden verstreichen.
„Ihr habt auch gerade gesehen, was da passiert ist, oder?“, meldet sich dann zaghaft Luna zu Wort.
„Oh man, ich dachte, merkwürdiger könnte diese ganze Sache nicht mehr werden...“, seufzt Alea resigniert. Mello fehlen sichtlich die Worte, um seine Gefühle auszudrücken und Alex hebt nur kurz eine Augenbraue. Dem Rest des Widerstandes geht es auch nicht besser. Sie alle haben zwar von dem Darkus-Spieler gehört, der erst ein Feind, dann ein Freund war, allerdings dachten sie auch, er wäre verschwunden.
Klaus zieht misstrauisch die Augenbrauen zusammen und presst seine Lippen aufeinander. Er hat seinem ehemaligen Verbündeten nicht verziehen, was er ihm angetan hat und auch, wenn sie jetzt auf der selben Seite stehen, fällt es ihm schwer, dieses Bündnis zu akzeptieren und seine Wut zu unterdrücken. Viel zu schwer wiegt der Schmerz über den, zwar vorübergehenden aber dennoch schmerzhaften, Verlust Seranoids.
Neben Klaus sind Dan, Shun und Marucho die einzigen, die nicht vollkommen von der Rolle sind. Zwar sind sie einigermaßen überrascht, den ehemaligen Freund und Feind wiederzusehen, können aber besser damit umgehen. Vorallem Shun hat sich relativ schnell wieder gefasst. Trotzdem ist es Dan, der schließlich das Wort an Masquerade richtet.
„Hey, ist alles in Ordnung bei dir?“
„Wäre bei mir alles in Ordnung, würden jetzt a) die Hälfte aller Leute im Raum nicht hier sein und b) ich nicht vollkommen ausgepowert auf diesem Stuhl hier sitzen.“, erwidert er unwirsch und verschränkt die Arme vor der Brust. Herausfordernd funkelt er den Pyrus-Spieler an.
„Ein einfaches ´nein´ hätte es auch getan.“, gibt Dan gekränkt Kontra und funkelt zurück.
„STOPP!“, ruft Mira da dazwischen, erneut ein längeres Wortgefecht verhindernd. „Ich habe zwar keine Ahnung, was hier vor sich geht, aber soweit ich das mitgekriegt habe, kann uns Masquerade erklären, was hier los ist. Also sollten wir die Zeit nicht mit irgendwelchen Machtkämpfen vergeuden, sondern endlich mal klären, was hier gerade passiert.“ Vorwurfsvoll sieht sie Dan und Masquerade an, ihre Auen blitzen vor unterdrückter Wut.
„Das ist das erste Mal, dass ich jemandem aus dieser Chaos-Truppe Recht geben muss.“, mischt sich Alex da ein und wird sofort von Alea unterstützt. „Genau, du Vogelscheuche, fang an zu erklären!“
„Das wollte ich eben, aber mich lässt hier ja keiner zu Wort kommen.“
Der gereizte Unterton bewirkt, dass sich weder Dan und Mira oder einer der anderen zu einem weiteren Kommentar hinreißen lassen, sondern einfach nur erwartungsvoll auf den Jungen mit der Maske starren. Dieser seufzt zufrieden und resigniert zugleich, bevor er anfängt, zu erzählen.

„Das Ganze hat vor ein paar Tagen angefangen, als euer toller Wissenschaftler hier auf Neu Vestroia eine Möglichkeit gefunden hat, ein mechanische Bakugan in ein echtes zu verwandeln.“ Weiter kommt er nicht, denn schon wird er von Mira unterbrochen.
„Mit `Wissenschaftler´ meinst du da...“
„...deinen Vater, ja.“
Erschrocken zuckt die Anführerin des Widerstands zusammen und beißt sich auf die Lippen. Wie immer schwappt eine Welle Schuldgefühle durch ihr Inneres.
„Aber...wie hat er das gemacht?!“, ruft Ace empört, legt Mira aber tröstend eine Hand auf die Schulter. Die Vestal lächelt ihn dankbar an. Niemand macht ihr Vorwürfe.
„Keine Ahnung, ich bin kein Computer-Freak, aber ich wette, Alice´ Großvater oder Mello da drüben könnten es erklären, wenn sie genug Informationen hätten.“
Automatisch drehen sich alle Köpfe zu Mello, der Masquerade ziemlich sauer und mit einer Mischung aus Abneigung und Misstrauen ansieht. „Ich habe aber keine Informationen.“, erwidert er schnippisch, „Na los doch, erzähl weiter.“ Ungeduldig tippt er mit seinem Fuß auf den Boden.
„Ist ja schon gut, Casanova, kein Grund, gleich so gereizt zu sein.“ Spöttisch verzieht Masquerade den Mund zu einem Grinsen, ehe er ernster fortfährt, „Ich weiß nicht genau, wie, aber irgendwie ist es dem Bakugan während des Prozesses gelungen, eine Verbindung zum Kern von Vestroia herzustellen und die gesamte negative Energie in sich aufzunehmen.“
„Oh, warte, sag nichts weiter“, unterbricht ihn Dan, „Und nachdem es die Energie aufgenommen hat, ist es durchgedreht und läuft jetzt Amok. Stimmt´s oder habe ich Recht?“
„Das trifft es so ziemlich auf den Kopf, ja.“
Resigniertes Seufzen ist der einzige Kommentar, den die Schicksalsspieler dazu abgeben können. Aber Luna ist noch nicht zufrieden mit der Erklärung.
„Das ist ja alles schön und gut, aber was genau hat das jetzt mit uns zu tun?“ Dabei zeigt sie auf sich, Alex, Alea, Pia und Mello.
„Die Antwort ist ganz einfach“, blitzschnell greift Masquerade nach Pias Haarreif und zeigt auf den Kristall, „Das hier ist der Grund.“
„Schön, das sagt mir jetzt aber gar nichts. Und könnte ich bitte meinen Haarreif wieder haben?!“
Unfreundlich, um ihre Nervosität zu überspielen, entreißt Pia den Reifen aus den Händen des Darkus-Spielers und setzt ihn sich wieder in die Haare.
Genervt verdreht Masquerade die Augen.
„Der Kristall ist der springende Punkt. Die sechs legendären Bakugan haben festgestellt, dass der Kern vollkommen instabil geworden ist und somit vor Angriffen ungeschützt ist. Sie haben beschlossen, die Energie des Kerns auf sechs Kristalle zu übertragen und diese dann an sechs Spieler zu verteilen, die sich der Macht würdig erweisen.“
„Hey, das erklärt die merkwürdigen Worte dieser komischen Frau!“, ruft Luna dazwischen und strahlt begeistert. Für sie ergibt plötzlich alles einen Sinn.
„Mal sehen...wir haben hier Mello, Pyrus, Luna spielt mit Haos, Alex ist eine Ventus-Spielerin, Pia kämpft mit Darkus-Eigenschaft und ich selbst bevorzuge Aquos und Subterra muss noch irgendwo da draußen sein“, zählt Alea an ihrer Hand ab, „das heißt, wir sind insgesamt zu sechst?“
Für einen Moment huscht ein mürrischer Ausdruck über Masquerades Gesicht.
„Nicht ganz. Es gab da ein paar...Komplikationen.“
Alarmiert knirscht Alex mit den Zähnen. „Was für Komplikationen?“
„Naja, es hat sich herausgestellt, dass der Kern zu instabil war, als er die negative Energie verloren hat. Deshalb gibt es noch einen Kristall, der die positive Power enthält. Und als Frosch die Aquos-Eigenschaft übergeben hat, wurde ein Teil der Energie von einem anderen Kristall absorbiert, der sich zufällig in der Nähe befand.“
„Wow, und das nennst du ´ein paar Komplikationen´? Für mich hört sich das nach ziemlichem Ärger an.“, mischt sich zum ersten Mal auch Klaus mit in das Gespräch ein, aber nicht, ohne Masquerade mit vorwurfsvoller Mine anzusehen.
„Moment, habe ich das richtig verstanden? Wir sind also insgesamt zu acht?“, wirft Alea ein.
Nicken.
„Und fünf von diesen Acht sind schon hier.“
Nicken.
„Bleibt nur noch ein´s zu klären...“
Fragender Ausdruck.
„WO ZUM TEUFEL SIND DIE RESTLICHEN DREI?!“
Schulterzucken.
„Na ganz toll...“






„Also so ist das!“
Aufgeregt schlägt Nayoko mit der Faust auf ihre flache Hand.
„Dann fehlen ja jetzt nur noch die anderen fünf und wir sind komplett. Und dann können wir auf Bakugan-Jagd gehen.“
Enthusiastisch springt Junit von ihrem Bett hoch und stemmt sich die Fäuste in die Hüften. „Das wird so toll werden!“, schwärmt sie begeistert und von der Abenteuerlust gepackt.
„Jap.“, nickt Selene zustimmend, „Trotzdem schlage ich vor, dass wir jetzt erst einmal etwas essen gehen. Mir knurrt schon der Magen.“
„Na dann, worauf warten wir noch?“ Schon stürmt Junit zur Tür hinaus, dicht gefolgt von Halleyn, Selene und Aurora.
Gerade, als Nayoko ebenfalls durch die Tür gehen will, schwebt Zuki ihr in den Weg.
„Es gibt da noch etwas, das ich dir sagen muss...“

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@Albino: siehst du, ich habe es noch diese Woche geschafft! ...Wenn auch seeeehr nah an der Grenze ^^


So, finally, hier ist das neuste Kapitel. Um ehrlich zu sein, ich hasse es. Warum es trotzdem hier oben ist? ...Weil ich nach drei Stunden vergeblicher Mühe keine Motivation mehr hatte, noch weiter zu versuchen, hierraus wenigstens "etwas" zu machen. Es hat nicht funktioniert und ich habe keine Lust mehr, ganz einfach.
Ich versuche mich, die nächsten Kapitel wieder zu bessern und alles, ich bin offen für jede Kritik!
lg Ju
P.S. Ihr könnt es euch doch denken =D
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