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A last Goodbye

GeschichteLiebesgeschichte / P12 Slash
Brave Starr J.B. McBride Tex Hex
28.07.2010
28.07.2010
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1.653
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28.07.2010 1.653
 
Disclaimer:
Alles (bis auf meine Fantasie) Lou Sheimer und Filmation Associates

Genre:
Romance?

Raiting:
P-12 slash


A LAST GOODBYE


J.B. Mc Bride stand da und starrte ungläubig, wie die meisten Einwohner Fort Keriums, auf die Szene die sich gerade vor der Bank abspielte:
Marshall Brave Starr legte Tex Hex Handschellen an.
„Oh nein,“ flüsterte sie beinahe lautlos, „Tex...“ wieso teleportierte sich der Desperado nicht einfach davon, wie all die Male zuvor?
Und sie durfte sich noch nicht mal ihre Sorge anmerken lassen.
„Ich muss dich verhaften Tex Hex!“ tat der Marshall gerade allen Anwesenden kund und überspielte mehr schlecht als recht seine eigene Überraschung.
Die Richterin hatte nicht den ganzen Überfall mitbekommen, hatte nur gesehen, wie Brave Starr und Tex ein kurzes Handgemenge ausgetragen hatten und – ja, dann, dann schnappten, nach einem Augenblick des Zögerns, die Handschellen.
Neben J.B. erklang Shamans ruhige, erleichterte Stimme: „Endlich haben wir diesen gewissenlosen Schurken. Ich kann seine Magie nicht mehr fühlen...“ die Rothaarige hätte ihm am liebsten die Faust ins Gesicht geschlagen.
Doch sie nickte nur und schritt dann mühsam beherrscht auf die beiden Männer vor der Bank zu – wie gerne wäre sie gerannt – blieb dann nur einige Schritte vor Tex stehen, tauschte erst einen kurzen, fragend besorgten Blick mit ihm, dann mit dem Marshall und erklärte dann betont laut: „Steck ihn ins Gefängnis Marshall!“ ihr Vater kam heran gedüst und verlangte ein Foto vom Marshall und seinem Gefangenen.
J.B., Tex und Brave Starr funkelten ihn zeitgleich vernichtend an, doch keiner von ihnen sagte auch nur ein Wort.
Der Marshall packte Tex an der Schulter – die, die er nicht zuvor bei ihrem kurzen Kampf getroffen hatte – und schubste ihn Richtung Marshallsoffice.
Erst starrte ihnen J.B. nur nachdenklich hinterher, doch kurz bevor Brave Starr auch auf die Veranda seines Office treten konnte eilte sie auf ihn zu, sagte laut genug, dass es jeder hören konnte, ob er nun wollte oder nicht: „Ich denke, du wirst Tex selbst bewachen wollen?“
Brave Starr nickte lediglich.
Die Richterin fixierte Brave Starr mit ihren dunkelblauen Augen und erklärte ruhig, aber in der selben Lautstärke wie zuvor: „Ich bringe später was zu Essen vorbei...“ dann stellte sie sich auf die Zehenspitzen und küsste Brave Starr sanft auf den Mund, flüsterte ihm etwas ins Ohr, das dieser lächelnd und mit einem Nicken kommentierte und drückte ihm noch einen Kuss auf, wobei sie ihren Blick über dessen Schulter fest auf Tex gerichtet hielt, welcher von Thirty-Thirty, festgehalten wurde.
Für einen kurzen, unscheinbaren Augenblick lächelte der Desperado.

Brave Starr blickte seinen Deputies hinterher, wie sie gemeinsam zu der Nachtpatrouille aufbrachen und war froh, dass er diese vor gut einem Jahr eingeführt hatte.
Eigentlich, war die Nachtpatrouille – da sie ja so dermassen gefährlich war – ausschliesslich seine Sache.
Und sie diente ja auch nur dazu, dass er ein Alibi hatte, die Stadt zu verlassen und sich ins Hexagon zu schleichen.
Kaum waren Thirty und Fuzz ausser Sichtweite schloss er die Tür hinter sich, riegelte sein Office ab in dem er das gesamte Sicherheitssystem aktivierte, für welches nur zwei weitere Personen den Code besassen, sorgte dafür dass drei ganz bestimmte Bänder in den Recordern der Innenkameras liefen und stürzte dann zu Tex in die Zelle.

Der Marshall stürzte in die Zelle, packte den Desperado, löste mit Pumageschwindigkeit dessen Handschellen und noch während Tex' Arme sich um seinen Nacken schlangen und Brave Starrs Arme sich um dessen schmale Taille legten, trafen sie sich zu einem sanften Kuss.
„Und,“ flüsterte der Marshall in ein lilafarbenes Ohr, „der ist von J.B....“ erneut legten sich seine Lippen auf den Mund des anderen Mannes.
Tex schmiegte sich nur dichter an die breite Brust des New Cheyenne und in dessen beschützende Umarmung.
Eine scheinbare Ewigkeit standen sie beide einfach nur still da, umarmten sich.
Und als sich von hinten zwei weitere Arme um ihn legten, ihm sein Haar aus dem Nacken geschoben wurde und ein sanfter, warmer Kuss auf die freigelegte Stelle gedrückt, seufzte Tex zufrieden auf.

Sie sassen zu dritt auf der Pritsche in der Zelle, J.B. zwischen den beiden Männern, sie lehnte mit dem Rücken an Brave Starrs Brust, hatte ihre Beine hinter Tex' Rücken auf denen des Marshalls verschränkt und Tex wiederum hatte seine eigenen regelrecht um Brave Starr geschlungen, derweil seine Hände sanfte Kreise auf je einem Bein von J.B. und Brave Starr zogen.
„So,“ begannen J.B. und Brave Starr zeitgleich und alle drei lachten sie leise auf, ehe der Marshall weitersprach: „jetzt erzählst du uns mal wieso du noch immer in dieser Zelle sitzt...“
J.B. fügte an: „Kuscheln, können wir nämlich auch im Hexagon. Also, Texie, was ist heute passiert, bevor du die Bank überfallen hast?“
Denn was auch immer geschehen war, musste irgendwann zwischen Morgengrauen und Mittag geschehen sein. Denn Tex hatte sie beide noch zurück in die Stadt teleportiert.
Der Desperado nickte, rutschte näher an J.B. so dass er seinen Kopf auf ihrer Schulter ablegen konnte, wobei seine Stirn automatisch an Brave Starrs Schulter zu liegen kam, sofort legten sich die Arme der Richterin um ihn und die Hand des Marshalls vergrub sich in seinem weissen Haar wo sie beruhigend zu kraueln begann.
„Na komm...“ begann Brave Starr sanft.
„... erzähl!“ endete J.B. eben so sanft.
Tex Hex genoss für einen weiteren Augenblick nur die Zuwendungen, schob dann seine Arme unter denen der Richterin durch, legte eine Hand auf deren Seite und die andere auf Brave Starrs Rippen, nickte noch einmal und begann ruhig zu erzählen: „Stampede rief mich heute Morgen zu sich,“ beide Zuhörer gaben ein besorgtes Geräusch von sich und J.B. verstärkte ihre Umarmung, konnte fühlen wie Brave Starr seinen Arm um sie beide schlang, um dann seine Hand direkt unter ihren auf Tex' Rücken zu legen.
Der Desperado fuhr mit seinem Bericht fort: „Keine Angst, er hat mir nicht wirklich was getan...“ hier seufzte er einmal tief, „... er hat mir erklärt, dass ich einfach zu unfähig sein und... und...“
„Und was, Texie?“
Tex' lächelte an J.B.s Schulter, weil seine beiden mal wieder synchron waren – ebenso synchron, wie er und die Rothaarige, oder er und Brave Starr.
„Und,“ seufzte Tex, „er hat mir meine Magie genommen, mir aufgetragen, die Bank zu überfallen und ja nie mehr zurück zu kehren, sollte ich versagen.“
Brave Starr und J.B. tauschten einen kurzen ungläubigen Blick, hörten Tex aber weiterhin aufmerksam zu.
„Und dabei hat er die ganze Zeit absolut irre gegrinst. Und, ich schwöre, dass er mir ein schönes Leben gewünscht hat, wo ich seine Höhle verliess...“

Einen langen Moment herrschte absolute Stille zwischen den dreien, dann flüsterte Brave Starr leise: „J.B. lass uns unsere Koffer packen, bevor der alte Schinder es sich wieder überlegt.“
J.B. nickte entschlossen und drehte den Kopf gerade so, dass sie Tex einen Kuss auf die Wange setzen konnte. Ihre Lippen berührten den Desperado zur selben Zeit wie sich Brave Starrs auf dessen Stirn legten.

Eine gute Stunde vor Morgengrauen, in der einzigen Zeit der Nacht wo keiner der drei Monde am Himmel über New Texas stand, kurz bevor Thirty und Fuzz von ihrer überflüssigen Nachtpatrouille zurückkehrten, huschte ein verstohlener Schatten aus Fort Kerium hinaus, stieg in den nahen Canyons auf ein gut verstecktes Turbomuli und bald darauf in ein noch besser verstecktes Shuttle um, nach dem er sich von seinen Freunden – seiner Familie – vielleicht für immer, verabschiedet hatte und verschwand von New Texas.

„Ihr habt was getan, als er abhaute?!!“ es war schwer zu sagen, wer gerade lauter schrie, zorniger oder röter angelaufen war: Deringer, Angus Mc Bride oder Shaman.
„Das seht ihr doch...“ knurrte der Marshall zerknirscht. Er war wirklich übelgelaunt, denn nötig war es bestimmt nicht, dass diese drei, dieses Überwachungsband nun schon zum wiederholten mal ansahen. Der Inhalt würde sich beim X-ten Mal auch nicht ändern. Und Brave Starr war ziemlich davon überzeugt, dass zumindest Mc Bride keinen gesteigerten Wert darauf legen konnte, ihm und seiner Tochter noch einmal beim Sex zu zusehen.
„Nun,“ räusperte sich J.B. verlegen, „Fakt ist, wir waren abgelenkt und Hex konnte sich abhauen...“ nicht, dass er das nicht auch hätte tun können, wären sie nicht abgelenkt gewesen, aber so war es einfach überzeugender, zumal sie beide somit auch gleich einen hervorragenden Vorwand für ihre nächsten Schritte hatten.
„Ihr wisst,“ zeterte Mc Bride, „dass diese Bänder an den Senator gehen müssen?!“
Die Richterin und Brave Starr nickten, unisono und mit betretenen Minen.
Shaman seufzte und fasste dann mühsam beherrscht zusammen: „Es wird wohl auf einen Prozess wegen Pflichtvernachlässigung, wenn nicht sogar Unterlassung, hinauslaufen Kinder...“
Wieder nickten J.B. und Brave Starr.

Shaman hatte recht behalten und nun, gut einen Monat später waren die bis zum Abschluss der Verhandlungen freigestellte Richterin und der suspendierte Marshall von New Texas, in einem Shuttle auf dem Weg zu ihrer Hauptverhandlung.
Nun, der Shuttle sollte nie ankommen.

Tex Hex, nun Maverick Mc Allister, riss die Tür zu dem kleinen Haus beinahe aus den Angeln, brachte es irgendwie zu Stande die beiden Personen die davor standen, zeitgleich zu umarmen und mit Küssen zu überhäufen, nur um glücklich auf zu seufzen als seine Begrüssung ebenso überschwänglich erwidert wurde.

„Dafür,“ raunte die dunkle Samtstimme des Ex-Desperados, „dass ihr beide tot seid, fühlt ihr euch sehr lebendig an...“ und er kuschelte sich noch dichter mit seinem Rücken an die Brust des Mannes der einmal Brave Starr war und zog „Jennifer Star“ fester an sich.
Diese seufzte erleichtert auf, bettete ihren Kopf auf eine lavendelfarbene Schulter, schob ihren Arm und die dazugehörige Hand unter einen cappuccinobraunen Arm und flüsterte leise: „Liebe euch...“
Glücklich. Schlicht und einfach glücklich.
Und endlich zusammen.
Für immer.

ENDE

Roses Smalltalk:
And they lived happily ever after...
Ich wollte so was in der Art schon so lange schreiben; und nun hab ichs endlich getan!
Ich hoffe, dass es euch gefallen hat.
Ich finde einfach, dass die drei so ein wundervolles Trio abgeben...
Danke fürs lesen.
*kiss*
Rose
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