Vom Glück geküsst.. oder doch nicht? // Abgebrochen

von Sasoli
GeschichteAllgemein / P18 Slash
Kai Hiwatari Kenny Saien Max Tate Raymond "Ray" Kon Tala Iwanov Tyson Granger
26.07.2010
29.08.2011
7
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Bis du mir die Wahrheit sagts - Zeig mir deine Liebe
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1 Kapitel.
Kapitel Teil 1
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,,Das gibt es doch nicht mehr, niemand aus meiner Clique hat in den Sommerferien Zeit für mich’’ leicht seufzte der Franzose vor sich hin, der auf einem Stein, am Teich saß. Seine Augen beobachten die riesigen Fische, die in Japan beheimatet waren und bewunderte ihre viele verschiedene Mustern, die in ihren Farbenprachten schimmerten.

Langsam nahm er seine Füße aus dem kalten Nass und zog seine Knie hoch. ,,Miguel ist höchst wahrscheinlich bei seiner Freundin. Tala ist bestimmt bei Kai. Und Brooklyn? Der hat wahrscheinlich, wie immer was besseres zu tun...’’ seine feminine Stimme war leicht seufzend, aber auch fast gekränkt. ,,Maksym und Tyson sind im Schwimmbad mit Hilary und Kenny. Und Ray? Der sucht wie immer in den Ferien einen Aushilfejob... Das ist doch zum Haare raufen..’’ seine Finger durchfuhren seine langen Blonden Haare und zwirbelten einige kleine Knoten heraus.

Als er seinen Blick vom Teich abwand und zum Himmel hinauf schaute, erkannte er einige amüsante Wolken, die viele verschiedene Tierformen angenommen hatten. Darunter war eine riesige Schildkröte, eine Wolke mit einem Tiger und eine andere Wolke, die aussah wie ein Drache und ein Vogel. Seine Gedanken ließ er freien lauf.

,,Wieso habe ich nichts zu tun?’’ brummte er auf und zückte aus seiner Hosentasche sein Nigelnagel Neues Handy heraus und tippte eine bestimmte Nummer ein. ,,Na ich hoffe doch, dass es jetzt klappt.’’ der Signalton erschallte und einen gewissen Augenblick nahm auch jemand ab.

- ,,Ja?’’
- ,, Hey Brooklyn, ich bin’s Mynastel!’’
- ,,Ouh, Hey. Was gibt es so dringendes, dass du keine SMS schreibst?’’
- ,, Ich wollt fragen, ob du Heute vielleicht Zeit hättest...’’
- ,,Hm... Lass mich überlegen. Da ich gerade unterwegs bin, könnte ich schnell einen anderen Weg einschlagen und einen riesigen Kreis um dein Haus machen...’’
- ,,Ouh, dass ist nicht fair. Aber hast du den Zeit?’’
- ,, Ja. Ich habe Zeit und bin gerade auf den Weg zu Dir, aber Sarkasmus war noch nie dein Fall gewesen...’’
- ,,Sehr witzig Mr. Meine Schwester ist die Ironie und mein Bruder ist der Sarkasmus...’’
- ,,Du hast es auf den Punkt gebracht. Gib mir Fünf Minuten und ich bin dann da. Also, bis gleich.’’
- ,,Geht klar. Bis gleich. Ciao..’’

Er quetschte sein Handy wieder in seine Hosentasche zurück und stand langsam auf. Der schlanke Junge beschaute noch einmal die riesigen farbenprächtige Fische und ging dann vom Teich fort. Es waren immerhin nur Fünf Minuten bis sein Freund auftauchen würde, bis dahin würde er sich ruhig in die Küche setzen und Abwarten bis es an der Tür klingelte.

Als er in die Hellgehaltene Küche eintrat und in den Kühlschrank schaute, bemerkte er einige Zeit später, dass seine Mutter ebenfalls im gleichen Raum war. ,,Brooklyn kommt vorbei?’’ eine zierliche, fast zerbrechliche Stimme erklang hinter ihm. Leicht erschauderte der Junge und drehte sich vorsichtig um. Mit einem Nicken bestätigte er die Frage seiner Mutter und wandte sich wieder den Kühlschrank zu. ,,Dann solltest du mal deine Gedichte vor ihn verstecken, Mystel Schatz...’’ Er riss seine Augen auf, checkte erst jetzt, was seine Mutter damit sagen wollte. ,,Du hast doch etwa nicht...?’’ in Sekundentakt drehte er sich abrupt um starrte seine Mutter entblößt an. Dieses mal nickte seine Mutter und setzte ein übernatürliches grinsen auf ihre Lippen. Allmählich wurde seine Nasenspitze rot und auch seine Wangen. Man hätte auch sagen können, er könnte der Tomate Konkurrenz machen.

Langsam dämmerte es den Jungen, was seine Mutter ihn damit sagen wollte. ,,Brooklyn durchwühlt keine Sachen, Mom..’’ schnaufte er leicht und wollte gerade aus der Weißgehaltene Küche fliehen, als es an der Haustür klingelte. Er schritt Vorsichtig, einen Fuß nach dem anderen, zur Haustür und öffnete diese. Vor ihm stand ein Junge, der einen Kopf größer war, als er selbst. ,,Hey Brooklyn, du bist ja früher da, als ich jemals Gedacht habe...’’ grinste der Blonde Junge den Engländer an und trat einen schritt zur Seite und bat ihn, ins Haus zu kommen.

,,Ich wusste gar nicht, dass Du wirklich denken kannst...?’’ sprach Brooklyn sarkastisch zu den kleineren und trat Sinngemäß in die Stillvollgehaltene Behausung ein. Auf sein Gesicht bildete sich ein süffisantes Grinsen. Eine Blonde Augenbraue zog sich in die Höhe und deren Hellblauen Augen bemusterten den Schlanken Jungen neben sich. Mit einem verschmitzten lächeln begann er zum sprechen an ,,Ich bin mit dir in einer Klasse und Gegensatz zu dir, habe ich keine Probleme in der Schule mit den Aufgabenstellungen...’’ dieses mal belächelte ihn Mynastel und deutet auf die Treppe, dass Sie langsam in seinem Zimmer gehen sollten. Mit einem nicken ging Brooklyn voran und achtete auf jede einzelne Treppenstufe. Im Treppenaufgang hinge viele Zeichnungen von Mystels Mutter, meistens waren es Personen aus ihrem Leben, die Sie als Freunde, Bekannte oder Verwandtschaften bezeichnete, doch für ihren Sohn, waren ihre Zeichnungen, mehr als nur Zweibedeutsame Wörter, die auf Papier gekritzelt wurden.

Keines seiner Blicke, wandte sich von seinen Vordermann ab. Er war damit viel zu sehr beschäftigt, jede einzelne Bewegung zu verfolgen und zu analysieren. Einen Augenblick blieb er stehen und setzte seine Lippen zum sprechen an. ,,Brooklyn? Sag mal, willst du eigentlich was Trinken?’’ der angesprochene drehte sich um und bejahte ihn seine Frage mit einem nicken und ein ehrliches, freundliches Lächeln auf seinen Lippen. ,,Du kannst schon einmal auf mein Zimmer gehen, ich hole in der zwischen Zeit was zum Trinken.’’ dann drehte sich der Blonde Junge um und stapfte die Treppe hinab.

Als er an der Küchentür stand, beobachtete der Franzose einen Momentlang seine Mutter beim Kochen zu. ,,Mom?’’ kam es leise aus seinem Mund. ,,Ich finde es richtig misst von Dir, dass Du meine Sachen durchwühlst.’’ seine Stimme erhob er nicht, es war eine Neutrale, fast ignorante Stimme, aus seiner Kehle. Seine Mutter zuckte nur kurz mit ihren schmalen Schultern und antwortete darauf ,,Du hast es auf deinen Schreibtisch liegen gelassen und ich habe staubgewischt. Da habe ich mir Gedacht, dass ich es Lese. Und außerdem Mystel, deine Gedichte liegen immer noch am gleichen Platz wie vorher. Vielleicht ließt es dein Freund schon.’’ dann drehte sich die Frau wieder um und schälte weiterhin ihre Karotten.

Zuerst bemerkte er nicht, was wieder einmal seine Mutter damit sagen wollte. Es war wie immer, ein Katz und Maus spiel, in dem Intelligenz und Logisches denken erforderlich war. In ruhe gesellte er sich dem Kühlschrank zu und öffnete die weiße Tür und entnahm eine große Cola Flasche heraus. Dann knallte er die Tür zu und ging aus der Küche hinaus. Seine Augen waren nur auf die Hölzerner Treppe gerichtet, in dem auch gleich seine Etage war. Sein eigenes Reich, wie er immer schön sagte. Es befand sich ein Bad mit einer großen Badewanne, ein Extra Raum nur für die Toilette, sein Schlafzimmer und sein Großes Zimmer, wo mehrere Leute darin schlafen konnten und auch feiern durften. Er durfte von seiner Eltern aus, es so einrichten wie er es selbst am liebsten wollte und deshalb nannte er es sein eigenes Reich, wo nur der Franzose hausen durfte.

Langsam erreichte er sein eigenes Zimmer und öffnete die Tür  vorsichtig. Zuerst sah alles wie immer aus, unordentlich, versteht sich natürlich von selbst. Aber was er dann sah, schockte ihn. Brooklyn hatte sich mit einigen beschrifteten Blätter auf sein Bett gepflanzt und las sich anscheinend angeregt, diese durch. Es war zu spät, jetzt wusste er, was seine Mutter damit meinte. Brooklyn würde diese Gedichte lesen.

Der Engländer bemerkte nun den geschockten Mynastel und pflanzte sich in einen Schneidersitz auf deren weichen Bett hinauf. Sein Rücken war an der Wand angelehnt und er hatte ein verschmitztes grinsen auf seinen Lippen gezaubert. ,,Hey Blondchen, du hast echt schöne Gedichte.’’ er hob die Blätter hoch und deutete auf die festgehaltene Gedichte. Er ließ seine Hand wieder hinab und suchte sich ein bestimmtes Gedicht aus, als er es dann vorlas, versank der Franzose in Peinlichkeit. Dies blieb natürlich nicht unbemerkt. Dann setzte Brooklyn auf und ging zu dem Blonden Jungen hinüber, der seine Hände vors Gesicht geschlagen hatte.

// Was denkt Brooklyn nun von mir? Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht glauben, dass ich so Unbedacht gehandelt habe. Eigentlich war es auch nicht geplant, dass er Heute zu mir kommt und dann erscheint er und ich habe keine Zeit meine Gedichte zu verstecken. Das kann doch nur in ein Chaos Enden. Ah mein Gott, wie ich mich dafür selbst hasse. Ich weiß noch nicht einmal, ob er so tolerant ist, ob unsere Freundschaft weiterhin bestehen bleiben würde. Ich weiß noch nicht einmal, wie er wirklich zu mir steht. Eigentlich, weiß ich so gut wie nichts über ihn und er auch so gut wie nichts über mich. Aber eines ist klar, dass wir die gleichen Hobbys haben, aber das war es schon. // dachte der aufgeregte, peinlichberührte Franzose.

Mynastel erschrak, als jemand seine Hände von seinem Gesicht entfernte, er war zu sehr in seinen Gedanken versunken gewesen, dass er seine Umwelt nicht mehr wahrnahm. Seine Hellblauen Augen weiteten sich und blickten tief in Eisblauen Opalen. Es ging alles für ihn zu schnell, erst bemerkte er, dass jemand ihn seine Hände aus seinem Gesicht entfernte und dann spürte er eine freundliche Umarmung. Langsam verzweifelte Mynastel, sollte er die Umarmung erwidern? Sollte er es lassen und es in kauf nehmen, dass es so geschehen ist, wie es geschehen war? Doch dann beschloss er, die Umarmung zu erwidern. Es konnte nun, nicht mehr schlimmer werden, als es schon war. Den seine Gedanken kreisten zwar um Brooklyn, aber hätte er die Umarmung nicht erwidert, würde er genauso abgestempelt werden wie Kai, nämlich als gefühlskalt und das wollte der Blonde nun nicht. Zwar genoss er die nähe seines Freundes, doch es machten sich all’ seine Gefühle in ihn breit:, Freude, Hoffnungen, Trauer und Ängste. Als sich langsam die Umarmung löste, verschwand auch die wärme und das Gefühl, von jemanden geliebt zu werden.

Sein gegenüber hatte ein freundliches, sogar verständnisvolles Lächeln auf seinen Lippen gesetzt. Es erinnerte ihn, an seiner Mutter Elisabeth, wenn sie jemanden trösten wollte. Aber war es nicht schon etwas absurd, einen Jungen mit seiner eigenen Mutter zu vergleichen?

,,Weshalb zitterst du so?’’ wieder einmal riss ihn eine bestimmte Person aus seinen Gedanken. Seine Augen weiteten sich wieder einmal, schauten dieses mal nach runter zum Fußboden. Brooklyns Stimme war schwach, aber für Mynastel verständlich genug, um jedes seiner Wörter wahr zu nehmen. Seine eigene Stimme war noch schwächer als vorher, noch zerbrechlicher, schon fast zerbrochen. ,,Als stimmt das Gedicht, was ich immer noch in der Hand halte, oder täusche ich mich vielleicht?’’. Ein fast nicht sehbares Nicken kam von dem Blonden Franzosen, der sich am liebsten in die hinterste Ecke seines Reiches verschwunden wäre.

,,Du hasst mich dafür, habe ich recht?’’ leise schluchzte Mynastel und schaute immer noch hinunter zum Fußboden. Sein gegenüber machte einen Schritt zurück und beobachtete eine weile seinen Freund. Unbewusst kniete er sich zu ihn hinunter, um ihn sein Gesicht zu schauen. Brooklyn konnte es kaum fassen. Sein Bester Freund, wollte was von ihm? Früher war es unverständlich gewesen, aber es gab schon Dinge im Leben, die nur einen kleinen Schubzer brauchten um ein riesiges Wunder zu ergeben. Mit einem kräftigen Kopfschütteln beantwortete der Engländer die Frage und setzte dann noch was dazu ,,Ich hasse dich nicht. Ich finde es nicht schlimm und außerdem, sollte man Tolerant genug sein im Leben. Den man möchte auch gerne Toleriert werden.’’ dann setzte Brooklyn wieder einmal ein freundliches Lächeln auf und beobachtete eine ganze weile seinen vorderstehenden Freund an.

Langsam begriff Mynastel, was sein Vordermann sagen wollte. Vielleicht hatte er sich nur verhört und hatte das wahrgenommen, was er hören wollte? Noch einmal fragte er nach und es kam wieder einmal die gleiche Antwort. Er war verwirrter als jemals zuvor und das bemerkte Brooklyn. Noch einmal setzte der Rothaarige Junge seine Lippen an, um zu sprechen ,,Es ist nicht schlimm, Schwul zu sein. Hast du das jetzt verstanden? Oder soll ich es Dir auf deine Stirn Tattoowieren lassen?’’ es war wieder seine Schwester die Ironie, die aus ihn herausplatzte. ,,Und darunter darf ich verstehen, Herr Stend?’’ wenn Brooklyn die Ironie herauslassen konnte, wieso den Er nicht auch? Es war einfach, dass wusste er. Aber man konnte damit jemanden schnell verletzen, dass hatte er in die Jahren gelernt. Dieses mal schaute Brooklyn verwirrt, wahrscheinlich suchte er gerade die passenden Ausreden parat, um sich aus der verzwickten Situation, schonend heraus zu kicken. Doch der Blick von seinem Gegenüber, wurde verschärfter. Mynastel wollte es wissen und setzte sich nun mit auf dem Boden. ,,Und nun? Was meinst du damit?’’ er bettete seine Ellenbogen auf seine Knien und klickte sich mit seinen Händen ein, um seinen Kopf damit abzustützen. Nun wartete er gespannt, was sein gegenüber zu sagen hatte.

,,Oh man. Ja okay, da ich weiß, dass Du schwul bist, kann ich es auch nicht länger leugnen...’’ seufzte Brooklyn und verdrehte leicht seine Eisblauen Augen. Brooklyn tat das gleich, was Mynastel tat und bettete seine Ellenbogen auf seine Knien, und grinste ihn dabei süffisant an.

Irgendetwas störte den blonden Franzosen, er wusste nur nicht was. Er überlegte eine ganze Zeitlang, was es sein könnte, doch er wusste es nicht. Wahrscheinlich hatte er zu lange überlegt und seinen Kopf darüber zerbrochen, als er seine Augen schloss und einen Momentlang innen halten wollte.

Plötzlich spürte er seine Warme Hände an seinen Wangen und etwas warmes auf seinen Lippen. Blitzschnell riss er seine Hellblauen Opalen auf und konnte es nicht wahrhaben. Brooklyn küsste ihn gerade, sein Bester Freund küsste ihn gerade. Das konnte er nicht glauben. Doch er ließ es geschehen und schloss wieder sanft seine Augen. Genoss die nähe seines Gegenübers, eher gesagt, den draufliegenden. Mynastel überlegte nicht lange und küsste vorsichtig seinen überliegenden. Seine Hellblauen Opalen waren immer noch geschlossen und öffneten sich erst langsam wieder, als der Kuss beendet gewesen war. Der Blonde Junge fühlte sich leicht überrumpelt und schubste Brooklyn von ihm hinunter.

,,Ich mag es nicht, wenn man mit mir Spielt...’’ säuselte er vor sich hin und richtete sich langsam wieder auf. Nun schaute der runter geworfene verwirrt auf, wusste nicht, was Er selbst zu sagen hatte. Er hatte es einfach aus Reflex gemacht, da seine Gefühle über ihn überrumpelt haben. Brooklyn strich sich zaghaft durch seine Hellrote Mähne und zog sich eine Strähne heraus, in der Umspielte. Dann setzte er zum sprechen an ,,Wieso sollte... Ich ... Mit dir Spielen? Du weißt doch, ich mach so was nicht.’’ seine Stimme war gekränkt. Auch seine Eisblauen Augen wurden langsamer, immer mehr trüber.

Wahrscheinlich hatte es eine Ewigkeit gedauert, bis Mynastel eine Antwort aus seiner Kehle drücken konnte. Als Er endlich seinen Satz zusammen gebastelt hatte und auch jedes Wort noch einmal umgedreht hatte, begann er zu sprechen. ,,Brooklyn, du kannst jede und jeden haben, wieso ausgerechnet ich? Ich sehe darin keinen Sinn. Ich habe immer Gedacht, dass Du nichts von mir wolltest, da Du immer meintest, wir können nur Freunde bleiben, da Du unsere Freundschaft nicht aufs Spiel setzen wolltest....?’’ zu seinem Entsetzen war seine Stimme fest unter seiner Gewalt, ohne einen Tropfen Gefühl, mit beinhaltet. Seine Hellblauen Augen füllten sich mit Salzigem Wasser und wollten aus ihrer Kammer entschwinden, für immer ihren eigenen Weg bahnen. Doch Brooklyn konnte es sich nicht mit ansehen. ,,Aber, Aber, Mystel. Bitte weine doch nicht, nicht wegen mir.’’

Langsam richtete sich Brooklyn auf Vier Beinen auf und trabte zu seinem Gegenüber hinüber, um sich neben ihn zu setzen. Als er sich neben ihn gesessen hatte, umarmte er ihn liebevoll. Leicht flüsterte er in Mynastels Ohr ,,Als du bei mir in die Klasse gekommen bist, da hatte ich das Gefühl gehabt, dass eine Engere Bindung zwischen uns ist. Nicht nur Freundschaft. Ich wusste es vom Anfang an. Ich hatte das Gefühl gehabt, endlich einen wahren Freund an meiner Seite zu haben, jemanden, mit dem ich über alles reden konnte, ohne mich zu Schämen, oder am nächsten Tag, in der Schule als Stadtgespräch dazustehen. Verstehst du, was ich meine?’’ vorsichtig löste er sich von seinem Besten Freund und schaute ihn dabei tief in seinen Hellblauen Opalen, er versuchte sich zu wehren, ohne darin zu ertrinken. Zögerlich setzte er sich wieder neben Mystel und sprach dann weiter ,,Wenn ich gewollt hätte, wäre Ich doch schon längst Vergeben. Aber ich wollte immer nur Dich. Ich hätte niemals im Leben Gedacht, dass es so weit kommen würde. Ich habe immer mehr als nur Freundschaft bei dir Gefühlt...’’

Langsam zog er den Franzosen zu sich ran, hoffte, dass Er ihn verstehen würde und nicht gleich durch die Gegend zu hüpfen, um jemanden auf den Geist zu gehen. Als Mynastel eine Hand auf seine erröte Wange bemerkte, die seine Tränen weg wischte, setzte er schluchzend zum sprechen an. ,,Wieso hast du niemals für mich Zeit gehabt, wenn Ich dich gefragt habe und wieso bist Du heute überhaupt zu mir gekommen?’’

Es war eine Frage gewesen, die Brooklyn niemals im Leben gedacht hätte. Wahrscheinlich hatte er damit gar nicht gerechnet, niemals im Leben hatte jemand ihn so eine Frage gestellt. Zwar hatten Alle sich in der Clique getroffen, aber selten hatte jemand aus der Clique Zeit, um mit den Cliquenmitglieder ins Haus zu gehen, oder sich mehr kennen zu lernen. Es war selten gewesen, und wenn man sich mit jemanden aus der Clique getroffen hatte, um nur eine Party zu schmeißen. Das war’s.

Langsam überlegte der Engländer, was er ihn sagen sollte. Sollte er ihn die Wahrheit sagen, oder eine Ausrede wie von vielen, die Er bei anderen gemacht habe? ,,Eigentlich, hatte ich immer Zeit gehabt. Ich wollte eigentlich, mit Dir mehr unternehmen, aber ich wollte Zuerst nicht, dass Du von meinen Gefühlen erfährst. Aber Heute ist es ja zum Glück geschehen.’’ er säuselte vor sich hin, sollte er noch einen Satz daran hängen, um seine Gefühle Ausdruck zu verleihen? ,,Ich konnte es nie Ertragen, dass ich Dich nie bekommen würde. Deshalb habe ich immer gesagt, dass ich nie Zeit habe. Es tut mir Leid Mystel...’’ Es war die Gefährliche Wahrheit, eine schroffe, aber ehrliche Meinung.

Einige Zeit saßen die beiden Europäer so dar, als zögerlich Mystel seine Lippen bewegte und sprach ,,Mir tut mein Hintern weh, Brook...’’ ein leicht schmerzverzerrte Miene verzog sich auf Mynastels Gesicht. ,,Und mir tut mein Oberschenkel weh, ich finde, du hast einen zu knöchrigen Hintern...’’ Als beide sich in ihre Opalen schauten, ließen beide ihre Gefühle los und fingen herzhaft an zu Lachen.

Sie vernahmen eine schrille, penetrante Stimme, von der Unteretage. Beide seufzten zeitgleich auf und Mynastel rollte mit seinen Hellblauen Opalen. ,,Das Essen ist fertig, beeilt Euch!’’ seine Mutter Elisabeth ruf nach Oben, wo Sie an dem Treppengeländer stand und wartete, dass eine Antwort kam, egal von wem. Aber für sie kam nur ein -- Halt die Klappe... --

Selten bekam man den so freundlichen Franzosen, in schlechter Laune zur Gesicht. Und wenn er schlechte Laune hatte, war die Laune auch kaum an dem Tag weg zu denken. Selten gab Er Frieden an dem Tag, überhaupt wenn seine Mutter gerade störte, oder wenn er für die Hausaufgaben lernen sollte, dann war der Blonde Junge, mehr als nur Schlecht gelaunt. Brooklyn schaute seinen Freund an und runzelte leicht die Stirn, mit einem leichten brummen machte er sich bei Mynastel Aufmerksam und begann zu sprechen:, ,,Meinst du, dass war gerade das richtige, was Du getan hast? Also... Ich selbst habe Hunger...’’ und auch da knurrte schon sein Magen, leicht beschaute der Oberer hinunter und fing leicht ein süffisantes Lächeln auf seinen Lippen, hinauf zu zaubern. ,,Okay. Den gehen wir mal Essen...’’ mit einem leichten brummen bequemte sich der Franzose auf und hielt seine Hand zu seinem Freund hinunter, der auch dankend die Hand annahm und nach Oben herauf gezogen worden war. Wahrscheinlich dauerte dieser Blick Jahre, in dem die Zwei Jungen, versunken waren, doch in Wirklichkeit waren es nur ein paar Sekunden. Als Erstes brach der Franzose den Kontakt ab und ging Richtung Zimmertür und öffnet diese. ,,Ladies First’’ kam es leicht witzelnd von Mystel und sprang auch sofort zur Seite, als der größere seinen Mund öffnete ,,Ich bin keine Lady, du Lady.’’ auf beiden Gesichtern bildete sich ein unverkennbares Lächeln, was zu deuteten hatte, dass es purer spott war.

Als die Zwei Jungen die Treppe hinunter Spazierten und direkt zur Küche steuerten, befand sich ein kleiner Zettel auf dem Küchentisch. ,,Okay. Warte, mal schauen was da steht...’’ zuerst hatte Brooklyn den kleinen Brief in die Hand genommen und las dann einen Augenblick später, den Brief vor. ,,Ich bin deinen Vater von Flughafen in Tokio abholen, wenn ihr Hunger habt, macht es Euch in der Mikrowelle warm. Ich werde erst später wieder nach Hause fahren, macht Euch einen schönen Tag, ihr zwei Hübschen. Elisabeth’’

Die Augenbraue von Mynastel zog sich gleich in die Höhe, als später das Gemotze los ging. Des weiteren hielt sich der Rotschopf bedeckt und ließ erst einmal den Franzosen, seine Wut abbauen, für ihn war es klar, dass sein Freund ein Miesepeter werden konnte und auch so handelte, aber er konnte nicht verstehen, warum er sich gerade aufregte. Auch Er zog eine Augenbraue in die Höhe, als er seine Hand vor Mynastels Mund hielt. ,,Du redest und redest und redest. Kannst Du mal damit aufhören? Das ist sogar schlimmer als der Film Titanic und Dschungelbuch zusammen...’’ in dem Moment stockte der aufgebrauste Junge sein Gemecker und kniff leicht seine Augen zusammen und überlegte angestrengt.

,,Außerdem willst Du doch bestimmt nicht dein Schönes Gesicht mit Falten bedecken, oder etwa doch?’’ langsam öffnete der angesprochene seine Hellblauen Opalen und schaute direkt in die Eisblauen Augen seines Gegenübers, mit einem kräftigen Kopfschütteln beantwortete er die Frage. Langsam schlich sich ein spöttisches grinsen auf deren Lippen ,,Du willst mich nicht mehr, wenn ich Falten habe? Das werde Ich mir ein Leben lang merken..’’ dann zog er seine Arme zu sein Oberkörper hoch und verschränkte Sie vor seiner Brust. Leicht zog er seine Nase in die Höhe und verstellte sich in ein kleines Mädchen, was nicht ihr Leckerlie bekommen habe und stellte sich auf Beleidigt. Brooklyn beschaute sich das Szenario an und lachte ihn dabei aus.

Langsam setzte sich der Engländer auf einen der Vier Stühle und machte es sich bequem. ,,Lady? Machst du Bitte mir das Essen fertig? Ich habe Hunger und Du möchtest doch nicht, dass Ich vom Fleisch falle, oder etwa doch?’’ Für einen Momentlang herrschte in der Weißgehaltene Küche, stille. Unangenehme Stille. Plötzlich fuchtelte der Franzose mit seinen Händen herum und deutete auf die Mikrowelle. ,,Eigenmarke?’’ leicht lehnte sich Brooklyn zurück und verschränkte seine Arme. ,,Also kommt die noch aus Frankreich, typisch. Ihr Franzose könnt nie was weg werfen...’’ ,,Wu’s? Das könnte ich auch von den Engländern behaupten. Sie behalten immer ihren Hausaffen im Käfig...’’ leicht seufzte Mynastel und begann weiter zu sprechen ,,Warte kurz, wenn das Essen nicht schmeckt, sag es nicht mir. Meine Mutter hat Heute versucht zu Kochen und das kann nur gegen den Eichenbaum gehen. Kennst Sie ja, wenn sie versucht zu Kochen, sieht es immer aus, als wäre es schon einmal verdaut und wieder ausgekotzt. Außerdem hat Sie versucht, Spanisch zu kochen. Mir selbst würden Froschschenkel am liebsten gefallen, da Sie es noch nie falsch zu bereitet hatte...’’ ein süffisantes grinsen bildete sich auf deren Lippen und öffnete die Mikrowelle um den Teller hinein zu stellen. Auch auf Brooklyns Lippen bildete sich ein grinsen. ,,Ja, die Kochkünste kenne ich. Zwar nicht so gut wie Du, zu mindestens konnte ich mich immer davor drücken.’’

Die Mikrowelle machte ihren Signal und Mynastel öffnete Sie und hob den heißen Teller aus ihr hinaus. ,,Also wenn es nicht schmeckt, schreib meiner Mutter einen Beschwerde Zettel für Körperverletzung.’’ nun stellte er den heißen Teller auf den Küchentisch und der sitzende begutachtete das Essen auf dem heißen Teller. Leicht zog Brooklyn seine Augenbraue in die Höhe und griff sofort zur Gabel und spitzte eine Garnele darin auf. ,,Wenn ich gleich zur Toilette laufe, weißt du warum. Dann bin ich Vergiftet...’’  mit einem nicken bestätigte er seine Antwort und wartete nun vergeblich auf das Signal der Mikrowelle, damit er endlich seinen heißersehnten Teller aus ihr hinaus nehmen konnte.

,,Und? Schmeckt es?’’ die Neugierde stand in Mynastels Gesicht und hoffte einfach, dass es einigermaßen zu genießen war. Aber als er Brooklyn sah und der keine Miene verzog, konnte es nur heißen, dass es einigermaßen schmeckte. ,,Also, man wird zu mindestens nicht Seekrank davon. Übrigens, das ist Paella, was deine Mutter versucht hat zu Kochen, was ihr aber relativ gut gelungen ist.’’ nun steckte er seine Gabel in den Mund und kaute genüsslich auf der Garnele herum. Leicht verzog sich das Gesicht des Blonden Jungen und beschaute seinen Teller, der auf dem Tisch stand, an und fragte sich, warum Brooklyn, dieses Essen, überhaupt essen konnte. Leicht schüttelte er seinen Kopf. ,,Was hältst Du davon, wenn wir danach in den Park gehen?’’ Brooklyn legte seine Gabel weg und schaute sein Gegenüber an. ,,Keine schlechte Idee, finde ich jetzt. Wo den genau? Wiesen? Waldrand oder beim See?’’ kurz überlegte der jüngere und meinte darauf, dass er den See am schönsten findet. Seine Erklärung war, dass man die wunderschönen Koifische begutachten konnte und deren Farbenpracht im Sommer, wunderschön aussahen.

In der zwischen Zeit hatten die Zwei Jungen ihre Teller und Besteck in die Spülmaschine getan und deckten den Rest, auf dem Tisch ab.
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