True love never die

von Meli
GeschichteAllgemein / P18 Slash
25.07.2010
21.09.2010
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True Love -Never die!

Langsam schritt Alexander die Flure hinab. Es war ein lauer Abend...ein ruhiger. Nichts verkündete das Blutvergießen wenige Stunden zuvor. Alles war vergangen. Schreie verstummt. Leben ausgelöscht...Feinde bezwungen. Und doch verspürte der Junge König eine nie zuvor gekannte Unruhe. Er hatte sein Volk den Sieg gebracht...wie es natürlich auch zu erwarten war. Wer wenn nicht er...der Günstling der Götter hätte den Krieg gegen die Perser gewinnen können? Und doch...befriedigte ihn der Gedanke nicht. Seufzend nippte er an den bitteren Wein. Betrübt von dieser Unruhe...Vorsichtig ging er zum Kamin. Starrte in die Flammen. Hypnotisierte sie fast als könnten ihn die Flammen sagen was ihn diese Unruhe brachte. Waren es gar die Götter? Waren sie nicht zufrieden mit seinen Sieg?
„ So sprecht doch wenn ihr unzufrieden mit mir seid?!“ schrie er und warf den Kelch in die Flammen. Schwer atmend stand er da. Schrie auf und warf einen Tisch um.
„ Was ist mit dir?“ fragte eine zarte Stimme und Alexander wirbelte herum. Bereit den Eindringling kompromisslos hinaus zu werfen. Doch hielt er inne als er in die blauen Augen sah die er seid Kindesbeinen an kannte. Hephaistion...
„ Alexander?“ fragte er als nichts von diesen kam. Seufzend atmete Alexander aus. Musterte seinen alten Freund. Hephaistion war anders als die anderen Männer. Schlanker...was fraulich von der Figur her. Doch täuschte diesen aussehen, wie Alexander sehr genau wusste. Sein Freund war ein Meister im Nahkampf.  Niemand kann ihn schlagen wenn Hephaistion die Schwachstelle gefunden hatte. Er war ein wunderbarer Stratege. Alexander ließ seinen Blick etwas weiter nach oben wandern auf die Haare seines Freundes die in einen schönen Bronzeton schimmerten. Liebevoll umrahmten seine Haare das schmale Gesicht. Hier und da waren sie verspielt gelockt. Weiter seinen Blick schweifend lassen sah Alexander jetzt in das schöne Gesicht seines Gegenübers. Wundervolle geschwungene Lippen formten fragend seinen Namen. Dann eine schöne Nase die das Gesicht nicht wie bei anderen verschandelte sondern verzierte. Träumerisch verweilte dann sein Blick an seinen Freund seine Augen. Schwarz umrandet hatte Hephaistion sie so wie es eigentlich nur die Perser taten ...doch störte es das Bild nicht. Nein sie betonten nur auf eine schöne Art die Strahlend Meerblauen Augen. Viel zu oft drohten schon viele Frauen und Männer dieses Augen zu verfallen. Man könnte meinen einmal eingetaucht in diesen Meer würde es einen verschlingen und nie wieder freigeben. Fragend blinzelten ihn die Augen an.
„ Was ist?“ frage Hephaistion amüsiert.
„ Ich bewundere nur wieder das blau deiner Augen. Sprich doch endlich du hast sie sicher einen Gott gestohlen!“ sagte Alexander und schenkte sich einen  neuen Becher Wein ein. Amüsiert lachte sein Freund leise.
„ Nein...meine Mutter schenkte sie mir und ob sie diese gestohlen hat vermag ich nicht zu sagen.“ sagt er amüsiert und ging zu Alexander. Sah ihn jetzt ernst an.
„ Was macht dir Kummer?“ fragte er leise und sah den blonden fragend an. Versuchte dabei aus seinen Augen zu lesen.
„ Hör auf damit!“ fauchte Alexander laut und donnerte den Kelch auf den Tisch. Ging auf den Balkon und lehnte sich an dann ans Geländer.  Ließ seinen Blick über seinen Reich schweifen. Leise schritten näherten sich ihm. Seufzend sah er zu seinen Freund der neben ihn getreten war. Freundlich lächelnd hielt ihn sein Freund den Kelch unter die Nase. „ Es ist nicht gut wenn du mir nicht sagst was dir diesen Kummer bereitet.“ flüsterte Hephaistion.
„ Vielleicht kann ich dir helfen...Manche lasst wiegt schwer...zu schwer um sie allein zu tragen. Auch für so einen großen und mächtigen König wie du es bist.“ Seufzend sah Alexander auf den Kelch. Nahm ihn dann entgegen und trank einen tiefen Schluck.
„ Mich befällt eine Merkwürdige Unruhe. Es ist als hätte ich diesen Kampf heute verloren anstatt gewonnen. Dabei hätten wir nicht ruhmreicher siegen können. Kannst du dir das erklären?“ fragte Alexander. Sah in die Augen seines Gegenübers. Blaue Augen sahen ihn freundlich und warm an.
„ Wahrscheinlich hast du es noch gar nicht für dich verstanden das wir unseren größten Gegner endlich besiegt haben!“ sagte Hephaistion sanft. Sanft streichelte er über Alexanders Wange. Lächelnd ihn warm an.
„ Morgen sind deine Augen nicht mehr getrübt von der Gewalt und das Elend eines Krieges. Dann wirst du dich feiern lassen. Deine Schreiber werden sich nach deinen Worten verzeren sowie deine Feinde sich nach deiner Gnade verzeren werden und...du wirst aus den Schatten treten den dein Vater um dich wie eine Festung gebaut hat... Den du hast sie bezwungen mein König!“ sagte der braunhaarige sanft. Lächelte immer noch was Alexander zum Schmunzeln brachte. Er nickte und nahm die Hand seines Freundes in seine. Küsste sanft den Handrücken und erhaschte so den Geruch von Rosen und Honig der Hephaistion seid je her umgab. Ihn schier benebelte. Sanft ließ er die Hand los und zog seinen Freund in den Arm. Vergrub sein Gesicht in das braune, weiche Haar.
„ Du hast Recht.“ sprach der König. Strich sanft über den in Tücher gehüllten Rücken seines Freundes. Löste sich dann wenige Zentimeter von ihm und besah sich die Kleidung seines Freundes. Ein goldenes Tuch verhüllte seinen Körper. Schmiegte sich an ihm obwohl es eine Schande war ihn so zu verstecken. Alexander seufzte und zog sich seinen Ring vom Finger. Nahm die Hand seines Freundes und steckte ihn an die Linke Hand.
„ Mein König das geht doch nicht ich...“ weiter kam Hephaistion nicht da Alexander seinen Finger auf den Mund seines Freundes legte.
„ Es gehört mir und ich schenke es wem immer ich will!“ sagte er sanft. Ließ dann seinen Finger unter das Kinn seines Freundes wandern und hob es sanft an.  Schmunzelte dann.
„ Du bist so unerträglich schön.“ sagte der König leise. Sah auf die schönen Lippen seines Gegenübers.

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so mein erster schritt in diese richtung^^

sagt mir doch was ihr von haltet^^
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