Gefühle der Einsamkeit

GeschichteDrama / P12
John Roxton Marguerite Krux
24.07.2010
18.11.2011
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Gefühle der Einsamkeit

"Wie konntest du nur?" Sie schaute auf und direkt in seine Augen. Tränen der Traurigkeit liefen ihr die Wange hinunter. In ihren Augen war kein Strahlen mehr. Das Einzige, was man zu erkennen vermochte war, dass sie enttäuscht und verletzt war. Der Mann gegenüber versuchte einpaar Worte zu sagen doch außer gestammel brachte er nichts heraus. Sie nahm die Kette, die er ihr geschenkt hatte ab und lies sie fallen. Danach wandte sie sich von ihm ab, ging die wenigen Stufen zum Aufzug und fuhr danach nach unten. Zurück blieb ein Mann, dem auch eine Träne die Wange hinunter lief und 3 Freunde, die einfach nur noch sprachlos waren. Es war John, der Marguerite verletzt hatte. Er wollte ihr nachlaufen und mit ihr reden, doch wusste er, dass das keine gute Idee war. So würde er sie nur noch viel mehr verletzen. Sein bester Freund Ned war ihr gefolgt. Er würde auf sie aufpassen. John setzte sich, versunken in Gedanken, auf sein Bett. Leicht verwirrt wirkte er. Wie konnte er das nur tun? Nun hatte er alles verloren, was ihm was bedeutet hatte.Er hatte die Liebe seines Lebens verloren. Seine Ellbogen waren auf den Beinen aufgestützt und sein Kopf fiel in die Hände. In seinem Kopf das Bild der Frau, die er verletzt hatte. Verloren und Gebrochen. So fühlte er sich im Inneren. Und er fing an zu weinen wegen seiner Marguerite. Er wusste, dass er sie verloren hatte. Und das Schlimmste war, dass er daran schuld war. Seine Tränen wurden nicht weniger und sein Herz tat so sehr weh. Würde er es schaffen? Würde er weitermachen können? Das war ihm egal, denn das Einzige was zählte. Das Einzige, dass ihm jetzt wichtig war war Marguerite.
Nach einer Ewigkeit der Tränen konnte er einfach nicht mehr weinen. Keiner seiner Freunde war nach unten zu ihm gekommen. Keiner. Es war leicht zu sehen, dass ihm nichts geblieben war. John nahm sich ein Stück Papier und eine Feder und schrieb darauf folgende Worte: "Liebste Marguerite. Ich weiss, dass ich nicht da war, als du mich gebraucht hast und ich viel zu lange fort war. Heute Nacht werde ich keinen Schlaf finden,weil ich alles zerbrochen habe, was wir uns aufgebaut haben und ich nichts ungeschehen machen kann. Doch möchte ich mich entschuldigen. Ich entschuldige mich für deine Schmerzen und Tränen, die du meinetwegen erleiden musstest. Und wie ich es bereue dich belogen zu haben. Seit du gegangen bist kann ich nicht mehr atmen. Denn ich habe zu viele Sachen meins genannt und zu oft gesagt, dass es dich nichts angeht. Dennoch liebe ich dich. Und das werde ich ewig machen." Gleich darauf zerknüllte er das Papier und warf es in die Ecke. Egal was er sagen oder schreiben würde. Marguerite war weg- für immer.
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