Disease – Krankheit

von FeliNyan
KurzgeschichteRomanze / P16 Slash
20.07.2010
12.09.2010
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Disease – Krankheit

„Bocchan.“ Erklang die Stimme des Butlers. Sie war so ungewohnt sanft und zärtlich.
„Wie geht es ihnen?“ fragte Sebastian und setzte sich auf die Bettkante des großen Himmelbetts und schaute Ciel besorgt an.

Ein leises schwaches Husten war nur von Ciel zu hören, ehe er langsam die Augen öffnete.
Sein Blick war nicht stolz und stark wie sonst, nein er war leer. Er wirkte so hilflos und zerbrechlich.

Ciel wollte gerade auf die Frage seines Butlers antworten, doch Sebastian legte ihm sanft einen Finger auf die weichen Lippen. Er schüttelte den Kopf.
„Ihr braucht nicht antworten Bocchan. Es war eine törichte Annahme meinerseits, zu denken ihnen würde es schon wieder besser gehen. Schonen sie sich und strengen sie sich nicht unnötig an.“

Er wusste nicht, was er tun solle.
Er Sebastian Michaelis, der sonst so perfekte Butler konnte seinem Meister nicht helfen.
Jetzt wo er den Dämon doch so dringend brauchte, konnte dieser nichts tun.

Der Junge lächelte kurz, ehe er wieder die Augen schloss. Wieso lächelt er den sonst so treuen Butler jetzt an, wo dieser doch nur da saß und nichts tun konnte. Er wollte ja, aber es war nicht so einfach wie sonst.
Sein Meister hatte anfangs eigentlich nur eine kleine Erkältung, aber über Nacht hatte der Junge Fieber bekommen und dies war nicht gerade niedrig.

Ciel war wohl schon wieder eingeschlafen, denn sein Atem wurde gleichmäßiger, doch hörte es sich sehr erstickend an, ja es kam sogar einem keuchen gleich.

Bekam der Junge etwa keine Luft?
Sebastian beugte sich etwas über seinen jungen Herrn und musterte ihn.
Ja, es schien wirklich so als bekäme er schlecht Luft.

Ciel hatte einen unruhigen Schlaf und strampelte die Decke auf den Boden. Er trug ein weißes, ihm zu großes Hemd. Einzelne Schweißperlen funkelten auf seiner blassen, zarten Haut.

Ein erneutes Keuchen von Ciel und der Butler öffnete den obersten Knopf des Hemdes seines Herrn. Nun war das Schlüsselbein des Jungen zu sehen. Ciel rekelte sich und drehte den Kopf zur Seite.
     
Der Dämon schluckte, als er die blasse Haut Ciels Halses erblickte. Sie sah so zerbrechlich aus. Sebastian konnte es sich nicht nehmen lassen, sacht diese empfindliche, wunderschöne Haut zu berühren.

Zärtlich strich er seinem Bocchan über den Hals, dieser hatte sich beruhigt und genoss anscheinend die zarten Berührungen Sebastians. Dieser fuhr gedankenverloren über die Schulter des Jungen und schob dessen Hemd diese hinab.

Ein wohliges seufzen entfloh Ciels Kehle, als sein treuer Diener ihm übers Schlüsselbein fuhr und sich weiter über ihn beugte. Der Dämon  wollte Ciels, für ihn so betörenden Duft einatmen.

Ja Sebastian Michaelis begehrte seinen Herrn. Nicht nur seiner Seele wegen, nein, er wollte alles.
Seine Seele…
Seinen Körper…
Seine Liebe.

Sebastian hielt inne, als seine Lippen schon sacht die Haut am Hals seines Meisters berührten.
Er grinste.
Er grinste sein Teuflisches Grinsen, bei dem Gedanken, sein Bocchan könnte ihm ganz allein gehören.

Sebastian hauchte sanfte Küsse auf die Haut des Jungen, den Hals entlang, über die Schulter, bis zum Schlüsselbein.

Ciel seufzte angenehm bei den Berührungen seines Dieners.
Es währe so ein leichtes, den Jungen jetzt zu verführen. Die Seele gehörte ihm ja bereits und auch Ciels Körper währe dann sein, aber der Dämon wollte es nicht so.
Er wollte von dem Jungen geliebt werden, er wollte, dass sein geliebter junger Herr aus eigenem Willen zu ihm kam.

Also schenkte er Ciel noch einen letzten sanften Kuss auf den Hals und richtete sich wieder auf.
Sebastian betrachtete den schönen, schlafenden Körper vor ihm. Wie verlocken und unschuldig zugleich der Junge dalag.

Noch einmal streckte er seine Hand nach Ciel aus und strich ihm sanft übers Gesicht.
„Se…ba…stian…“ murmelte der Kleine im schlaf, bei der Berührung des Dämons.

Sebastian lächelte und beugte sich erneut zu dem jungen runter, seine Lippen neckten kurz Ciels Ohrläppchen, dann hielt er inne.
„Ich werde immer an eurer Seite sein My Lord.“ Hauchte der Butler seinem Herrn ins Ohr.

Ciel seufzte genüsslich und schmiegte sich Sebastian entgegen. Dieser genoss die zarte Berührung des Jungen sichtlich. Lächelnd wandte er sich von Ciel, dieser lies ein missbilliges Murmeln hören, als sich der warme Körper Sebastians wieder von ihm entfernte.

Der Dämon war von der Reaktion seines Herrn sehr angetan.
Also suchte auch der Junge die nähe des Butlers?  

Erneut stahl sich ein Grinsen auf das markelose Gesicht des Dämons.
„Schlaft schön Bocchan.“ Erklang noch einmal leise die Stimme Sebastians, ehe er den Raum verließ.

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ENDE!!! >.<

Und!? Wie findet ihrs??
Ich hoffe ich kann mir Kommis rechnen^^
Würde mich sehr freuen.

Ggglg XXxxSakuraxxXX

HEAGDL
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