Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Abenteuer fürs Leben

von nestoal
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Masquerade
16.07.2010
27.04.2011
18
28.430
 
Alle Kapitel
38 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.07.2010 1.363
 
Einen Moment später kam ich an meinem Zielort an, nennenswert war es aber, dass es eher unsanft war.
Mit einem *RUMS* kam ich auf dem Boden auf und lag dort erst einmal, während ich mir meinen schmerzenden Kopf rieb.
Langsam kam ich wieder auf meine Beine uns sah mich um.

Ich stand in einer prächtigen Eingangshalle, am Fuße einer riesigen Treppe, auf der ein breiter weinroter Teppich lag.
Der Raum war in zwei Ebenen geteilt, welche durch sandfarbene Säulen gestützt wurden.
Insgesamt war der Raum in vielen warmen Tönen gehalten, wobei die dunkelbraunen Holztüren einen guten Kontrast wiedergaben.
Staunend sah ich mich um, bis mir etwas ins Auge sprang.
Auf dem Geländer der zweiten Ebene saß ein Junge, vielleicht zwei Jahre jünger als ich.
Er hatte eine dunkle Haut, grüngelbe Anziehsachen an und eine blaue Cap, welche etwas von seinem dunkelbraunen Haar verdeckte.
„Ach Man, wie lange soll ich hier denn noch warten?
Konnte dieser Wissensdoc nicht jemand anderen aussuchen?!“, fragte er gelangweilt und sprang vom Geländer.
„Du warst nicht der einzige, der ausgesucht wurde, Komba.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass unser Gast eingetroffen ist“, sagte eine andere Stimme und mir kam ein Junge mit silber/hellblauem Haar entgegen.
„Guten Tag, mein Name ist Klaus von Herzen. Ich bin ein Aquos Spieler und auf dem zweiten Platz.
Und mit wem habe ich das Vergnügen?“, fragte mich der zweite Junge und holte mich aus meinen Gedanken zurück.
„Hallo… ich heiße Sarah, Sarah Miyakoto. Sehr erfreut“, versuchte ich zu lächeln.
„Komba, du kannst jetzt gehen, ich werde Sarah zu Hal-G bringen“, meinte Klaus und der Kleine verschwand schneller als man gucken konnte.
„Äh… also, wo sind wir hier überhaupt?“, brachte ich es endlich heraus zu fragen, während Klaus mich durch die Gänge führte.
„Wir befinden und im Treffpunkt für das Ziel, die Battle Brawlers zu vernichten.
Der Junge von eben war Komba O'Charlie, er ist ein Ventus Spieler und auf dem fünften Platz.“, erklärte mir Klaus.
„Heißt das, dass hier noch andere sind?“, fragte ich weiter, um die peinliche Stille zu vermeiden.
„Insgesamt sind wir zu sechst und vertreten alle sechs Eigenschaften.
Ich bin mir sicher, du wirst die anderen noch früh genug kennenlernen.
Dabei fällt mir ein, du hast mir deine Eigenschaft noch nicht verraten.“, meinte Klaus.
„Äh…
Also…
Um ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung, welche Eigenschaft ich habe“, murmelte ich peinlich berührt und holte mein Bakugan hervor.
„Leonidas, das ist Klaus von Herzen, ich glaube wir können ihm vertrauen“, sagte ich zu meinem Partner, welcher sofort aufklappte.
„Sei gegrüßt, Mensch. Sag, ist mein Bruder Naga hier? Ich kann nämlich eine starke negative Energie spüren“, sprach Leonidas zu Klaus.
„Oh, ich hätte ja zuerst gedacht, dass du eine Haos Spielerin bist, aber vielleicht kann uns Sirenoid ja helfen“, meint Klaus wohl etwas überrascht und holte ein Bakugan hervor, was an eine Meerjungfrau erinnerte.
„Sirenoid, kennst du dieses Bakugan?“, fragte Klaus sein Bakugan und zeigte auf Leo, sein Bakugan nickte nur.

„Ja, ich habe viel von ihm gehört. Die weißen Bakugan waren eine sehr seltene Familie unter allen. Sie hatten keine festgelegten Eigenschaften, konnten aber alle kontrollieren und anwenden, wie es ihnen beliebte.
Zu meiner Zeit gab es jedoch nur noch Naga und Wyvern, man erzählte uns Leonidas, ihr großer Bruder, wäre verschwunden“, erzählte Sirenoid und Leo nickte nur.
„Doch es war alles gelogen, was die sechs legendären Krieger euch erzählt hatten.
Ich wurde in die tiefste Ebene der Doom Dimension verbannt, da sie die Annahme hatten, meine neue Kraft würde ganz Vestroia zerstören, doch ich habe die Wahrheit herausgefunden und wurde indirekt durch meinen Bruder befreit.
Nun bin ich zurück, um mich an den Kriegern zu rächen“, führte Leonidas die Erzählung zu Ende, das Gefühl, dass etwas fehlte, verließ mich jedoch nicht.

„Hmm, das ist wirklich interessant. Es gibt also Bakugan, die sich noch nicht in meiner Sammlung befinden…
Jedoch hoffe ich, dass wir ein anderes Mal darüber sprechen sollten, wir sind da.
Solltest du noch irgendwelche Fragen haben, ich bin immer offen.
Und wenn nicht wende dich an die Leute da drin“, sagte Klaus, zeigte auf die Tür vor uns und verschwand winkend.
„Was wohl hinter der Tür ist?“, fragte ich Leo, der auf meiner Schulter saß und auf einmal ganz still war.
„Mein kleiner Bruder, Naga. Zumindest kann ich die negative Energie des Silent Core ganz deutlich spüren. Aber sei vorsichtig, Sarah, wenn er nicht bekommt, was er will könnten wir ein großes Problem haben.
Und es ist noch eine weitere Präsens anwesend“, warnte mich Leonidas und ich musste etwas schlucken.
Noch einmal tief Luftholen und weg mit der Angst und Aufregung!’. Sprach ich mir selbst Mut zu und klopfte an die Tür, bevor ich eintrat.

Es war recht dunkel, da das Licht nur spärlich hinein fiel, warm und beunruhigend.
„Willkommen, Sarah. Ich hoffe doch, deine Reise war angenehm“, erklang eine Stimme hinter mir und ich schreckte zusammen.
Langsam drehte ich mich um und sah eine Gestalt in einem blauen Mantel, “Hal-G“.
„Das stimmt, und ich bin mir sicher du kannst uns helfen.
Dein Wissen ist von unschätzbarem Wert für das jeweilige Team“, führ er fort.
Alles was ich machen konnte war nicken, zu geschockt war ich über den Fakt, dass er alles wusste, doch woher?
Woher sollte jemand aus einer Fernsehserie wissen, dass ich schon wusste, wie alles ausgehen würde?
„Leonidas ich bin mir sicher, du hast deinen Bruder lange nicht mehr gesehen. 300 Jahre, oder?“, wandte sich Hal-G nun an meinen Partner.
„326 um genau zu sein, doch Zahlen spielen keine Rolle.
Was ist mit diesem Raum passiert, seine Struktur ähnelt der von Vestroia zu sehr“, antwortete mein Bakugan knapp.
„Das ist das Werk dieses Menschen, Bruder“, ertönte nun eine tiefe, bedrohliche Stimme.
Plötzlich konnte man die Silhouette eines großen, skelettartigen Drachen.
Es war Naga, und er war immer noch im Silent Core gefangen.
„Sag Bruder, wie geht es dir? Wir haben uns seit damals nicht mehr gesehen…“
„Seit deiner kamikaze Action besser, dadurch hast du mich aus meinem grab in der Doom Dimension befreit. Doch wozu? Wozu brauchst du all diese Macht?“, fragte Leo, anscheinend konnte er es sich auch nicht erklären.
„Wozu? Wozu braucht man Macht Leonidas? Ich werde der ganzen Welt beweisen, dass man auf uns Weiße nicht herabschauen soll!
Eine ganz neue Ära unter meiner Regierung wird bestehen, wenn ich den Infinity Core gefunden habe.
Doch dazu brauche ich deine Hilfe.
Damals, als du die neue Dimension gefunden hast, gab es zuvor eine große Erschütterung in Vestroia, wo Splitter des Silent Core, sowohl als auch vom Infinity Core in dich übergegangen.
Du kannst spüren wo sie sich befinden.
Hilf mir und wir werden zusammen eine neue Welt erschaffen, wo die sechs legendären Krieger nicht mehr existieren.“, erzählte Naga, wobei er sich immer weiter in etwas hineinsteigerte.
„Das wird dieser Pyrus Dragonoid doch nie zulassen, vergiss nie, wie er an deinem Zwilling hing“, widersprach Leonidas, komischer Weiße hatte ich das Gefühl, gewisse Teile des Planes schienen ihm willkommen.
„Diesen Dragonoid gibt es bald nicht mehr, ich habe die Elite der Welt unter meiner Kontrolle und sollte er jemals auf dich stoßen, hätte er eh keine Chance“, phantasierte er weiter, jetzt musste ich mich aber einschalten.
„Entschuldigung Naga, aber es gibt ein Problem, ich glaube Leonidas hat ziemlich lange nicht mehr gekämpft und ich hab überhaupt keine praktischen Erfahrungen im Bakugan“, gab ich zu, das letztere etwas peinlich berührt.
Nun wandte sich der Drache an mich und ich versuchte nicht zurückzuschrecken.
„Ah, du musst Sarah sein, nicht wahr?
Hal-G hat mir viel über dich erzählt und es ist nur passend für dich meinen großen Bruder als Guardian-Bakugan zu haben.
Ich hoffe doch, du schließt dich mir an.“
Stumm nickte ich nur, die Worte wollten meinen Mund nicht mehr verlassen.
„Über deinen Trainingsmangel solltest du dir keine Sorgen machen, ich denke ich habe den perfekten Lehrer für dich.
Er sollte gleich anwesend sein“.
Nach diesen Worten klopfte es auf einmal an der Tür.
Kurz darauf kam eine Person hinein, bei dessen Anblick mir das Herz fast stehen blieb…

------------------------------------------------------------------------------------
irgentwie hab ich ein schlechtes Gefühl bei dem Kapitel-.-
ich denke in den nächsten 1-2 Kapiteln fängts dann richtig an^^
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast