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Happy Horror Valentines Day

von Durah
GeschichteHorror / P18 / Gen
Freddy Krueger
13.07.2010
21.11.2010
13
21.051
2
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Dieses Kapitel
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13.07.2010 1.021
 
Kapitel 9

Durahs Sicht

Ich hatte es gewusst. Ich hatte es wirklich gewusst, die ganze Klasse würde schon am ersten Abend besoffen am Strand liegen und siehe da! Ich hatte recht gehabt.
Angi, Christina und ich hatten uns von Lisa überreden lassen ihr zum Strand zu folgen.
Wir hatten zwar ein wenig getrunken, aber nicht genug um uns, wie die anderen, wie Affen aufzuführen.
Das wirklich verrückte an Klassenfahrten war, dass dann plötzlich alle beste Freunde waren.
Somit wurde keiner von uns Dreien an den Rand gedrängt.

Wir hockten auf einem Handtuch und sahen den anderen lieber nur zu.
Ich schlürfte einem Bitterlemon Cocktail aus einem Plastikbecher mit einem Strohhalm, genau wie Angi und Christina, als David auf uns zugestolpert kam.
Er fiel neben mir auf die Decke und grinste mich blöde an.
Verwirrt sah ich ihn an und nuckelte weiter meinen bitteren Cocktail.
„Komm trink mal was richtiges, Süße!“ meinte er, zupfte mir den Strohhalm aus dem Mund und haute mir eine Flasche gegen die Zähne.
Nun hatte ich die Wahl zwischen trinken oder ersticken.
Ich entschied mich fürs trinken und wünschte mir sofort Ersticken gewählt zu haben.
David hatte den Cannabisabsinth gekauft und der leistete mit seinen 85% ganze Arbeit.
Ein Profikiller hätte meiner Kehle nichts schlimmeres antun können, es brannte wie verrückt.
Ein gezielter Schlag von Angi erlöste mich von dieser ekelhaften Folter.
Sie hatte David die Flasche aus der Hand geschlagen.
Ich hustete, röchelte und spuckte den Spiritus in den groben Sand, während meine Freundinnen mir zur Seite standen.
„Hier trink das.“ Christina hielt mir einen Becher mit Eistee unter die Nase.
Ich nahm ihn und spülte das süße Zeug in mich hinein.
„Oh, puh, danke Mädels.“
„Boah, was beim Namen von Jasons unglücklich gestorbener Mutter hat David dir da verpasst?“
„Das war dieses Absinthzeug.“ Röchelte ich und zog die Flasche aus dem Sand, die David achtlos hatte liegen lassen.
Ein Rest war noch drin.
Ich wusste nicht was für ein Impuls das nun war, doch ich steckte die Flasche ein.
„Und wie schmeckt das Zeug?“ fragte Christina.
„Irgendwie wie Ouzo, nur eben Stärker brennend und irgendwie Pfui.“
„Und meinste das kann man normal trinken?“ fragte Angi.
„Ich denke wenn man es lange genug stehen lässt kann man damit Löcher in Plastik ätzen.“ Ich erhob mich.
„Ich geh zurück zum Hotel, das is mir zu blöd hier. Kommt ihr mit?“
„Ja gern.“ Die beiden erhoben sich und wir traten den Rückweg an.

„Hey, habt ihr das auch gesehen?“
„Was denn Christina?“ fragte ich.
Wir hatten das Hotel erreicht und Angi hatte schon den Türgriff in der Hand, als Christina auf eine Seitenstraße zeigte, die sich im Dunkeln verlor.
„Was ist denn da?“ fragte ich und kam die zwei Stufen zu ihr runter.
„Ich hab da jemanden gesehen.“ Murmelte die Kleine.
„Ja und?“ fragte Angi und drückte die Türe auf.
„Dieser Jemand hatte Linda dabei.“ Fügte Christina hinzu und nun stoppte Angi.
„Was?!“
„Meinste wir sollten der Sache nachgehen?“ fragte ich.
„Ich weiß nicht.“ Meinte Angi zögernd.
„Ich meine, was geht uns Linda an.“
„Wir könnten sie aber witzig In flagranti mit einem Süßen Spanier erwischen.“ Kicherte Christina.
„Und wenn sie in Gefahr ist?“ fragte Angi.
Ich seufzte.
„Los kommt, lasst uns Nachsehen.“ Ich schritt den beiden voraus in die dunkle Seitenstraße.

„Ich hoffe ihr habt eure Schätzchen dabei.“ Murmelte ich leise und griff in eine, auf Kniehöhe angebrachte, Hosentasche und zog meinen wohl größten Schatz heraus.
Ein gut 20cm Bowiemesser, mit Sägeklinge und leichtem Schwung drin.
Ich hatte es immer bei mir, naja ausser auf dem Flug hierher, da musste ich es im Koffer verstecken aber sonst war es immer bei mir.
„Klar haben wir dran gedacht.“
Angi schob ihren Rock hoch und zog ihr Klappmesser aus einem Riemen, den sie ums Bein geschnürt hatte.
Es sah aus wie ein zugrossgeratenes Taschenmesser, war aber um längen gefährlicher und hatte eine Stolze Länge von 22cm.
Christinas Klinge war etwas kürzer und ließ sich mühelos in ihren Chucks verstecken, aber auch eine Kurze Klinge (Okay 15cm sind nicht kurz) konnte gefährlich sein, wenn man damit umgehen konnte.
Man soll aber nun nicht denken wir drei seien gefährlich.
Okay, wir wussten perfekt mit diesen Messern umzugehen und ja, wir trugen die immer mit uns rum, aber so fühlten wir uns immer sicher und wir hatten die Klingen noch nie gegen etwas Lebendes gerichtet.
Nun aber wieder zurück zum Geschehen.
Zu unserer rechten war eine halb geschlossene Blaugestrichene Metalltüre.
Die quietschte leise als ich sie aufschob und hineinhuschte.
„Ich habe ein ungutes Gefühl.“ Murmelte Angi und umklammerte den Griff ihres Messers etwas fester.
Von irgendwoher waren Lindas Schreie zu hören.
„Los kommt!“
Wir drei stürmten ins Nächste Zimmer und sahen Linda blutend auf dem Boden sitzen.
„Linda, was ist passiert?“ fragte Christina als wir raschen Schrittes das Zimmer durchquert hatten.
„Helft mir! Sie wollen mich töten! Wir müssen hier raus!“
„Was? Wer will dich töten?“ fragte ich, als jemand mein Shirt packte und mich von ihr wegzerrte.
Angi und Christina schrieen beide verschreckt auf, als auch sie, scheinbar, weggezerrt wurden.
Ich merkte, das ich mit meiner Klinge nicht an meinen Angreifer ran kam, zog die Absinthflasche aus meiner Umhängetasche und haute die demjenigen über den Schädel.
Ich wurde losgelassen und knallte auf den staubigen Boden.
Erneut wurde ich am Nacken gepackt und dieses mal herumgedreht, sodass ich meinem Angreifer ins Gesicht sehen konnte.
Okay, ich sah nichts wegen der Dunkelheit, alles was ich merkte war ein Atem der mir ins Gesicht stieß.
Dieser Atem wurde stärker, der Typ kam meinem Gesicht immer näher und ehe ich mich versah, lagen zwei Eiskalte Lippen auf den Meinen.
Völlig verschreckt ließ ich die Klinge fallen und versuchte den Typen wegzudrücken, doch er war zu stark.
Alsbald hatte seine harte, heiße Zunge meine Lippen aufgebrochen und mir etwas in den Hals geschoben.
Erschrocken verschluckte ich das etwas, das er mir gegeben hatte und sogleich wurde mir ganz schwummerig.
Meine Beine wurden weich wie Gummi, meine Sinne schwanden, alles um mich herum verschwamm, als ich auch schon von zwei Starken Armen gehalten wurde.
Das war das Letzte woran ich mich erinnerte, bevor mich Bewusstlosigkeit umfing.
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