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Happy Horror Valentines Day

von Durah
GeschichteHorror / P18 / Gen
Freddy Krueger
13.07.2010
21.11.2010
13
21.051
2
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13.07.2010 2.763
 
Kapitel 2

Lachende von Akne zerfressene Teenie Visagen glotzen mich an, zeigten auf mich und machten abfällige Bemerkungen über meinen, laut meiner Mathelehrerin, niederen IQ im Bereich Mathematik.
Ich stand vorne an der Tafel, ein Stück Kreide zwischen den Rechten Mittel- und Zeigefinger geklemmt und ließ die tadelnde Belehrung meiner Lehrerin, ich hätte nichts in den Ferien für Mathe gemacht, an mir abperlen.
Natürlich hatte sie recht.
Ich verstand Mathe nicht.
Ich verstand nicht wofür ich zum Beispiel Polynomdivision im Leben brauchen würde.
Heute weiß ich, ich brauche es NICHT!
Ich konnte mir auch nicht vorstellen bei welchem Beruf man einen Zettel vorgelegt bekommt wo dann drauf steht:
„Bestimmen Sie die Nullstellen folgender Funktionen:
5.a) f(x)= 2x^3+4x^2-2x-4“
Ich weiß zwar inzwischen das Ergebnis, nämlich 1;-2;1, doch was sagt das schon aus?
Ich hatte das Problem in Mathe, Christina in Englisch und Angi in Erdkunde.
Wir waren also alle nicht unbedingt die Schulischen Überflieger, ich schon gar nicht aber is ja nun auch egal.
Da ich gedanklich leicht abwesend war, bemerkte ich erst als unsere Lehrerin mich zu meinem Platz schob, dass ich mich setzten und jemand anderen die Rechnung machen lassen sollte.
„Versagerin!“ Brüllte mir eine widerliche Stimme gegen den Hinterkopf.
War die Stimme schon abartig, muss ich wohl kaum sagen dass der Rest dieses Objektes das sich Mensch schimpft, auch nicht besser war.
David, ein Arschloch wie es im Buche Steht.
Groß, hässlich und dumm wie eine Ente mit Gehirntumor im Endstadium.
Zusammen mit seinen komischen Kumpels, Schmantie, ein spindeldürrer Junge, der entweder Magersüchtig war oder Fünf Bandwürmer im Arsch hatte, mit schulterlangen fettigen, ungewaschenen Haaren, die er mit einer Kappe plattdrückte, Dominik, ein Wanna-be Macho mit Frettchengesicht und dann noch Serkay, einem Assitürken versuchte David mir und meinen Beiden Freundinnen die Zeit an der Schule Schwer zu machen.
Ach ja, ehe irgendein abwertender Kommentar kommt, ich sei Rassistisch oder so sag ich hier gleich, ich habe nichts gegen Türken. Ich finde nichts schlimm an denen, ich fand nur unseren Assitürken mit seiner miesen Ghettosprache und seinen ach so coolen auftreten so unheimlich dämlich und so richtig Assi, also nur er ist scheiße, der rest der Türkischen Gesellschaft sollte mir zwar auch nicht zu nah auf die Pelle rücken, aber wenn sie nur im Selben Ort mit mir wohnten und mich ansonsten Ignorierten kam ich mit denen sehr gut zurecht.  

Ich machte mir nicht die Mühe mich zu David herumzudrehen um seine Grinsende Trollvisage zu sehen, es reichte meiner Meinung nach völlig, dass ich ihm den Finger zeigte und so tat als passe ich auf, während Anna die Aufgabe an der Tafel fehlerlos gelöst und sie mit ihrer sauberen Handschrift zu Tafel gebracht hatte.
Dafür kassierte sie Lob ein.
„Nun Durah, sag mal was daran nun so schwer war?“ fragte unsere Lehrerin Frau Fisch mich ernst, stemmte die dicken roten Fäuste in die Speckfalten ihrer Hüfte, falls man das so nennen darf und sah mich erwartungsvoll an, doch ich zuckte nur mit den Schultern.
„Du wirst die Prüfungen nie schaffen wenn du so weitermachst!“ tadelte sie weiter und hob mahnend einen ihrer dicken Finger.
Die Prüfungen nicht schaffen!
Erstaunlich wie diese Frau das schon am Mittwoch der ersten Schulwoche feststellen konnte.

Die nervtötende Klingel, versuchte unsere Trommelfelle zu zerreisen und entließ uns in die pause.

Angi, Christina und ich stellten uns in unsere übliche Ecke.
In den Schatten der Bäume, ganz in der Nähe des Raucherbusches.
Diese ach so schlauen Teenies die um jeden Preis als Ultracool rüberkommen wollten, versteckten sich halbherzig hinter diesem schulterhohen Busch und rauchten.
Natürlich bedachten diese Hochintelligenten Teenager nicht, dass man sie sehr gut sehen konnte und sollte ein Lehrer doch so inkompetent sein und sie nicht bemerken, so bedarf es nur ein Blick auf die Qualmwolke die überdeutlich über den Busch ragte.

Aber ich denke bevor ich allen hier meine, Angis und Christinas Geschichte erzähle, erzähle ich doch erst mal wie wir drei so gepolt sind.
Also ich, leicht falsch gepoltes Wesen heiße Durah, bin 17 Jahre alt und bin nebenher die Erzählerin, aber das ist unwichtig.
Ich bin Größenmäßig im Mittelmaß, habe schulterlanges strubbeliges Blondhaar, braune Augen und laut den Menschen meiner Umwelt, habe ich einen viel zu blassen Teint.
Was mir aber egal ist, womit wir zu meinem wohl stärksten Charakterpunkt kommen.
Meine Einstellung was das Leben anging war diese „Ist mir egal –Einstellung, die meine Eltern in den Wahnsinn zu treiben schien.
Zudem bin ich zynischer Pessimist. Nennt mir was positives, ich finde was Schlechtes dran.
Das totale Gegenteil dazu war Christina. Sie war etwas kurz geraten, aber von unserem Trio die Niedlichste.
Sie war sehr aufgeweckt und lustig, versucht dauernd mich Negativchen zum lachen zu bringen und würde locker Germanys Next Top Positive Thinker werden.
Noch dazu war sie eine ziemliche Knalltüte und Nachwuchsnervensäge von morgen.
Das dürfte zudem der Grund ihres Singledaseins gewesen sein, da kein Typ den ich kannte es mit ihr ausgehalten hätte ohne den Drang zu verspüren die Klapsmühle zu verständigen, aus der sie bestimmt ausgebüchst sei.
Doch stand man Christina so nah wie Angela und ich, so wusste man mit ihrer Art umzugehen.
Überhaupt waren wir untereinander die einzigen die den Charakter der anderen beiden richtig verstand und damit umzugehen vermag.
Es war wie mit Autisten. Wenn man ihre Eigenart nicht versteht kann man NIEMALS mit ihnen zurechtkommen.
Okay, wir waren nun keine Autisten, oder zumindest glaubte ich das, aber das beispiel passte einfach.
Angela war noch mal eine ganz andere Ebene als Christina und ich und das meinte ich nicht nur geistig.
Sie war für ein Mädchen recht groß, doch war gerade das, laut Christina, ihr Vorteil.
Christina meinte nämlich, dass sich bei Angela sicher kein Typ wagen würde sie zu verarschen, was diese auch als äußerst nützlich ansah.
Angi war weder Pessimist noch ewiger Optimist. Sie schätze die Situationen ein und entschied sich dann wie sie dazu stand.
Wenn ich sie nun aber einer seite zuordnen Müsste würde ich sie bei den Optimisten sehen, die mit offenen Armen in die Zukunft gingen.
Wir waren alle Drei Dauersingle und das lag nun wirklich nicht daran das uns körperliche Attribute fehlten, ganz im Gegenteil.
Alle drei hatten wir Bikinifigur.
Angela hatte einen flachen und schön gebräunten Bauch, eine tolle Tailie und schöne Brüste.
Christina war ja kleiner und wenn man sie in ihrem Rosa oder pinken Bikini am Strand längs laufen sah, brauchte man nur noch ein paar Libellenflügel und man dachte eine Fee liefe durch den Sand.
Natürlich nur bis ihre leichte Tollpatschigkeit sie über eine Muschel stolpern ließ und sie mit dem Gesicht voraus im Sand lag.
Mein einziger positiver Aspekt war, laut aussagen von Angi und Christina, meine langen Beine.
Ich selber fand sie zu dick, doch vertraute ich meinen beiden Freundinnen wenn sie mir sagten ich hätte Rehstelzen.
Nur bekam die nie einer zu gesicht und ich stemmte mich mit ihnen mit aller Kraft gegen den Strom.
Ich hasste Mitläufer und war nicht gewillt mich der neusten Mode von Kate Moss, Ed Hardy und was weiß ich wie die ganzen Scheiß Modelabels heißen anzuschließen und trug demnach immer das Gegenteil von dem was gerade „IN“ war.

Es war nicht so das ich unbedingt rebellieren wollte, ich wollte zeigen, dass ich nicht wie die anderen war.
Angi und Christina schlossen sich der allgemeinen Modewelt auch nie an.
Sie trugen, wie ich, das was ihnen gefiel.
Wenn es dann „zufällig“ der neusten Mode entsprach war das Glück und nicht mehr.
Wir alle hatten aber in einem Punkt den gleichen Tick.
Jeder von uns hatte so seine Lieblingsfarben und wenn es zu den seltenen Shoppingausflügen kam waren unsere Tüten immer mit Sachen in ein und der selben Farbe gefüllt.
Christina in Rot, Angela in allen erdenklichen Blautönen und ich stehts in Schwarz.
Unsere Eltern hassten diese farbliche Einseitigkeit vor allem da schwarz keine Farbe war und mich noch bleicher machte aber ich trug was mir passte und damit Basta!

So nun aber zurück auf unseren Schulhof, wo Christina gerade auf ziemlich peinliche Art und Weise Frau Fisch nachäffte und sogar von mir Lacher kassierte.
Ihr Grinsen wurde breiter und zeigte ihre Zähne, die erst seit knapp zwei Wochen von der Zahnspange erlöst waren.
Ich hatte die Zahnspangenzeit schon seit knapp einem Jahr hinter mir und Angela, die Glückliche, war mit einem Makellosen Gebiss gesegnet worden.
Das war ja soooooo gemein!
Aber okay, das ganze Leben war gemein.
„Also wenn die Frau jetzt schon sagen kann, dass du die Prüfung nicht schaffst Durah, kann sie sich ja mal an die eigene Nase fassen und sich fragen woran das wohl liegen könnte.“ Sagte Angi und zog ihren Rucksack zurecht.
Zwar hatten wir einen eigenen Klassenraum, was in diesem Baufälligen, widerlich versifften Haus fast schon Luxus war, doch weigerten wir drei uns strickt unsere Taschen darin stehen zu lassen.
Ich hatte die schlechte Erfahrung in der Siebten Klasse gemacht, als ich noch in einer anderen Klasse war.
Da mich niemand aus der Klasse damals leiden konnte und die mich nur zu gerne quälten, hatten die Holzleim aus dem Kunstraum gestohlen und den in meine Tasche gekippt.
Bücher, Hefte, meine Mappe, sowie Portmonee und was ich sonst noch so mithatte klebte nun zusammen und anstatt die anderen dafür zu bestrafen, bekam ich Anschiss wegen dem geklauten Scheißkleber und musste die Bücher aus eigener Tasche bezahlen.
Ich hatte mich damals immer gefragt und das tu ich heute noch, wie Lehrer auf die bescheuerte Idee kamen, dass ich meine Tasche selber so verklebt hätte.
Ich hatte schon damals eigene Ideen entwickelt wie ich mich meiner Sachen unauffälliger entledigen konnte um ungemachte Hausaufgaben zu entschuldigen, doch ich schweife zu weit ab.

Christina zog eine Flasche Limo aus ihrer Tasche, nahm einen tiefen Schluck und sah sich auf dem Sonnenbeschienenen Hof um.
Wie immer waren die Fünftklässler die lautesten.  
Viele von denen schienen noch nicht bemerkt zu haben, dass sie sich nicht mehr in der Grundschule befanden.
Überhaupt fragte ich mich wie stark so Kleinkindernaivität sein konnte. Es liefen drei, wenn nicht sogar noch mehr, Killer durch Nettetal und diese Zwerge stritten sich darum wer beim Fangenspiel der Fänger sein sollte.
Sollten die mal einem der Killer gegenüberstehen war Glasklar WER fangen wird und wer gefangen wird.
„Ziemlich leichtsinnig oder was meint ihr?“ fragte ich und meine Freundinnen sahen mich an.
„Wasn?“ wollte Angela wissen, die gerade dabei gewesen war Christina die Schönheiten von Dracula aus Wes Gravens Film aufzulisten, wo sie an seinen Süßen Locken hängen geblieben war.
„Es sind gestern vier Morde verübt worden und die lieben Eltern lassen ihre ach so süßen Blagen hier, von stümperhaften Lehrern beaufsichtigt, herumalbern.“ Ich sah die beiden an.
„Ist doch irgendwie unvorsichtig oder?“
„Ja schon.“ Gestand Angi.
„Aber wir sind doch auch hier!“
„Wir sind drei so gut wie Erwachsene Mädels mit einer Ahnung was Psychopathen angeht und außerdem hätte ich, laut meiner Mutter auch zuhause bleiben können, aber ich bin kein Angsthase, der bei sowas schiss bekommt.“
„Zudem müsste der Killer oder die Killer schon recht dämlich sein, eine Realschule am Helligen Tage anzugreifen.“ Fügte Christina hinzu.
„Ja, genau, das auch.“ Meinte ich.

„Hey, Freakshow!“
Wir drei zuckten zusammen, als diese grässliche Schlampenstimme an unsere Ohren drang.
Synchron wandten wir uns um.
Alexandra kam, zusammen mit ihren Püppchen Linda und Sandra auf uns zu.
Alexandra war schlank, Blond und war mäßig bis gar nicht intelligent, wie ich jedes mal wenn ich sie sah aufs neue feststellen konnte.
Sie trug die neuste Mode von Kate Moss, dem
Schneeweißchen, und bewies ein weiteres Mal, dass man Modebewusstsein NICHT an 10cm Stoff messen konnte, die das Nötigste verdeckten, was immerhin dafür sprach, dass sie immerhin so etwas wie Schamgefühl und damit eine abartige Abart von Würde besaß.
Ich glaubte zwar nie daran und tu es auch immer noch nicht, dass sie sich tatsächlich jemals für irgendetwas schämen würde, aber sie erkannte zu mindestens die hierarchisch-logische Anordnung der Machtverhältnisse des Chauvinismus an: Du Pussy, ich geldgeiler Manager mit Leben.

Innerlich verdrehte ich die Augen.
Linda und Sandra waren genauso ätzend bis scheiße gekleidet und zeigten ebenfalls das sie die Hierarchie befolgten.
Diese drei Schaustellpüppchen waren das hinterletzte und der Abschaum der Gesellschaft in meinen Augen, doch in den Augen der Anderen hier an der Schule waren sie der Höhepunkt der Gesellschaft.
Ich war mir sicher, sollte so der Höhepunkt aussehen, wollte ich nicht den Tiefpunkt sehen....oh moment, der Tiefpunkt der Gesellschaft waren ja angeblich Angela, Christina und ich.
Also sah der Tiefpunkt bei weitem besser aus.
Jaja, Arroganz lässt grüßen.

Die drei blieben in ihren Fick-mich-Schuhen vor uns stehen und beäugten uns mit ihren fett geschminkten Kuhaugen, in denen sich nicht die Spur Intelligenz wiederspiegelte.
„Was wollt ihr?“ fragte Christina, die diese Gestalten genauso wenig leiden konnte wie ich.
Keiner von uns dreien mochte sie und sie mochten uns nicht.

Alexandra streckte ihre Manikürten Hände aus, als erwarte sie das wir ihr etwas gaben nur leider war Intelligenz nicht so einfach abzugeben.
„Die Englischhausaufgaben!“ meinte sie und wippte ungeduldig mit ihren Fingern durch die Luft.
Ich blickte auf ihre Nägel, die lang, aus Plastik und Neonpink mit einem Glitzersternchen drauf waren.
Die wohl letzte Abwehr bei einem Vergewaltigungsversuch, was aber dann in theatralischer Ergebenheit enden würde und sie sich hemmungslos durchficken ließ um auch ihrer eigenen Körperlichen Lust Befriedigung zu verschaffen und sich das innere Gefühl aufzubauen, alle fänden sie geil.

„Unsere Hausaufgaben bekommste nicht!“ meinte Angi ernst, was ich mich aus diesen Traumweltfantasien holte.
„Ach und wieso?“ fragte Sandra, mit quiekender Grunzstimme, was gut zu ihrem Gesicht passte weil sie aussah wie eine geschminkte Fleischfarbene Perserkatze ohne Fell.
Linda sah mehr aus wie eine Geschminkte Ratte.
War es nicht erstaunlich wie ähnlich manche Menschen dem Vieh doch waren?
Ich sage dies alles nicht um andere Schlecht zu machen oder damit ich mich besser fühle, keines wegs.
Ich habe die Angewohnheit für alles einen Vergleich zu finden.
Mein Gehirn sucht zu jedem Gesicht das ich sehe, zu jeder Stimme die ich höre eine Erinnerung die dazu passt und meist passen Menschenvisagen mit Tiergesichtern zusammen. Da konnte ich nichts für, das hatte Mutter Natur so bestimmt, die alte Hure die sich wirklich von allem hat ficken lassen um so viele Missgestalten auf diese Welt loszulassen.

Zurück wieder zum Schulhof.
Alexandra knirschte mit ihren gebleichten Zähnen.
„Ihr habt mir die Aufgaben augenblicklich zu geben!“ fauchte sie.
„Sonst was?“ war meine Frage.
„Willste uns mit Make up beschmieren?“
„Ich hetz David auf euch!“
Ich verdrehte nun richtig die Augen.
Das war ja klar gewesen.
Hatte man weder Grips noch mittel einen zu erpressen, zu bestechen oder Ähnliches Hetzt man einem einfach den Klassengorilla auf den Hals was aber nur dazu führt das er ende des Tages mit Kopfschmerzen heim gehen würde.
Der wohl beste Weg David auszutricksen war, einfache und simple Sätze so umzuformulieren, dass er nichts mehr verstand und ehe seine einsame Gehirnzelle auf die Lösung kam, waren sämtliche Leitungen durchgebrannt und sein Kopf stand auf Standby.  
Angela neben mir seufzte.
„Weiß du, Alexandra, wir wären ja bereit unseren hochrangigen Intellekt mit dir und Konsorten zu teilen, doch leider nahmen unsere Gemüter einen Mangel eingehender Dringlichkeit und Konsequenz war, die uns mit Skepsis erfüllen, ob du es den Würdig seiest ein wertes Augenmerk auf unser schriftliches Vokabular zu werfen.“
Ich grinste.
Angela war ein Naturtalent wenn es darum ging gehoben zu sprechen und mit einem noch breiteren Grinsen konnte ich die Fragezeichen über den Köpfen der drei Barbies sehen.
„Ähm und was heißt das nun?“ fragte Linda und es war eine Frage auf die ich 1000 Euro hätte setzten können.

„Das heißt wir sind gänzlich abgeneigt eurer Bitte nachzukommen.“ Sagte Christina und ich fand nun, dass selbst etwas begriffsstutzige Menschen schnallen mussten was wir meinten, doch waren diese Drei vor uns besonders Schwer von Begriff.
„Das heißt NEIN!“ klärte ich die Drei schließlich auf und kaum hatte ich den Mund geschlossen klingelte es zur Nächsten Stunde die, Oh Freude, eine Doppelstunde Englisch war.

Grinsend gingen wir an den Püppchen vorbei.
Ich hob beide Hände.
„High Five, Mädels.“
Angi schlug rechts, Christina links mit einem Synchronen “High Five” ein.
Endlich mal ein winziger Lichtblick an diesem beschissenen Tag.

"Sie trug die neuste Mode von Kate Moss, dem
Schneeweißchen, und bewies ein weiteres Mal, dass man Modebewusstsein NICHT an 10cm Stoff messen konnte, die das Nötigste verdeckten, was immerhin dafür sprach, dass sie immerhin so etwas wie Schamgefühl und damit eine abartige Abart von Würde besaß." Das is ein Zitat aus einer Story von "Voodoopuppe im Glas"
Schaut bei ihr mal rein, sie schreibt echt geil^^
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