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Happy Horror Valentines Day

von Durah
GeschichteHorror / P18 / Gen
Freddy Krueger
13.07.2010
21.11.2010
13
21.051
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Durahs Sicht

Es war ein unangenehmer Morgen im Speiseraum.
Nicht nur dass dieser Haufen Mastvieh allesamt verkatert war, was mich eigentlich dazu veranlasst hätte etwas widerlich fettiges in der Küche zu bestellen, es war mehr weil Linda nicht zum Frühstück erschien.
Und ich knabberte schon eine gute viertel Stunde auf einer Toastecke herum.
Auch Christina und Angi sahen nicht viel besser aus.
Christina tippte mit dem Buttermesser die ganze zeit schon in der Marmelade herum und Angi rührte in ihrem inzwischen kalten Kaffee herum.
Unser Englischlehrer Herr Geißen setzte sich zu uns an den Tisch.
„Geht es euch dreien nicht gut?“ fragte er und riss uns aus unseren Unwohlen Gedanken.
„Was? Wie kommen Sie darauf?“ fragte ich ihn.
„Ihr seht bleich aus. Habt ihr auch so viel getrunken?“
„Nen halben Bitterlemon Cocktail und unfreiwillig nen großen Schuss Absinth.“ Murmelte ich, immernoch mit dem Toast im Mund.
„Also seit ihr nicht verkatert so wie der Rest?“
„Nö sind wir nicht.“ Meinte Angi und schob ihren Kaffee weg.
„Durah, willst du den ganzen Tag auf diesem Toast knabbern oder was wird das?“ fragte Christina und ich ließ mir die Scheibe einfach aus dem Mund fallen. Ich hatte sowieso keinen Hunger.
Wir gingen wieder rauf in unser Zimmer.
Angi warf sich aufs Bett, Christina Setzte sich mit mir auf die Plastikstühle auf dem kleinen Balkon.
„Ich fühl mich richtig komisch.“ Murmelte ich.
„Ich versteh gut was du meinst.“ Sagte Christina.
Wir sahen eine kleine Weile stumm in die Gegend und in den Blauen Himmel, als schräg neben dem Balkon Lisa zu sehen war.
„Hey Ihr zwei!“ rief sie und ich ging zum Gitterrand des kleinen Balkons.
„Was gibt’s?“ fragte ich sie.
„Wir machen doch heute diese Busfahrt nach Barcelona. Also mehr, wir fahren in die Innenstadt. Kommt ihr?“
„Ich hab ehrlich gestanden überhaupt keine Lust dazu.“ Murmelte ich, doch Christina hatte das gehört.
„Ach komm schon Duri, das wird sicher Lustig.“
„Du sollst mich doch nicht Duri nennen.“ Grummelte ich, als sie auch schon anfing an meiner Hand zu ziehen.
„Jaja is ja schon gut, ich komme mit.“ Ich sah zum Bett.
Angi war eingeschlafen.
„Komm, lassen wir sie schlafen.“ Flüsterte Christina und schnappte sich unsere Handtaschen.
„Wir können ihr aus der Stadt ja was schönes Mitbringen.“
„Gute Idee.“
Ich ließ mich also von Christina und draußen auch von Lisa durchs Hotel bis zur Rezeption ziehen.
Frau Heiner und Herr Geißen warteten schon mit dem Rest der Truppe.
Linda fehlte immernoch.
Ihr Wasserstoffblonder Haarschopf war nirgends zu sehen.
Wir erklärten Schnell unseren beiden Inkompetenten Lehrern wieso Angi nicht mitkommt, was denen zwar nicht passte, sie aber hinnehmen mussten und schon ging’s rein in einen dämlichen Tourbus.
Na super! So sah doch jeder dass wir neugierige Touristen waren.
Unterwegs erklärte uns so eine blöder Spanier, der die Deutschstunden in der Schule mehrfach geschwänzt hatte etwas über die Stadt Barcelona.
Mich interessierte das aber überhaupt nicht.

Auch als wir nach über einer Stunde Fahrt dort waren fragte ich mich ernsthaft was ich hier sollte.
Zugegeben, teilweise war die Stadt ja schön aber wie überall waren die Straßen mit Touristen zugepflastert.
Und warum mussten wir uns so eine blöde Kirche ansehen?
Ich war weder gläubig noch hatte ich Bock mich über Städtische Strukturen von Vorgestern zu ärgern.
Inzwischen durften wir uns für eine Stunde frei bewegen.
Christina und ich liefen immernoch um diese Blöde Kirche herum, deren Name ich schon vergessen hatte.
Ich wurde auf der Schulter angetippt.
Sowas konnte ich nicht ausstehen, doch ich wandte mich um.
Eine Truppe Touristen stand vor uns.
„Ja was gibt’s?“ fragte ich und merkte dann dass ich Amerikaner vor mir hatte.
Quasselnd und fuchtelnd stellten mir die Amis die Frage, wie lange es gedauert hätte diese Kirche zu bauen.
Woher sollte ich das denn wissen, doch ich erlaubte mir nen Scherz mit ihnen.
Ich wandte mich der Kirche zu und sagte auf Englisch: „Huch!? Die stand gestern noch gar nicht hier!“  
Ich ließ die doofguckenden Amis stehen.
„Ähm, Durah?“ Christina zupfte an meinem Top herum.
„Was denn?“
„Was hast du da grade zu den Amis gesagt?“
Drop!

Michaels Sicht

Schwitz, schwitz, schwitz und habe ich schon erwähnt das ich schwitzte?
Meine Fresse eine der Wärmsten und sonnigsten Plätze Europas...Ich sehnte mich nach meinen kleinen etwas verregneten Haddonfield.
Naja aber ich wollte nicht meckern, konnte ja auch schlimmer sein.
Dabei warf ich einen Blick zu Jason hoch, der einen langen Kapuzenmantel trug und scheinbar am triefen war.
Freddy der vor uns ging hatte keinerlei Probleme.
Er hatte ja seine unreale Realität in der Wirklichkeit spielen lassen.
Oder kurz um, er sah „Normal“ aus.
Ich war scheinbar ein genauso großer Blickfang wie Jason.
Es konnte ja noch so warm sein, ICH ziehe mich NICHT aus, da kann die Sonne auf die Erde knallen, mir EGAL!!!
Naja dann durfte ich mich auch nicht meckern weil mir heiß war.
Grinsend starrte Fred ein paar Mädels in engen Jeanspantis hinterher.
„Gott, was für geile Ärsche.“ Murmelte er.
Ich schenkte den Fotzen keine Beachtung. Um mich zu imponieren brauchte es mehr als Silikontitten, fette Ärsche und Make up Fressen. Sowas hatte ich in den letzten tagen zur Genüge gesehen.
Ich strich mir die Haare aus dem Gesicht und sah mich ein wenig um.
Wieso waren wir überhaupt mitten am Tag auf der Straße unterwegs?
Wir hatten einen platz erreicht auf dem eine große wirklich SEHR große Kirche stand.
Ich sah hinauf und kniff leicht die Augen zusammen, da ich gegen die Sonne blickte als ich zwei vertraute Stimmen hörte.

„Ja klar. Natürlich erfüllt die Kopf-ab-Nummer die Aufgabe, aber irgendwie ist das stillos. Findest du nicht?“
„Ein wenig. Aber es ist die schnellste Methode jemanden schnell und sicher umzubringen.“
„Oh Gott, ihr beide und eure Horrorfilme!“
„Lass uns doch Emo!“
Ich wandte mich nach rechts und sah Blondie, Elfe und ein Emomädchen unter einem bunten Sonnenschirm sitzen mit Eiswaffeln in Händen.
Sie schienen in ein Gespräch vertieft zu sein.
„Na dann sag mal Emo, was isn dein Favokiller?“ fragte Blondie und schleckte an ihrem Eis, was in meinem Augen eine zu knalligrote Farbe für Milcheis hatte.
„Hmmm....“
Das Emomädchen mit dem pinken Pony überlegte kurz.
„Ghostface.“ Meinte sie dann und die anderen beiden fielen fast Lachend von der Bank.
Ich verstand was sie hatten.
Ghostface war ein Volltrottel.
„Was denn?!“ fragte der Emo.
„Sorry Lisa.“ Meinte die kleine Elfe und schleckte an ihrem radioaktiven Eis (Zumindest deutete ich es wegen der grünen farbe auf Radioaktiv)
„Aber Ghostface is alles andere als gruselig.“
„Ja sein Kostüm is vielleicht nicht übel aber das is doch mehr eine Horrorkomödie.“
Ich schmunzelte leicht.
„Meine Güte, die drei vergiften sich.“ Murmelte Fred neben mir.
Ich nickte.
Das Eis sah alles andere als gesund aus.
Okay Eis war grundsätzlich nicht gesund aber wirklich blutigrot, radioaktives Grün und Neonpink waren nun nicht so die Farben die man für Softeis nutzen sollte (oder konnte)
Dann plötzlich blickte das Emomädchen in unsere Richtung und ihre leichte Bräune verschwand von ihrem Gesicht.
Sie stieß der Blonden in die Rippen und flüsterte ihr etwas zu.
Diese sah in unsere Richtung und nickte.
Sie erhob sich und kam auf uns zu.
„Sagen Sie, haben Sie nichts besseres zu tun als uns anzugaffen?“ fragte sie rotzfrech und strich ihren Pony zur Seite.
Sie hatte das Gesicht einer Psychopathin, dass sah man sofort.
Fred grinste sie schräg an.
„Wir können stehen und dahin gucken wohin wir wollen Schätzchen.“
Sie hob eine Augenbraue.
„Ist denn an uns was besonderes das Sie veranlasst uns anzuschauen wie ein Killer ein Cheerleader anguckt kurz bevor er es absticht?“
„Süße Ausdrucksweise.“ Kicherte Fred und leckte sich über die Unterlippe.
Ich stieß ihm in die Seite als ich bemerkte das sein Sadismus wieder ans Werk wollte.
„BOAH Myers lass die Scheiße!“ fauchte er mich an.
„Myers?!“ wiederholte die Kleine und ich schlug mir mit der Hand gegen die Stirn.
Fred, du VOLLIDIOT!
In diesem Moment war es Jason der richtig reagierte oder naja zumindest halbwegs richtig.
Er verpasste der Kleinen einen sachten Schubs, der sie nach hinten Stolpern ließ, dann packte er Fred, warf ihn sich über die Schulter und wir machten das wir wegkamen.
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