╬ Blutbefleckter Lapis Lazuli ╬

von Chellie
GeschichteMystery, Romanze / P16
10.07.2010
16.12.2010
12
49625
 
Alle
27 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
 
Hallo meine lieben Leser/innen.
Gomen, das es schon wieder mehr als einen Monat her ist seit dem letzten Kapitel.
Hoffe ihr seid mir nicht allzu böse. >.<
Aber Abi- und Bewerbungs-Stress lässt sich leider nicht vermeiden, so schön es auch wäre.
Zur Entschädigung gibt es dafür wieder ein schönes, richtig langes Kapitel.
(Über 5500 Wörter auf etwas mehr als 9 Word-Seiten. O.O)
Und…endlich wird ein neuer Chara von mir auftauchen. ^.^

Noch eine kleine Anmerkung.
Wie mir schon häufiger gesagt wurde, sind meine zusätzlichen Erklärungen, gekennzeichnet durch ein *, die ja immer am Ende des Kapitels zu finden sind, blöd zwischendurch zu lesen, weil man dann immer die Stelle im Text, wo man aufgehört hatte, nicht mehr wiederfindet.
Deshalb als kleiner Tipp: Diese Infos sind meist schon zum Teil im Text vorhanden und auch sonst für das Verständnis an diesen Stellen nicht relevant, allerdings möchte ich sie nicht komplett löschen.
Daher lest sie doch einfach am Schluss nur noch als zusätzliche Erklärung/Zusammenfassung.
Dadurch könnt ihr euch in Ruhe dem Text widmen ohne ihn zu unterbrechen. ^.^

So nun aber genug der großen Vorrede.
Ich wünsche viel Spaß mit dem neuen Kapitel XD
*selbstgebackenen Kuchen und Tee hinstell*
_______________________________________________________

Der geheimnisvolle Gast - Ankunft von Raito Shado - und Gespräche mit (und zwischen) Yuuki und Kaname

Es dämmerte bereits und die vereinzelten Laternen warfen ihr schummriges Licht auf den schattigen, von Bäumen gesäumten Weg, auf welchem Yuuki und Mika unterwegs zum Haupttor der Cross Akademie waren. Während Yuuki eigentlich ganz fröhlich vor sich hin summte, stieß Mika neben ihr leise Verwünschungen gegen ihren Onkel Kaien aus.
„Also echt. Was denkt der sich bloß? Empfangskomitee und Fremdenführer für einen Blutsauger spielen. Als ob ich nichts Besseres zu tun hätte.“, murmelte sie leise vor sich hin und stampfte missmutig dreinblickend den Weg entlang. Yuuki warf ihrer Schwester nur hin und wieder einen kurzen Seitenblick zu und schüttelte dann stumm den Kopf.
° Ach Mika. Es ist wirklich egal was ich sage, du kannst sie einfach nicht mehr leiden. Aber zumindest ist ihr Hass gegen Vampire nicht ganz so extrem wie sie glaubt, denn sonst würde sie sich strikt gegen ihre Aufgaben weigern, die mit dem Kontakt von Vampiren zusammenhängen. °, dachte sie mit einem tiefen inneren Seufzen und lief stumm weiter neben ihrer Schwester her.
Schon seit sie kurz nach einem frühen Abendessen den Auftrag von ihrem Onkel bekommen hatten, murmelte Mika Flüche vor sich hin, jedoch extra nur leise, sodass Yuuki sie einfach überhören konnte. Schließlich wollten beide den Streit von vor ein paar Tagen nicht wiederholen, welchen sie am nächsten Morgen zum Glück bei einer großen Portion Pfannenkuchen wieder beigelegt hatten.
So liefen sie noch ein Weilchen weiter, bis Mika dann endlich in ihren Verwünschungen stoppte und sich fragend an ihre Schwester wandte. „Sag mal Yuuki. Wo steckt eigentlich Zero? Sollte der als Vertrauensschüler nicht auch mitkommen?“, fragte die Rothaarige, woraufhin Yuuki nur mit den Schultern zuckte und antwortete: „Da fragst du mich wirklich zu viel. Aber ich nehme mal an, dass er keine Lust hatte und sich wieder irgendwohin verdrückt hat. Ich denke, wir können froh sein, wenn er nachher zur Patrouille wieder auftaucht.“
Daraufhin stöhnte Mika leise auf. „Mensch, wie gerne würde ich nur dieses eine Mal auch einfach wie Zero verschwinden. Aber echt, der ist so was von faul. Ich frage mich wirklich, wie er nur alleine den Dienst immer hinbekommen hatte, wo er doch ständig seine Pflichten vernachlässigt.“, meinte sie verstimmt.
„Naja, aber immer wenn etwas passiert, ist er sofort zur Stelle und er passt wirklich sehr gut auf alle auf. Ich denke, dass er einfach nur überlegt, wo es für ihn nötig ist, anwesend zu sein und wo nicht.“, erwiderte Yuuki mit einem Lächeln und sah dann wieder nach vorne, wo sich im Dämmerlicht das große schmiedeeiserne Tor unter dem in der Mauer eingelassenen Wappen der Cross Akademie abzeichnete.
„Ja, da magst du ja recht haben. Trotzdem ist es nicht fair, dass wir jetzt einen Vampir zur Night Class begleiten sollen und Zero irgendwo mal wieder faulenzt.“, schimpfte Mika und blieb dann gemeinsam mit ihrer Schwester vor dem Tor stehen. Kurz warf Yuuki einen Blick auf die Uhr an ihrem Handgelenk und spähte dann durch die Stäbe des Tores die schon in Düsternis versinkende Treppe hinunter.
„Scheinbar verspätet sich unser Gast.“, murmelte sie leise an Mika gewandt. Diese wollte daraufhin gerade eine abfällige Bemerkung über das Zuspätkommen von Vampiren erwidern, als leise Schritte zu hören waren. Ruckartig fuhren sie beide herum und starrte durch das Tor vor welchem sich nach und nach aus der plötzlich entstandenen Dunkelheit eine Person löste, welche in einen schwarzen Mantel gehüllt auf sie zuschritt.
Sein weißblondes Haar schien im Licht des tiefstehenden Mondes zu Leuchten, während er mit langsamen, leisen Schritten seinen Weg fortsetzte und schließlich vor ihnen hinter dem Tor zum Stehen kam. Mit einem freundlichen Lächeln und funkelnden mintfarbenen Augen sah er die beiden Mädchen an, verbeugte sich leicht und sagte: „Guten Abend, ihr beiden. Mein Name ist Raito Shado*. Gehe ich recht in der Annahme, dass ihr mein Begrüßungskomitee seid?“
Schnell nickte Yuuki, schenkte ihm ein Lächeln und verbeugte sich ebenfalls leicht. „Willkommen auf der Cross Akademie. Mein Name ist Yuuki Kurosu und neben mir ist meine Schwester Mika. Wir sind die Vertrauensschüler und sollen euch, Shado-senpai, zum Mondwohnheim begleiten.“, stellte Yuuki sich und ihre Schwester vor, welche Raito nur mit düsterem Blick musterte, während sie den einen Flügel des Tores öffnete und ihn hineinließ.
Immer noch lächelnd betrat Raito das Schulgelände und ging auf Yuuki zu. Mika folgte ihm, nachdem sie das Tor wieder ordentlich verriegelt hatte, und stellte sich dann neben ihre Schwester. „Also wenn du uns dann folgen würdest.“, war alles, was sie an den Gast gewandt sagte und marschierte dann los.
Yuuki warf dem Rücken ihrer Schwester einen bösen Blick zu, schaute dann aber zu Raito, der Mika nur amüsiert hinterher sah und sich dann mit einem weiteren freundlichen Lächeln an Yuuki wandte. „Sag mal, Yuuki-san, ist deine Schwester irgendwie sauer auf mich?“, fragte er leise, während er zusammen mit Yuuki Mika folgte. Schnell schüttelte Yuuki daraufhin den Kopf.
„Nein das ist es nicht. Sie…ähm…naja…sie kann Vampire nur generell nicht sonderlich leiden. Aber das solltet ihr euch nicht sonderlich zu Herzen nehmen, Shado-senpai.“, erklärte sie ebenfalls leise, woraufhin Raito noch einen weiteren diesmal interessierteren Blick auf Mika warf, ehe er sich wieder dem Mädchen neben sich widmete.
„Verstehe, aber du scheinst uns zu mögen. Nun ich werde nicht weiter fragen. Nur um eins möchte ich dich bitten, Yuuki-san. Bitte sieze mich nicht. So eine höfliche Redensart ist mir gegenüber nicht nötig. Du kannst mich Raito nennen.“, bat der fremde Vampir neben Yuuki. Einen Moment sah sie ihn einfach nur an, dann fing sie plötzlich leise an zu lachen, woraufhin sie einen verwirrten Blick von Raito erhielt. Schnell stoppte sie daraufhin ihr Gekicher wieder und sah ihn entschuldigend an.
„Oh verzeih. Das war nicht böse gemeint. Deine Worte haben mich nur gerade an ein anderes Gespräch erinnert. K…Kaname-senpai hat vor einiger Zeit mal etwas ganz ähnliches zu mir gesagt. Naja…ähm…ach ist nicht so wichtig. Also nett dich kennen zu lernen, R…Raito-senpai.“, meinte Yuuki und schenkte ihm ein Lächeln, welches er sogleich erwiderte. „Freut mich auch dich kennen zu lernen, Yuuki-chan?“, sagte er, wobei ein leicht fragender Ton am Ende herauszuhören war, was Yuuki zustimmend nicken ließ, woraufhin Raitos Lächeln noch eine Spur breiter wurde.
° Na prima und schon habe ich eine neue gute Freundin. Naja Spaß beiseite. Ich frage mich in welcher Beziehung sie wohl zu Kaname steht? Dass er sie offenbar gebeten hat, ihn beim Vornamen zu nennen, ist wirklich interessant. Schließlich geschieht sowas bei ihm sonst zumindest gegenüber Menschen eigentlich so gut wie nie. Nun das macht mich wirklich neugierig. Und die Kleine da vorne ist auch ziemlich interessant. Sie riecht nach Kanames Blut, wenn auch nur ganz schwach. °, dachte Raito und sah nach vorne, wo Mika immer noch vorweg nun auf das große Tor des Mondwohnheims zuschritt.
Yuuki lief währenddessen schweigend weiter neben ihm her und erinnerte sich mit einem kleinen Lächeln an das kurze Gespräch gestern Abend mit Kaname.

╬ Flashback ╬

Yuuki lehnte gerade an der Balustrade auf dem Dach gleich gegenüber von dem Klassenraum, in dem die Night Class Unterricht hatte, und ließ ihren Blick über das nächtliche, ruhige Schulgelände schweifen, wobei sie das leise Klingeln, was die kurze Pause zwischen der zweiten und dritten Stunde ankündigte nicht hörte.
Kaum eine Minute später nach Beginn der Pause hörte sie jedoch die leisen Schritte, die eine sich nähernde Person hinter ihr ankündigte. Erschrocken fuhr sie herum und erblickte mit großen Augen Kaname, der langsam auf sie zuschritt. Ziemlich überrascht brauchte sie einen Moment ehe sie sich schnell verbeugte und ihn begrüßte: „Guten Abend. Kuran-senpai.“
Daraufhin blieb Kaname nur wenige Schritte entfernt von ihr stehen und musterte sie, wobei sein Gesicht bei ihrem Anblick eine Spur wärmer zu werden schien. „Yuuki, danke für deine allabendliche Mühe, aber überanstrenge dich nicht.“, sprach er leise in einem fürsorglichen Ton, woraufhin Yuuki ihn immer noch überrascht ansah und dann fragte: „Kuran-senpai, eine Frage. Warum nennst du mich denn eigentlich immer „Yuuki“?!“
Mit einem kleinen Lächeln blickte er sie für einen Moment nur mit leicht geneigtem Kopf und fragenden Blick an. Als Yuuki dabei in seine rotbraunen Augen sah und völlig von ihnen in Bann gezogen wurde, beschlich sie das merkwürdige Gefühl, als ob Kaname gerade sehr einsam wäre. Ihr schien es fast so, als ob er eine große Traurigkeit und Einsamkeit in sich verbergen würde und nur seine Augen ihr einen kleinen Einblick in sein Innerstes gewähren würden. Doch obwohl sie diese Erkenntnis leicht verwirrte, fühlte sie sich gleichzeitig sehr zu ihm hingezogen und spürte auch ein leichtes, ihr vollkommen fremdes Kribbeln im Bauch, dessen Ursache sie nicht zu bestimmen vermochte.
Dann schließlich unterbrach Kaname den Augenblick der Stille und fragte mit leicht hochgezogener Augenbraue: „Darf ich das denn nicht, Yuuki?!“ Daraufhin dachte sie nur ganz kurz nach, ehe sie auch schon mit einem schüchternen Lächeln erwiderte: „Doch natürlich, wenn du das möchtest, darfst du mich gerne „Yuuki“ nennen, Kuran-senpai.“
Daraufhin schenkte ihr Kaname ein kleines Lächeln, sah sie dann aber mit einem leisen Seufzen leicht verzweifelt an. „Yuuki. Könntest du bitte aufhören mich so zu nennen? Da komme ich mir so fremd vor. Nenn mich doch bitte Kaname.“, sagte er in einem leicht bittenden Tonfall, wobei seine Augen ein ganz klein wenig im Dämmerschein zu glühen schienen.
Überrascht von dieser plötzlichen Bitte sah Yuuki ihn mit großen Augen an und dachte: ° Ist das sein ernst? Ich darf ihn beim Vornamen nennen? Aber…ist das nicht zu unhöflich? Obwohl andererseits kann ich ihm seine Bitte nicht abschlagen. ° So lächelte sie ihn wieder schüchtern an und stotterte mit leicht geröteten Wangen: „Okay, K…Kaname-senpai.“
° Naja immerhin ein Anfang. Auch wenn sie das Suffix wenn es nach mir ginge ruhig weglassen könnte. °, dachte Kaname und ein weiteres kleines Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, was Yuuki keineswegs entging und sie sogleich glücklicher machte, mochte sie sein leider viel zu seltenes Lächeln doch so sehr.
Langsam trat er dann noch einen Schritt auf sie zu und strich ihr eine Strähne ihres Haares, welche mal wieder in ihr Gesicht gefallen war, hinter ihr linkes Ohr und meinte in einem sanften Ton: „Nun dann pass auf dich auf, Yuuki. Und bis bald.“ Mit diesen Worten drehte er sich um und verließ das Dach, um zurück zum Unterricht der Night Class zu gehen, welcher von beiden unbemerkt schon längst wieder begonnen hatte.
Mit einem leicht verträumten Blick und einem sachten Rotschimmer auf den Wangen sah sie ihm nach, während ihre linke Hand auf ihrem Ohr lag, welches er soeben berührt hatte, und murmelte leise: „Gute Nacht, Kaname-senpai.“

╬ Flashback Ende ╬

Zero hatte mitbekommen, dass der Direktor Yuuki und Mika die Aufgabe übertragen hatte, einen Gast-Vampir zum Night Class Wohnheim zu begleiten, und eigentlich hatte er vorgehabt die beiden nicht alleine gehen zu lassen, doch sein Körper hatte ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Statt den Besucher, dessen starke Machtaura er selbst hier in der Nähe des Mondwohnheims wahrnehmen konnte, mit seinem kalten Blick in die Schranken zu weißen und hierher zu begleiten, lehnte er noch immer keuchend an der kalten Mauer und atmete Stoßweise. Erst vor wenigen Minuten hatte er wieder einen Anfall gehabt, wobei sein Hals und seine Brust wie Feuer gebrannt hatten und er einen ungeheuer großen Durst verspürt hatte, wobei auch sein Mal an seinem Hals rot aufgeleuchtete.
Glücklicherweise hatte niemand etwas von seiner Durstattacke mitbekommen, sodass er jetzt gegen den langsam abklingenden Schmerz anatmend sich auf den Weg zum Eingangstor der Night Class machen konnte, um Yuuki und Mika wenigstens das letzte Stück mit zum Mondwohnheim zu begleiten.
° Diese Anfälle werden auch echt immer häufiger. Und nicht gerade angenehmer. Aber egal. Ich muss einfach weiter dagegen ankämpfen. Ich habe gar keine andere Wahl. Bevor ich nicht meine Rache bekommen habe, werde ich nicht sterben. Allerdings dürfen die beiden nichts davon mitbekommen. Dass darf nicht passieren. °, dachte Zero fest entschlossen, wischte sich den von seinem Anfall herrührenden kalten Schweiß aus dem Gesicht und atmete noch einmal tief durch, ehe er sich schließlich gegen die Mauer neben dem Tor des Night Class Geländes lehnte und auf die anderen wartete.

Mika, die immer noch vorneweglief, hatte das leise Gespräch der beiden hinter sich kaum verstanden, jedoch war ihr nicht entgangen wie Yuuki zwischendurch kurz gelacht hatte und sie deshalb zu dem Schluss kam, dass ihre Schwester sich schon wieder viel zu schnell und viel zu gut mit dem fremden Vampir verstand. Zähneknirschend stampfte sie weiter auf das Tor des Night Class Wohnheims zu und war, als es endlich in Sicht kam, nur froh, diesen Besucher jetzt endlich bald los zu sein.
Doch genau vor dem Tor machte sie eine Gestalt aus, welche eine dunkle Day Class Uniform trug, und erkannte anhand der silbern schimmernden kurzen Haare sofort ihr wunderbares, neues Ziel für ihre schlechte Laune. Mit wenigen schnellen Schritten stand sie vor ihm und funkelte ihn, die Hände in die Hüften gestemmt, aus lavendelgrauen Augen wütend an.
„Also ehrlich Zero. Wo zum Henker warst du? Und wie kommst du darauf mich alleine mit Yuuki diesen B…ich meine Vampir abholen zu lassen? Du hättest auch mal ruhig helfen können!“, motzte sie ihn sogleich an, was Zero jedoch nur mit einem nüchternen Blick und einer hochgezogenen Augenbraue registrierte und sagte: „Habt ihr doch auch gut ohne mich hinbekommen. Also reg dich nicht so auf. Außerdem bin ich ja jetzt da. Hmmm…Yuuki scheint sich gut mit ihm zu verstehen.“
Damit musterte Zero über sie hinweg den näherkommenden Vampir neben Yuuki mit einem kalten Blick und schnaubte leise. Auch Mika sah nun auf die beiden zurück, welche mittlerweile schweigend auf sie zukamen und vor ihnen stehen blieben. Mit einem kurzen, überraschten Blick auf Zero, drehte Yuuki sich mit einem Lächeln zu Raito um und erklärte: „Ah Raito-senpai. Das hier ist Zero Kiryuu, der dritte Vertrauensschüler.“
Neugierig sah Raito nun zu Zero hinüber und schenkte ihm unbeeindruckt von dessen eiskalten Blick ein freundliches Lächeln. „Kiryuu-kun, freut mich.“, meinte Raito, doch Zero beachtete ihn gar nicht weiter, sondern öffnete bloß das große Tor und lief gefolgt von Mika hinein. Mit einem Kopfschütteln sah Yuuki den beiden nach und blickte dann entschuldigend zu Raito, der ihr aber ein nachsichtiges Lächeln schenkte.
„Scheinbar mag er auch keine Vampire. Allerdings kann ich ihn verstehen. Immerhin ist seine Vergangenheit ja nicht wirklich unbekannt unter unseresgleichen. Daher nehme ich es ihm nicht übel.“, erklärte er und lief dann zusammen mit Yuuki, welche ihm hin und wieder einen neugierigen Blick zuwarf, hinter Zero und Mika her, welche dem geschlungenen, nur schwach beleuchteten Weg zum Eingang des Mondwohnheims folgten.
Leise sprach Yuuki ihn dann an: „Du weißt also über den Angriff auf Zeros Familie Bescheid, Raito-senpai. Nun dann wirst du auch Mika besser verstehen können. Denn ihr und mir ist das gleiche wie Zero passiert. Aber die beiden haben im Gegensatz zu mir keinerlei wirklich positive Erfahrungen mit Vampiren gehabt. Deshalb…naja…“ Damit brach sie ihre Erklärung auch schon wieder ab, während Raito ihr noch einen interessierten Blick zuwarf.
° Das wird ja wirklich immer interessanter. Kein Wunder, das Kaname hier ist. Nun dann werde ich mich hier wohl sicher nicht langweilen. Wollen wir doch mal sehen, wie unser erstes Gespräch so verlaufen wird. °, dachte er amüsiert und blieb schließlich zusammen mit den anderen dreien vor dem imposanten Eingang stehen, wo Zero auch schon zweimal laut gegen das dunkle Holz der zweiflügligen Tür schlug.
Es dauerte nur einen kurzen Moment, ehe leise Schritte hinter der Tür erklangen und kurz darauf öffnete sich diese auch schon. Vor den vieren erschien Ichijou, der sie mit seinem freundlichen Lächeln begrüßte: „Guten Abend alle miteinander, wie ich sehe, habt ihr unseren Gast wohlbehalten hier her gebracht. Vielen Dank.“
Zero nickte zur Antwort nur knapp, während Mika sich schon wieder unten auf dem gepflasterten Weg befand und nur darauf wartete endlich wieder verschwinden zu können. „Nun das war´s. Schönen Abend noch.“, war alles, was Zero noch sagte, ehe er Raito einen kurzen Blick zuwarf und dann die wenigen Treppenstufen wieder zu Mika hinunterging.
Leicht verwirrt sah Yuuki von einem zum anderen, schaute dann aber zu Raito und meinte: „Verzeih den beiden. Also einen schönen Abend noch. Ich hoffe man sieht sich mal wieder, Raito-senpai. Ichijou-senpai.“ Damit wandte sie sich nach einem Lächeln für Ichijou wieder um und rannte Mika und Zero hinterher, welche sich stillschweigend schon wieder auf den Rückweg gemacht hatten.

Kaname saß derweilen in seinem dunklen, nur von seiner Schreibtischlampe in ein kleines, helles, warmes Licht getauchten Zimmer und blickte gedankenversunken auf sein Schachbrett, als es plötzlich an der Tür klopfte. Nach einem kurzen „Herein“ seinerseits, öffnete sich die Tür und Ichijou trat ein. Er verbeugte sich leicht und sagte: „Ich bringe deinen Gast, Kaname.“
Daraufhin lief ein anderer Vampir an Ichijou vorbei ins Zimmer, woraufhin Kaname von seinem Schachbrett aufsah und Ichijou zunickte. „Danke Ichijou, du kannst jetzt gehen.“, sprach er leise und Ichijou verließ mit einem kurzen Blick auf Raito das Zimmer. Dieser trat nun mit einem Lächeln auf Kaname zu, verbeugte sich elegant vor ihm und meinte: „Was für eine Freude euch endlich wiederzusehen, Kaname-sama.“
Daraufhin verdrehte Kaname jedoch nur leicht die Augen und sagte: „Hör auf mit dem Mist, Raito. Auch wenn du ein guter Schauspieler bist, kaufe ich dir dein höfliches Gehabe mir gegenüber nicht ab. Abgesehen davon, wissen wir beide, dass es auch vollkommen unnötig ist.“ Mit einem kleinen, wissenden Lächeln ließ Raito sich in den Sessel vor dem Schreibtisch nieder und sah Kaname forschend an.
„Verstehe, entschuldige, aber es macht mir immer wieder Spaß und gegenüber den anderen in der Night Class sollte ich diese Farce doch wohl besser aufrecht erhalten, oder?“, fragte er, woraufhin Kaname leise seufzte und schließlich antwortete: „Ja, ich denke schon. Und es stimmt also, dass du hier bleiben willst?“ Da zog Raito seine rechte Augenbraue hoch. „Sonst hätte ich dich wohl kaum gefragt, aber…“, begann er, warf einen kurzen Blick auf das Schachbrett und fuhr dann fort: „…scheinbar bin ich dir im Weg? Oder eher ungelegen?!“
Leicht schüttelte Kaname seinen Kopf, als er kurz dem Blick von Raito gefolgt war und ihn nun direkt ansah. „Ich werde dich nicht daran hindern hier zu sein. Allerdings solltest du dich nicht gegen meinen Plan stellen, verstanden?“, fragte er mit ernster Stimme, woraufhin sein Gegenüber leicht nickte. „Schon klar. Hauptsache ich kann hier bleiben und ich bin mir auch sicher, dass wir einander werden helfen können.“, antwortete Raito mit leiser Stimme.
Fragend sah Kaname ihn daraufhin an. „Weshalb bist du eigentlich hier? Zum Verstecken eignet sich dieser Ort wohl kaum.“, meinte er, was Raito leise aufseufzen ließ. „Ja, da hast du leider recht. Aber hier ist es ruhiger. Und hier werde ich auch nicht permanent von den Hunden des Vampir Senats überwacht. Auch die Leute der Hunter Organisation werden mich hier in Ruhe lassen.“, erklärte er mit einem leicht erschöpften Ton in der Stimme.
„Ich verstehe. Und es geht wohl auch um Nichi*, nicht wahr?“, fragte Kaname und musterte sein Gegenüber forschend. „Ja, auch das.“, war alles, was Raito darauf erwiderte, während seine Hand leicht über das Mal* an seinem Hals strich. Dadurch richtete sich Kanames Aufmerksamkeit auch zum ersten Mal darauf und seine Augen weiteten sich ein wenig. „Es breitet sich aus?!“, stellte er mehr fest, als dass er fragte und trotzdem antwortete Raito ihm.
„Ja, es wird langsam aber sicher schlimmer. Auch deshalb bin ich hier. Wenn es schließlich soweit kommen sollte, hoffe ich auf deine Hilfe. Dafür werde ich dir auch meine Hilfe vorher anbieten. Ich bin mir nämlich sicher…“ - er warf einen kurzen Blick auf das Schachbrett zwischen ihnen - „…mich schon auf deinem Schachbrett wiedergefunden zu haben.“, schloss er schließlich das ernste Thema mit einem leichten Grinsen und einem weiteren diesmal neugierigen und belustigten Blick auf das Schachbrett.
Kaname musterte ihn genau, sah dann ebenfalls auf das Schachbrett hinunter und nickte leicht. „Gut, ich akzeptiere dein Angebot. Auch wenn dies das Ganze um einiges komplizierter machen dürfte, so habe ich es doch eigentlich auch nicht anders erwartet.“, erwiderte er abschließend, erhob sich und ging um seinen Schreibtisch herum.
Auch Raito stand wieder auf, trat ganz nah an Kaname heran und zog ihn im nächsten Moment in eine kurze und feste Umarmung. „Danke Kaname.“, flüsterte Raito leise, ehe er sich wieder von Kaname löste, der ihn nur mit einem undefinierbaren, irgendwie leicht traurigen Ausdruck in den Augen ansah.
Ein kurzer Moment der Stille folgte, ehe Raito sich räusperte und fragte mit einem breiten Grinsen im Gesicht: „Nun wo ist mein Zimmer? Und bekomme ich jetzt auch so eine schicke, weiße Uniform? Wobei ich die Schwarze von der Day Class ja eigentlich bevorzuge? Du weißt ja, ich mag dunkle Farben.“
Damit deutete er kurz auf seine dunkle Kleidung, die nun, da er seinen Mantel vor dem Betreten des Zimmers schon abgelegt hatte, aus einer schwarzen Hose, einem schwarzen Jackett und einem weißen nur am Kragen und am Saum der Ärmel zu sehenden Hemd bestand und somit einen starken Kontrast zu seinen weißblonden Haaren darstellte.
Dann sah er mit seinen mintgrünen Augen Kaname an, um dessen Mundwinkel es leicht zuckte, als versuche er sich ein kleines Lächeln zu verkneifen. „Natürlich bekommst du ein Zimmer. Es befindet sich gleich neben meinem anderen Zimmer, nur den Gang hinunter. Dort liegt auch schon deine Uniform, natürlich in Weiß, bereit. Ich werde dich dorthin bringen.“, antwortete Kaname, löschte das Licht seiner Schreibtischlampe und verließ zusammen mit Raito das Zimmer.

Als sie Raitos Zimmer betreten hatten, welches in einem hellen Creme-Ton gestrichen war, einen dunklen Holzfußboden besaß, auf welchem sich vereinzelte helle Teppiche befanden, und mit alten, dunklen Holzmöbeln bestückt war, lief Raito sogleich auf die schweren, dunkelroten Vorhänge zu und zog sie beiseite, sodass das Mondlicht durch die hohen Fenster hereinfiel und alles in sein silbriges Licht tauchte.
Kurz sah Raito sich in dem Raum um, ging dann auf das große Himmelbett zu, welches ebenfalls mit roten Vorhängen bestückt war und warf einen enttäuschten Blick auf die weiße Night Class Uniform. Kaname hatte sich währenddessen auf einem der beiden edlen Stühle niedergelassen, die sich zusammen mit einem runden Tisch in der linken Ecke des Zimmers befanden, und die kleine Lampe auf diesem angeschaltet, sodass ein kleiner Lichtschein, die Ecke erhellte.
„Und gefällt dir dein Zimmer?“, fragte Kaname, als Raito nach einer kurzen Inspektion des rechts neben dem an der Wand stehenden Schreibtisch gelegenen Badezimmers wieder ins Zimmer trat und sich nun auf dem zweiten Stuhl gegenüber von ihm niederließ. Mit einem kleinen Lächeln sah Raito ihn an.
„Klar daran ist nichts auszusetzen. Und solange ich nicht permanent diese helle Uniform tragen muss, lässt es sich hier eigentlich ziemlich gut aushalten. Ist doch alles sehr komfortabel hier, für eine Schule.“, meinte er und ließ seinen Blick noch einmal durch das gemütlich aussehende Zimmer schweifen.
Dann sah er Kaname wieder mit einem forschenden, neugierigen Blick an und sagte: „Übrigens denke ich, dass mir hier nicht langweilig werden wird. Schließlich hast du hier ganz interessante Schachfiguren versammelt.“ Mit einer leicht hochgezogenen Augenbraue begegnete Kaname seinem Blick und fragte bloß: „So? Wie kommst du darauf?“
Daraufhin fing Raito an zu kichern und antwortete: „Ach Kaname, glaubst du wirklich, dass alles würde mir nicht auffallen? Ich bin noch keine halbe Stunde hier und habe schon mehrere interessante Sachen gehört und gesehen. Ich sage nur, die Vertrauensschüler sind etwas ganz besonderes.“ Kaum merklich verengten sich Kanames Augen, während er scheinbar nachdenklich seinen Blick durch das Zimmer schweifen ließ.
„Nun wenn du meinst.“, war alles, was er auf Raitos Worte erwiderte, der nun richtig zu lachen anfing, ehe er dann meinte: „Ach Kaname, ich kenn dich jetzt schon ziemlich lange. Aber das du einem Menschenmädchen erlaubt, es ja sogar darum gebeten hast, dich beim Vornamen zu nennen, ist noch nie vorgekommen. Die kleine Yuuki-chan muss für dich ja etwas ganz besonderes sein. Und nicht nur sie. Dieser Mika scheinst du sogar dein Blut, mehr als nur einmal möchte ich betonen, gegeben hast, ist auch nicht gerade dein normales Verhalten. Da steckt bestimmt mehr dahinter, dessen bin ich mir sicher. Nicht zu vergessen, dass Kiryuu sich langsam aber sicher…“
Doch da stockte er leicht erschrocken, als Kaname mit der Faust auf die Tischplatte schlug und ihn mit funkelnden, leuchtend roten Augen fixierte. „Kein Wort mehr darüber. Ich kann echt nicht glauben, wie schnell du all dies erkannt und an all die Informationen gekommen bist. Aber eins möchte ich betonen. Misch dich nicht ein, verstanden?“, sprach er in einem ernsten und auch ein wenig befehlendem Ton.
Einen Moment blickte Raito ihn nur an, nickte dann aber und sagte: „Hey ganz ruhig. Ich habe mich nur auf dem Weg hierher ein wenig mit Yuuki-chan unterhalten. Dabei hat sie mir nur ein ganz klein wenig erzählt. Das meiste ließ sich auch so erkennen, schließlich sind meine Sinne ja nicht gerade ganz so schlecht, oder?!“
Daraufhin erhob sich Kaname elegant und ging zur Tür. „Gut, ich denke, wir können uns später noch ein wenig unterhalten. Aber ich habe jetzt noch etwas zu erledigen.“, meinte er und öffnete die Tür. Da stand auch Raito nicht weniger elegant auf und sagte: „Klar, kein Problem. Ich werde wohl mal bei den anderen vorbeischauen. Ichijou wird ihnen wohl schon gesagt haben, dass ich hier bin.“ Mit einem letzten Nicken von Kaname schloss sich hinter ihm die Tür und Raito trat an das Fenster und blickte hinaus, ohne jedoch die dunklen Umrisse der Bäume und Büsche auf dem vom Mondlicht beschienenen Night Class Gelände überhaupt wahrzunehmen.
° Das wird wirklich interessant. Was genau hast du nur vor, Kaname? Die kleine Yuuki scheint dir etwas zu bedeuten, aber ist es wirklich okay sie bei den anderen beiden zu lassen?! Nun zumindest noch eine gewisse Zeit lang dürfte es ungefährlich sein. Trotzdem werden wir wohl noch so einiges zu bereden haben. Naja, mal sehen, was die nächste Zeit bringen wird. Sicher keine Langeweile. °, dachte Raito mit einem leichten Anflug von freudiger Neugierde und verließ kurz darauf ebenfalls sein Zimmer, um seine Mitschüler in der Night Class, welche er schon kannte, zu begrüßen und die Übrigen, ihm mehr oder weniger Unbekannten, kennenzulernen.

* Raito Shado (bedeutet: Licht Schatten) hat kurze, weißblonde Haare und mintfarbene Augen. Er hat ein Mal an seinem Hals und trägt mit Vorliebe dunkle Kleidung. Meist gibt er sich sehr fröhlich, auch wenn er das im Inneren nicht unbedingt ist. Er ist …

* Nichi (bedeutet: Tag) und …

* Raitos Mal befindet sich an der linken Seite seines Halses und ist, muss ich leider gestehen, für mich zu schwer zu beschreiben, deshalb schaut es auch auf seinem Bild bitte am besten einfach an. (Link in der VKE ^.^)

Nun mehr zu den Personen erst im späteren Verlauf der Geschichte. Will euch ja nicht die Spannung verderben. :D
_______________________________________________________

╬ Vamps-Kommi-Ecke ╬

Yuuki: Hallo zur neusten Ausgabe der VKE. Wir freuen uns euch… *wird unterbrochen*
Mika: Also echt, die Autorin hat doch schon wieder viel zu lange gebraucht. Die ist sowas von unzuverlässig. *böse dreinschaut*
Yuuki: *leise seufzt* Aber Mika, sie hatte ziemlich viel zu tun. Wegen Klausuren und Bewerbungstests/ -gesprächen.
Mika: *die Arme vor der Brust verschränkt* Na und. Nebenbei hat sie ja auch drei Kapitel zu irgendeiner neuen Geschichte bei Shugo Chara geschrieben. Da hätte sie doch auch hier weiterschreiben können. *schnaubt*
Yuuki: *die Augen verdreht* Ja schon. Aber diese Idee war ihr ganz zufällig gekommen und da hatte sie halt ganz viel Lust zu schreiben. Ist ja auch egal schließlich hat sie jetzt ein ganz tolles Kapitel geschrieben und… *wird unterbrochen*
Mika: Was ist daran bitte toll?! *faucht* Schon wieder so ein Blutsauger. Und dann spiel ich auch noch Begrüßungskomitee/Fremdenführer. Aber du musstest ihn ja gleich wieder toll finden. *wütend ist*
Yuuki: Naja so schlimm ist Raito doch nicht. Erst doch wirklich freundlich. Ich weiß gar nicht, was du schon wieder gegen ihn hast.
Mika: *sich die Haare rauft* Ganz einfach. Erstens ist er ein Vampir, zweitens hat er den Virus für meine Drohung nicht fertig gestellt und drittens hat er Zero im Keller eingesperrt.
Yuuki: *seufzt* Naja also das er ein Vampir ist, kann er nun wirklich nicht ändern. Das dieser Virus illegal gewesen wäre, ist nun mal Fakt. Und er hat Zero nur im Keller eingesperrt, um Onkel Kaien zu retten.
Mika: *stampft wütend auf* Ah ich will mich wegen dem nicht mit dir streiten. Besser ich gehe lieber. *legt sich eine Hand an die Schläfe* Ich glaube, ich bekomme Kopfschmerzen. Also… *euch anschaut* …schreibt schön fleißig Reviews und macht dieser lahmarschigen Autorin ruhig mal Feuer unterm Hintern. Dann schreibt die auch wieder schneller weiter. *fies grins* *geht*
Yuuki: *Mika leicht besorgt, leicht verwirrt hinterher sieht* *Schultern zuckt* Naja also was ich vorhin noch sagen wollte. Vielen Dank an magi-chan, Sarana und Reika. *euch alle ganz doll knuddel* Ihr sorgt dafür, dass unsere Autorin nicht schlapp macht, sondern mit Freude immer wieder das nächste Kapitel tippt. Und sie hat sich auch ganz fest vorgenommen in den Ferien mehr zu schreiben und wieder regelmäßiger zu posten. *erschrocken zur Seite schaut*
Raito: *plötzlich aus der Dunkelheit auftaucht* Hi Yuuki.
Yuuki: O.O Raito?
Raito: *lacht* Jep, jetzt darf ich endlich offiziell hier auftauchen. Schließlich bin ich jetzt endlich in der Geschichte erschienen. Und ich muss sagen es macht wirklich Spaß hier dabei sein zu dürfen. Übrigens… *Yuuki anlächelt* …danke, dass du mich gegen deine Schwester verteidigt hast.
Yuuki: *verwirrt ausschaut* Woher weißt du das?
Raito: *grins* Nun ich bin schon eine ganze Weile hier. Du hast wohl meine Fähigkeiten vergessen, was? *schmunzelt*
Yuuki: Oh stimmt. *lächelt*
Raito: Aber deine Argumente waren leider nicht ganz richtig, obwohl sie mich besser dastehen lassen.
Yuuki: Ach wirklich, was waren denn dann deine Gründe? *fragend schaut*
Raito: *fies grinst* Nun für mein Vampir-Dasein kann ich wirklich nichts. Aber den Virus habe ich nur nicht fertig gemacht, weil Mika ärgern wollte. Und Zero hab ich im Keller eingesperrt, weil es Spaß gemacht hat und weil ich so Mika und Zero ärgern konnte. *fies lacht*
Yuuki: *Raito tadelnd ansieht* Oh man, wie gut, dass Mika das nicht gehört hat.
Raito: Ach vor ihr hab ich keine Angst. Außerdem wäre sie dann noch saurer. *grins* Und ich mag sauer. *lach*
Yuuki: Okay. *die Augen verdreh* Also willst du den Lesern nicht noch dein Bild zeigen.
Raito: Was wieso denn ich? Ich hab das doch gar nicht. *fragend zu Yuuki schaut*
Yuuki: *verwirrt die Stirn runzelt* Aber wer hat es denn dann?
Zero: *kommt angelaufen* Wenn ihr das Bild sucht, Mika hat es heimlich stibitzt und ein wenig bearbeitet. *das Bild hinhalt*
Yuuki und Raito: *das Bild anschauen*
Yuuki: -.-
Raito: °.°
Zero: Tja, sie kann dich halt nicht leiden. Ich im Übrigen auch nicht. *geht wieder*
Yuuki: Und was machen wir jetzt?!
*Superheldenmusik ertönt*
Kaien: *stürzt theatralisch von der Decke* *knallt auf den Boden*
Raito: Das Seil war wohl etwas zu lang. *lacht*
Yuuki: *entsetzt zu ihrem Onkel sieht* Onkel Kaien geht es dir gut?
Kaien: *aufsteht* *Staub abklopft* Aber natürlich Yuuki, alles bestens. *Nasenbluten hat*
Yuuki: Du blutest ja. Hier. *ein Taschentuch raus hol und Kaien geb*
Kaien: *Taschentuch an die Nase halt* Danke Yuuki. *sie anstrahlt*
Raito: *lachen verkneift* Also was wollten sie denn Herr Direktor, dass sie sogar so einen Auftritt hinlegen?
Kaien: Nun… *in der Tasche seiner rosa Schürze herum wühl* …ah hier… *Bild hervor zieh* …das ist eine Kopie von deinem Bild, Raito-kun.
Yuuki und Raito: *das Bild anschauen*
Yuuki: Das sieht wirklich gut aus. Super, danke Onkel Kaien. Du bist unsere Rettung.
Raito: Ja danke. *zum Kopierer geht* *Bild tausendmal kopiert* *wieder kommt* Hier die sind für euch. *euch die Bilder hinhält* (http://images2.fanpop.com/images/photos/4200000/Anime-Boy-anime-guys-4218156-200-309.gif)
Yuuki: -.- Sind das nicht ein bisschen viele?
Raito: Ach quatsch. Für meine Fans muss das einfach sein. *euch zuzwinkert*
Yuuki: Aber die kennen dich doch kaum.
Kaien: *funkelnde Augen hat* Oh ich möchte auch eins. *sich auf die Bilder stürz*
Yuuki: O.O Okay. *die Schultern zuck* *euch anschaut* Also vielen Dank, dass ihr wieder vorbeigeschaut habt. Bis zum nächsten Mal. *wink*
Kaien: *wild herum hopst* Ja tschüssi.
Raito: Auf Wiedersehen, meine Lieben. *unwiderstehliches Lächeln zeig* *euch sein Bild gibt*