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Zwischen Liebe und Gerechtigkeit.

von Skywalker
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
03.07.2010
10.06.2013
11
10.737
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03.07.2010 432
 
Verwirrt kam Light an diesem Abend nach Hause.
Seine Hände schwitzten und sein Herz raste ohne Pause.
In seinem Zimmer entdeckte er Ryuk auf dem Bett sitzen, der
genüsslich einen Apfel kaute.
"Auch wieder da", sagte der nur und lachte laut.
Light ignorierte den Shinigami und setzte sich direkt an seinen
Schreibtisch. Sein Blick war leer und ausdruckslos. Immerwieder sagte er sich
denselben Satz in seinem Kopf. "Das kann nicht sein, das kann nicht sein..."
Schockiert von sich selbst hielt er seinen Kopf in beide Händen und starrte
fassungslos auf seine Knie. "Light? Was ist los mit dir?"
Besorgt kam Ryuk zu ihm rüber und betrachtete den verzwefelten Jungen.
"Gibt es Stress wegen dem Death Note? Du warst doch gerade bei L oder?"
Light nickte. "Es ist nicht wegen dem Death Note", sagte der leise und griff
an die Schublade, in der er das Todesbuch versteckt hielt. Er betrachtete den schwarzen
Einband mit der Schrift vorne und öffnete das Buch.
Er konnte sich an jeden einzelnen Namen erinnern, den er in dieses Death Note geschrieben
hatte. Alles Menschen, die der Welt Schaden anrichteten, Kinder quälten oder andere ermordeten.
Light träumte von einer Welt voller Gerechtigkeit und mit ihm als Herrscher. Kira.
Er hatte so einen großen Plan, der gerade erst angefangen hatte und dieses Buch sah er als sein
Schicksal an. Es ist ein Glück so etwas zu besitzen, zumindest dachte er das.
Der einzige, der ihm dabei ihm Weg stand war L, auch genannt Ryusaki.
Allein bei dem Namen begann Light's Herz wild zu klopfen. Was geschah nur mit ihm?
Er hatte L immer als einen Feind angesehen, aber da war noch ein Gefühl. Das Gefühl in
L's Nähe sein zu wollen. Der Gedanke daran, dass er selbst Ryusaki töten würde schmerzte ihn.
Ohne es zu wollen rollten Tränen über seine Wangen. Er durfte ihn nicht töten. Egal wie schwächlich
das klang, aber er würde sich diesen Fehler nie verzeihen. Geschockt von seinen eigenen Worten
musste er sich eingestehen, dass sein Erzfeind ihm wichtiger war, als er jemals gedacht hätte.
Aber mit ihm in dieser Welt konnte er seinen Plan nicht durchsetzen. Hin und hergerissen
schrie er laut auf. Aus Wut und aus Unentschlossenheit. Was sollte er tun?
Plötzlich meldete sich wieder Ryuk's Stimme: "Light.... Sag schon, was ist los?"
Schnell wischte er sich eine Träne weg und sagte dann: "Ich weiß nicht wieso, wielange schon
und ob es jemals wieder aufhören wird. Ich bin in L meinen Gegner verliebt"
 
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