Die Rache des Feuerdämons

GeschichteFantasy, Horror / P18
Bill Conolly Jane Collins John Sinclair Sheila Conolly Suko
25.06.2010
21.05.2017
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Kim Lion joggte fröhlich pfeifend durch den Park. Sie war eine gut durchtrainierte, junge Frau um die 25 Jahre. Sie hatte bis vor einer halben Stunde noch bei ihrem Chef mr. Macsheron in der Anwaltskanzlei als Sekretärin gearbeitet. Sie liebte es, abends zu joggen, um etwas von ihrem Arbeitsstress abschalten zu können. Der Himmel war blau und wolkenlos, was Kim in gute Laune versetzte. Sie dachte an Larry Brewster, ihren Freund. Er war Lehrer für sozialschwache Schüler. Erst heute morgen hatte sie ihn zum letzten Mal gesehen. Sie wollten heute Abend zu einem Brian Adams Konzert gehen, denn beide liebten diesen Sänger über alles. Eben darauf freute Kim sich sehr und konnte es kaum erwarten, ihren Freund wieder in die Arme zu schließen.
Kim war nun an einer Bank angelangt und setzte sich. Sie ließ den Blick durch den Park schweifen und erfreute sich der vielen Menschen, die umherliefen oder in Gruppen zusammen auf Bänken in der Abendsonne saßen. Plötzlich kam ihr ein Mann entgegen gehumpelt. Er sah alt aus und seine Augen waren gerötet. Wahrscheinlich waren sie entzündet, dachte Kim. Vor ihr blieb der Mann stehen und sah sie an. Kim, die sozial sehr engagiert war und jedem Menschen half, wo sie nur konnte, sah sofort, dass etwas nicht in Ordnung war. "Kann ich Ihnen irgendwie helfen?", fragte sie.
"Ich habe mich am Bein verletzt. Ein blutrünstiger Hund hat mich angefallen. Bitte sehen Sie sich die Wunde einmal an und helfen Sie mir doch, einen Arzt aufzusuchen."
Kim hatte Mitleid mit dem armen Mann. Dennoch erschauderte sie, denn die Stimme des Mannes, der da zu ihr gesprochen hatte, erschien ihr so merkwürdig dumpf. In Gedanken schüttelte sie den Kopf. Nein, das alles musste nur Einbildung sein. Also nickte sie und wartete ab, bis der Mann seine Jeanshose hochgekrempelt hatte. Kim erschrak. Sie sah eine tiefe Fleischwunde. "Sie müssen sofort zum Arzt, Mr..."
"Mein Name ist Atimo."
"Mr. Atimo. Sie kommen wohl nicht aus England, wie?"
In diesem Moment blickte sie dem Fremden direkt in die Augen. Diese loderten nun rot auf und schienen sie fast zu verschlingen. Kim bekam Angst und wollte sich ein paar Schritte von dem unheimlichen Mann entfernen. Doch dieser handelte schneller. Kaum wollte kim sich aus ihrer gebückten Haltung erheben, zog er ein Schwert aus einer Scheide, die direkt an seinem Bein befestigt zu sein schien. Kim stutzte nur für ein paar Sekunden. Dieses Schwert schien keine Klinge zu haben. Es bestand nur aus einem Holzgriff und ein paar Metallsplittern am Ende des Griffes. "Was wollen Sie mit dem Ding? Sie denken doch nicht wirklich, dass Sie es bis zum Arzt benötigen werden, oder?", fragte Kim vorsichtig.
"Das wirst du schon sehen, was ich damit will. Meine Augen scheinen dir unheimlich zu sein, wie?", höhnte der Fremde.
Kim wollte grade etwas erwidern, als er das Schwert hob und zustieß. Kim verspürte einen tiefen Schmerz in der Herzgegend und sah Blitze aus dem Schwertgriff hervorschießen. Sie schrie immer lauter, aber anscheinend schienen sich die Menschen in ihrer Umgebung inzwischen aus dem Park entfernt zu haben. Die Blitze wurden immer greller und schienen sie förmlich zu zerfressen. Dann spürte Kim nichts mehr und ihr Körper sackte leblos zu Boden.
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