Helden des Alltags

von SamSidle
GeschichteDrama / P18
Charlie Swan Edward Anthony Masen Cullen Emmett McCarty Cullen Isabella "Bella" Marie Swan Jasper Whitlock Hale Rosalie Hale
22.06.2010
25.10.2014
33
160.178
18
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Dieses Kapitel
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22.06.2010 854
 
Author: Sam Sidle
Titel: Helden des Alltags
Genre: Drama/Romanze
Rating: PG-16
Spoiler: keine… AU Story
Pairing: die Üblichen
Summary:  Dr. Isabella Swan, aufstrebende Ärztin im Harborview Medical Center in Seattle, hat einige Dramen in ihrem jungen Leben erlebt, welche sie bei Leibeskräften versucht, zu verdrängen. Ihre Freunde und Familie stehen ihr dabei immer zur Seite.
Lieutenant Edward Cullen, Feuerwehrmann aus Leidenschaft,  zieht mit seiner Familie nach Seattle, nachdem sein Vater dort eine große Klinik übernommen hat. Aber auch seine Familie schafft es nicht, ihn aus seiner Bitternis zu befreien. Vielleicht aber eine gewisse Ärztin.
AU-Story.
Disclaimer: Die Twilight-Charaktere gehören, leider, leider, alle Stephenie Meyer, ich habe sie mir lediglich für Unterhaltungszwecke ausgeliehen! Nur die von mir erfundenen Charaktere sind mein Eigentum. Ich verdiene auch mit dieser Story kein Geld!


Helden des Alltags

Prolog


Wütende Flammen schlugen ihm ins Gesicht auf der Suche nach ihr.

Es war nachts um 2 Uhr, als der Alarm im Hauptquartier los ging und ihn und seine Kollegen weckte. Allesamt verfielen sie in Schock, als sie die Adresse wiedererkannten und die damit verbundene Bewohnerin des Apartmentblockes, der in Flammen stand.

Sie fuhren durch die Nacht zu einer Straße, die zumindest drei der Männer bestens kannten und die in der Wohnung oft genug Zeit verbrachten, um ihre Kochkünste zu genießen.

Nun stand eben diese Wohnung in Flammen, welche die drei schon einige Blocks vor Erreichen sehen konnten. Kein gutes Zeichen, dachte er.

Noch gestern hatte sie ihn angelächelt, mit ihren rehbraunen Augen, die er so liebte. Sie hatte ihn geküsst und versprach ihm ein unvergessliches Frühstück, wenn er vom Dienst käme. Unvergesslich wird es wohl tatsächlich bleiben.

Immer wieder versuchte er, sie zu erreichen. Abwechselnd auf ihrem Handy und ihrem Haustelefon. Beide blieben immer wieder unbeantwortet.

Sein Chief und sein Captain waren nicht weniger besorgt, bedeutete sie ihnen genauso viel. Schon einmal haben sie jemanden Geliebtes verloren. Sie zu verlieren, würde sie alle zerbrechen.

„Sie wird es schaffen, sie lebt“, murmelte der Chief immer wieder vor sich her.

Sein Glaube schwand, als sie in die Straße ihres Apartmentblockes einbogen. Der Traumfänger an ihrem Schlafzimmerfenster nur noch Asche. Aus dem Apartment unter ihr schossen große Flammen aus den Fenstern.

Plötzlich zerschmetterten die Glasscheiben aus ihrem  Schlafzimmer. Die Männer mussten sich schützen vor den fliegenden Scherben. Während der Chief sich mit seinen Kollegen der anderen Stationen absprach, für die nächsten Vorgänge, schauten sich der Captain undLieutenant an, nickten sich zu und stürmten in den Apartmentblock.

„CULLEN! SWAN! KOMMT SOFORT ZURÜCK!“, brüllte der Chief, doch er wusste, dass er sie nie aufhalten könnte.

Beide teilten sich auf und suchten nach ihr. Zuerst im Schlafzimmer, wo sie hätte eigentlich sein müssen, nach ihrem letzten 24-Stunden-Dienst. Ihre gesamte Wohnung war vom Feuer gefangen. Er schaffte es kaum ins Schlafzimmer zu gelangen, musste die Tür mit der Schulter aufbrechen.

Doch kein Zeichen von der Brünetten.

Zurück im Flur begegnete er seinem Kollegen und guten Freund.

„Im Schlafzimmer ist sie nicht“, sagte er mit gebrochener Stimme.

Er war für seinen Kollegen kaum zu verstehen, unter der Atemschutzmaske und bei dem Feuer, welches sich immer weiter ausbreitete.

„Bad und Wohnzimmer ist sie auch nicht.“

„Büro“, riefen beide gleichzeitig.

Im selben Moment hörten sie etwas einstürzen. Er fühlte einen Stich ins Herz, als er erkannte, dass es aus dem besagten Büro kam, im welchen sie sich so oft weiter bildete, um eine noch bessere Ärztin zu werden.

Beide Männer rannten, obwohl ihnen der Kampf gegen die Flammen schon schwer zugesetzt hatte, zum Büro. Die Tür stand einen Spalt offen, was den Weg hinein nicht leichter machte. Beide riefen nach ihr, doch antworten tat sie nicht.

Sie stemmten sich gegen die Tür und mit einem letzten Aufschrei machten sie sich den Weg frei. Der Anblick ihres Büros ließ die Männer erstarren. Die Decke war eingestürzt und begrub alles unter sich.

Panisch blickte er sich im Raum um, warf Teile beiseite, bis er es sah. Ihr Bein, welches unter jeder Menge schwerer Trümmer hervor schaute.

„Oh nein“, brach er.

Sein Kollege sah zu ihm runter und entdeckte, was er sah.

„Nein, nein. Das darf nicht sein.“

Sofort begannen die Männer, Geröll von ihr zu heben. Der Captain brüllte in sein Funkgerät nach Verstärkung, ohne dabei aufzuhören die Trümmer zu beseitigen.

Für ihn fühlte es sich an wie eine Ewigkeit, bis sie sie endlich befreit hatten. Dabei waren es kaum fünf Minuten.

Wie erwartet, war sie nicht bei Bewusstsein. Als er ihren Puls fühlte, spürte er nur ein schwaches  Lebenszeichen.

„Sie atmet nicht.“

Er wollte mit Mund-zu-Mund-Beatmung beginnen, als eine weitere Decke einstürzte.

„Wir müssen hier weg“, brüllte sein Kollege.

Er riess sich die Atemschutzmaske vom Kopf und hielt es hier vors Gesicht. Ohne auf ihren Verletzungen zu achten, nahm er ihren reglosen Körper in seine Arme.

Sein Kollege kämpfte ihnen den Weg frei. Er schaute in ihr Gesicht, welches vom Feuer gezeichnet war. Eine große Wunde zierte ihre Stirn. Blut lief aus ihrem Ohr. Für ihn kein  gutes Zeichen.

„Bitte verlass mich nicht. Hörst du? Nicht, wo ich endlich wieder glücklich bin. Verlass mich nicht, Bella.“

TBC
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