Verbotene Liebe 2

von KellyG
GeschichteDrama / P16
Matreus Zanrelot
20.06.2010
24.09.2012
19
25130
 
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So, das jetzt also die FS von Verbotene Liebe. Ich will jetzt auch gar nichts vor weg nehmen, also viel Spaß!
~*~

Fauna und Matreus saßen jeweils auf einem Pferd, da sie bis zur Waldgrenze mussten, um mit Magie reisen zu können.
Sie waren seit einer Stunde unterwegs, als ein Mann hinter ihnen rief: „Prinzessin Isilduriell!“
Die Angesprochene drehte sich herum und sah sich einem Boten gegenüber, der zu ihr sagte: „Hoheit, man sagt, Ihr würdet mit Eurem Gefährten nach Mittelerde gehen!“
„Das ist richtig“, antwortete Fauna und der Elf fuhr fort: „Ich soll Euch dies von Königin Islanzadi mitgeben. Ihr sollt nach Imladris reisen und dort mit den Elben Frieden schließen!“
Er übergab ihr eine Schriftrolle, Fauna bedankte sich und sie und Matreus ritten weiter.

„Leben alle Elben in Imladris oder warum sollen wir ausgerechnet dort hin?“, fragte Matreus plötzlich und seine Gefährtin antwortete: „Nicht alle Elben leben in Imladris, oder in der allgemeinen Sprache: Bruchtal. Nur wäre es töricht, erst zu den anderen Elbenherrschern zu gehen. Die Herrin Galadriel aus Lorién kann sehr stur sein und der Herr Thranduil aus dem Düsterwald ist ein Krieger, der uns eher töten würde, als dass er uns empfangen, geschweige denn uns zuhören würde. Zwar leben in Bruchtal bei Herrn Elrond ebenfalls Krieger, aber der Herr Bruchtals wird uns anhören, bevor er entscheidet, was geschehen soll.“
Matreus nickte verstehend und gemeinsam ritten sie weiter, bis sie nach nicht allzu langer Zeit die Grenze des Waldes erreicht hatten.
Dort machten sie kurz Rast, dann brachte Fauna sich und ihren Gefährten mit Magie nach Mittelerde.

Sie landeten auf einem Waldweg. Fauna sah sich um und suchte etwas, woran sie sich orientieren konnte.
Nach einer Weile zeigte sie in eine Richtung und sagte: „Da müssen wir lang. Wenn wir den Weg weiter entlang laufen, kommen wir in zwei Stunden in der Stadt Bree an. Dort können wir über Nacht bleiben.“
Die beiden machten sich also auf den Weg in Richtung Bree.
Nach einer Weile trafen sie auf vier kleine Leute. „Das sind Hobbits“, flüsterte Fauna Matreus zu, bevor sie sich freundlich an die Vier wandte: „Wohin des Wegs so fernab der Heimat?“
„Ich wüsste nicht, was Euch das angeht!“, antwortete einer mit braunen Locken und blauen Augen. Fauna spürte eine dunkle Macht von ihm ausgehen, die jedoch nicht von ihm selbst stammte. Sie forschte nicht weiter nach, sondern antwortete dem Hobbit: „Ihr habt Recht. Das geht uns wirklich nichts an. Es sieht nur so aus, als müssten wir in die gleiche Richtung und je mehr unterwegs sind, desto weniger wird einem langweilig.“ Sie senkte die Stimme ein wenig und beugte sich zu den Hobbits vor: „Es sind gefährliche Zeiten! Auch wenn ich die Gefahr nicht benennen kann, so kann ich sie dennoch spüren. Außerdem spüre ich dunkle Gestalten, die Euch verfolgen. Mein Gefährte und ich, wir können euch beschützen. Verzeiht, aber Ihr seht nicht so aus, als hättet Ihr viel Erfahrung im Kampf, während wir schon gegen starke Gegner gekämpft haben.“
Die Hobbits erwiderten darauf nichts und plötzlich entdeckte ein rotblonder Hobbit die spitzen Ohren der Halbelfe. „Seit Ihr eine Elbin?“, fragte er und Matreus rechnete schon fast mit einem Ausbruch ihrerseits, doch der blieb aus.
Fauna lächelte und entgegnete: „Nein, ich bin eine Halbelfe. Mein Vater war recht berühmt in Mittelerde, doch ich wuchs bei den Elfen Alagaesias auf.“
Es verwunderte Matreus, dass sie so ehrlich zu den Hobbits war und ihnen so viel anvertraute, vor allem, weil die Hobbits selbst nichts Preis geben wollten.
„Nun gut, ihr könnt uns begleiten. Wir wollen nach Bree, vorerst“, meinte nun der Braunhaarige und Fauna lächelte ihn dafür kurz an, dann stellte sie sich und Matreus vor.
Danach stellten sich die Hobbits als Frodo, Sam, Pippin und Merry vor.
Besonders mit den letzten beiden verstanden die Gefährten sich sehr gut und so liefen sie gemeinsam weiter nach Bree.

Unterwegs wurden sie plötzlich von einigen schwarzen Reitern angegriffen, die wohl aus irgendeinem Grund hinter Frodo her waren.
Gerade noch rechtzeitig kamen sie auf die Fähre, die über den Brandywein führte, bevor die Reiter sie eingeholt hatten.
„Verdammte Nazgul!“, fluchte Fauna vor sich hin, während sie über den Fluss fuhren.
Am anderen Ufer stiegen sie sofort von der Fähre und liefen auch direkt weiter.
So erreichten sie kurz nach Einbruch der Dunkelheit die Stadt, wo ein Wächter sie fragte, wohin sie wollten und warum.
Frodo meinte, sie würden zum „Tänzelnden Pony“ wollen, doch auch dem Wächter verriet er seine Beweggründe nicht.
Dieser ließ die Sechs jedoch passieren und die Gruppe machte sich auf zum Gasthaus, wo sie sich etwas Warmes erhofften.
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*Kaffee und Kekse hinstell*
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