Meine Liebe(volle Affähre)

von Sue Rose
GeschichteRomanze / P16 Slash
11.06.2010
11.06.2010
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(Ich weiß, dass Yuki007 diese story auch gepostet hat, aber in einer anderen Kategorie. von mir ist diese aber ursprünglich. wir haben uns zerstritten, nachdem sie einiges von mir gepostet hat.)


                                                    Ludwig X Naoji (meine Liebe)

Er  sammelte sich sich, während sich die Sehne spannte. Er fixierte die Zielscheibe. Ein leichter Wind brachte den Stoff seines Hakama in Bewegung, also korrigierte er seine Haltung noch einmal. Den Blick fest aufs Ziel gerichtet ließ er den Pfeil los und er surrte davon, traf sein Ziel beinah genau in die Mitte. Plötzlich zuckte Naoji zusammen. Erst jetzt, wo er sich wieder entspannt hatte, nahm er ihn wahr. Er schien schon eine Weile hinter ihm gestanden zu haben und hatte ihn beobachtet. „Ludwig?“  Naoji drehte sich nicht um. Er wusste bereits, dass es tatsächlich Ludwig war, der hinter ihm stand. Dieser trat nun auf ihn zu und stellte sich hinter ihn. „Es passt zu dir...Bogenschießen...“ sagte er leise. Er stand nun so dicht hinter Naoji, dass dieser sich einfach nur hätte umdrehen müssen und er hätte ihn bequem in den Arm nehmen können. „Findest du?“ fragte er stattdessen aber lieber. „Hm-m...“ er spürte, wie Ludwig nickte. „Diese Sachen stehen dir...Außerdem siehst du wunderschön aus, wenn du dich so sehr auf dein Ziel konzentrierst...“ sagte der junge Adlige leise. Naoji erstarrte. „Sag doch sowas nicht, Ludwig...Das mache ich doch nur zur Entspannung und dabei sehe ich ganz sicher nicht anders aus, als andere Leute...Und erst recht nicht-...“ murmelte er leicht verlegen. Er spürte Ludwigs Atem an seinem Ohr. „Doch das tust du...Wie du deine filigranen Finger benutzt um die Sehne zu spannen, deine entschlossen Augen, wenn du das Ziel fixierst und deine Haltung, wenn du schließlich entscheidest, den Pfeil auf seinen Weg  zu schicken...Das alles zusammen, macht dich zu einem unwiderstehlichen Anblick...Glaub mir...Ich weiß, wovon ich spreche...“ raunte Ludwig in sein Ohr. Naoji konnte es nicht glauben. Das war einfach nicht Ludwigs Art. Niemals würde er soetwas sagen, und sei es ihm gegenüber, der ihm immer ein treuer Freund war. „Ludwig...Das ist doch...Nein...Bitte sag soetwas nicht...“ flüsterte der junge Japaner und starrte betreten zu Boden. Ludwig legte seine Hände auf die schmalen Schultern des Schwarzhaarigen. „Du bist wunderschön...Immer...Aber beim Bogenschießen kommt das besonders deutlich rüber...“ wisperte er. Naoji spürte seinen angenehm warmen Atem in seinem Nacken, bevor ihn der junge Mann schließlich an dieser Stelle sanft mit den Lippen berührte. „Immer...“ wiederholte Ludwig nochmal, dann ließ er ihn los und verließ diesen Ort. Er ließ einen äußerst verwirrten Naoji zurück.

Dieser versuchte, sich wieder zu konzentrieren, doch dank dieser, für ihn, unbegreiflichen, Sache, die Ludwig gemacht hatte, war seine Konzentration dahin und nach einer halben Stunde erfolglosen Bogenspannens, gab er es schließlich auf. Er machte sich, nach dem Umziehen natürlich, auf den Weg zu seinem Zimmer und nahm ohne groß darüber nachzudenken den Weg durch das Gewächshaus. „Nanu, Naoji? Stimmt etwas nicht?“ der Japaner fuhr aus seinen Gedanken hoch und blickte auf, in das freundliche Gesicht Camus, des jungen Blumennarren. „Oh, hallo...Nein, nicht wirklich, wie kommst du darauf, Camu?“ fragte er den Jungen, wobei er sich die Antwort eigentlich schon denken konnte, denn auch wenn man seine Gefühle nur selten von seinem Gesicht ablesen konnte, so blieb diesem Jungen nichts verborgen. „Die Blumen haben es mir gesagt...Machst du dir etwa um etwas Sorgen?“ sagte der Blonde und legte neugierig den Kopf schief. „Nein...Nicht direkt Sorgen...Es ist mehr so, dass ich verwirrt bin...“ er nickte leicht um zu signalisieren, dass er aufmerksam zuhörte, während er in die Knie ging  und sich etwas abwandte, um einige Blumen zu gießen. Auch Naoji ging in die Hocke. „Es ist wegen Ludwig...Er verwirrt mich...Du kennst ihn nun schon länger als ich...Ist es normal für ihn, dass er solche Dinge sagt...Ich meine, er ist doch eigentlich nicht der Typ für soetwas...“ murmelte er leicht verlegen. Camu blickte wieder auf. „Was hat er denn gesagt, das dich so verwirrt? Doch nicht etwa etwas Schlimmes?“ erkundigte er sich vorsichtig. „Nein...Er hat gesagt, dass...Das er mich schön findet und...Naja...Das ist halt nicht seine Art, deswegen  bin ich so...Neben mir...Ich meine...Was wollte er damit bezwecken?“ murmelte Naoji peinlich berührt. Camu war überrascht. „Ich denke schon, dass er es ernst meint...“ fing er nachdenklich an. „Ludwig würde soetwas nicht einfach so dahersagen...Ich denke es ist ihm ernst...Aber ich hätte auch nie gedacht, dass er so offen seine Gefühle preisgibt...Du weißt, dass er sich sonst immer sehr kühl verhält, deswegen bin ich überrascht...“ er blickte Naoji tief in die Augen. „Und was ist mit dir?...Sag, Naoji...Ist es dir erst?“ fragte er ruhig.

Naoji klopfte und trat ein. Er hatte Tee dabei. „Ludwig...?“ fragte er leise in den Raum. Der Angesprochene hatte am Fenster gestanden und wandte sich um. „Naoji?...Oh, du bringst Tee?“ stellte er fest. Naoji nickte und trat ein. Er nahm die Kanne und zwei Tassen und stellte sie auf den Tisch. Ludwig nahm Platz und er stelle die eine Tasse vor ihn hin. Dann schenkte er ein, bevor er zur anderen Seite des Tisches Platz nahm und den Blick senkte.“Dein Tee wird mit jedem Mal besser...“ kommentierte der Langhaarige freundlich und Naoji fühlte sich, fast schon gegen seinen willen, merkwürdig verlegen. „Danke...“ murmelte er und sah zwangsweise auf, als auch er von seinem Tee trank. „Ist das der einzige Grund, warum du gekommen bist, Naoji? Um mir Tee zu bringen?“ fragte Ludwig ruhig. Sein Gegenüber blieb stumm, also ergriff er erneut das Wort. „Was ich heute Nachmittag gesagt habe, war ernst gemeint...“ lächelte er über den Rand seiner Tasse. Naoji zuckte kaum merklich. „Wirklich?“ fragte er nur. „Du weißt, dass es viele Frauen gibt, die mich wollen...Chantal hat man eingeredet, dass sie mich liebt, Ischta wollte mich verführen, damit ich ausgeschaltet werde, nun, ich habe den Spieß umgedreht...Ich werde dessen langsam müde...Wie kann ich mich denn bitte auf Frauen konzentrieren, wenn du andauernd vor meiner Nase rumläufst?“ er wusste nicht, ob er es als Unterstellung ansehen sollte, oder nicht, also schwieg der junge Japaner weiter und wartete ab. „Hmpf...Du bist wirklich zu süß, Naoji...“ sagte Ludwig herausfordernd. Es war offensichtlich, dass er ihn zum Reden bringen wollte. „Warum?...Ludwig, warum sagst du mir das alles? Willst du mich denn so unbedingt verwirren?“ brach es schließlich aus Naoji heraus. „Denn wenn das dein Ziel war, dann hast du das geschafft...Ludwig...Ich verstehe dich nicht...Ich weiß nicht was das soll und ich weiß auch nicht, warum ich...Warum ich...Ich fühle mich so komisch, wenn  du mir sowas sagst...Es fühlt sich merkwürdig an...In meinem Herzen...Also bitte, sag mir warum, ich will  es aus deinem Mund hören!“ versuchte er sich zu artikulieren, doch was er da von sich gab, waren seine, noch nicht sonderlich ausgereiften, Gedankengänge.

*Krack* Das Geräusch von zerspringendem Porzellan. Vor Schreck hatte Naoji seine Tasse fallen gelassen und sie war auf dem teuren Fußboden in viele Zeile zerbrochen. Ludwig hatte sich jäh erhoben, war auf ihn zugeschritten und hatte seine Lippen auf die des Schwarzhaarigen gepresst. Dieser überraschende Kuss hielt noch immer an. Naoji wehrte sich nicht, er war nur vollkommen überrascht. „Das müssen wir dann wohl später wegräumen...“ sagte Ludwig gelassen mit Blick auf den Teefleck am Boden. „J-ja...“ murmelte der Japaner verlegen. Er stand langsam auf, als der junge Adlige seinen Arm griff. „Komm mit...“ flüsterte dieser, doch es wäre überflüssig gewesen, Naoji wäre ihm ohnehin gefolgt. Sie traten auf das große, bequeme Bett zu und der Schwarzhaarige schluckte schwer. Seine Gedanken überschlugen sich. Würden sie wirklich-, doch er hatte keine Zeit, darüber nachzudenken. Ludwig fesselte ihn in einen leidenschaftlichen Kuss, der ihm jedes Denken unmöglich machte. Wie von ihm als Sohn aus hohem Hause erwartet, war er wirklich ein umwerfend guter Küsser.

Camu hatte wohl Recht gehabt. Bevor sich Naoji auf den Weg zu Ludwig gemacht hatte, hatte er ja noch Camu geantwortet. Dieser hatte daraufhin gelächelt und gesagt, dass Ludwig ganz sicher das Gleiche empfinden würde. Scheinbar hatte der kleine Hellseher wieder richtig gelegen, mit seiner unübertroffenen Intuition.

Ludwig trat, während er Naoji nochimmer küsste, näher aufs Bett zu und ließ sich mit ihm zusammen auf die Matratze fallen. Der Schwarzhaarige landete mit dem Rücken in den Kissen, Ludwig auf ihm. „Ludwig, was-?“ hauchte er überrascht und verlegen zugleich und wandte den Kopf ab. Der Angesprochene antwortete nicht, stattdessen fuhr er mit der Hand zu den Knöpfen von Naojis Uniform. Dieser schüttelte heftig den Kopf, als er begann, ihn zu entkleiden. „Was-? Ludwig, ich-...“ konnte das wirklich wahr sein? Es hatte ganz den Anschein. Ludwig wollte ihn wirklich nehmen. „Naijo...“ flüsterte er in sein Ohr und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Der Angesprochene seufzte leise und gab seinen Widerstand auf, als eine von Ludwigs Händen unter den Stoff seiner Uniform glitt und seine nackte Haut berührte. „Hhhh...“ hauchte er überrascht, wie gut es sich anfühlte, als der Langhaarige seine Brustwarze zu streicheln begann, während er ihm dabei langsam den Stoff vollkommen vom Körper schälte. Sanft liebkoste dieser nun Naojis empfindliche Nippel mit den Fingerspitzen, als er ihn am Hals zu küssen begann. „Nhh...“ der Kehlkopf des Japaners vibrierte, als er leise aufstöhnte und wie zur Beruhigung leckte Ludwig mit der Zunge darüber. Dieser konnte es noch immer nicht fassen, Da lag er nun und wurde von diesem unheimlich tollen und attraktiven Mann auf dessen Bett vernascht. Es war,  als ob ein Traum in Erfüllung gehen würde. „Naoji...“ flüsterte der junge Adlige erneut. Er kniete sich auf die Matratze, so dass sein Knie zwischen Naojis Beinen lag und ganz leicht seinen zweifellos erregierten  Penis berührte. Das war wirklich nicht seine Art. Normalerweise war Ludwig zurückhaltend und würde nie so schamlos die Offensive ergreifen, doch der Schwarzhaarige hatte jetzt nicht die Nerven darüber nachzudenken. Er war immerhin auch nur ein Mann und ohne Zweifel stark erregt. Ludwig begann ihn am ganzen Körper mit Händen und Lippen zu liebkosen und er ließ es geschehen. Er wollte sich von ihm nehmen lassen, darin bestand kein Zweifel. Ludwigs Hand schloss sich um sein Glied und Naoji stöhnte auf. Natürlich hatte er es gehört und es schien ihm zu gefallen, denn er begann nun seine Hand immer heftiger zu bewegen. Mit dem Mund hatte er sich an Naojis linker Brustwarze festgesaugt und bearbeitete sie leicht mit den Zähnen, die Andere verwöhnte er mit den Fingern. Der Japaner begann am ganzen Körper zu zittern, so gut gefielen ihm diese Berührungen und er fühlte sich, als könnte es jeden Moment um ihn geschehen. Er konnte seinen Orgasmus kaum noch länger hinauszögern, so sehr genoss er die Bewegungen und die Wärme von Ludwigs Hand an seinem  Penis. „Ahh...Lu-...Ludwig, ich...Ich...AH!“ mit diesen Worten kam er und ergoss sich in dieser sanften, warmen Hand. Der Angesprochene blickte auf, gerade rechtzeitig um zu sehen, wie er kam. Es war ein wunderschöner Anblick, wie Ludwig fand. Er richtete sich ein Stück auf und sah ihm in die Augen. „Naoji...“ hauchte er leise. Fast wie vor Schreck zuckte dieser beim Klang seines Namens zusammen. Schwer atmend wand er sich frei und kniete sich auf die Matratze. Die Hände hatte er auf seine Scham gelegt. Ludwig sah ihn einen Moment abschätzend an, doch anstatt die Gelegenheit zu nutzen, um aufzustehen, kroch Naoji dichter zu ihm und beugte sich über ihn; oder besser über sein Gemächt. Als er ein wenig zögernd das harte Glied in seine Hände nahm und nochmal aufblickte, um sich zu vergewissern, dass es in Ordnung war, streckte Ludwig die Hand aus und strich ihm leicht über den Kopf. Naoji nickte und beugte sich hinunter. Er streckte die Zunge ein wenig aus, bis sie etwas warmes, oder eher heißes, Hartes berührte. Er leckte daran entlang. Vom Ansatz bis zur Spitze und wieder zurück. Es war längst nicht so schlimm wie er es sich vorgestellt, oder eher befürchtet hatte. Allmählich immer mehr seine Scheu verlierend, umschloss er Ludwigs harte Männlichkeit schließlich mit den Lippen und ließ sie in seinen Mund gleiten. Zunächst nur so, dass sie seine Zunge streifte, dann Tiefer, bis in den Rachen. Er leckte und saugte an ihr herum, umspielte sie mit der Zunge und bewegte schließlich sogar den Kopf vor und zurück. Ludwig stöhnte währenddessen leise und griff fester in Naojis Haare, um ihn gerade noch rechtzeitig zurückzuziehen, als er kam. So musste der Japaner sein Extrakt nicht schlucken, doch er bekam die volle Ladung ins Gesicht. „Ludwig...“ hauchte er und sah auf. Es war ihm Kein Stück unangenehm, dass sein Gesicht nun von Ludwigs milchig-weißem Samen bedeckt war.

Der junge adlige nahm ein Stofftaschentuch zur Hand und wischte damit vorsichtig Naojis Gesicht sauber, dann küsste er ihn erneut und zog ihn zu sich und auf sich drauf. Als er sich dann herumwälzte lag der Japaner auf der bequemen weichen Matratze und sah ihn mit unergründlichem Blick an. „Naoji...Du bist wirklich wunderschön...Verstehst du es nun?...Ich liebe dich...“ flüsterte Ludwig und entkleidete sich rasch, um dann weiter den nackten Jungen vor sich zu küssen. Dieser spreizte die Beine unter ihm und erwiderte den Kuss etwas ungeschickt. „Ludwig...H-h-h...Ich liebe dich auch...“ stöhnte er nun beinah vor Erregung. Lugwig sah ihn zufrieden an. „Naoji...“ hauchte er, bevor er ihn erneut küsste.


Ja...So war es damals gewesen. Das ganze war nun fast ein Jahr her und Naoji erinnerte sich immer noch gerne daran, wie er und sein Liebster zueinander gefunden hatten. „Warum strahlst du so, Naoji? Ist etwas passiert?“ fragte Orpelius und betrat hinter ihm das Gewächshaus. Er war gedankenversunken über den großen Komplex geschlendert und hatte eben erst bemerkt, dass er im Gewächshaus stand. „Nein...Mir geht es gut...Sehr gut sogar...“ lächelte der junge Japaner leicht abwesend. „Was hat dich den gebissen, Naoji?“ wollte nun auch Eduard wissen und klopfte ihn auf die Schulter. „Nichts...Ich hab mich nur gerade an etwas schönes erinnert...“ antwortete Naoji und wandte sich den Blumen zu. „Ja...Das glaube  ich dir...Die Blumen sagen, dass es etwas schönes war...“ lächelte Camu und trat hinter einem Rosenbusch hervor. Direkt hinter ihm tauchte nun auch Ludwig im Gewächshaus auf und beinah wäre der Japaner zusammengezuckt. „Hallo Naoji...Auch auf einem Spaziergang?“ fragte der Dunkelhaarige. „Hallo...Orphe, Ed...“ grüßte er auch die Anderen, dann griff er Naojis Hand. „Willst du mich nicht beim spazieren Gehen begleiten?“ bot er an und ohne auf die Antwort zu warten, zog er Naoji hinter den Rosenbusch. „Huch!“ entwich es diesem überrascht, doch hatte Ludwig seine Lippen schon mit seinen eigen geschlossen und hielt ihn dabei sanft im Arm. „Hast du an mich gedacht?“ flüsterte er. „...Jahh...“ war die gehauchte Antwort des Japaners, bevor er sich dem erneuten Kuss vollkommen hingab. „Ich liebe dich...“ „Ich liebe dich auch...“
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