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Name Unbekannt-Vampir Academy

GeschichteMystery / P16 / Gen
10.06.2010
17.06.2010
6
11.208
 
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Dieses Kapitel
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10.06.2010 1.435
 
Hey. Also ich möchte euch schon jetzt einige Infos geben.
Nicht das ihr am Ende sagt, dass das doof wäre oder so.
Also
1.) Die Gesichte wird ziemlich kurz. (24 Wordseiten) Also nicht hauen.
2.) Für alle die die Bücher kennen, ich weiche davon ab. Also ebenfalls nicht hauen.
3.) Es wird ein Ende kommen, das nicht jeder gutheißen wird. Also zu drittenmal nicht hauen.

So und nun da wir geklärt haben das ihr mich nicht hauen dürft, viel Spaß.

Eure Chari Destina
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Kapitel 1
Der Sarg wurde von vier Männern durch die Kirche getragen, und vorne aufgebahrt. Ich beobachtete das ganz als wäre ich nicht anwesend, wie sollte ich mich auch auf die Trauer und den Verlust meiner Mum konzentrieren. Währenden ich  neben meinem Vater mit seiner neuen Frau und meinem älteren Bruder saß. Seid ihrem Tod vor zwei Wochen hat sich alles verändert.
Mein Bruder, den ich früher schon nie richtig leiden konnte, ertränkte sich in Alkohol und fing an gewalttätig zu werden. Er zog sich meistens mit seinen Freunden zurück oder machte die Straßen unsicher, doch wenn er alleine war, ließ er seinen Frust gerne an mir aus. Mein Vater war dabei auch keine große Hilfe, denn kaum war alles geschäftliche um Mums Tod erledigt kaufte er sich einen Thailändische Frau, die er nach zwei Tagen heiratete, natürlich mit Ehevertrag, nur so war es ihm möglich das Sorgerecht für mich zu behalten.
Und das war das Einzige was er noch wollte, verhindern das ich abhauen konnte und mir das geerbte Geld weg nehmen. Denn ich hatte alles von meiner Mum geerbt, auch das wo von bis zu ihrem Todestag nur ein Mensch wusste. Sie hatte ein geheimes Konto gehabt, auf dem sie jeden Monat hundert Euro eingezahlt hatte und das seid vielen Jahren. Auf dem Konto befanden sich nun mehrere Millonen Euro, die allein mir gehörten. Vielleicht hatte meine Mutter bereits eine Ahnung gehabt das die männlichen Vertreter unserer Familie nicht vertrauenswürdig waren, aber ihre Beweggründe könnte heute nur noch Spekulation sein.
Ich versuchte mich wieder auf den Trauergottesdienst zu konzentrieren, doch es gelang mir nicht. Mein Vater machte eine perfekte Leidensmiene, als ob er das Opfer wäre, doch mich würde nicht einmal wundern, wenn er an ihrem Tod mitverantwortlich wäre. Ich will ihm ja nicht gleich alles in die Schuhe schieben, aber er profitierte nun mal aus ihrem Tod und da er einer dieser knallharten Geschäftsmänner ist, würde es mich nicht wunder.
Des weiteren, wussten all diese Menschen nichts über meine Mutter, sie war so ganz anders gewesen, als sie nun dargestellt wurde.
Der Pfarrer stellte sie als eine Gläubige dar, die jeden Sonntag in der Kirche war und sich um den Haushalt gekümmert hat. Als ob das alles gewesen wäre.
Ich wollte etwas richtig stellen, doch kaum hatte ich den Mund nur bewegt warf mein Bruder mir einen vernichtenden Blick zu.
Er war sauer auf mich, weil er nichts geerbt hatte, doch was erwartete er nun von mir. Das ich ihn um Verzeihung bitte und ihm das Geld gebe, nachdem er mich jeden Tag beschimpft hatte? Bestimmt nicht.
Warum war ich eigentlich hier, ich war vorher nur ein paar Mal in einer Kirche gewesen, man konnte es an einer Hand abzählen.
Ich glaube nicht an Gott oder an ein sonst wie höher gestelltes Wesen. Ich glaubte nicht mal das ich  mit meiner Familie verwandt war, jetzt wusste ich ja auch das ich nicht mit allen verwandt war.
Vielleicht hat meine Mutter mir deshalb etwas anvertraut, vielleicht auch aus einem anderen Grund doch kurz bevor sie ins Krankenhaus zur Operation musste, erzählte sie mir etwas.
Der Mann den ich Vater nannte war nicht mein Leiblicher, sie hatte in der Zeit wo sie mit ihm zusammen war einen anderen Freund, er war Russe und hieß Nathan Ivashkov . Sie war 20 und er 25, ich weiß nicht wie es dazu kam, es geht mich auch nichts an, aber sie wollte das ich es weiß und ich bin froh zu wissen das ich nicht mit diesem abscheulichen Menschen verwandt bin.
Nach Mum's Tod bin ich zum Amt gegangen und hab meinen Namen ändern lassen, ohne das mein vermeintlicher Vater davon mitbekam.
Ich wollte so viel Abstand zu ihm wie nur möglich. Klar das war nur sehr bedingt möglich, als 16 Jährige hatte man nun mal nicht so viele Möglichkeiten.
Wenn er zu Hause war, verschanzte ich mich in meinem Zimmer oder ging nach Draußen oder zu Freunden. Doch mein Ziel war es von diesem Ort abzuhauen koste es was es wolle.
Der Pfarrer holte mich zurück in die Kirche.
>Allen Verwandten und Freunden, diese wundervollen Frau spreche ich mein Herzliches Beileid aus, jedoch sollten sie nicht all zu sehr trauern, denn diese Frau weilt jetzt an einem besseren Ort.< schloss er seine Rede.
Die vier Männer traten wieder zum Sarg und der Trauermarsch begann.
Er führte auf ein kleines Grabloch zu, mein Vater wollte nicht so viel Geld ausgeben. Am liebsten hätte er sie wahrscheinlich gar nicht beerdigt.
In seinen Augen kostete es nur Geld, okay ich fand es auch nicht so toll.
Aber aus anderen Gründen, Grabschänder könnten ihr Grad ausheben, Insekten könnten in den Sarg eindringen, alleine der Gedanke daran verursachte mir Übelkeit.
Begleitetet von einem Gebet ließen die Männer den Sarg hinab.
In Gedanken verabschiedete ich mich von meiner Mum.

Sie würde immer ein Teil von mir bleiben, solange ich lebe versprach ich mir selbst.
Daran würde mich eine Tätowierung erinnern die sie auch gehabt hatte.
Sie hatte sie im Nacken, doch ich ließ sie mir auf den Oberarm tätowieren.
Es war ein seltsames Zeichen das aus sehr vielen Schnörkeln bestand.
Bei meiner Mum glänzte dieses Zeichen golden, meins war zwar nicht so schön aber es erfüllte seinen Zweck.
Als ich mich von der Trauergemeinschaft verabschiedet hatte folgte ich meinem Vater zu seinem Auto. Ich freute mich etwas wieder in mein Zimmer zu kommen.
Dann konnte ich weiter meine Flucht planen.
Ich hatte mir schon viel überlegt, aber wirklich weit bin ich bis jetzt noch nicht gekommen.
Mein Hauptziel war es so weit wie nur möglich von meinem Vater weg zukommen.
Ich wusste nicht genau wohin, ich schwankte dazwischen mir einfach ein neues Leben in den USA aufzubauen oder in Russland meinen Vater zu suchen.
Daher lernte ich seit zwei Wochen intensivst Englisch und Russisch.
Mein Mum hatte mich vor sechs Jahren zwar dazu gebracht dauerhaft mehrere Kurse in diesen Sprachen zu belegen, aber wirklich viel gelernt hatte ich nichts außer Grammatik, daher besuchte ich nun jeden Nachmittag und Abend weitere „Auswanderer“ Kurse, in denen man den täglichen Wortschatz lernte.
Glücklicherweise hat mein Vater davon nichts mitbekommen, da ich den Kurs bar und von meinem selbst verdienten Geld bezahlte.
Er dachte, das ich das Haus verließ um Freunde zu treffen oder weiter hin zum „Schwimmen“ zu gehen.
Ganz ehrlich, bis jetzt war ich noch nie in irgendeinem Schwimmverein, allerdings war ich bis zum Tod meiner Mutter jeden Nachmittag beim Sport, doch nie bei so etwas nutzlosem wie schwimmen. Mein Sport war eher anderer Natur, Boxen, Thai-Boxen, Kickboxen und einige Kurse in Karate, Judo, Fechten und Bogenschießen.
Jeden Nachmittag von 15 bis 20 Uhr hing ich in der großen Trainingshalle und lernte soviel ich konnte.
Mein Trainer meinte sogar das ich ziemlich gut sei, aber ich wollte immer besser werden. Doch nun hatte ich nur noch am Wochenende Zeit fürs Training.

Nach der Beerdigung meiner Mutter ging es mir allerdings nicht so gut, und ich ließ den heutigen Kurs aus.
Als wir dann zu Hause waren holte ich mir etwas zum Abendessen aus der Küche und verschwand leise in mein Zimmer.
Ich glaube mein Dad hat ganz vergessen das ich mit ihnen zusammen hergekommen war, denn er knutschte sofort mit seiner neuen Frau herum.
>Oh, Ludger, wann willst du eigentlich deine beiden Gören los werden?< fragte diese Schlampe ihn. Ich gab keinen Laut von mir.
Was hatte ich da gerade gehört, hatte er etwas vor uns zu töten.
>Baby, meinen Sohn muss ich nicht los werden, das übernimmt er schon ganz alleine. Nur meine Tochter wird nächste Woche einen tragischen Unfall haben. Und da es kein Testament gibt wird alles Geld an mich gehen. Und jetzt hab ich Lust auf einen Blowjob.< meinte er einfach.
Ich glaub es nicht, dieser grauenerregende Mann wollte mich umbringen.
Gut das ich bereits alles Geld auf ein anderes Konto transferiert habe, an das er nicht dran kommt.
Ich musste mir jetzt schleunigst Gedanken machen wie ich hier weg komme.


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Hoffe der erste Teil hat euch gefallen und ihr lasst mir ein Paar Reviews da.
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