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Christmas Time

SongficAllgemein / P12
Darkwing Duck / Eddie Erpel Fiesoduck
06.06.2010
06.06.2010
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There was a time when you could not trust me.
And there was a time when darkness was all I could see.
But now there are no layers of evil left to shed.
And if he heard me sing this song, I would be good as dead.


Darkwing saß vor dem Polizeifunk und wartete auf neue Nachrichten bezüglich der Verbrecher. Erst neulich hatte Fiesoduck mit den anderen vier versucht St. Erpelsburg zu übernehmen, was aber dank der Hilfe der Enten der Gerechtigkeit verhindert werden konnte. Nun saßen die Verbrecher hinter Schloss und Riegel, allerdings war sich Darkwing sicher dass das nicht lange halten würde.
Fiesoduck war ein Meister im Ausbrechen das musste man ihm wirklich lassen, leider war es keine besonders gute Eigenschaft, wie auch alles Andere an dem Erpel nicht gerade von Freundlichkeit oder guter Gesinnung zeugte. Jedoch hoffte Darkwing das er wenigstens heute Nacht ruhig blieb, immerhin war es die Nacht vor Weihnachten, selbst der Bösewicht Nummer 1# musste doch halbwegs Ruhe geben an so einem Tag.
Oder lag der Erpel des Guten mit der Vermutung das in jedem irgendwo etwas Gutes, wenigstens ein Fünkchen davon, steckte so falsch?
War Fiesoduck so böse das er überhaupt nichts für Weihnachten und dessen Bedeutung übrig hatte, letztes Weihnachten war der Erpel noch gar nicht hier in der Stadt gewesen, aber selbst Megavolt, der Liquidator, QuackerJack und Buxbaum verhielten sich an den Feiertagen ruhig, selbst Superschurken brauchten mal eine Pause.
Allerdings bezweifelte es Darkwing als er den Polizeifunk hörte, Fiesoduck war ausgebrochen, hier in St. Erpelsburg und war natürlich nicht lange untätig geblieben. Er hatte den Diamantenladen von Guido Schlitter überfallen. Ein leises Seufzen kam von Darkwing, er hatte sich wohl zuviele  Hoffnungen gemacht. Also hieß es auf den Rattenfänger und ab zu dem verzweifelten Diamantenhändler.


People can change.
People can change.
They can turn their back and run.
People can change.
People can change.
I’m sorry for all the things I’ve done.

People don’t change.
People don’t change.
Once a Death Eater, you’re always one.


Fiesoduck hatte sich mit seiner Beute schon längst in seine Geheimversteck zurückgezogen. Was interessierte ihn Weihnachten? Er hasste es, er hatte es nie gefeiert und er würde es auch nie. Das Fest der Liebe und des Zusammenseins? Das konnte ihm gestohlen bleiben, allein schon weil er sowieso niemanden hatte mit dem er es hätte Feiern können. Seine „Freunde“ hatte er im Knast gelassen, die Idioten waren wirklich zu nichts zu gebrauchen.
Gerade hatte er den Sack mit Juwelen abgeladen als es auch schon eine Rauchwolke gab und er die verhasste Stimme seines Erzfeindes hörte. „Ich bin der Schrecken der die Nacht durchflattert, Ich bin...“, Darkwing wurde unterbrochen, Fiesoduck hatte ihn am Schnabel gepackt und quetschte diesen nicht sehr sanft zusammen sodass er unfähig war etwas zu sagen. „Sag mal hast du nichts besseres zu tun du Möchtegernheld?? Jeder in dieser verdammten Stadt ist bei seiner Familie nur du musst natürlich wieder die Ausnahme sein und mich nerven!!“, fauchte er seinen Widersacher an, ließ ihn dann los und zog eine Bazooka unter dem Mantel hervor. Darkwing sprang zurück, zog seine Gaspistole und mit einem „Schnupper Gas Bösewicht!“, schoss er eine der Gaspatronen ab,  die den anderen Erpel in eine dicke Schicht aus Gas hüllte.
Dieser allerdings flüchtete daraus und einen Knall später prangte ein Loch in der Wand wo eben noch Darkwing gestanden hatte. Dieser hatte sich schnell hinter dem großen Schreibtisch versteckt, doch auch dieser wurde kurze Zeit später pulverisiert und Darkwing musste sich ein neues Versteck suchen.
Soweit kam es allerdings nie, Fiesoduck war zu schnell und hatte ihn Flugs am Boden festgepinnt, indem er kleine Harpunen in den Anzug geschossen hatte. Der Lauf der Bazooka drückte sich gegen Darkwings Schnabel und dieser sah in die böse glitzernden Augen seines bösen Ebenbildes.
„Jetzt bist du Asche Doofwing.“, grinste Fiesoduck und wollte schon abdrücken als von draußen Stimmen zu den beiden drangen. Oh nein! Das hörte sich verdächtig nach...
„Volti, ich wette Fiesoduck hat uns nur nicht rausgeholt weil er die Feier vorbereiten wollte.“, eindeutig QuackerJacks Stimme. „Suchen sie Geschenke? Brauchen sie einen Tannenbaum oder wollen sie den Abend nur mit Freunden verbringen. Melden sie sich bei Fiesoducks Geheimversteck.“ , kam es vom Liquidator. „Ja, aber...feiert Fiesoduck wirklich Weihnachten mit uns?“, die verängstigte Stimme von Buxbaum und schließlich noch Megavolt. „Na klar, sonst hätte er wohl kaum so früh einen Abgang aus dem Gefängnis gemacht.“
ARGH!
Darkwing konnte förmlich sehen wie Fiesoduck anfing vor Wut zu kochen und schon platzten seine Handlanger in das Geschehne. Allerdings bevor irgendjemand etwas sagen konnte, hatte sich der böse Erpel anscheinend schon seine Kettensäge geschnappt und die Vier ergriffen die Flucht allerdings, da Buxbaum über die Harpunen stolperte und  somit Darkwing halb befreite, war dieser jetzt auch noch frei und Fiesoduck raufte sich die Federn vor Wut. „RAUS HIER IHR NULLHIRNE!! SOFORT!!“, kam es noch von dem Bösewicht, bevor er sah das auch Darkwing verschwand, mit den gestohlenen Diamanten versteht sich. Der böse Erpel bekam einen Wutanfall und die Vier hielten sich jetzt tunlichst von ihm fern.

People can change.
People can change.
They can turn their back and run.

People don’t change.
People don’t change.
Stop running. It’s you you’re running from.

It’s you you’re running…

FROOOOM.
AHHHHH, OHHHHH
It’s you you’re running…
FROOOOM.
AHHHHH, OHHHHH


Darkwing fuhr zurück zum Diamantenladen und gab dort das Diebesgut zurück, ehe er zu sich nach Hause fuhr und auf dem Weg noch einen Tannenbaum besorgte. Kiki und er würden ihn Morgen mit Quack schmücken. Danach würden sie die restlichen Plätzchensorten fertigmachen, die Geschenke unter den Baum legen, das Essen für Abends richten und auf Alfred warten, der an Weihnachten immer nochmal vorbeischaute um die Geschenke der Wirrfußens an die Familie Erpel zu geben und seinerseits die anderen mitzunehmen. Darkwing freute sich schon darauf, er machte sich nur ein paar Sorgen das er morgen vielleicht noch einmal wegmusste wegen Fiesoduck. Um die anderen schien er sich wirklich keine Sorgen machen zu müssen, aber der böse Erpel würde das von eben sicher nicht auf sich sitzen lassen. Allerdings, was wollte er denn machen wenn er doch die Diamanten brauchte und die unter noch besserem Verschluss standen als vorher? Da fiel ihm allerdings etwas ein, was den Schurken sicher eher zum Nachdenken bringen würde, als das er wiederum etwas anstellte.
Das er sich da mal nicht täuschte. Fiesoduck hatte sich schon Gedanken für morgen gemacht und er würde garantiert nicht „Zuhause“, bleiben wenn er Darkwing das Weihnachtsfest versauen konnte. Gedacht getan, schon überlegte der Erpel was er noch anstellen konnte um seinem Erzfeind die Feier zu verderben. Bald kam ihm auch schon eine Idee, allerdings wurde auch ein Superschurke mal müde und so verschwand Fiesoduck schließlich nach längerem Überlegen lieber in sein Bett, zur Vorbereitung hatte er morgen auch noch genug Zeit, er musste ja nichts für die Feier zum Weihnachtsabend vorbereiten.

Am nächsten Morgen allerdings erlebte der Bösewicht eine mehr oder minder große Überraschung. Vor seiner Tür stand ein Päckchen in lila Geschenkpapier eingewickelt mit einer hübschen Schleife und er konnte sich sofort denken von wem es war. „Darkwing Duck diese Nervensäge.“, grollte er auch sofort, schnappte sich das Päckchen und wollte es in den Müll werfen, als er es verdutzt fallen ließ. „Ich weiß ganz genau das du es wegschmeißen willst Fiesoduck, aber an deiner Stelle würde ich es zuerst einmal aufmachen.“, eindeutig Doofwings Stimme. Jetzt gab der Kerl ihm auch noch Befehle....na wohl eher das Päckchen. Tze und was wenn er das nicht tat? Allerdings war Fiesoduck doch ein bisschen neugierig und schließlich, nach einigem hin und her öffnete er das Päckchen. Allerdings sehr, sehr vorsichtig, es könnte ja auch sonstwas sein.


Now the Dark Mark, it has appeared on me.
Lord Voldemort, he calls, but I want to be free.
From all the evil I have seen and I have done.
So, please believe, it’s over. The good in me has won.


People can change.
People can change.
They can turn their back and run.
People can change.
People can change.
I’m sorry for all the things I’ve done.


People don’t change.
People don’t change.
Once a Death Eater, you’re always one.


Die  schwarzen Augen weiteten sich verdutzt als der Erpel eine Karte aus dem Inneren des Päckchens zog. Daneben lag ein Videorecorder auf dem Darkwings Stimme aufgezeichnet war. Der Bösewicht klappte die Karte auf und ein Foto segelte vor seine Füße, wurde allerdings aufgehoben und Fiesoducks Augenbrauen zogen sich zusammen. Auf dem Foto war seine Stieftochter Kiki abgebildet, aber er konnte sich nicht daran erinnern jemals irgendwo ein Foto von ihr gesehen zu haben. Darkwing hatte es allerdings im Negaverse mitgehen lassen, das hatte allerdings nie jemand bemerkt. Das Fotot wurde zur Seite gelegt, eigentlich hätte es seiner Meinung nach schon in den Müll gehört aber Fiesoduck interessierte sich mehr für das was in der Karte stand.

Eigentlich ist es ja nicht normal jemandem wie dir ein frohes Fest zu wünschen.
Das mal gleich zu Anfang.
Einfach auch weil du Weihnachten sowieso hasst. Aber ich habe mir gedacht vielleicht erinnerst du dich mal daran was Weihnachten heißt. Es ist nicht nur ein Fest und selbst die Schurken dieser Stadt feiern es, du bist die einzige Ausnahme.
Ich möchte dir eigentlich nur sagen dass dieses Fest Liebe und Zusammensein verkörpert und da deine „Familie“ im Negaverse ist und du vermutlich nie wieder dorthin zurückkannst schicke ich dir wenigstens einen kleinen Teil davon. Deine Stieftochter hätte es sicher gefreut wenn du wenigstens ein Mal mit ihr Weihnachten gefeiert hättest oder dich mehr um sie gekümmert hättest. Naja, daran kann jetzt auch niemand mehr etwas ändern, ich meine damit nur das du es gekonnt hättest als du noch dort warst.
Ich kann dich vermutlich nicht davon abhalten aber ich habe eine Bitte an dich.
Lass heute Abend und den Tag über die Gaunereien sein.

Ein schönes Weihnachten und ein frohes Fest

Darkwing Duck

Fiesduck starrte auf die Zeilen und fühlte sich mit einem Mal seltsam. Was war das für ein Gefühl? Fühlte er sich etwas gerade.....alleine? Der Bösewicht ließ leicht den Kopf hängen als er auf das Foto seiner Stieftochter sah. Ja, er konnte nicht ins Negaverse zurück, was ja eigentlich seine Heimat gewesen war auch wenn er es nach seinen Maßstäben geformt und zerstört hatte wenn es hatte sein gemusst. Die schwarzen Augen sahen wieder zur Karte und ein leises Seufzen glitt über den Schnabel. Dann allerdings zeriss Fiesoduck die Karte und schnaubte. Pah! Er würde wegen soetwas nicht gefühlsdusselig werden, das garantiert nicht.
Lieber schnappte er sich selbst einen Geschenkkarton und packte etwas ein, band nachtschwarzes Geschenkpapier mit einer roten Schleife darum und schickte es ab. Wohin? In das Geheimversteck von Darkwing Duck natürlich.


People can change.
People can change.
They can turn their back and run.

People don’t change.
People don’t change.
Stop running. It’s you you’re running from.


FROOOOM.
FROOOOM.
It’s you you’re running…
FROOOOM.
It’s you you’re running from.
AHHHHH, OHHHHH


Der Postbote klingelte bei Darkwing und dieser öffnete. „Ja?“, er nahm das Packet verdutzt entgegen, allein schon an der Verpackung wusste er von wem es war, aber es erstaunte ihn doch. Wieso sollte ihm Fiesoduck ein Geschenk schicken? Er unterschrieb bei dem Postboten, machte die Tür zu und gelangte über die Sessel zurück in sein Haus. Dort legte er das Päckchen erstmal auf den Tisch und ging zurück zu Kiki in die Küche um ihr zu helfen den Plätzchenteig nicht überall zu verteilen.
Am Abend war es dann soweit. Weihnachten war zwar schon den ganzen Tag über da, aber jetzt spürte man es wirklich. Die drei saßen zusammen im Wohnzimmer, packten die Geschenke aus und freuten sich über die einzelnen Sachen. „Sag mal Paps, von wem ist eigentlich das Geschenk?“, kam es von Kiki, die auf Fiesoducks Geschenk deutete. „Oh, das hätte ich fast vergessen.“, mit diesen Worten nahm Darkwing das Geschenk in die Hände und öffnete es. Allerdings gab es einen lauten Knall sobald er an der Schleife zog und schon saß der Erpel mit verrustem Gesicht da während eine Karte zu Boden segelte. Ein Husten durchdrang den Raum. „Na öhö ...wenigstens hat er es bekommen...“, röchelte der Held der Stadt, bevor er den Kopf schüttelte um den Ruß etwas loszuwerden und dann die Karte aufhob.

Bleib mir bloß mit diesem Kitsch fern!

Mehr stand dort nicht aber trotzdem schmunzelte Darkwing leicht. Fiesoduck hätte immerhin genauso gut eine Zeitbombe nehmen können die das ganze Haus in die Luft jagte, hatte er aber nicht.
„Wer hat dir das denn geschickt Darkwing?“, fragte Quack. „Oh...ein alter Bekannter..der mich nicht wirklich leiden kann.“, antwortete Darkwing und verschwand ins Bad um sich den Ruß ganz abzuwaschen. Aber ansonsten blieb es den ganzen Abend über ruhig, Darkwing konnte aber nicht sagen ob es an dem Brief lag oder nicht.

Währenddessen saß Fiesoduck am Fenster in einem Sessel und sah den Schneeflocken draußen zu wie sie St. Erpelsburg unter einer weichen, kalten und weißen Decke verpackten. „Mhm...wie wäre es Morgen mit der städtischen Bank? “, fragte der Bösewicht sich selbst, bevor er die Beine übereinanderlegte und weiter dem Schneetreiben zusah.
Auf dem Tischchen neben dem Sessel stand derweil in einem schwarzen Rahmen das Bild seiner Stieftochter und der Mond warf glitzernde Strahlen durch das Fenster auf das Glas.


People can change.
People can change.
They can turn their back and run.
People can change.
People can change.
I’m sorry for all the things I’ve done.

People don’t change.
People don’t change.
Once a Death Eater, you’re always one.



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Ich hab die letzte Zeile in dem Songtext mit absicht rausgelassen, es hätte nicht mehr gepasst, also bitte verzeith mir das.
Freue mich über kommis und Kritik.
 
 
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