Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

2 Nightmares on Crystal Lake

von Durah
GeschichteMystery / P16 / Gen
Freddy Krueger Lori Campbell
06.06.2010
01.08.2010
8
6.280
 
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
06.06.2010 1.015
 
Prolog

„Vergiss es Fred!”
„Ach komm Lorina, was soll den groß schief gehen? Der Plan ist Idiotensicher.“
„Dann ist er bei dir zum scheitern verurteilt.“
Mein Gegenüber knirschte mit den Zähnen.
„Ich verstehe auch wirklich nicht wieso gerade ICH das machen soll?“ Ich lehnte mich auf dem Stuhl weit zurück und sah in Fred Kruegers bläuliche Augen.
„Muss ich dich erst wieder an unsere Abmachung erinnern?“
„Ich kenne unsere Vereinbarung und du hast nie ein Wort davon gesagt dass ich nun Leichenverführerin spielen muss.“
„Du hättest halt das Kleingedruckte lesen sollen! Ausserdem, anders kriegen wir Jason nie! Dieser wandelnde Leichnam vom Seegrund muss doch eine Schwäche haben und du, meine liebe, süße, hinterlistige Lorina wirst sie für mich herausfinden.“
Fred näherte sich mir und ließ die Klinge seines Zeigefingers durch meine blonden Haare gleiten.
Eine Bewegung die er immer machte, wenn er eindringlich was von mir wollte.

Aber ich stell mich wohl besser vor.
Ich heiße Lorina, bin 20 Jahre alt und lebe zusammen mit Frederik Charles Krueger in der parallelen Traumwelt, Abteilung Alpträume.
Was ich hier mache wollt ihr sicher wissen.
Nun das ist eine mehr als unschöne Geschichte.
Im Alter von 18 hatte ich das Gefühl gehegt mein Freund betrüge mich, was sich auch rasch bewahrheitete.
Ich war ausser mir vor Trauer und Zorn und wünschte ihm die Schlimmsten Tode an den Hals.
Da ich in der Elm Street in Springwood wohnte, um es genau zu nehmen in Haus 1428 war es wohl kaum verwunderlich das Fred mir Gelegenheitsbesuche abstattete und ich ihn bat meinem Freund das Leben zur Hölle zu machen.
Doch anstelle es so zu machen wie gewollt, hatte er mich in seine Welt gezogen und ich wurde zum schlimmsten Alptraum meines Freundes.
Leider war ich der Fähigkeit, durch Träume anderen zu schaden, nicht mächtig.
Ich konnte Verletzten, nur zeigten ihre Körper dies nicht, was aber wiederum den Vorteil hatte, dass ich die Torturen jede nacht aufs Neue beginnen konnte.
Dummerweise schluckte mein Ex nun Kiloweise Hypnocil, dieses Medikament zur Traumunterdrückung und so konnte ich nicht mehr zu ihm.
Leider besagte mein Pakt mit Freddy, den ich sogar schriftlich hatte, dass ich solange in der Traumwelt festsaß bis ich meinem Ex in den Tod trieb oder aber bis Fred mich gehen ließ.
Doch in den Zwei Jahren schien er sich angenehm an meine Gesellschaft gewöhnt zu haben und so war klar, dass ich hier wohl für immer festsitzen würde.
Einziger Vorteil war, dass ich nicht mehr alterte.

Aber nun zurück zu unserem Kleinen Gespräch, bezüglich Freddys nächsten Hirnverbrannten Plan, diesen Jason Voorhees loszuwerden, was ja nicht so geklappt hatte wie geplant.

„Also noch mal bei Null.“ Meinte ich und ließ eine Bloody Mary aus dem Nichts entstehen.
„Du willst, dass ich in Jason Voorhees’ Träume eindringe, ihn dort um den Finger wickele und seine Schwächen herausbekomme?“
„Du hast es erfasst, Schneckchen.“
Ich schlürfte meinen Drink und sah ihn mit Hochgezogener Augenbraue an.
„Und du denkst echt, der checkt das nicht?“
„Sweety, er ist groß, er ist ein Muttersöhnchen, er ist Dumm und er hat null Stil!“
„Hast du auch nicht.“ Dabei beäugte ich seinen Ringelpulli.
Ein modischer Fehltritt wenn man bedachte, dass wir hier in der absurden Realität der unrealen Traumwelt alles haben konnten was wir wollten.
„Hör zu, es liegt weniger daran, dass ich diesen Fleischklotz nicht rumkriegen würde, denn das würde ich schnell schaffen. Es ist mehr dieser Ekel.“
„Du musst ihn ja nicht unter der Maske sehen.“
„Als würde es mir um Voorhees’ Visage gehen! Seit dieser Sache mit Travis (Exfreund) hab ich von Männern echt die Schnauze voll! Ich hab keinen Bock auf Liebesgesäusel und selbst wenn es noch so gespielt ist!“
„Ach, Schneckchen du stellst dich für nichts und wieder nichts unheimlich an! Bei mir biste doch auch nicht so verklemmt, Nonnenmäßig spießig.“
„Ich weiß.“ Ich knabberte an dem Strohhalm herum und grinste ihn an.
„Sag mal, haben wir nicht noch mehr zu tun als uns nur um Jason zu kümmern?“ fragte ich und ließ das Glas wieder verschwinden.
„Ich mein was ist mit dieser Bitch und ihrem Stecher von deiner kleinen Crystal Lake Tour? Diese Lori-Bitch und dieser Babdyface Will? Leben die noch?“
Ich merkte amüsiert wie die rechte Hand des Alps zuckte, beim Klang der beiden Namen.
Tjaja, ich hatte die Sache vor knapp zwei Jahren nicht richtig mitbekommen, da ich damit beschäftigt war meinen Ex zu türanisirren, doch Fred war eines Nachts mit seinem Kopf unterm Arm und dem Klingenhandschuh in der Brust zu mir gelatscht und ich hatte ihm die Murmel in Feinarbeit wieder befestigt.
Die Klauenhand wieder dranzumachen war weniger schwer, gewesen.
„Also was is?”
„Ja, die beiden atmen noch und ficken sich durch ihr
Leben, aber nicht mehr lange!“  
Ich erschuf mir nen neuen Drink und hörte halb zu, wie Fred sich wüste Beschimpfungen für diese beiden ausdachte und mir zu schildern versuchte wie er sie am qualvollsten erledigen wollte.
Als ob mich das auch nur im geringsten interessieren würde.

Das ganze dauerte so an die zwei Stunden, bis endlich ruhe war.
Fred hatte nen trockenen Hals und ich wäre sicher betrunken gewesen, hätte ich diesen nervenden Effekt von Alkohol nicht ausblenden können.
„Also, du lässt mir hier wie es scheint nur die Wahl, dass ich mir entweder jede Nacht dein Gelaber antun muss oder aber ich geh zum Crystal Lake und statte diesem Jason mal einen besuch ab.“
„Hast es erfasst, Schneckchen.“ Er grinste.
Seufzend erhob ich mich.
„Okay, gib mir die Schlüssel, ich seh mal bei Jason rein. Wenn er so ist wie du ihn mir beschrieben hast, kann das ja nicht lange dauern.“  
Freddy grinste zufrieden, zückte von irgendwoher ein Schlüsselbund und reichte mir davon einen dreckigen, mit Algenüberzogenen, rostigen Schlüssel in den die Buchstaben „JV“ eingraviert waren.
Ich fand die Methode, sich durch diese Schlüssel Einlass in die Träume anderer zu gewähren, etwas albern aber okay.
Also Jason Voor...wie auch immer du heißt. Heute nacht kommt Lorina mal auf einen Sprung vorbei!
1,2 Lorina kommt vorbei...
_______________________________________________
Ja ich weiß, Prologe sind voll fürn Arsch-,-
Hoffe das war hier nicht allzu verwirrend
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast