Because of you...

von Jyla
GeschichteRomanze / P12
Anakin Skywalker / Darth Vader Obi-Wan Kenobi
15.05.2010
26.03.2013
16
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Hallo liebe Leser!
Dies ist meine erste FF von Star Wars,ich hab natürlich alle Filme (mehrmals) gesehen,
habe allerdings (noch) keine Bücher davon gelesen,weshalb vielleicht ein paar Fehler
bezüglich des Lebens in dieser Galaxis oder so vorkommen können :)
Wäre schön,wenn ihr die berichtigen könntet...
Disclaimer: Eigentlich gehören alle Charaktere Lucasfilm bis auf Elin,die,wie auch die Handlung meinem Copyright untersteht.
Viel Spaß beim ersten Kapitel!


Seufzend schnappte sich Elin ihre Tasche,stopfte ihr Mäppchen hinein und schob den malträtierten Stuhl zurück. „Und ab zu Physik!“,sagte ihre Nebensitzerin Nina ebenso motiviert. „Hast du die Hausaufgaben?“,fragte Elin ihre Freundin. „Nö“,meinte diese, „für mich war das ein einziges Gewirr aus Pfeilen und Buchtsaben!“ Na klasse!,dachte Elin. Ihr Physiklehrer würde ausflippen,da die Hälfte sowieso nie die Hausaufgaben machte. Und die Notendurchschnitte der Arbeiten waren weiter unten als die hoffnungslosesten Stockwerke in Coruscant.Die Ausrede war natürlich die,dass ihre Klasse den sprachlichen Zug genommen hatte,doch auch in Italienisch,Französisch und Englisch waren die Leistungen nicht besser.Elin war einige der wenigen,die wenigstens in den Sprachen gut waren.Naja,wenigstens war es in den langweiligen Stunden immer lustig.
Doch diesmal würde Physik alles andere als lustig werden,doch wie konnte Elin das ahnen?
Die Schüler waren heute besonders laut.Papierflieger bahnten sich ihren Weg durch den Raum,ebenso wie diverse Zettel und Papierkugeln.Schließlich wurde es dem Lehrer zu viel. „Wenn ihr nicht jetzt sofort mit dem Krach aufhört,die Geschosse eingestellt werden und alle konzentriert zuhören,könnt ihr den restlichen Mittag nachsitzen!“, brüllte Herr Lang in rekordverdächtiger Lautstärke. Augenblicklich wurde es still,bis auf ein paar kleine Flüstereien. Doch Herr Lang war zufrieden und begann,seinen Vortrag über die Berechnung des Drucks fortzusetzten. Elin stütze das Kinn in ihre Hände,während sie ihren Lehrer dabei beobachtete,wie er unleserliche Zahlen an die Tafel schmierte,unaufhörliche gestikulierte und für sie unverständliche Formel nannte. Sie gab den Rest ihrer schon sehr begrenzten Konzentration auf. Langsam driftete sie in ihre Traumwelt ab.

Die Klassenzimmertür öffnete sich. Ein halbes Dutzend Droiden drängten sich hinein,die Waffen schussbereit.Die Schüler schrien panisch los,manche verkrochen sich,in Erwägung eines Amoklaufs unter den Tischen,andere saßen bloß versteinert auf ihren Stühlen.Einzig Elin schien zu verstehen. „Waffen fallen lassen und mitkommen!“,befahl einer der Eindringlinge.So wurde die Klasse samt Herr Lang durch den Flur geführt,die Treppen hinunter,bis in die Aula. Es wimmelte von Droiden,die Wache schoben oder andere Klassen aus ihren Zimmern führten.Was soll das?,schoss es Elin durch den Kopf. Droiden nehmen meine Schule ein? Auf der Treppe erblickte sie plötzlich Count Dooku,umgeben von noch mehr Droiden-moment! Das war totaler Schwachsinn...oder auch nicht.Sie musste sich irgendwie wegschleichen,sich verstecken und warten bis Hilfe kam. Denn bestimmt würden doch bald ein paar Jedi auftauchen,um die Sith zu vernichten,oder? „Hoffen wir' s mal“,murmelte sie. „Was sind das für komische Roboter?“,hörte sie Nina vor ihr fragen. Ihr lag schon eine Antwort auf der Zunge,dann bemerkte sie,dass die perfekte Fluchtsituation genau in diesem Moment war! Hinter ihr drängten sich schon ein dutzen anderer mehr oder weniger verwirrter Jugendlicher,doch die Droiden versammelten sich alle weiter vorne-bei Herr Lang,der ein wahnsinniges Gezeter veranstaltete. In diesem Moment hätte Elin ihren verhassten Physiklehrer umarmen können,doch stattdessen quetschte sie sich zwischen ihren Mitschülern hindurch,kämpfte gegen den Menschenstrom an.Wenn sie ihre Schule retten wollte,musste sie sch beeilen.Sie rannte einen Gang entlang,riss eine Tür auf und ließ sich auf den Boden sinken. Hier,in der Mädchentoilette war sie wohl für kurze Zeit sicher.Für ein paar Sekunden lehnte sie ihre heiße Stirn gegen die kühle gekachelte Wand.
Schließlich stand sie auf,ging in eine der Kabinen und stellte sich auf den Toilettendeckel. Nach etwas Ziehen und Fluchen schaffte sie es,das winzige Fenster zu öffnen,das einen perfekten Blick auf den bescheidenen Garten des Hausmeisters bot. Dessen Haus lang an der Rückseite der Schule. Offenbar waren die außerirdischen Besetzter hier noch nicht gewesen. Plötzlich hörte sie ein vertrautes Geräusch-das Geräusch eines Jedi Starfighters...


Plötzlich spürte sie einen harten Gegenstand in der Rippengegend.Ninas Ellenbogen.Sie sah auf,und vor ihr stand,mit grimmiger Miene,Herr Lang. „Wenn du jetzt bitte die Güte hättest,auf meine Frage zu antworten,Elin!“,sagte er kühl. Sie spürte,wie sie rot anlief.Ooops,anscheinend hatte sie sich mal wieder in ihren Träumen verloren.Und ihr Lehrer war mal gerade wieder an der richtigen Stelle reingeplatzt: In dem Jedi Starfighter hätten nämlich Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker gesessen,mit denen sie dann natürlich die Schule gerettet hätte. Und ganz am Schluss wäre sie mit ihnen zurück nach Coruscant geflogen. Sie wusste,dass es verrückt war,für eine fiktive Figur ihre Familie und Freunde zurückzulassen,aber ihre...einseitige Liebe zu dem jungen Jedi war auch verrückt. Schließlich war Anakin nur eine erfundene Person,und wurde von einem Schauspieler gespielt,was hieß,dass Elin dem Körper von Hayden Christensen verfallen war,sich aber in die Persönlichkeit Anakin verliebt hatte. Eine hoffnungslose Mischung. Inzwischen hatte sich Herr Lang stirnrunzelnd abgewandt.Nina drehte sich zu ihr. „Was war denn grad los mit dir?Du hast geguckt,als wärst du im Koma oder so“,flüsterte sie Elin zu. „Ich hab mich wohl irgendwie in meinen Träumereien verloren“,erwiederte sie mit verwegnem Grinsen. Dabei war ihr kein bisschen nach Lachen zu mute.Jedesmal,wenn sie von ihren Reisen aus der Star Wars Galaxie (oder diversen Invasionen derer Bewohner in ihrer Stadt) zurückkehrte,war ihr,als würde ihr Herz vor Hoffnungslosigkeit in tausend Stücke zerspringen. Jedesmal musste sie dann eine Weile später die Wunde mit einer extraportion Wunschvorstellungen verartzten,worauf dann alles natürlich noch schlimmer wurde. Eine aussichtslose Sache. Vielleicht würde dieser Terror irgendwann einmal enden,wenn sie wieder einen Freund hatte. Aber gegen IHN waren sie alle nichts.
Auf einmal tönte ein ohrenbetäubender Knall durch das Klassenzimmer. Elin hörte Nina neben sich schreien,dann wurde sie von einem harten Gegenstand an der Schulter getroffen. Es regnete glühende Metallteilchen. Statt in Deckung zu gehen,richtete sie sich gänzlich auf,um zu sehen,was da eigentlich passierte. Und es verschlug ihr die Sprache. Neben dem Lehrertisch leuchtet ein rießiges,orangefarbenes Licht,in dem man die verschwommenen Umrisse zweier Personen erkennen konnte,die je ein leuchtendes Laserschwert kampfbereit erhoben hielten. In diesem Moment wusste Elin,dass einer der beiden Anakin war. Sie sah alles wie in einem Film,sah sich zu diesem Glühen rennen und sich geradewegs hineinstürzen.
Für ein paar Sekunden war sie in der Schwebe,ein paar Meter über dem Boden,sah die Schwerter erlischen und zerfetzte Überreste von Droiden verstreut herumliegen.Sie erblickte auch die Hochhäuser,die Lichter-Coruscant. Dann zog sie die Schwerkraft nach unten,mit einem Schrei schlug sie auf der harten Metalloberfläche auf. „Was zum-“,hörte sie eine vertraute,aber gleichzeitig so unbekannte Stimme rufen,dann wurde alles schwarz...



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LG, honeymoon
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