Schwarze Leidenschaft ( Black Passion)

GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Sabin
14.05.2010
18.10.2011
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Erbos kam mit noblen Schritten auf mich zu. Mein überaus mächtiger Götterkollege  hatte nicht zu viel versprochen, als er sagte dass er auf mich zurückkam.
Mein Blick senkte sich keines Wegs. War ich ihm doch mehr als nur ebenbürtig.
Sein Blick war angespannt. So als wollte er damit sagen, ich komme in frieden also begegne mir auch ebenfalls so. Ich hatte nun wirklich keinen Bock mit ihm zu reden.  
Ich sah es schon an seinen Blick. An die Art wie er nun vor mir stand. Vielleicht hätte ich wegrennen sollen. Doch  letztendlich hätte dies auch nicht viel gebracht.
Er tat etwas was ich nie für möglich gehalten hätte. Er missbrauchte mich.
Als hätte dies nicht gereicht, wurde ich schwanger.
Natürlich durfte niemand wissen wer der Vater des Kindes war.
Deshalb wurde ich auf die Erde verbannt. Am 17. Geburtstag meiner Tochter Alexa  starb ich an Krebs.

[ Alexas Sicht]

Ich hielt das Bild meiner Mutter in den Händen und weinte. Heute vor einen Jahr starb sie. Das einzige Stück Familie was ich besessen hatte. Geschwister hatte ich nicht und mein Vater kümmerte sich einen Scheißdreck um mich. Um genau zu sein hatte er meine Mutter vor der Geburt abserviert, weil er kein Kind haben wollte. Weil er mich nicht haben wollte.
Ich nahm meine Handtasche und verließ das Haus meiner Mutter. Es lag direkt unterhalb der Burg. Da wo angeblich „ die Engel“ wohnten. Den einen, Paris, sah ich  regelmäßig vorbei kommen.
Die Nacht war ungewöhnlich kalt. Selbst für eine Novembernacht. Der Nebel lag über der Stadt und ließ kein Blick auf den Vollmond zu, der schien.
Ich wollte nur raus. Für ein paar Stunden den Schmerz vergessen. Auch ging ich zu Fuß, anstatt wie sonst mit dem Auto zu fahren.
Als ich endlich in der nächsten Bar ankam, war ich bereits durchgefroren. Am Tresen erkannte ich Paris. Immer noch wusste ich  nicht was andere Frauen so anziehend an ihm  fanden. Für mich war er ein Mann wie jeder andere. Paris erblickte mich und lächelte. Es saßen nicht gerade viele in der Bar. Lediglich ein junges Päärchen und ein alter Mann waren hier. Und natürlich Paris.
Ich zog mir Schal und Mantel aus und ließ mich neben ihn fallen. Der Barkeeper stellte mir sofort einen Scotch hin. Der Scotch, sowie 3 Gläser Tequilla waren schnell runter und meine Stimmung hob sich deutlich.
Paris saß immer noch still neben mir. Sah ab und zu mal zu mir rüber und grinste. Wieso grinste er nur so?! Wenn er dachte ich sei so leicht zu haben wie die Frauen die er sonst flachlegte, dann täuschte er sich stark. Ich war nicht interessiert. Ich war noch Jungfrau und das würde ich auch noch eine Weile bleiben.
Ich wollte gerade wieder gehen, als Paris mich festhielt.
„ Wo willst du denn hin Süße?!“ fragte  er mich mit einen verführerischen Lächeln.
Mit einer schnellen Armbewegung riss ich mich von ihm los. Verdattert sah er mich an.
„ Ich hab kein Interesse Süßer!“ sagte ich bestimmt und setzte mich in Bewegung.
Doch Paris ließ nicht locker. Als ich die Bar verließ folgte er mir.
Er folgte mir bis Nachhause. Sogar bis vor die Haustüre. Meiner Schusseligkeit zu dank ließ ich das Amulett meiner Mutter fallen. Paris bückte sich und hob es auf.
Er besah es argwöhnisch. Dann sah er mich fragend an.
„ Wo hast du das her Mädchen?!“ fragte er schließlich.
„ das geht dich einen Scheißdreck an!“ fauchte ich und schlug ihn die Tür vor der Nase zu.
Paris ging daraufhin Richtung Burg.

Nächster Morgen

Panisch suchte ich das Amulett. Bis mir einfiel das ich es gestern Paris nicht abgenommen hatte. Dieser Arsch hatte es behalten und mitgenommen.
Wütend zog ich mich an und machte mich umgehend auf den Weg zur Burg. Dieser Wixer hatte etwas was mir gehörte und das würde ich nicht kampflos dort lassen.
Es war das einzige was mir von meiner Mutter blieb.

Der Wind war eisig und tat weh. Immer tiefer gelangte ich in den Wald. Ohne irgendwelche Umschweife ging ich auf das Haupttor der Burg zu. Doch ich wurde schon erwartet. Von einen Mann mit braunen Haar und braunen Augen. Er war groß und unglaublich durchtrainiert. Seine Aura war so stark und zog mich unerklärlich an. Dieser Mann hatte etwas Magisches. Er kam auf mich zu und ich konnte dieses Verlangen in mir spüren. Ich wollte ihn berühren. Ihn küssen. Seine Nähe spüren. Es war unfassbar wie sehr er mich anzog. Was er in dieser kurzen Zeit in mir auslöste.
„ Wer bist du?!“ fragte er.
Seine Stimme war wie schwarzer Samt.
„ Alexa  und wer bist du?“ erwiderte ich.
Der Schöne Fremde verzog keine Miene. Mittlerweile stand er nur noch in 5m Entfernung von mir. Ich wünschte das er noch näher kam. Mich endlich küsste. Gar hier an Ort und Stellen nahm.
„ Mein Name ist Sabin. Was willst du hier?!“ seine Stimme klang Misstrauisch.
„ Ich will nur das Amulett meiner Mutter holen das Paris mir gestern stahl“ gab ich zurück.
Sabins Gesichtzüge wurden freundlicher.
„ Komm mit Alexa ich zeig dir wo du dein Amulett finden kannst“
Aus seinen Mund klang mein Name wie das schönste Gedicht der Welt. Ich musste ihn dazu bringen ihn noch mal zu sagen. Ich wollte meinen Namen aus seinen Mund hören.
Er drehte sich um und ging in die Burg hinein. Ich hatte Mühe mit ihn Schritt zu halten.
Die Wände waren mit starken Bögen umgeben die sie stützten. Alles war so unermesslich groß. Die Wände so hoch.
Ich liebte alte Gemäuer und diese Burg gehörte zu den Atemberaubendsten die ich je gesehen hatte.
Er führte mich in ein Zimmer mit Flachbildfernseher und Billardtisch.
Es sah sehr modern aus. Auf den Sofas saßen eine Reihe anderer Männer. Einer mit Narben im Gesicht. Ich hätte zu gern gewusst was ihn widerfahren war.
Ein Mann ritzte sich gerade. Unbewusst hielt ich meinen Arm fest. Auch ich ritzte mich.
Dann saß da noch  einer mit vielen Piercings und Metallblauen Haaren. An den Ansätzen konnte man seine natürlichen blonden Haare erkennen.
„ Wo ist Paris?“ fragte mein schöner Sabin.
„ In seinem Zimmer!“ antwortete der Mann mit den Narben im Gesicht. Er war bestimmt wunderschön ohne die Narben gewesen.
„ Gut ich gehe ihn holen! Du bleibst hier bei den anderen! Verstanden?!“ Sabin sah mir in die Augen.
Ich spürte wie mir heiß wurde. Kurz nickte ich. Dann verschwand Sabin und ließ mich mit den Männern alleine.
Die Blicke aller lagen auf mir. Nervös knetete ich meine Hände. Die Situation war beängstigend. Jeder dieser Männer hätte mich in kürzester Zeit umbringen können. Der Mann mit den Piercings starrte nach einiger Zeit auf den Fernseher.
Dann kam ein weiterer Mann herein. Er sagte nichts. Sah mich nur einmal kurz an. Wobei sich seine Augen sich weiteten. Wendete seinen Blick aber schnell ab.
Ich wusste nicht warum er so reagierte.
Sabin kam wieder mit Paris im Schlepptau. Hinter ihnen konnte ich weitere Männer erkennen.
„ Setz dich!“  sagte Paris während er  sich hinsetzte. Sabin nahm mit etwas Abstand neben ihn Platz. Der Platz zwischen ihnen war der einzigst freie.
Ich zog kurz scharf die Luft ein und setzte mich dann.
Paris überreichte mir mein Amulett und erleichtert zog ich es an.
„ Also noch mal wer bist du?!“ dies kam von Sabin.
„ Das habe ich dir eben schon gesagt! Ich bin Alexa Gonzales eine ganz normale junge Frau die gestern 18 geworden ist“ antwortete ich wahrheitsgemäß.
„ Lüg uns nicht an!“ sagte der Mann mit den Narben im Gesicht.
„ Sie lügt“ kam es von den mit den Blauen Haaren.
Die Blicke aller richten sich auf den, der mich eben noch so erschrocken angesehen hatte. Dieser seufzte leise und meinte dann:“ Sie weiß es nicht“
Was wusste ich nicht?! Und warum diese ganze Fragerei hier?! Auf einmal bekam ich Panik.
„ Aber warum? So was muss man doch wissen“ merkte  Sabin an.
„ Nein sie hat es nie erfahren“ sagte der Mann auf den immer noch alle Blicke lagen.
„ Amun meinst du nicht wir sollten es ihr sagen?!“ dies stammte vom Mann der sich schon wieder schnitt.
Amun nickte stumm. Es dauerte einige Augenblicke bis er begann.
„ Du hast deinen Vater nie kennen gelernt oder?!“ fing er an.
Ich öffnete erschrocken meine Augen und starrte ihn an. Woher wusste er das nur?!
Ich nickte leicht.
„ Ich werde dir jetzt sagen warum! Es ist so deine Mutter ist die Tochter von Hades. Diese wurde vom Gott der Finsernis  Erebos  vergewaltigt und daraus bist du entstanden. Du bist die Tochter des Erebos!“ setzte er fort.
Mir schwirrte der Kopf.  Verwirrt sah ich einem nach den anderen ins Gesicht. Ich sollte die Tochter des Griechischen Gottes der Finsternis Erebos sein?!
Zugegeben meine Mutter hatte immer gemeint wir seien Göttlichens Geschlecht, doch bisher hielt ich das nicht für die Wahrheit. Bisher hielt ich es nur für einen Scherz.
„ Bitte entschuldigt mich“ sagte ich und erhob mich dann.
Das war echt zuviel! Ich eine Göttertochter?! Klar und Schweine können fliegen!
Ich suchte einen Balkon und fand einen. Langsam schritt ich hinaus und zog die frische Luft ein. Dies tat gut. Immer noch  schwirrte mir der Kopf. Das konnte ich nicht glauben.
Der Wind wehte mir einige Strähnen meines Schwarzen Haares ins Gesicht. Gedanken verloren starrte ich auf die Stadt die ich von hier oben sehen konnte.
Eine Tür wurde aufgemacht und jemand trat neben mich. Ich würdigte ihn keines Blickes.
Aber das brauchte ich auch nicht denn ich erkannte Sabin schon an seiner Aura. Die mich wieder so stark anzog.  
Sabin seufzte, sagte aber nicht ein Wort. Nach einer Weile sah ich zu ihm herüber. Diese Schönheit. Das Magische was von ihm ausging. Ja jetzt konnte ich die Bewohner der Stadt verstehen. Er sah aus wie ein Engel.
Wenn doch hatte er etwas Schwarzes an sich. Etwas Böses.
„ Was bist du?“ brach ich die Stille.
Sabin sah mich überrascht an.
„ Wie meinst du das?!“ fragte  er.
Ich drehte mich zu ihm hin und sah in direkt in seine Seelenspiegel. Ich hätte in seinen Irden versinken können.
„ Du bist kein Mensch und ein Engel wie alle behaupten bist du auch nicht. Du hast etwas Böses, Finsteres in dir. Was bist du?“ verdeutlichte ich ihm.
Er sah mich Minutenlang schweigend an. Dann sah er weg und offenbarte mir die Geschichte die ihn verfolgte.
Er und seine Freunde waren ehemalige Krieger Zeus gewesen. Sie hatten die Büchse der Pandora geöffnet und diese ging verloren.
Zur Strafe wurden in ihnen die Dämonen versiegelt. Es hatte lange gedauert bis sie die Dämonen einigermaßen unter Kontrolle hatten. Nun wurden sie von Jägern verfolgt.
Von Jägern die ich nur aus Buch und Fernseh kannte.  
Sein Freund Maddox  war bis vor kurzen noch mit einem Todesfluch bestraft, weil er die Pandora getötet hatte.
Er selbst war der Dämon des Zweifels und wollte sich an den Tod seines Freundes Baden rächen.
Das klang alles sehr verrückt. Doch das verrückteste war wohl das ich ihm jedes Wort glaubte. So wie ich glaubte, dass ich die Tochter Erebos war. Zumindest wusste ich nicht warum diese Männer mich anlügen sollten. Aber trotzdem das ganze schien doch ein wenig unmöglich zu sein.
Der Mann mit den Narben betrat den Raum gefolgt von Amun.
„ Alles klar bei euch?!“ fragte er sogleich als er uns erreicht hatte.
Sabin drehte sich in die Richtung der Beiden.
„ Ja alles klar Lucien“ meinte er knapp und sah mich dann wieder an.
„ Er hat mir alles erzählt“ sagte ich schnell.
Immer noch war ich mir nicht sicher ob ich dem hier Glauben schenken sollte.
Amun und Lucien sahen Sabin  fassungslos an.
„Du hast bitte was?!“ fragte Lucien schließlich entsetzt.
„ Sie hat….sie  wusste das wir keine normalsterblichen sind und da sie sowie so eine Göttertochter ist, dachte ich es wäre okay“ verteidigte sich Sabin.
„ Na gut wenn das so ist…. Kommt wir stellen ihr die anderen vor!“ Lucien wartete nicht auf eine Antwort, sondern ging einfach. Gefolgt von Amun.
Ich blickte noch mal zu Sabin der mich aufmunternd ansah und dann folgten auch wir Lucien.
Nach einiger Zeit landeten wir wieder im Wohnzimmer. Keiner der Männer hatte sich vom Platz gerührt. Außer Paris der sich gerade einen Porno reinzog.
„ Also schön das ist Reyes der Dämon des Schmerzes“ Lucien deutete auf den Mann der sich immer wieder schnitt.
„ Das ist Gideon der Dämon der Lüge“ Der Mann mit den blauen Haaren nickte mir zu.
„ Paris kennst du ja schon! Der am Fenster steht ist Torin der Hüter der Krankheit. Nicht berühren dann bekommst du die Pest“ Torin sah mich kurz mit hochgezogenen Augenbraun an und sah dann wieder nach draußen.
Ein Mann kam herein und ihn fiel sofort ein Buch auf dem Kopf.
„ Das ist Kane der Hüter der Katastrophe“ Kane lächelte mich an und augenblicklich lächelte ich zurück.
„Neben Kane ist Strider der Hüter der Niederlage“ Strider sah monoton drein.
„und das ist Cameo die Hüterin des Elends und Amun, Sabin und mich kennst du ja. Maddox ist bei Ashlyn in seinen Zimmer du wirst sie auch noch kennen lernen  vorausgesetzt sie kommen mal aus dem Zimmer“ damit endete sein Vorstellen.
Ich lächelte unsicher, denn es stand eine unangenehme Stille.
Die erst unterbrochen wurde als eine Frauenstimme fragte wer ich denn sei.
Die Frau wurde von einem Mann begleitet und schien schwanger zu sein.
„Das ist Alexa eine Göttertochter“ antwortete Reyes während er mal wieder das Messer in seine Haut einkerben ließ.
„ Oh ….. ich bin übrigens Ashlyn und mein Süßer hier ist Maddox“ erklärte sie und strahlte mich an.
„ Ähm .. wir wollten jetzt mal was einkaufen gehen und ich wollte fragen ob ich euch was mitbringen kann“ fuhr an die Krieger gewandt fort.
Als niemand etwas sagte ging sie.
„ Warte Ashlyn! Ich möchte meine Sachen holen und hier einziehen.“ Sagte ich schnell und sofort sahen mich alle an.
Wenn sie mir schon so einen Scheiß erzählten und meinten ich würde ihnen glauben, dann sollten sie mir dies auch beweisen.
„ Also nur wenn niemand was dagegen hat. Ich bin so allein seitdem Tod meiner Mutter im letzten Jahr. Außerdem wenn ihr mir schon sagt das ich eine „ Göttertochter“ bin, dann müsst ihr mich schon überzeugen! Oder glaubt ihr ich würde euch mal eben einfach so  glauben das mein Vater ein Griechischer Gott ist?! “ setzte ich hinzu.
Die Blicke schweiften zu Sabin und Lucien. Die sich zunickten.
„ Schön hol deine Sachen. Zimmer haben wir ja genug“ meinte Sabin.
Ich lächelte und folgte Ashlyn und Maddox nach draußen.
Packte meine Sachen und zog dann in die Burg.
Was nicht zu letzt damit zutun hatte das ich in Sabins nähe sein wollte.
Aber natürlich wollt ich auch mehr über die „ Krieger“ erfahren und über meine Angebliche Herkunft. Ich war schon sehr gespannt.

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so hab es jetzt verändert hoffe es st besser
würd mich über Reviews freuen auch über Kritik ansonsten weiß ich ja nicht was ich verbessern könnte ^^
Glg Jasira
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