Wolf's Rain - Until the End //MMFF//

MitmachgeschichteRomanze, Fantasy / P16
Hige Kiba Toboe Tsume
27.04.2010
15.01.2012
24
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Wolf's Rain- Until the End //MMFF//

Prolog:
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Goldgelbe Augen huschten über die Landschaft, welche sich ihnen bot. Der Anblick ließ dem weißen Wolf den Atem stocken. Überall, wo er auch hinsehen konnte, streckte sich das saftig-grüne Gras, bedeckt mit Mondblumen und anderen bunten Blüten.
Kiba ließ seinen Blick wandern und er erkannte hinter sich einen See, an welchem eine Rehfamilie gerade ihren Durst löschte.
„Wo bin ich?“, flüsterte Kiba. „Bin ich etwa… Ist das das Paradies?“
Kiba schloss seine Augen und streckte seine Schnauze nach oben. Der Duft war verlockend. Er war sich sicher, dies war das Paradies. Eindeutig!

Irgendetwas brachte ihn jedoch dazu, seine Augen wieder zu öffnen. Erschrocken stellte er fest, dass er in einem schwarzen Loch saß, vor ihm das Bild vom Paradies. Ohne nachzudenken lief er los, doch je weiter er auf das Bild zulief, desto mehr schien es zu verschwinden. Kiba blieb stehen und sah zurück. Nichts als Dunkelheit. Als Kiba wieder nach vorne blickte, war auch dort nichts mehr. Orientierungslos lief er los, doch schon bald kam es ihm so vor, als laufe er auf der Stelle. Ein leiser Gesang ließ ihn stehen bleiben.
„Wer ist da?“, rief Kiba und spitzte seine Ohren. Die Stimme hörte auf zu summen und eine Frau begann zu sprechen: „Weißer Wolf, du musst noch Vieles lernen, bevor du den Weg in das Paradies findest.“
„Wer ist da? Und wo bin ich?“, rief Kiba und blickte sich in alle Seiten um…


„KIBA!“
Erschrocken riss er seine Augen auf und blickte in das Gesicht von Tsume. Dieser sah ihn kurz an, bevor er seine Hände von Kibas Schultern nahm und aufstand. „Endlich bist du wach“, meinte er und setzte sich auf eine alte Kiste.
„Was ist los?“ Kiba fuhr sich mit einer Hand durch das braune Haar und blickte zu Hige, der es sich auf einer alten Wolldecke gemütlich gemacht und seinen Kopf auf seine Hände gestützt hatte. „Man, du hast geschlafen wie ein Stein! Wir dachten schon, du wärst nicht mehr unter uns“, grinste Hige und warf Kiba einen Apfel zu. Dieser fing ihn mit einer leichten Bewegung auf, musterte ihn kurz und ließ ihn anschließend auf den Boden fallen.

„Du weißt doch, dass ich dieses Zeug nicht esse“, brummte Kiba, während er aufstand und durch das offene Fenster blickte.
Das Zimmer, in dem sich die Wölfe aufhielten war nicht sonderlich groß, jedoch genügte es, damit die 5 Wölfe unentdeckt unter den Menschen leben konnten.
„Es gibt nichts mehr. Du musst das wohl oder übel runterwürgen“, sagte Blue, während sie sich mit geschlossenen Augen an die Wand lehnte.
Kiba sah sie kurz an. „Dann müssen wir heute noch in die Stadt. Wo ist Toboe?“
Genau in diesem Augenblick wurde die Tür mit einem Ruck aufgerissen und Toboe betrat das Zimmer. „Leute, in der Stadt sind neue Wölfe aufgetaucht!“
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