Harry McGonagall

von Seska
GeschichteAllgemein / P12
Harry Potter Hermine Granger Minerva McGonagall
25.04.2010
09.05.2015
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Hallo ihr Lieben!
Hier ist die Übersetzung einer Story, die ich letztens gefunden habe. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Das Originalkapitel wurde von mir geteilt, damit ihr schneller ein Update bekommt.
Liebe Grüße
Seska

Disclaimer: Nicht davon gehört mir, weder die Story noch die Charaktere. Die Übersetzung wurde vom Autor autorisiert.

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Harry McGonagall

Autorisierte Übersetzung aus dem Englischen
Im Original von witowsmp



Kapitel 1 – Defying Dumbledore Teil 1

„Viel Glück, Harry!“, sagte Professor Dumbledore als Minerva McGonagall auf das Baby sah, das auf der Türschwelle des Ligusterweg Nr. 4 lag. Der gealterte Schulleiter drehte sich auf dem Absatz um und mit einem Rascheln seines Umhangs verschwand er.

McGanagall wusste, dass sie nun auch gehen sollte. Sie wusste, dass sie Albus Urteilsvermögen vertrauen sollte, aber sie hatte diese Muggel den ganzen Tag beobachtet und sie waren die schlechteste Sorte Menschen, die es gab. Sie bückte sich, um die Hand des Babys ein letztes Mal zu berühren und er fing an zu schreien. Schnell nahm sie ihn auf den Arm und er verstummte augenblicklich. Sie blickte in die Augen des Säuglings, die denen seiner Mutter so ähnlich waren und schluchzte.

„Wie kann dieser Mann nur James und Lilys Sohn auf einer Türschwelle abladen wie eine Milchflasche, wenn er diese Leute doch noch nie gesehen hat?“, murmelte sie zu sich selbst. Als die Bilder, die sie beobachtet hatte mit dem, was Lily ihr über den Hass ihrer Schwester auf alles Magische und deren Ablehnung sie, James und Harry als Familie anzuerkennen, erzählt hatte verbindete, traf Minerva eine Entscheidung etwas zu tun, das sie nie zuvor getan hatte. Sich Dumbledore zu widersetzen. Sie blickte erneut in Harrys kleines Gesicht und sagte erst zu ihm: „Ich lasse nicht zu, dass dieser Mann dein Leben ruiniert!“, und disapparierte in die Nacht, während Menschen überall im Land sich im Geheimen trafen, ihre Gläser erhoben und mit leisen Stimmen wisperten: „Auf Harry Potter – den Jungen der lebt.“

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Als Minerva den heraufbeschworenen Kinderwagen auf das Haus zuschob, wusste sie, dass sie schnell handeln musste, wenn sie nicht wollte, das der Schulleiter herausfand, das sie den Jungen mitgenommen hatte. Sie hatte die Nacht in einem Muggelhotel verbracht und über ihre Möglichkeiten nachgedacht. Wenn sie sich nicht in Hogwarts blicken ließ, wusste Albus, was sie getan hatte, und sie würde auf der Flucht bleiben müssen. Wenn sie das Baby nach Hogwarts bringen würde, würde Albus das sehr schnell herausfinden, Harry zu den Dursleys zurückbringen und sie höchstwahrscheinlich feuern. Sie brauchte ein geeignetes Zuhause für Harry, zumindest für ein paar Jahre. Sie könnte auch sein Aussehen verschleiern, ihn als ihren Neffen oder Ähnliches ausgeben, wenn nötig und mit ihm in Hogwarts leben. Dies wäre nur für kurze Zeit möglich gewesen. Sie konnte ihn nicht zu einer Zauberfamilie schicken, weil diese ihn kennen würden. Sie war sich einig, dass der Junge fernab des Berühmtseins aufwachsen sollte.
Es gab nur eine Person, die in Frage kam. Sie hatte ihn seit dem letzten Weihnachtsfest vor fast einem Jahr nicht mehr gesehen, doch sie ist immer gut mit ihm ausgekommen und war der Meinung, dass er und seine Frau wundervolle Leute waren.

In Muggelkleidung klopfte sie an die Tür des Hauses Churchill Drive Nr. 8. Die Tür öffnete sich und gab eine dunkelhaarige Frau mit braunen Augen, Mitte Zwanzig, preis. Sie lächelte.
Ihr runder Bauch zeigte, dass sie im fünften Monat schwanger war.

„Tante Minnie?“, rief sie, „und ein Baby. Komm rein.“

Sie sah die Frau ihres Neffen an uns sagte: „Hallo Cindy. Ich muss sagen, du siehst absolut blendend aus. Ist Mark da? Es gibt etwas, über das ich mit euch reden muss.“

Cindy lächelte sie an. „Ja. Ich werde ihn holen. Das ist aber ein süßes Baby. Zu wem gehört er?“

Minerva seufzte. „Das ist ein Grund, weshalb ich mit euch reden muss.“

Cindy warf ihrer angeheirateten Tante einen seltsamen Blick zu, verließ den Raum jedoch.

Ein paar Minuten später betrat ein blonder Mann mit blauen Augen den Raum und umarmte die Kidnapperin. „Tante Minerva, ich freue mich dich zu sehen. Versuchst du immer noch deine Gryffindors fern von jedem Ärger zu halten?“, er fuhr fort ohne eine Antwort zu erwarten. „Cindy sagte, du willst mit uns sprechen.“

„Ja, Mark. Es ist eine lange Geschichte. Du solltest dich vielleicht hinsetzen.“ Minerva sah den Squib-Sohn ihres Bruders an (Er hatte seiner Muggelfrau alles über die Welt der Zauberer erzählt, um Besuche bei seiner Familie möglich zu ermöglichen) und sprach: „Ich habe dieses Kind entführt und möchte, dass du es großziehst.“

„Was?“, riefen Mark und Cindy gleichzeitig.

„Du musst wissen“, sagte Minerva, „das ist Harry Potter.“ Sie erzählte ihnen schnell die Geschichte, wie Voldemort die Potters ermordete und verschwand, wie berühmt Harry sein würde und dass Dumbledore wollte, dass Harry bei den „schlimmsten Beispielen der Menschheit, die ich je gesehen habe aufwachsen sollte. Er hatte sich nie darum bemüht diese zu treffen. Er hat ihn nur mit einem Brief vor die Tür gelegt! Er mag ein Genie sein. Aber er hat kein Bisschen gesunden Menschenverstand, wenn er denkt, dass Harry in diesem Haus willkommen ist! Wie auch immer, sobald er verschwunden war, habe ich Harry genommen und dachte, ähm, hoffte ihr würdet, nun, ihm ein Zuhause geben. Ich weiß, dass es vermutlich nicht die perfekte Zeit ist, mit einem weitern Baby unterwegs, aber ich hoffte, ihr würdet darüber nachdenken.“ Sie sah sie nervös mit flehendem Blick an.

Der Blick des jungen Paares schweifte von Harry zu Minerva und schließlich zum eigenen Partner. Mark sprach schließlich, „Mhm, nun, Ich wollte dir an Weihnachten erzählen, dass wir in Januar aufgrund meiner Arbeit nach Amerika ziehen werden. Du wirst ihn nicht oft sehen können.“

Minerva lächelte fröhlich. „Das ist umso besser! Sie würden niemals daran denken, dort nach ihm zu suchen!“

„Nun, Ich denke, Cindy und ich werden darüber in Ruhe reden müssen. Warum nutzt du nicht den Fernseher, während wir in einen anderen Raum gehen?“
„Fern-was?“, fragte der Professor.

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Nachdem sie sie vor eine Seifeoper gesetzt hatten, gingen Mark und Cindy McGonagall in ihr Schlafzimmer und schlossen die Tür. Er steckte seine Hände in die Hosentaschen und schritt für ein paar Sekunden umher, bevor er sagte: „Nun, Was denkst du?“

„Was denkst du?“, erwiderte sie.

Er atmete tief ein. „Nun, ein positiver Aspekt ist, dass wir mehr als ein Kind planen und Harry braucht eine Familie. Wenn niemand auch nur die geringste Ahnung hat, wer er ist, dann ist er sicher vor den Todessern, wenn diese auf Rache aus sind.“

„Nicht zu erwähnen, wie süß er ist, aber wir müssen etwas wegen der Narbe unternehmen. Sie ist zu auffällig.“

Er seufzte, „Was uns zu den schwierigen Punkten bringt. Wir müssen nicht nur die Narbe verstecken. Wir müssen sein Aussehen auch in anderer Weise verändern. Vielleicht seine Haarfarbe ändern.“

Sie sah ihn traurig an. „Du meinst, wir müssen seine Haare immer wieder färben?“

„No. Ich bin sicher, Tante Minnie könnte sie permanent ändern.“

Sie atmete tief ein. „Aber ändere nicht seine grünen Augen. Ich mag sie.“

„In Ordnung“, sagte er lächelnd.

„Also, machen wir es?“, fragte Cindy.

„Wenn wir es tun, werden wir Kidnapper sein,“ sagte Mark. Cindy grinste. „Wir können sagen, dass wir in auf unserer Türschwelle gefunden haben, so wie Dumb-Old-Dork in bei den Dursleys gelassen hat.

Er fing an zu lächeln, als er darüber nachdachte. „Wir könnten Tante Minnie dazu bringen seine Fingerabdrücke und so zu ändern, so dass sie ihn nicht identifizieren können. Dann sagen wir ihn aufgenommen haben und auf ihn aufpassen wollen. Auf diesem Weg werden wir wirklich seine Vormünder.“

„Wie soll er heißen?“

Er lächelte seine Frau an. „Nun, ich denke, wir bleiben bei Harry, bis er auf ihn hört. Es ist ein gewöhnlicher Name, der keinen Verdacht erregen sollte. Aber ich denke, wir sollten seinen Zweitnamen ändern, und ihm unseren Nachnamen geben.“

Cindy lächelte. „Wir werden ihn ‚Harry Mark McGonagall’ nennen.“
Mark küsste seine Frau leidenschaftlich und sagte aufgeregt: „Wir bekommen ein Baby!“

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Sie gingen zurück und fanden Minerva vertieft in ein Fernsehprogramm. Als sie den Raum betraten sagte Mark: „Tante Minnie,“ und sie sprang erschreckt auf. „Wir haben uns dazu entschieden, ihn zu adoptieren. Wir werden ihn Harry Mark McGonagall nennen.“

Die Professorin lächelte das dickste Lächeln, das sie je gelächelt hat. „Das ist wundervoll! Vielen Dank!“

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Nachdem McGonagall Harrys Fingerabdrücke, die Zehenabdrücke (nur um sicher zu gehen) und seine Haare (blond) geändert hatte und in der Lage war die Narbe temporär mit einem Glamour-Zauber zu verstecken (für ein paar Tage mit dem Versprechen ihn zu erneuern, wann immer es bis zur Adoption nötig war), begleitete sie sie zum Jugendamt, aber sie ging nicht mit ihnen ins Büro. Geduldig wartete sie über eine Stunde lang bis sie schließlich mit Harry auf Cindys Armen zurückkamen.

Ohne darauf zu warten, dass seine Tante etwas sagte, begann Mark zu sprechen: „Sie waren froh, das Kind in unserer Obhut zu lassen, während sie die Fingerabdrücke prüften und sie sagten uns, dass, wenn sie keine Verwandten finden…“

„…was sie dank dir nicht werden,“, unterbrach eine lächelnde Cindy.

„…dass es keine Probleme geben würde, ihn zu adoptieren, bevor wir nach Amerika gehen.“

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In denn nächsten Monaten bekam Minerva fast jeden Tag Brief von dem Sohn ihres toten Bruders. Sie legte darauf Wert, dass sie nur dann kommen, wenn sie weiß, dass sie allein sein wird. Wenn sie mit Harry zu einem offiziellen Treffen gingen, besuchte sie Minerva, wie versprochen, den Abend zuvor und versteckte die Narbe. Mark und Cindy planten mit einem Muggelarzt über eine permanente Möglichkeit Harrys Name zu verstecken, wenn sie nach Amerika gingen.

In der Zwischenzeit erwähnte Albus Harry nicht, ebenso wenig Minerva. Sie hatte sich einen Tag nach Harrys Entführung ein Buch über Okklumentik zugelegt und arbeitete daran jede freie Minute, über die sie verfügte, damit Dumbledore Harrys Aufenthaltsort nicht durch sie herausfand.

Am gleichen Tag im Dezember, an dem die schreckliche Nachricht über den Angriffn auf Alice und Frank Longbottom im Tagespropheten erschien, bekam Minnie die gute Nachricht, dass Harry nun offiziell adoptiert wurde. Er war nun offiziell ‚Harry Mark McGonagall’ und das Gericht entschied seinen Geburtstag auf den 12. August 1980 zu legen. Minerva war beeindruckt, dass die Muggelärzte ihn bis auf zwei Wochen Abweichung zu seinem richtigen Geburtstag genau geschätzt haben.

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Sie verbrachte die Weihnachtsferien bei ihr zu Hause und brachte eine Unmenge an Spielzeug und Kleidung für Harry mit, zusammen mit Babykleidung und Spielzeug für den erwarteten Zuwachs in der Familie. Sie gab ihnen auch einen Zweiwegespiegel, mit dem sie kommunizieren konnten. Sie versteckte Harrys Narbe ein letztes Mal magisch, als Mark und seine Familie sich zum Flughafen aufmachten, um nach Amerika zu fliegen. Als sie sich trennten, begann die strenge Lehrerin zu weinen. Sie wusste, dass sie sie alle vermissen würde.

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Innerhalb der wenigen Monate, in denen sie nach Lansing, Illinois, eine Vorstadt von Chicago zogen, wo Mark arbeitete, wurde Harrys Narbe komplett unsichtbar, dank der Arbeit  eines Muggelarztes, zu dem er von seinen Adoptiveltern gebracht wurde. Dies geschah einen Tag, nachdem McGonagall die Nachricht erhielt, dass sie ins Büro des Schulleiters beordert wurde.

Sie öffnete die Tür und fand einen besorgt aussehenden Dumbledore, der in seinem Büro auf und ab ging. „Hallo Minerva, möchten Sie ein Zitronendrop?“, sagte er abwesend. Fawkes war nirgendwo zu sehen.
Nachdem McGonagall der Kopf geschüttelt und Platz genommen hatte, ließ sich der Schulleiter in seinen Stuhl sinken. „Ich fürchte, ich habe schreckliche Neuigkeiten, Minerva.“

„Schreck…Schreckliche Neuigkeiten? Was ist passiert, Albus?“

„Ich habe vor ein paar Tagen einen  Squib im Ligusterweg gebracht, um nach Harry zu sehen, und sie hat mir berichtet, dass er nicht dort ist. Ich war selbst vor Ort, und fand heraus, dass sie Harry nie auf ihrer Türschwelle gefunden haben.“

Für einen Moment dachte sie, dass sie ertappt wurde, aber sie wollte es ihm trotzdem nicht so leicht machen. „Sie haben ihn nicht gefunden?“, wiederholte sie und versuchte so erschüttert wie möglich auszusehen.

Dumbledore nickte traurig und sah sie wieder an. „Minerva, sie haben den Tag dort verbracht. Ist Ihnen irgendetwas Ungewöhnliches dort aufgefallen? Jemand, der uns gesehen haben könnte und den jungen Harry daraufhin mitgenommen hat, nachdem wir gegangen sind?“

Sie versicherte sich, dass ihre Okklunmentikschilde oben und so stark wie möglich waren, für den Fall, dass Dumbledore ihre Gedanken prüfen würde, und antwortete: „Nein, Albus. Ich habe niemanden bemerkt.“ Sie hätte am Liebsten „außer diese schrecklichen Muggel bei denen Sie ihn gelassen haben,“, ergänzen, wollte ihm jedoch nicht zu erkennen geben, dass sie die Dursleys nicht guthieß.

Er verbarg das Gesicht in seinen Händen. „Ich fürchte, die Todesser haben ihn entführt. Entweder sie wollen Rache, in dem Fall wäre er schon tot, oder sie aufziehen, damit er ihrem Weg folgt, vielleicht sogar als der nächste Dunkle Lord.“

Ihre Augen weiteten sich vor Schock. „Sie glauben doch nicht…“

„Was könnte sonst passiert sein, Minerva? Es ist meine Schuld, Remus war gnädig genug mich darauf hinzuweisen, als ich den Orden informierte. Ich hätte an die Tür der Dursleys klopfen und ihnen Harry persönlich übergeben sollen. Das hätte den Blutschutz aktiviert. Wir hoffen, dass er noch am Leben ist, seitdem niemand damit prahlt, ihn umgebracht zu haben, was die Todesser vermutlich tun würden, aber wir wissen es nicht.

Selbst wenn er lebt, er könnte im wahrten Sinne des Wortes überall auf dem Planeten sein, vielleicht mittlerweile sogar in einem Haus unter einem Fidelius-Zauber.“ Er verzog bei der Vorstellung sein Gesicht. „Sie könnten so nah sein wie Hogsmeade, wenn sie den Zauber benutzen und wir würden es noch nicht einmal wissen.“ Er seufzte und sah älter aus als je zuvor. „Nun, Sie haben meinem Geschwafel lange genug zugehört. Sie können gehen. Wenn Ihnen etwas einfällt, egal wie unbedeutend, es auch sein mag, lassen Sie es mich wissen.“

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Als Minerva Albus Büro verließ, fühlte sie sich schrecklich bei dem Gedanken ihn angelogen zu haben und ihn so in Sorge versetzt zu haben, aber sie erinnerte sich, dass es für den Versuch Harry auf der Türschwelle abzulegen verdient hatte. Sie erinnerte sich selbst daran, dass es, (seit er Harry bei den Dursleys gelassen hatte,) fünf Monate gedauert hat, bis er nach ihm sah. Sie wusste, dass mittlerweile keine Restmagie mehr vorhanden sein würde, die darauf hinweisen konnte, dass sie mit dem Baby appariert ist, falls jemand es für nötig hielt, es zu überprüfen. Das beruhigte sie.

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Die Zeit verging schnell und bevor sie sich versahen wurde am 8. März  1982 Brianna Minerva McGonagall geboren. Sie hatte braune Haare und blaue Augen. Tante Minnie verbrachte natürlich ihre Osterferien bei ihnen, um das neue Familienmitglied kennen zu lernen. Sie brachte natürlich eine Unmenge Babykleidung mit, ebenso ein paar Geschenke für Harry.

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„Daddy, sind Mami und Brinnie!“, sagte der kleine Harry aufgeregt, als Cindy McGonagall mit seiner 8 Monate alten Schwester auf dem Arm den Raum betrat. Mark saß auf dem Sofa im Wohnzimmer. Harry hatte immer noch blonde Haare und seine Narbe war nicht zu sehen.

Sie lebten jetzt seit einem Jahr in Amerika und es war ein gutes Leben. Heute würde Tante Minnie zum O’Hare Airport flohen, um mit ihnen Weihnachten zu verbringen. Das Trans-kontinentale Flohnetzwerk verlief nur bis zu den internationalen Flughäfen, damit die Muggel nicht misstrauisch werden, wenn Fremde aus dem Nichts auftauchten. Man gab den Leuten, die das Netzwerk nutzten, zudem Flugtickets. Sie gingen einfach in einen Bereich des Flughafen, ähnlich dem Gleis 9 ¾ und warteten auf ihre Abreise. Alle zehn Minuten beförderte der große Kamin, in dem 20 Leute Platz fanden, die Reisenden zu einem anderen Flughafen. „Guten Morgen, Harry.“, sagte Cindy und umarmte ihren kleinen Jungen.

„Morgen, Mami! Morgen, Brinnie!“

„Heute kommt Tante Minnie und bleibt ein paar Wochen bei uns.“

„Jaah!“, sagte der kleine Junge, „Sie bringt Geschenke!“

Mark lachte, während Cindy versuchte ernst zu schauen. „Wir mögen Tante Minnie nicht, weil sie Geschenke mitbringt. Wir mögen sie, weil sie eine liebenwerte Person ist.“

„Un’ bringt Geschenke!“, sagte Harry aufgeregt. Jetzt musste auch Cindy lachen.

„Wir müssen zum Flughafen und sie abholen.“

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Nach einer Fahrt durch den schrecklichen Verkehr Chicagos, erreichten sie schließlich den Flughafen und sahen sich um, bis sie die ältere Frau in einem langen braunen Kleid und mit einem dazu passenden Hut entdeckten. Sie zog einen Trolley mit mehreren Taschen hinter sich her. „Tante Minnie!“, rief Harry aufgeregt, rannte auf sie zu und warf seine Arme um die Beine der würdevollen Frau.

Sie bückte sich und erwiderte die Umarmung. „Hallo Harry! Ich freue mich dich zu sehen.“

„Hast du Geschenke dabei?“, fragte er und grinste sie mit Welpenaugen an.

„Harry!“, sagte Cindy und kam mit Mark näher.

„Nun, tatsächlich habe ich welche für dich und deine Schwester mitgebracht,“, sagte Minerva, „aber du sie nicht bekommen, bis ich einen vollständigen Bericht über dein Verhalten von deinen Eltern erhalten habe.“

„Ich war gut, nicht Mami?“

Cindy lächelte ungefähr 30 Sekunden, als ihr kleiner Junge ihre Einschätzung erwartete. „Ich glaube schon.“

Minerva umarmte Cindy und Mark, der seine Tante durch einen Kuss auf die Wange in Verlegenheit brachte. „Mark, hör auf.“

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