Lessons & Obsessions

GeschichteRomanze / P18
11.04.2010
19.02.2011
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Auf wundersame Weise schaffte es Hermine etwas benommen zurück zu ihrem Zimmer. Einige erschütternde Momente nachdem sie ihren Weg zurück gefunden hatte, fand sie sich komplett bekleidet auf ihrem Bett und versuchte herauszufinden, was genau passiert war.

Malfoy hatte gesagt, dass er sie „wollte“. Das hieß…Sex…richtig? Hermines Gesicht wurde rot. Mit Viktor war sie nie über das Küssen hinausgegangen und Ron fing erst kürzlich an, echtes Interesse an ihr zu entwickeln. Wenn Malfoy das gemeint hatte, dann konnte es nicht sein Ernst sein. Malfoy genoss den Ruf, ein erfahrener und sogar begabter Liebhaber zu sein, Hermine wusste das. Aber wieso sollte er irgendein Interesse an ihr haben? Sie war definitiv nicht sein Typ, wenn Pansy Parkinson irgendein Maßstab war. Er wollte bestimmt nur sehen, wie sie darauf reagierte. Es musste sowas wie ein Witz sein. Seit Harry weg war, hatte diese bösartige Schlange nichts mehr, worüber sie sich amüsieren konnte.

Was Hermine jedoch viel mehr störte als Malfoys bekundetes Interesse an ihr, war ihre eigene Reaktion auf ihn. Sie war nicht in der Lage gewesen, sich zu bewegen, konnte kaum sprechen, hatte weder geschrieen, noch versucht, ihren Zauberstab zurück zu bekommen oder ihn zu treten und zu rennen. Sie hatte einfach wie ein Idiot an der Wand gestanden und ihm erlaubt, sie zu quälen. Der Gedanke, dass er mit ihr hätte tun können, was er wollte und sie ihm nicht hätte widerstehen können, entsetzte sie. Dabei durchlief sie ein kaltes Angstzittern. Er war ein gefährlicher Mann, und sie hätte in der Lage sein müssen, sich gegen ihn zu verteidigen.

Doch er hatte eigentlich überhaupt nichts getan, ehrlich, außer sie an der Wand gefangen zu halten. Er hatte ihr nicht wehgetan, sie unsittlich berührt oder sie auch nur geküsst, trotz allem, was er über das 'Sie haben wollen' gesagt hatte. Hermine errötete bei der Erinnerung an seinen Körper so nah an ihrem, wie er sie fast berührte, seine Lippen Zentimeter von ihrer Haut entfernt… Sie schauderte, als sie merkte, wie sich eine prickelnde Wärme zwischen ihren Beinen ausbreitete und die kalte Angst komplett verdrängte. Sie fühlte sich plötzlich erstickend heiß - was kein Wunder war, da sie mit ihrem Umhang unter ihrer Decke lag. Sie kletterte aus dem Bett und zog Umhang, Schuhe und Krawatte aus, gefolgt von Bluse und Rock. Sie griff nach unten um ihre Strümpfe zu entfernen, während ihr Arm versehentlich über ihre Brust streifte, dabei die Nerven in ihrer Brustwarze reizte und sie vor Überraschung keuchen ließ.

Hermine schüttelte das Gefühl ab, entfernte ihre Strümpfe und ihren BH und zog ein übergroßes T-Shirt und eine Schlafanzughose an. Es war eine Weile her, seit sie sich das letzte Mal selbst berührt hatte, und ihre Nerven waren sehr empfindlich. Sie fühlte sich immer schuldig, wenn sie dem Drang nachgab, hatte aber längst bemerkt, dass es eine verlorene Schlacht war, dagegen anzukämpfen. Vielleicht sollte sie es einfach hinter sich bringen, damit es sie nicht länger ablenkte. Immerhin hatte sie ein eigenes Zimmer dieses Jahr, also musste sie sich keine Sorgen darüber machen, entdeckt zu werden. Sie lief zurück zu ihrem Bett und kletterte hinein, zog jedoch nicht die Decke zu, da es ihr zu warm war.

Während sie sich auf ihren Kissen und Decken bewegte, um es sich bequem zu machen, seufzte Hermine und versuchte, sich zu entspannen. Sie beschwor eine Erinnerung an Ron - der sie küsste, berührte, sie liebte - herauf und versuchte sich vorzustellen, wie es wäre, wenn er endlich den Mut hätte, irgendetwas davon zu tun. Ein brillantes und kreatives Gehirn konnte Segen und Fluch zugleich sein, wenn es ums Fantasieren ging. Ihr Verstand wanderte, wie er es immer tat, wenn sie fantasierte, von willkommenen Gedanken über Ron zu ungebetenen Gedanken von Harry und sogar zu ein paar verwirrenden über Ginny. Sie versuchte, sich auf eine Vorstellung von Ron zu konzentrieren, wie Ron ihre nackten Brüste küsste, während sie ihre Hand hinüber zog, um mit ihrem linken Nippel durch das weiche Hemdchen hindurch zu spielen. Sie seufzte genüsslich und das warme Kribbeln zwischen ihren Beinen wurde stärker.

Hermine brachte ihre andere Hand zu ihrem rechten Nippel und ließ ihre Gedanken weiter wandern, in Bruchstücke dutzender verschiedener Fantasien, und wollte einfach nur eintauchen in das eingebildete Vergnügen, ohne sich zu hart dafür zu verurteilen, was ihr Unterbewusstsein ans Licht brachte. Ron nuckelte sanft an ihren Nippeln, hinterließ Bissspuren auf ihren Brüsten… Sie saugte an Harrys Schwanz und er war so groß in ihrem Mund… Zwischen ihren Beinen sah Ginny zu ihr herauf, leckte mit ihrer weichen Zunge sanft ihren Kitzler und es fühlte sich so gut an…

Hermine rieb weiter mit der linken Hand ihre Brustwarzen durch ihr Shirt; Sie genoss die flüchtige Reibung, die der Stoff schuf, während ihre rechte Hand stückchenweise in ihre Schlafanzughose vordrang. Ihre Finger rieben ihren Kitzler durch ihr Höschen hindurch, sanft und neckend. Ihr Verstand wanderte immer noch. Ron stieß seine Finger in sie, während sie sich küssten… Harry flehte sie an, in ihren Mund kommen zu dürfen… Ginny saugte sanft an ihrem Kitzler und ihr rotes Haar breitete sich über ihren Schenkeln aus…

Hermines Kitzler war bemerkenswert hart durch ihre Unterwäsche und sie wusste, dass sie feucht war; also griff sie in ihr Höschen und brachte etwas von der Feuchtigkeit, in der ihre Öffnung badete, mit ihrem Mittelfinger nach oben zu ihrem Kitzler. Sie begann, den glitschigen Knoten fieberhaft zu streicheln, während ihre linke Hand ihre Nippel abwechselnd sanft kniff. Ron fingerte sie und sie stieß sich ihm hart entgegen… Harry kam in ihrem Mund und packte ihre Haare… Ginny tauchte ihre Zunge in sie… Malfoy drückte sie gegen die Wand und küsste sie…

Bei diesem sehr unwillkommenen Gedanken schien Hermines Körper zu frohlocken. Ihr Magen zog sich zusammen, als eine plötzliche Nässe ihre Muschi bedeckte und eine heißes Zittern ihren ganzen Körper durchlief. Ihre Brustwarzen und ihr Kitzler wurden sofort steinhart. Sie wollte nicht an Malfoy denken. Es war krank, dass er sich derart auf sie auswirkte. Er war böse, grausam und er spielte nur mit ihr. Aber der Gedanke an ihn fühlte sich so gut an. Wieso sollte sie es nicht genießen? Es war immerhin nur eine Fantasie. Welchen Schaden konnte es schon anrichten?

Malfoy küsste sie immer noch… Er zog ihren Umhang aus und hielt sie fest an der Wand… Hermine stöhnte und kniff einen ihrer Nippel, schnippte ihren Mittelfinger noch schneller und fester über ihren Kitzler. Malfoy schob ihren Rock nach oben… Sie trug kein Höschen… Er massierte ihre Brüste durch ihre Schulbluse und ihren BH… Er küsste ihren Hals und öffnete seine Hose… Er glitt in sie und fickte sie gegen die Wand und er war so groß und tief und gut und -

Hermine verkniff sich ein Stöhnen als der angenehme Reiz in ihrem Kitzler zum unglaublichsten Orgasmus explodierte, an den sie sich seit ihrem ersten im Alter von vierzehn Jahren erinnern konnte. Ihre Hüften bockten leicht hoch als sie kam, um sich dem ausgedachtem Rhythmus von Malfoy anzugleichen. Schließlich war es nicht länger zu ertragen und sie entfernte ihre Finger von ihrem Kitzler und ließ stattdessen zwei von ihnen in ihre Muschi wandern, damit sie sich um sie anspannen und lockern und die Nachwehen ihres Orgasmus erleben konnte.

Sie seufzte vor Enttäuschung darüber, dass ihre schmalen Finger nicht genug Genuss boten, und wünschte sich, sie wären ein Penis oder die Finger eines Mannes oder zumindest irgendein Sexspielzeug, solange sie nur ausgefüllt werden könnte. Sie hatte sich bisher nicht getraut, sich so etwas zu kaufen und klammerte sich an die Hoffnung, dass Ron irgendwann Interesse zeigen würde und Magie während der Masturbation war für sie eine beängstigende Vorstellung. Sie würde sie trotzdem nutzen, um sich zu säubern. Mir ihrer sauberen Hand nahm sie ihren Zauberstab, murmelte „Ratzeputz“, als sie auf ihre rechte Hand, dann auf ihre Muschi zeigte und danach die Decken zurückzog und schließlich, jeden weiteren Gedanken an Malfoy aus ihrem Kopf verdrängend, einschlief.

*****

Draco Malfoy wachte lächelnd mit einer halbfertigen Erektion auf, die ein Zelt in seiner Schlafanzughose kreierte: die Überreste einiger Träume von Hermine. Er würde Geld darauf verwetten, dass Granger in der vergangenen Nacht beim Gedanken an ihn gekommen war. Einige der anderen Slytherins sagten, dass so ein prüdes Mädchen es sich auf keinen Fall selbst machen würde, aber Draco wusste es besser. Die Bücherwürmer waren immer die wildesten im Bett. Sie verbrachten zuviel Zeit allein mit ihren Gedanken.

Malfoy war überzeugt, dass die Schulsprecherin es voll und ganz ausnutzen würde, dass sie dieses Jahr ein Privatquartier hatte. Es war ja nicht so, als ob sie von diesem nutzlosen Trampel Weasley befriedigt wurde. Draco hätte letzte Nacht nichts lieber getan, als dort zu sein, zu beobachten, wie sie verzweifelt den kleinen rosafarbenen Kitzler streichelte, der zwischen ihren hinreißend schlanken Schenkeln lag. Er wollte seinen Namen in einem Stöhnen aus ihrem Mund fallen hören, während sie kam…

Draco knurrte befriedigt bei dieser Vorstellung, zwang sich dann aber, die Gedanken bei Seite zu schieben und seinen nun voll aufgerichteten Schwanz zu ignorieren. Er konnte nicht gerade in dem Schlafsaal, den er mit den anderen Siebtklässlern teilte, wichsen, selbst wenn es Samstag war und die meisten von ihnen fort waren… Er beschloss, seine Lust mit einem der jüngeren Slytherin-Mädchen zu befriedigen, ließ den Gedanken aber fallen, da er wusste, dass sie ihn nur enttäuschen würden. Abgesehen davon, mit Granger im Kopf könnte jede niedrigere Eroberung die Freude an der Jagd verderben. Er würde einfach härter arbeiten müssen, um sie schneller zu kriegen.

Er zog sich an und ging hinunter zum Frühstück, kein bisschen überrascht, Granger mit Weasley und seiner kleinen Schwester, Potters Freundin, zu sehen. Draco betrachtete das Weasley-Mädchen mit einem prüfenden Blick und musste zugeben, dass er sehen konnte, wieso sie bei Jungs und Mädchen gleichermaßen beliebt war. Sogar Blaise Zabini hatte mehrmals erwähnt, dass er sie gerne ins Bett kriegen würde. Aber sie war immer noch eine Weasley und darüber konnte Draco nur schwer hinwegsehen.

Draco saß allein am Ende des Slytherin-Tischs und tat sich Eier und Bohnen auf, wobei er Granger alle paar Minuten verstohlene Blicke zuwarf. Endlich kam die Post. Er beobachtete, wie sein Uhu einen Brief vor Granger fallen ließ. Sie öffnete ihn verwundert, las ihn, blickte nervös und errötend zu Draco und weigerte sich, Weasley den Brief zu zeigen, als er versuchte drauf zu schauen. Draco grinste, als Weasley davonstürmte und das Weasley-Mädchen sah Granger erstaunt an. Das stand in dem Brief geschrieben:

Granger,

hast du letzte Nacht an mich gedacht? Wenn du ein braves Mädchen bist und mich nach dem Frühstück in Binns' Klassenzimmer triffst, kann ich dir zeigen, ob deine Vorstellungen der Wahrheit entsprechen.

Vergiss nicht, zu wem du gehörst.

X

Hermine wäre am liebsten im Erdboden versunken und ihr Gesicht nahm eine leuchtende Schamesröte an, als sie den Brief erneut las. Wie konnte Malfoy wissen, was sie letzte Nacht getan hatte? Ganz einfach: er wusste es nicht; er neckte sie bloß, um eine Reaktion zu bekommen. Ginny sah Hermine mit verwirrtem Gesichtsausruck an, fragte aber nicht, was los war. Hermine konnte Ginny kaum in die Augen schauen, nach dem, was ihr Unterbewusstsein sich ausgedacht hatte, während sie sich berührte hatte. Zwischen den Schuldgefühlen wegen ihrer Fantasien und dem, was auch immer mit Malfoy vor sich ging, würde Ginny sicher etwas bemerken! Ihre Hormone spielten verrückt! Sie musste sich beruhigen.

Hermine richtete schnell ihren Zauberstab auf das Pergamentstück und sprach: „Incendio!“ Sie hatte Angst, dass Malfoy in der Großen Halle eine Szene machen würde und wünschte sich insgeheim - entgegen jeder Logik - wieder allein mit ihm zu sein. Ohne ein Wort zu Ginny - außer 'Bye!' - eilte Hermine aus der Großen Halle und nach oben zum Klassenzimmer für Magische Geschichte, das natürlich leer war, weil Samstag war. Sie hatte nicht gesehen, dass Malfoy die Halle mit ihr verlassen hatte, aber er war bereits im Klassenzimmer, als sie dort ankam.

Er saß auf dem Schreibtisch des Professors und grinste sie durch den Raum hinweg an.

„Ich wusste, dass du nicht widerstehen kannst.“ Er stand auf und lief zu ihr, umkreiste sie einmal wie ein Wolf seine Beute, bevor er die Tür hinter ihr schloss und zusperrte.

Hermine versuchte, einen klaren Kopf zu behalten. Sie hatte immerhin ihren Zauberstab in der Hand und war entschlossen, ihn diesmal nicht Malfoy zu überlassen.

Draco pirschte sich an sie heran und stellte sich dicht hinter ihr auf , beugte sein Gesicht nach unten, um den frischen, blumigen Duft ihrer nun halbwegs frisierten Locken einzuatmen. Granger hob ihren Zauberstab an ihre Schulter, um warnend auf seinen Hals zu zeigen; doch Malfoy lachte nur, legte sanft seine Hand um ihre und senkte ihren Arm.

„Du willst mich genauso wenig verletzen wie ich dich“, schnurrte er von hinten in ihr Ohr, während er immer noch ihre Zauberstabhand neben ihr in seiner hielt. „Und wenn du wirklich gedacht hättest, dass du in Gefahr wärst, wärst du nicht gekommen. Dafür bist du zu klug.“

„Nicht klug genug, um fernzubleiben“, flüsterte Hermine mit einem Hauchvon Niederlage in ihrer Stimme. Irgendetwas an seinem Tonfall oder vielleicht die Art, wie er roch, entwaffnete sie. Ihre Augen schlossen sich gegen ihren Willen. Sie gab langsam ihre Schutzhaltung auf und lehnte ihr Gewicht an Malfoys Brust, atmete seinen Duft ein, der sie umgab - ein moschusartiger Geruch, wie frisch gewaschene Wäsche, der eine Art Würze enthielt, die sie nicht bestimmen konnte.

„Ooh, schau deshalb nicht so traurig“, schmollte Malfoy spöttisch und sprach dabei, als würde er mit einem Kind reden. „Es geht nicht um Klugheit, Granger, sonst wärst du sicher nicht gekommen. Warum du mir gehörst, hat nichts mit deinem brillanten. Kleinen. Kopf zu tun.“

Er zerzauste ihre Haare und knabberte verspielt an ihrem Ohr. Hermine wünschte, sie könnte seine Worte als Kompliment auffassen, aber sie war sich sicher, dass er sie nur ärgerte und versuchte, sie zu ködern. Ihre Entrüstung über diese Beleidigung verhalf ihr zu Sinnen zu kommen. Sie drehte, um ihn anzusehen, hob ihren Zauberstab und deutete auf seine Brust.

„Ich gehöre dir nicht, Malfoy! Ich gehöre niemandem! Ich-ich…“ Hermine zögerte, als er sie einfach frech anlächelte, während sie ihn anschrie. „Ich bin eine eigenständige Person. Ich muss nicht tun, was du sagst.“ Ihre Worte klangen halbherzig und kindisch, als sie ihren Mund verließen. Hatte sie wirklich einst den Mut gehabt, diesem Mann ins Gesicht zu schlagen?

Malfoy grinste, während Hermines Zauberstabspitze auf seinem Herzen lag und sie ihn böse ansah. „Du wirst nicht tun, was ich sage, weil du es musst…“, er senkte sein Gesicht auf Höhe von Hermines. „Du wirst tun, was ich sage…“, sein Mund war nur Zentimeter von ihrem Hals entfernt, „… weil du es willst.“

Damit platzierte er einen warmen, saugenden Kuss auf Hermines Hals, und veranlasste sie dazu, unbewusst ihre Augen zu schließen und ihren Zauberstab zu senken. Er knabberte sanft an ihrem Hals und zog sich dann zurück.

„Du kannst deine eigene Person bleiben“, fuhr Malfoy plaudernd fort, als ob nichts passiert wäre. „Ich habe nie gesagt, dass du das nicht darfst. Ich mag dich, wie du bist.“ Er legte einen Finger auf Hermines Lippen, als sie protestierte. „Shh, hör zu, Granger“, schimpfte er. „Ich finde nur, deine Art sollte von mir mehr genossen werden.“

Bei dem Wort „genossen“ zog Malfoy Hermines Körper fest an sich und packte besitzergreifend ihren Hintern. Hermine errötete, konnte sich aber nicht entziehen. Stattdessen sah sie Malfoy misstrauisch an und wusste nicht, was sie denken sollte. Ihre Angst wurde inzwischen nicht nur von Lust, sondern auch von einer der mächtigsten Kräfte, die sie beherrschten, überspielt: Neugier.

„Woher weiß ich, dass du die Wahrheit sagst? Dass du mich wirklich… ?willst'?“

Malfoy zuckte abweisend die Schultern. „Du weißt es nicht. Aber Granger, benutz dein großes, logisches Gehirn: Wer kann schon wirklich jemals wissen, ob er einer anderen Person vertrauen kann, wenn man eine … Beziehung anfängt?“

Hermine blickte ihn finster an und dachte gründlich nach. „Aber ich vertraue Ron… Ich will, dass Ron… Ich ?will' ihn, und ich will, dass er mich ?will'.“ Sie schüttelte frustriert den Kopf, irritiert darüber, wieso sie das vor Malfoy erörterte. Es ging ihn nichts an. Sie konnte seinen Vorschlag nicht ernsthaft in Erwägung ziehen.

„Dann sieh es mal so“, fuhr Malfoy fort, während er Hermines Haare aus ihrem Gesicht strich. „Weasley hat noch keinen Schritt gemacht. Wer weiß, ob er je einen tun wird? Ich bin mir sicher, dass du dich nach einer Nummer sehnst, und er hat noch nicht einmal versucht, dich anzufassen. Da kann etwas nicht stimmen. Er ist erbärmlich und er verdient dich nicht.“

Dafür, dass er gerade den Mann beleidigt hatte, den sie liebte, klangen Malfoys Worte fast beinah süß.

„Aber… was, wenn ich ihn liebe?“, protestierte Hermine, die Zuversicht verlierend, und fühlte sich wie ein Kind.

„Na und? Wenn es so ist, und er es endlich auf die Reihe kriegt, hast wenigstens du genug Erfahrung, damit wenigstens einer von euch Spaß am Sex hat.“ Malfoy schüttelte sich dramatisch, als würde er sich die Szene vorstellen, und Hermine verkniff sich ein Kichern.

„Wenn dem nicht so sein sollte“, Malfoy zuckte mit den Schultern, „dann hatten wir einfach eine großartige Zeit und dein Körper wird nicht unberührt verschwendet.“

Hermine errötete: ihr gingen die Argumente aus. Das klang alles viel zu vernünftig.

„Aber… Ron und Harry… sie werden mir niemals vergeben, wenn sie es herausfinden…“ Hermine wand sich in Malfoys Armen und versuchte, sich zu lösen. Wenn das alles passierte, durften sie es nie herausfinden. Sie würden nie wieder mit ihr sprechen. Allein wenn sie wüssten, dass sie darüber nachdachte…

„Sie müssen es nicht wissen.“ Malfoy hielt sie fest in seinen Armen und hob ihr Kinn, damit sie ihn ansah. „Ich werde nichts sagen oder einen anderen Weg finden, es sie wissen zu lassen, bevor du es nicht zuerst tust, okay?“

Hermine hielt inne und überlegte, was sie sich da einbrockte. Das letzte Stück ihrer Entschlossenheit löste sich mit jeder Sekunde, die sich Malfoys Augen in ihre bohrten, mehr auf.

„Na gut… Wenn du einen magischen Vertrag unterzeichnest, dass du es keinem sagst, dann… dann darfst du mir zeigen, wohin das führen kann…“

„Abgemacht.“

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Hier nun das zweite Kapitel. Vielen Dank an Mareen für ihre ausgezeichnete Beta-Arbeit!

Liebe Grüße
Nitsrek