Drei schmelzende Kristalle

GeschichteRomanze / P12
Carlisle Cullen Emmett McCarty Cullen Jasper Whitlock Hale
29.03.2010
12.06.2010
20
52689
 
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Dies ist eine FF meiner Freundinnen Veronika und Ronja. Ich kann nichts dafür!!Sie missbrauchen mich um sie zu veröffentlichen XD. Nun viel Spaß mit Lovestorys <3 DIe drei verzweifeltsten BissFans auf der Suche nach ihrem Vampir!
++++++++++++++++++++++
Es war ein kalter verregneter nasser Vormittag und sie war so aufgeregt, denn heute war das erste Mal schwimmen mit ihrer Klasse.
Aber das Besondere daran war, dass nicht nur ihre Klasse an diesem 70 Minuten langen Unterricht beteiligt war, sondern wegen dem Mangel an Sportlehrer auch die gesamte Oberstufe, inklusive dem Jungen, dem groß gebauten, muskulösen, dunkelhaarigen Jungen.
Sie wusste weder seinen Namen noch etwas Privates über ihn, sie wusste nur noch, dass er sie aus versehentlich vor ihrem Klassenraum angerempelt hatte und er sich, was sie total süß fand, sich schüchtern bei ihr entschuldigt hatte.
Als sie am Schwimmbad ankam, stellte sie fest, dass sie die Erste war.
Natürlich, sie wollte ja auf keinen Fall irgendetwas verpassen.
Also lehnte sie sich gegen ein Geländer und hörte mit ihrem Walkman Handy Musik, obwohl sie sich jetzt auf so etwas gar nicht richtig konzentrieren konnte.
Ihr Herz raste wie wild, als die ersten Schüler kamen und als dann alle endlich da waren, überragte der Junge die anderen wie ein Fernsehturm. Er war da.
Er würde mit ihr zusammen in einem Becken schwimmen. Diese Vorstellung machte sie fast Wahnsinnig und ihr Herz begann schneller zu rasen als je zuvor und sie bekam kaum Luft.
Als sie dann alle von ihrem Sportlehrer, Herr Koppers, der sich immer fürchterlich toll vorkam in das Hallenbad hineingelassen wurden, befürchtete die 17- jährige bald vor Aufregung zu ersticken.
In der Umkleidekabine zog sie sich in Rekordzeit um.
Sie hatte ihren Badeanzug heute nicht gefunden und musste deshalb mit dem Bikini vorlieb nehmen.  
Das war ihr aber egal, denn sie hasste den Badeanzug
Sie war dann sogar die Allererste in dem Kevelaerer Hallenbad,
dass nur ein einziges Becken, ein paar Böcke und zwei Meterbretter besaß. Sie ließ
sich ins Wasser gleiten und das kühle Wasser verursachte,
dass ihr Gesicht wieder die normale Hautfarbe annahm. Es dauerte genau noch acht weitere Minuten, als komplett alle da waren und bis dahin war sie schon warm geschwommen.
Sie schluckte und glaubte den Verstand zu verlieren, als sie den Jungen erblickte, sie vergaß für wenige Sekunden zu atmen und ihr Herzschlag setzte einmal aus.
Doch dann riss sie sich zusammen und machte eine Übung nach der andern. Kopfsprung, Brustwende, Acht Bahnen Kraul, 12 Bahnen Brust.
Sie und Tamara waren von den Mädchen am schnellsten fertig.
Jetzt hatte sie genug Zeit also nahm sie allen ihren Mut zusammen und wollte auf ihn zugehen. Hätte sie das besser nicht getan.
Einer der Jungen aus ihrer Klasse fand es anscheinend komisch, ihren Bikini mit zwei Fingern festzuhalten und ihn ihr dann förmlich vom Körper zu reißen und ihn dann auch noch ganz "versehentlich" ins Wasser fallen zu lassen.
In wenigen Sekunden waren die Augen alles auf sie gerichtet und ihr Gesicht nahm in nur zwei Sekunden die Farbe einer reifen Tomate an.
Sie stieß einen kurzen Schrei aus und versuchte sich irgendwie, erfolglos, mit den Armen zu verdecken.
Aber der Junge, der Junge starrte sie nicht an, er sah nicht einmal kurz hin, er sprang mit einem gigantischen Sprung und was sie wunderte war, dass er trotz seiner Größe elegant wie ein Jaguar wirkte und dann wie ein Pfeil ins Wasser schoss, er tauchte und ihre Augen befolgten jede Bewegung seines Körpers. Er bekam ihren Bikini zu fassen, stieß sich vom Boden des Beckens ab und schoss genauso schnell wieder an die Wasseroberfläche.
Er drückte sich mit nur einer Hand vom Boden des Beckenrandes ab und richtete sich dann auf, war schnell wie ein Blitz vor ihr und schütze sie so vor all' den Blicken ihrer Klassenkameraden.
Er streckte seinen Arm nach hinten und gab der völlig aufgelösten Conny ihr Bikini Oberteil wieder und er flüsterte ihr mit einem verschmitzten Grinsen diese Worte zu, die verursachten, dass ihr Kopf irgendwie noch roter werden konnte: "Ich glaube, du hast etwas verloren."
Die Schulglocke läutete, die Stunde war zu ende.
Alle gingen, auch der Junge und sie standen immer noch am Beckenrand, den Bikini in der Hand haltend und starrte diesem Jungen nach.
***********************
Währenddessen begegnete Lea Jasper das Erste Mal in dem Schulgebäude des Kardinal von Galen Gymnasiums.
Lea, die schon immer eine Schwäche für süße Jungs hatte blieb mit offenem Mund stehen und starrte ihm ausgiebig nach und vergaß dabei, dass sie Bücher in der Hand hielt. Sie ließ sie also fallen und landeten genau hinter diesem Jungen auf dem Boden. Ein Knall, eine Bewegung.
Der Blonde drehte sich zu ihr um und sah erst auf die Bücher, dann auf Lea.
Schließlich bückte er sich einfach und hob sie komplett auf, gab sie Lea in der Hand, die immer einfach nur starrte.
"Alles in Ordnung?", erkundigte er sich. Lea nickte leicht und da sie keine Anzeichen hatte
sehen lassen gelang es Jasper gerade noch so sie aufzufangen als sie in Ohnmacht fiel und langsam zur Seite kippte.
Er legte sie sanft auf dem Boden ab und stellte den Bücherstapel am Rand des Ganges ab.
Dann nahm er sie auf die Arme um sie zwei Stockwerke hinunter ins Sekretariat zu tragen.
Dort wurde sofort der Notarzt verständigt, Lea lag friedlich auf Jaspers Schoß und es hatte den Anschein, als ob sie schlafen würde.
Als dann der Krankenwagen kam bestand er darauf mitzufahren.
Nach einigem Hin und Her mit der Sekretärin durfte er Lea dann schließlich mit in das Krankenhaus begleiten.
***********************
Genau zu dieser Zeit wachte Hanna im selben Krankenhaus auf. Sie erinnerte sich nur noch daran,
dass sie auf der eingeschneiten Straße ausgerutscht war und ein Auto sie angefahren hatte.
Hanna hatte ihren Körper im Winter nicht immer ganz unter Kontrolle, wegen der Glätte.
Sie wollte für ihre Mutter etwas besorgen gehen.
Waren es Chips gewesen?
Oder Gummibärchen?
Vielleicht wollte sie Schokolade besorgen.
Aber sie kam nicht mehr darauf.
Die Tür öffnete sich und ein großer, blonder Mann mit leicht angedeuteten Muskeln und im weißen Kittel kam herein.
"Guten Morgen!", sagte er und lächelte. "Ähm, guten Morgen!", sagte Hanna, bewegte sich jedoch nicht und verzog keine Miene, da sie so gebannt von der schönen Gestalt des Arztes war.
"Dein Name ist Hanna, oder?", erkundigte er sich und nahm seine kleine Taschenlampe zur Hand um ihr in die Augen zu leuchten.
Sie nickte nur, starrte nur weiterhin den Arzt an, wo sie mit Sicherheit wusste, dass er der hübscheste Mensch war.
Er sah sie besorgt an und schaltete die kleine Lampe wieder aus. "Es scheint Ihnen soweit gut zu gehen, wie fühlen sie sich denn?"
Erst nach mehreren Sekunden registrierte sie die Frage des Arztes und antwortete leise: "Mir geht es perfekt."
Er sah sie stirnrunzelnd und leicht ungläubig an: "Sie wurden angefahren? Haben sie keine Kopfschmerzen?
Vielleicht ein Schwindelgefühl? Übelkeit?" Er schien  wirklich sehr besorgt um sie zu sein. Hanna dagegen,
schüttelte stumm den Kopf und blinzelte ein paar Mal um sich zu vergewissern, dass sie sich diesen Mann nicht einbildete.
Schließlich kam sie zu dem Entschluss, dass er doch irgendwie echt war, er existierte.
Er aber fragte weiter: "Sind sie sich sicher? Können sie sich aufsetzen?" Sie gehorchte und setzte sich auf, bereute diese Bewegung aber, da ein Schmerz ihren Körper durchzuckte. "Also doch." meinte er noch sorgenvoller und half ihr
, sich wieder hinzulegen. "Bleiben sie bitte ruhig, ich gebe ihnen nur eine kleine Spritze, es wird Ihnen nicht wehtun." Sie erstarrte. Spritze?! Schoss es ihr durch den Kopf und sie sah ihn nun ängstlich an.
Sie versuchte aus dem Bett zu flüchten, schrie kurz vor Schmerz auf und blieb prompt an der Decke hängen und wäre der Länge nach hingefallen, wenn der Arzt sich ihr auf dem Weg zur Tür nicht in den Weg gestellt hätte. Er hielt sie fest und strich ihr sanft über den Rücken.
"Ist ja gut." beruhigte er sie "Ich werde sie wegstecken." Er legte die Spritze beiseite und half ihr zurück in das Bett. "Okay", startete er von neuem,
"Und jetzt erkläre mir bitte genau, wie du dich gerade fühlst..."
Review schreiben