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The Longest Journey

von Mali-san
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
27.03.2010
27.03.2010
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1.580
 
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Ich habe alle Gespräche aus dem Spiel eins zu eins übernommen. Also liegen alle Rechte auf diese bei Funcom. Ich habe alles was ich vom Spiel zitiert habe mit Gänsefüsschen versehen. Aber genug der Vorworte viel Spaß mit der Geschichte von "The Longest Journey".
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Prolog: Ein Unwetter naht


Alte Frau: „Ihr seid also gekommen, um eine Geschichte von mir zu hören?“
Weiblicher Gast: „Wir möchten gern eine Ihrer Geschichten hören. Sie haben so viel gesehen, schon so lange gelebt …“
Alte Frau: (lacht) „Danke, dass du mich an mein Alter erinnerst, Kind. Aber keine Sorge … Ich bin eine alte Frau, aber ich hatte ein langes und erfülltes Leben. Und ich habe Geschichten zu erzählen. Welche Geschichte wollt ihr hören?“
Weiblicher Gast: „Eine wahre. Eine wahre Geschichte.“
Alte Frau:     „All meine Geschichten sind wahr, Kind. Es gibt schon genug Märchen in der Welt. Es gibt keinen Grund, noch weitere zu erfinden.“
Männlicher Gast: „Dann erzählen Sie uns die Geschichte des Gleichgewichts.“
Alte Frau: (lacht) „Du willst die Geschichte des Gleichgewichts hören? Ach, die ist zu lang für einen Abend. Aber ich erzähle euch eine Geschichte, die ich vor langer Zeit gehört habe … eine Geschichte, die zu einem wichtigen Wendepunkt im Gleichgewicht wurde und die etwas in Gang gesetzt hat, das bis heute fortwirkt.“
Männlicher Gast: „O ja, bitte! Das hört sich genau nach der Art Geschichte an, die wir hören möchten.“
Alte Frau: „Na gut. Die Geschichte beginnt, wo sie endet, wie alle guten Erzählungen: in einem Turm, in einem Reich, das es nicht mehr gibt …“
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„O nein … sag bloß nicht, dass ich schon wieder träume! Es wäre so schön, nur ein einziges Mal durchzuschlafen, ohne nachts um vier schreiend aus einem Alptraum zu erwachen…“ Schon wieder fühlt sich der Alptraum wie echt an. Aber eigentlich schaut es nicht wie ein Alptraum sonder wie ein Bilderbuch-Panorama aus. So viele Stein-Monumente habe ich noch nie auf einen Platz gesehen. Oh, da geht es ja ziemlich steil hinunter. Was soll das denn für ein Ort sein. Warte, wenn das ein Traum ist muss er mir doch irgendetwas sagen wollen. Oh, ein Gewitter zieht auf. Na, super. April sogar deine Träume wollen dich nicht mit schönem Wetter überraschen. Ach, Traum hin oder her. Ich werde mich mal umschauen. Was haben wir denn da. Ein Nest mit einem einen großen Ei (ich weiß nicht welches Tier es gehören könnte) und ein etwas verdorrt aussehender Baum. Ich ging etwas näher auf den Baum zu. Plötzlich bebte die Erde und das Ei rollte hinunter auf die Klippe zu. Zum Glück hielten die großen Wurzeln des Baumes das Ei fest. Aber lange kann es nicht dort bleiben. Was ist wenn ein Nachbeben kommt? Also versuche ich das Ei hochzuheben. Aber ich kann es nicht greifen, weil es zu groß und glatt ist. „Es würde mir nur aus dem Arm rutschen.“ Überlegen, April! Was kannst du jetzt tun? Oh, der Zweig vom Baum. Soll ich ihn vielleicht abbrechen. Ja, O.k.! Ich brach den Zweig ab und ich schrak zurück als aus dem Baum ein Stöhnen ertönte. Na toll! Ein grüner Geist streckte den Kopf aus dem Baum!
„Oooh, welches Leid wir erdulden müssen…“, sagte der Waldgeist.
„W-wie“ Ich stotterte ein bisschen.
„Warum quälst du uns so?“
„Dich quälen? Wer bist du überhaupt?“
„Wir sind die Stimme aller Bäume, der Geist des Holzes und des Blattes.“
„Du bist ein sprechender … Baum?“
„Keineswegs. Bäume können nicht sprechen, zumindest nicht deine Sprache. Die Sprache der Bäume ist die des Holzes, der Wurzel und des Blattes.“
„Wer bist du eigentlich?“
„Wie wir schon sagten, sind wir die Stimme der Bäume. Wenn einem Baum unrecht widerfährt, sprechen wir für ihn, sofern wir anwesend sind.“
„Der Ast! Das war’s. Ich hätte den Ast nicht abbrechen dürfen.“
„Ach, das ist doch nicht bedeutend. Uns kann niemand mehr helfen. Wir sind nur hier, um den Übergang in die Erde zu erleichtern.“
„Wir? Ich sehe nur dich.“
„Wir sind eins mit unserem Wirt, wie wir auch ein Waldgeist sind, und dennoch Legionen.“
„Hm, tja … danke für die Erklärung.“
„Wir erwarten nicht, dass du das verstehst. Du bist ein Mensch.“
„Wer warst du noch mal?“
„Wir sind der Waldgeist. Wir kommen in der Stunde der größten Not zu jedem Baum und spenden ihm Trost. Wir geben den Leidenden eine Stimme und erleichten ihnen den Übergang in die Erde.“
„Was ist mit dem Baum passiert?“
„Ohhh, der Schmerz! Als die Schlacht tobte, da –„
„Schlacht?“
„ Zwischen der Mutter und dem finstersten Chaos. Sie hat nur ihr Kind beschützt, aber das Chaos wollte nicht weichen. Die Wucht ihres Kampfes hat den Berg erschüttert. Der Quellbach, der uns gespeist hat, wurde in die Ferne gelenkt. Ohne Wasser verdorren wir und sterben langsam.“
„Was hast du mit dem Ei zu tun?“
„Ei? Wie … ach so, natürlich. Das Kind. Wenn die Mutter abwesend war, hüteten wir das Kind. Jetzt aber verdorrt und ohne Kraft, können wir ihm nicht mehr helfen. Wir haben die Mutter enttäuscht und verzweifeln. Unsere Schande kennt keine Grenzen. Unsere Zeit läuft ab, während wir sprechen. Der Übergang in die Erde steht bevor. Verlass uns jetzt.“
„Was ist mit dem Ei?“
„Dafür ist es zu spät. Ohne Stärkung fehlt uns die Kraft, um es sicher heimzubringen. Wir haben versagt. Die Erde wird ewig um unsere Schmach wissen.“
„Kann ich denn gar nichts tun, um das Ei zu retten?“
„Ach, vom Menschen erwarten wir keine Hilfe.“
„Lass die Sprüche. Sag mir lieber, ob ich irgendetwas tun kann.“
„Es ist zwecklos. Wir brauchen Wasser, aber es gibt keines, seit der Quellbach seinen Lauf geändert hat.“
„Mir fällt schon was ein Bleib ruhig.“
„Wir sind ruhig. Im Gegensatz zu euch Menschen nehmen wir unser Schicksal an. Solltest du jedoch entgegen aller Voraussicht Erfolg haben, werden wir das Kind sicher in sein Nest zurücktragen. Versuch es nur nicht alleine. Es würde tragisch enden.“
Ich wandte mich von dem Baum ab und ging ein Stück weiter hoch zu dem erwähnten Quellbach. Oh, das Wasser floss die Klippe hinunter. Was für eine Verschwendung. Ich ging wieder zu Baum zurück und untersuchte den Ast, den ich vorher abgebrochen hatte. Er hatte eine Form einer Gabel, aber nur mit zwei Zacken. Was soll ich jetzt tun. Suchend untersuchte ich die Gegend. Ich ging auch in das Nest vom Drachenei (ich wusste es zwar nicht, aber ich nahm mal an). Es lagen große Schuppen darin. Ich nahm eine Schuppe mit. Dann fiel mir auf, dass wenn ich die Schuppe zwischen die zwei Gabeln steckte ich eine selbst gebastelte Wasserleitung hatte. „April, ich bin stolz auf dich.“ Ich ging zu der Wasserquelle und steckte den Stock mit der Schuppe in den Boden. Das Wasser floss jetzt auf die andere Seite und konnte den Baum erreichen. Ich lief schnell zum Baum zurück und sah dass der Baum sich wieder erholte. Die Blätter wurden wieder hell grün und hingen nicht mehr leblos herunter. Ich ging zum Baum und wollte mit ihm reden.
„Hallo? Hallo!“, schrie ich den Baum an, weil ich den Geist nicht sehen konnte und ich mir nicht sicher war ob er mich sonst hören wurde.
Er streckte wieder den Kopf aus dem Baum. „Lass uns alleine!“
„Alles in Ordnung?“
„Unsere Kraft ist wiedergekehrt. Uns bleibt keine Zeit für müßiges Plaudern. Wir müssen trinken und jubeln.“
„Vergessen wir nicht eine Kleinigkeit?“
„Sei still. Hör zu. Das Lied des uralten Holzes. Klingt es nicht wunderbar?“
Was sollte ich hören. Ich hörte rein gar nichts, aber das war jetzt auch egal. Ich musste dem Kind helfen. „Na klar, wunderbar. Das Junge ist bestimmt ganz begeistert.“
„Das Junge?“, der Waldgeist klang sehr verwundert, „Das Ei! Der Erde sei Dank; beinahe hätten wir es vergessen!“
Plötzlich rutschte das Ei aus der Wurzel. Ich rannte sofort hin, aber der Baum hatte gut reagiert und hatte das Ei mit seiner Wurzel wieder in das Nest gelegt. Ich lief zu dem Ei und wollte sehen ob es unbeschadet davon gekommen war. Als ich bei ihm war hörte ich einen Schrei. Kein Menschlicher Schrei. Es hörte sich nach einem Schrei von einem Vogel (wenn es in meiner Traumwelt Vögel überhaupt gibt).
Jetzt sah ich ein großes, blaues, geflügeltes Wessen an mir vorbei fliegen und ich sah, wie es dann sanft in das Nest landete. Es war ein Drache!
„Du bist es. Du bist gekommen.“ Der Drache sprach mit mir!
„Du kennst mich?“
„April. Tochter. Ich habe dich erwartet.“
„Erwartet? Warum?“
„Weil es hier beginnt, mit dir, wie jedes Mal.“
„Was meinst du damit?“
„Riss und Heilung, Schmerz und Freude, das Ende des Alten und der Anfang des Neuen. Eine andere Welt. Ich bin die Mutter dessen, was heute besteht, aber du … du bist die Mutter der Zukunft.“
„Was muss ich tun?  Woher werde ich wissen, was zu tun ist?“
„Ich werde dich leiten und nach Kräften beschützen. Am Ende wirst du aber auf sich gestellt sein.“
„Ich habe Angst.“
„Die hattest du schon immer, mein Kind, meine Tochter.“
Ich hörte einen weiteren Schrei.
„Das ist keine gute Entwicklung!“, sagte ich.
Der Drache (es ist ein weiblicher Drache) bäumte sich auf und dann rollte sie sich zu samen.
Plötzlich kam ein Wessen, die Klippe hinauf. Es war schwarz und unförmig. Ich ging ein paar Schritte zurück. Es öffnete seinen Mund (oder was auch immer) und weiße Lichtblitze traten aus seinen Mund. Ich spürte keinen Boden unter den Füssen mehr. Ich fiel von der Klippe und ein Schrei entfuhr mir.
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