bree und lynette

GeschichteAbenteuer / P12
Bree van de Kamp Lynette Scavo
24.03.2010
24.03.2010
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chon seit Monaten überlegten Bree und Lynette warum sie sich nicht wohl in Ihren Beziehungen fühlten bzw. was ihnen glücklichwerden fehlte.

Insgeheim wussten beide, was sie brauchten um glücklich zu sein, die jeweils andre, immer wenn sie sie sahen oder sich mit der anderen unterhielten, setzte das Herz für kurze Zeit aus oder begann wie wild zu schlagen.

Beide wollten aber nicht, dass andere oder eher Bree bzw. Lynette von den Gefühlen erfuhren, weil sie dachten dass diese Gefühle nur einseitig wären.

Lynette war grade dabei die Gläser zu polieren und war in Gedanken, als Bree ihr Haus betrat, Lyns Herz machte einen Freudentanz.

„Lynette“, ach wenn sie Brees Stimme hörte..-sie hing an Brees Lippen – „könntest du mich morgen zum Arzt fahren? Du weißt ja, dass Karl nicht in der Stadt ist und das Auto ist in der Werkstatt.“

„Wieso zum Arzt? Ich hoffe es ist nichts schlimmes!?“ entgegnete Lynette.

„Nein“ lächelte Bree – wie gern würd ich diese Lippen mal küssen, dachte beide gleichzeitig, „es ist nur eine Routineuntersuchung.“

„Puh, da bin ich aber erleichtert. Das mach ich gerne“

Bree überlegte kurz und setzte dann an „Sag mal, du hast doch dieses Wochenende auch niemanden um den du dich kümmern musst,oder? Die Kinder sind mit Tom im Zeltlager, oder irre ich mich?“

Lynette fragte verwundert, wieso Bree dieses alles wissen wollte.

„Erinnerst du dich an die Hütte oben im Wald, die wir Susan und Gaby als Entspannungsoase und Erholungsraum gekauft haben?“ Lynette nickte,wusste aber immer noch nicht was los war.

„Was hälst du davon, wenn wir zwei einsamen Seelen uns ein verlängertes Wochenende gönnen, von morgen bis Sonntag?“ fragte Bree mit einem schüchternen Blick, der Gedanke Zeit alleine mit Lynette zu verbringen brachte Bree in heisse Wallungen, die sie aber ziemlich unterdrücken musste.

Lynette überlegte kurz und antwortete dann „Ähm okay, das wär wirklich super und ich könnte auch mal wieder ne Entspannungsphase gebrauchen. Ich hab mir grad so überlegt, während du dich beim Arzt durchchecken lässt, kann ich ja die Einkäufe fürs Wochenende machen, okay?? Ach ja, und bevor ich es vergesse, wann musst du beim Arzt sein?“

„Ich habe zu 14 Uhr einen Termin. Wer hat eigentlich den Schlüssel zu der Hütte?“

Lynette grinste und strahlte „Ich weiss es“ und das Grinsen wurde breiter „Ich natürlich, hatte doch die Hütte als letztes irgendwann vor einem Jahr benutzt“

Bree war erleichtert „Das ist gut,ich wollte nicht unbedingt, dass Susan,Gaby und Katherine auch noch mitkommen“ war Brees Antwort. „Weißt du, wir zwei verbringen so wenig Zeit miteinander und das ist sehr schade“

„Finde ich auch“

„Okay, dann bist morgen und gute Nacht“ – „Wünsche dir süsse Träume“, welche ich haben werde dachte Lynette.

Lynette polierte  noch die letzten zwei Gläser und legte sich dann auf die Couch um noch ein wenig fernzusehen, irgendwann schlief sie traumlos ein, und wachte erst gegen 8 Uhr wieder auf. Die Nacht von Bree war ein wenig anders: sie stellte sich die ganze Zeit vor, wie es wäre Lynettes Lippen zu küssen, ihren Körper zu berühren und liebkosen. „Werde ich je den Mut haben Lynette meine Gefühle zu gestehen!?“

Sie rief sich ins Gedächtnis wie sie anfing Lynette attraktiv zu finden, es war vor ein paar Jahren, als Lyn an Krebs erkrankt war und die Angst dass sie sterben könnte löste in Bree eine Angst aus wie sie es nicht kannte oder vorher noch nie gespürt hatte. Während ihrer Ehe mit Orson dachte sie oft, wie es wäre das Leben mit Lynette zu verbringen – ein leben voller Glück, Liebe und Geborgenheit und vor allem gegenseitiger Liebe, denn das Liebesfeuer war bei Orson und ihr schon lange erloschen. „Vielleicht wird ja dieses Wochenende mir endlich helfen, ihr meine Gefühle zu offenbaren“ dachte Bree und sie schlief ein.

Lynette bemerkte ihre Gefühle für Bree als sie vom Krebs langsam genas und alle ihr erzählten, dass es Bree ziemlich dolle mitgenommen hatte, nur noch am heulen war, weil sie wie sie sagte ihre beste Freundin nicht verlieren wollte – Lynette hatte sich während dieser Krebserkrankung auch irgendwie von Tom entfernt, sie lebten zwar noch zusammen und hatten gelegentlich Sex aber es war ohne Gefühl und sie wusste auch, dass Tom sie betrog. Nach einer Weile bemerkte sie, dass sie Bree sooft wie möglich sehen wollte und ihr nahe sein wollte. Wann würde sie je den Mut haben sich Bree zu offenbaren?

Es war mittlerweile 13:30 Uhr und Bree kam mit einem kleinen Koffer voller Klamotten und Hygieneartikeln und einem riesigen Lächeln auf Lynette zugelaufen – Lynette kam es vor, als ob Bree von einem hellen Schein umgeben war und sie schwebte – beide umarmten sich und genossen es sichtlich. Nachdem die Koffer verstaut waren, fuhren sie in die Stadt, Lynette setze Bree beim Arzt ab und fuhr einkaufen. Sie hatte jetzt ungefähr eine Stunde Zeit und beeilte sich mit dem Einkaufen, so wie noch nie zuvor in ihrem Leben.

Bree wartete vor der Arztpraxis und konnte es kaum noch erwarten die Tage alleine mit Lyn zu verbringen, bei diesen Gedanken musste Bree lächeln, was Lyn von der Fahrerseite aus erwiderte.

Es konnte losgehen, die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und beide schwiegen, das einzigste was Bree sagte war, dass die Ergebnisse alle ohne Befund seien.

Der See bei der Hütte lächelte beide an und sie beschlossen, das Stadtleben und die Fahrt für einige Tage hinter sich zu lassen und erstmal auszuräumen und dann schwimmen zu gehen.

Nachdem jede ihre Sachen in einem Zimmer verstaut hatte, trafen sie sich unten am See – Lynette in einer Shorts und Bikinioberteil, Bree im dunkelblauen Bikini. Schnell war die Decke ausgebreitet und beide sprinteten ins angenehm warme und zugleich kühle Nass. Nachdem beide eine Weile geschwommen waren, hatte Bree erstmal genug, ging aus dem Wasser und legte sich auf die Decke, um in der Sonne ein wenig zu schlummern, sie musste ja noch ein wenig Schlaf von letzter Nacht nachholen.

Lynette schwamm noch einige Runden und trottete dann zum Ufer, wo sie Bree süss schlummernd vorfand und betrachtete, sie lag auf dem Rücken und Lynette konnte ihre Augen gar nicht von Brees wohlgeformten Brüsten lassen, auch nicht von ihrem Bauch und den tieferen Regionen, ihr wurde ganz heiss und kalt bei diesem Anblick.

Sie schüttelte ihr Haar mit voller Absicht so, dass Bree auch was abbekam „wa wa was soll das!?“ schreckte Bree verschlafen hoch, „Uups, das war keine Absicht“ grinste Lynette ganz unschuldig, „au na warte, das wirst du büßen“ und Bree sprang auf und versuchte Lynette zu greifen, es artete in einem Katz- und Mausfangespiel aus, beide rannten vergnügt am Ufer entlang, wieder am Ausgangspunkt angekommen, machte  Lynette das Time-Out Zeichen und liess sich rücklings auf der Decke nieder, Bree liess sich mit Absicht auf Lynette drauffallen, was dieser auch gefiel, so nah waren sie sich noch nie gekommen. Beide lächelten und ehe sie es sich versahen, waren beide in einem leidenschaftlichen und innigen Kuss versunken, sie küssten sich minutenlang und als sie wieder „bei Sinnen waren“ wirkten beide etwas beschämt. Beide erhoben sich, sagten nichts und gingen zum Haus.

„Was machen wir zum Abendbrot“ versuchte Lynette das Schweigen zu durchbrechen. „Ich hätte Lust auf Pasta, am liebsten auf dem Sofa vorm Kamin“

Heute abend werde ich ihr sagen, was ich wirklich von ihr denke bzw von ihr will dachte Bree während sie Lynette zuhörte. „OK, ich koche und du bringt das Wohnzimmer ein wenig auf vordermann, ich weiss doch wie gerne du aufräumst“ grinste Lynette Bree frech an. Wie kann ich ihr sagen was ich fühle!? Grübelte Lynette, heute Abend werde ich sie darauf ansprechen.

Lynette spürte wie Bree hinter ihr stand, „hmm das duftet aber gut. Das Wohnzimmer ist entspannungsbereit“ sagte Bree – mit einem Lächeln, dass selbst Eis zum schmelzen bringen würde - während sie Gläser und Besteck aus dem Schrank nahm und ins Wohnzimmer brachte. „ Das Essen ist auch fertig, füll dir was auf den Teller und dann komm ins Zimmer. Weißt du ob heute irgendwas interessantes im Fernsehen läuft?“ wollte Lynette wissen. „Soweit ich weiss kommt heute auf dem Vierten Grüne Tomaten und wenn ich mich recht erinnere ist das einer deiner Lieblingsfilme bzw Bücher, darüber sprachen wir doch erst vor kurzem beim Pokern,oder?? – „Ja, das stimmt“ nickte Lynette, „ das ist so eine schöne Geschichte, einfach traumhaft schön, leider mit keinen happy end“

Nach dem Essen sasssen beide wohlgenährt auf der Couch, eher Lynette lag auf der Couch und Bree hatte ihren Kopf auf Lyns Brust geparkt.

„Lyn“ fing Bree zögerlich an, „ Es gibt da etwas, über das ich mit dir schon eine Weile sprechen möchte, ich aber nie den Mut dazu hatte.“ Eine kurze Pause, Los jetzt ermutigte Bree sich. „ Naja, ich bin schon eine lange Zeit in dich, wie sag ichs nur, verliebt.“ Bree versuchte irgendeine Regung in Lynettes schönem Gesicht zu finden, aber es war ausdruckslos, sie sprach weiter: „ Ich bemerkte es als du an Krebs erkrankt bist, ich meine ich fühlte mich schon immer wohl in deiner Nähe“ – sie setzte sich auf und guckte Lynette an  – „aber als die Gefahr bestand dich zu verlieren, wurde ich mir meiner Gefühl für dich be..“ – weiter kam sie nicht, denn Lynette küsste sie mit solch einer Innigkeit. Lynette strahlte „ Ich wollte es dir heute auch sagen, du bist mir wichtiger als vieles auf der Welt, außer meiner Kids. Mit und bei dir fühle ich mich am wohlsten – wir haben soviel gemeinsam. Dich immer aus meinem Haus gehen zu sehen oder dich bei Festen zu verabschieden, tat mir im Herzen weh, ich wollte dass du bei mir bleibst. Ich hab immer davon geträumt,mit dir abends einzuschlafen und morgens aufzuwachen. „

Bree zog Lynette langsam an sich, küsste sie, zog ihr das Shirt und küsste ihr Kinn, ihren Hals, ihre wohlgeformten Brüste – wie lange hatte sie davon geträumt Lynettes Körper zu erkunden!? Lynette streifte Bree die Bluse aus und streichelte ihren Körper, beiden ergaben sich ihrer Lust und verbrachten eine Nacht voller erotischem Prickeln und Wohlgefühl.

Sie wussten, dass sie zusammensein wollten,aber wie!? Beim Frühstück küssten sie sich und fragten sich wie es weitergehen soll und wird.

Das was zwischen Karl und Bree war, war nur eine rein sexuelle Affäre, mehr nicht, es waren und sind keine Gefühle im Spiel und bei Lynette und Tom lief es seit langem nicht mehr gut, vor allem jetzt, da Tom im Lager ist, wo seine Affäre die Dienstaufsicht hat. Lynette wusste von seinen zahlreichen Affären, aber aus Angst vor einer Scheidung und dem möglichen Trauma der Kinder akzeptierte sie seine Affären.

„Ich will mit dir zusammenleben, mit dir meine Tage verbringen, einfach glücklich mit dir sein“ Bree nahm Lynettes auf dem Tisch liegende Hand in die ihre „Ich auch, aber ich habe Angst vor dem Verlust meiner Kinder, auch wenn sie schon teilweise erwachsen sind „ „Na hör mal, warf Bree ein „jeder sogar deine Kinder wissen von Toms Affäre mit seiner Dozentin und seiner derzeitigen mit der Lageraufsicht, Parker ist doch mit Andrew befreundet und sie schreiben sich öfters mal E-mails und in fast jeder schreibt er über Tom wie er sich aufführt und dass beide sich so verhalten wie ein Ehepaar. Ich bin der Meinung deine Kinder sind alt genug und wollen sicher, dass du glücklich bist!“

„Ich hoffe es“ sagte Lynette, stand af und küsste Bree auf die Stirn.



Den Tag verbrachten beide alleine, unternahmen Spaziergänge oder relaxten.Beide erzählten von ihren Erlebnissen und sie beschlossen, am nächsten Tag eine Wanderung zu unternehmen, es sollte früh um fünf losgehen

Am Abend kam die Leidenschaft bei beiden wieder hoch, welche beide in eine nie gefühlte Extase brachte und dazu noch Orgasmen wie noch nie zuvor in ihrem Leben.

„Bree aufwachen“ Lynette stand vor ihr im Schlabbershirt und Jogginghose.

„Wie was ist los?“ „ Wir wollten doch die Ruine besichtigen“
“Achso, ich dachte gerade ich muss träumen, so ein schöner Engel mit diesem Lächeln gehört nicht in dieses Haus, dieser Engel kann nur aus einem Traum sein.“lächelte Bree und zog Lynette auf sich, es war nach 7 als beide endlich losgehenb konnten.

Den ganzen Weg über hielten beide Händchen und küssten sich oft, aber keine sprach das Thema wie es weitergehen sollte an. Gegen 10 kamen beide oben an, was für eine Aussicht – beide machten dutzende Erinnerungsfotos, von ihrem ersten kleinen Liebesausflug, auch gemeinsame per Selbstauslöser. So verliebt waren beide seit Jahren nicht mehr. Als beide den Hunger spürten, machten sie sich auf den Heimweg.

„Wir sollten reinen Tisch machen.“ sagte Bree „ich will dich nicht mehr missen und ohne dich sein. Ich liebe dich. „Ich möchte es auch, habe aber Angst vor den Reaktionen unserer Mitmenschen.“ „Machen wir es sok, wir rufen morgen früh alle an und laden hier her ein, okay??“ schlug Bree vor – „Aber jetzt ist schluss damit“ meinte Bree und zog Lynette an sich – noch nie hatten sich beide zu einem Quickie hinreissen lassen und dazu noch im Wald.

Den Nachmittag verbrachten beide vorm fernseher, denn es goss wie aus Eimern und das mit dem Schwimmengehen fiel ins Wasser, so beschlossen beide es sich auf der Couch gemütlich zu machen mit fernsehen, kuscheln und vielleicht auch mehr.



„Tom“ fing Lynette an „ könntest du morgen mit Penny und Parker früher aus dem Camp losfahren und hier oben zur Hütte kommen?“ Im Hintergrund hörte sie dass Tom nicht alleine war und grad verwöhnt wurde „Ähm ja, das ist machbar aber wieso??“ „Ach, ich hab dir bzw euch was mitzuteilen – bitte seit pünktlich hier“ Sie legte erleichtert auf.

„Karl, komm bitte morgen zur Hütte rauf, ich habe dir was zu sagen“
“Dann mach es doch jetzt, du weißt dass ich morgen erst gegen 15 uhr nach hause komme und dann will ich meine Ruhe haben“ „Nein es geht nicht hier am Telefon, bitte komm“ flehte Bree. „okay, ich werde pünktlich da sein“

Jetzt musste nur noch Susan, Gaby, Katherine und Karin benachrichtigtwerden, achso ja auch die beiden Nachbarn, von denen sich Bree nie die Namen merken konnte. – komischerweise waren alle nicht zu erreichen, also sprach Bree allen auf den Anrufbeantworter, beorderte alle zu um 3 in die Hütte, wegen Neuigkeiten. Sie hatte total vergessen, dass heute der Tag war, an dem Celia ihre Aufführung im Schultheater hatte.

Abends trafen sich Susan und Gaby auf der Straße „ Weißt du was Bree uns mitteilen will?? Und wo ist eigentlich Lynette? Sie war nicht bei Celias Theatervorführung“ – wollte Gaby wissen. „Ich weiss es nicht“ gestand Susan achselzuckend „vielleicht hat sie sich mal ne Auszeit genommen. Ist dir aufgefallen, dass Lynette und auch Bree in letzter Zeit irgendwie unglücklich wirken??“

„Auf jeden Fall, aber wie sollte es auch anders sein, Tom hat immer noch seine Affären und Karl ist nie zuhause.“ „MJ ruft nach mir, wir sehen uns dann morgen“ – beide umarmten sich und gingen zurück in ihre Häuser.



„Und bist du bereit für heute Nachmittag?“ fragte Bree. „Ja, mit dir bin ich so glücklich wie lange schon nicht mehr, ich will mein Glück mit allen teilen, obwohl ich aufpassen muss, denn so eine wunderschöne Göttin wie dich muss ich mir warm halten“ grinste Lynette. „Ach du, du warst immer das was ich zum Glücklichsein brauchte und jetzt habe ich dich endlich in meinen Klauen. Immer wenn du mein Haus verlassen hast, hatte ich Angst du könntest nie wieder zurückkommen, warum auch immer“ Ich liebe dich“ sagte Lynette. „Ich dich auch“ und beide begannen sich zu küssen.



Es war kurz vor 3, Bree und Lynette waren nervös und das Wohnzimmer wurde langsam voll – „okay kann es losgehen??“ Lynette nickte stumm und dann gingen beide Hand in Hand von der Küche ins Wohnzimmer.



Hallo an alle – es wurde ein wenig geguckt, als beide Hand in Hand aus dem Zimmer kamen – aber bei Freundinnen ist es ja so, dachten die meisten.

„Schön dass ihr gekommen seid.“ – beide nickten allen zu.

„Warum sind wir hier?“ fragte Karin ungeduldig.

„OK“ Bree atmete tief durch und Lynette lächelte, ihr wisst alle, dass wir beide in letzter Zeit ziemlich unglücklich waren, die Gründe sind privater Natur – aber egal, warum ihr heute alle hier seid hat einen andren, sehr erfreulichen: Dieses Wochenende hat uns die Augen geöffnet – und wir haben erkannt wie wir glücklich werden können“ beide nahmen sich in die Arme und einigen dämmerte es schon – „wir beide gehören zusammen und gehörten eigentlich schon immer zusammen“

Alle waren stumm, nur Gaby fragte „Ihr gehört zusammen??? Okay wenn ich ehrlich bin, diese Blicke wenn die jeweils andere das Haus verlies und hinterhergestarrt wurde, waren schon komisch, aber soo süss“

„Ist das jetzt in Mode“ wetterte Karin und blickte zu Katherine und Robin – „Willkommen im Club“ flacksten beide und prosteten Lynette und Bree zu.



Lynette und Bree erzählten allen ihre Stories, wie sich die Gefühle entwickelten – es würde eine Weile dauern bis alle damit klarkommen würden.

„Lyn, ich freue mich für dich“ sagte Tom, „ ich wollte sowieso mit dir reden. Alex und ich, das ist was ernstes und wollen wir uns nicht endlich scheiden lassen, die Kinder wissen auch darüber bescheid und sind froh, wenn wir endlich glücklich sind und nicht mehr rumlügen.“ Lynette war perplex „ ich bin zwar sauer auf dich – aber ich bin zurzeit so was von glücklich und von daher Ja, ich akzeptiere die Scheidung“ Beide fielen sich in die Arme.

Susan, Gaby und Bree standen in einer Ecke als Lynette zu ihnen stiess „ ich wünsche euch alles, alles gute auf der Welt“ sagte Susan und prostete den Damen zu – „ich kann dem nur zustimmen“ lacht Gaby und erhob ebenfalls ihr Glas.

Bree bekam einen Anruf „ Hier spricht Polizeiwachtmeister Franzy, ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Karl Mayer wegen Steuerhinterziehung festgenommen wurde, bei seiner Festnahme im Grand Hotel fanden wir 3 Kilo Kokain und drei Prostituierte. Würden sie seine Kaution übernehmen“ Bree antwortete: „Nein, das soll er mal schön alleine ausbaden“ und es wurde nie wieder was von Karl gehört.



Nach einem Jahr wurde die Beziehung der beiden akzeptiert, sie waren immer noch so glücklich wie an diesem ausschlaggebendem Wochenende und hatten die Hütte zu Ihrem Wohnhaus auserkoren, mit der kleinen Auflage, anzubauen, damit die andren Damen auch mal entspannen konnten.