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Vergessene Versprechen

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Konan Nagato Sasuke Uchiha Yahiko / Pain
23.03.2010
21.12.2017
61
664.212
4
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
23.03.2010 4.875
 
Legende:
„Reden“
«Japanisch sprechen»
»Denken«
‚Zitate oder Betonungen‘



Finnland, Helsinki  14.23 Uhr
Hyuuga-Anwesen.
„Lieber Himmel...“ murmelte ein Mädchen mit Augen so hell wie der Mond. Es war Hinata Hyuuga, die erstgeborene Tochter von Hiashi Hyuuga, die gerade ein Blick in die Zeitung geworfen hatte. Hiashi Hyuuga war ein angesehener Mann, da er wie Fugaku Uchiha ein Imperium führt. „Was ist los O-nee-san?“ fragte ihre kleine Schwester Hanabi. Hinata wollte antworten doch ihr Cousin, ein hochbegabter langhaariger Junge mit schwarzem Haar, kam ihr zuvor. „Hast du es noch nicht gehört Hanabi?“ fragte amüsiert. Seine Augen ebenfalls so hell wie die von Hinata blitzten die junge Hyuuga an.

Ghana, Accra  20.56 Uhr
Im Parlament.
„Was noch nicht gehört?“ fragte ein braunäugiges Mädchen mit ebenfalls, braunen Haaren die sie zu 2 Dutts geformt hatte. Sie ähnelte einem Panda. „Also wirklich TenTen, das kommt davon weil du nie die Zeitung liest oder Nachrichten schaust, ständig bist du im Keller und knallst die Wand ab.“ Schimpfte ihre Mutter über ihr Hobby. Das Mädchen namens TenTen rollte nur genervt mit den Augen und wandte sich ihren Stiefbruder zu. „Shikamaru...?“ sprach sie ihn an. „Es ist glaub ich schon wieder passiert, das 11. Mal oder so…“ murmelte er nur gelangweilt. Er war immer gelangweilt. Manchmal fragte sich TenTen wie er überhaupt hinbekam so eine komische Frisur zu machen, wenn er doch immer faul in der Gegend herumlag.

Deutschland, Düsseldorf  8.31 Uhr
Wellness Hotel.
„11. Mal..? Die spinnen doch! Es wundert mich das sie noch nicht eingelocht wurden!“ meinte ein braunhaariger Junge leicht geschockt zu seiner großen Schwester. „Und mich erst, ich frage mich was die Kleine sich dabei gedacht hatte...“ murmelte die Inuzuka  während sie mit ihren Hunden spielte. Der Junge namens Kiba, saß etwas ratlos auf seinem Bett mit seinem weißen Bluthund auf seinem Schoß. „Ich frage mich wie man auf die Idee kommt Bleichmittel ins Shampoo zu mischen.“

China, Peking  21.01 Uhr
Stadt Park.
„Bleichmittel im Shampoo? Bitte verarsch mich nicht Ino!“ rief eine pinkhaariges Mädchen geschockt in ihr Handy. [i] „Nein! Angeblich soll das Mädchen nur über ihn gesprochen haben und ein wenig geschwärmt!“[/i] kam es ebenso Fassungslos aus dem Hörer. In dem Moment vibrierte das Blackberry der Pinkhaarigen. Es war ihr bester Freund, Naruto, der ihr eine Nachricht geschickt hatte.
[i]>>[b]The Siblings[/b] hat wieder zugeschlagen, pass in Zukunft auf dein Shampoo auf Sakura xD<<[/i]
Schrieb der Sohn des Models Kushina und des Politikers Minato Namikaze. Sakura seufzte.
[i]>>Danke, der Warnung Naruto…  musst du noch Salz in die Wunde streuen? <<[/i]
Schrieb sie wütend zurück.  „Ino, ich leg jetzt auf, wir sehen uns dann…“

New York, Queens 19.31 Uhr
JFK-Airport.
Am Flughafen standen die 3 Sabakuno-Geschwister und verabschiedeten sich voneinander. Jeder von ihnen würde nun Urlaub machen gehen weil sie sich einfach nicht auf einen Urlaubsort einigen konnten hatte deren Vater beschlossen dass jeder zu seinem eigenen Ziel geht. Die blondhaarige mit den 4 Zöpfen war Temari, sie grinste ihre Brüder spitzbübisch an. „Also Jungs, wir sehen uns dann auf der [i]Seika[/i]“

California, San Francisco 9.12 Uhr
Praxis Sarutobi.
„Konan, das ist unsere 4 Sitzung und du summst nur dieses Lied… willst du mir nicht sagen warum du ständig dieses Lied summst?“ fragte der qualifizierte Psychiater Hiruzen Sarutobi. Das Mädchen vor ihm war eine blauhaarige Schönheit. Und eine Berühmtheit. Sie war die Adoptivtochter der Uchihafamilie und berühmt in den Medien, wenn es um Skandale und Erfolge geht. Konan saß auf einem Sessel, die Beine überschlagen. Sie trug eine enge graue Röhrenjeans und ein T-Shirt, mit dem Aufdruck ‚Love Hurts‘. Ihr Haar hatte sie zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen gebunden. Sie war dezent geschminkt, da ihre makellose Haut kaum Make-up benötigte. Und 2 Strähnen ihres Haar vielen ihr ins Gesicht. Ja, sie war der Traum jedes Mannes, trotzdem war sie in jeder Hinsicht noch unberührt und nur ein Mann darf sie berühren. Ihr Bruder. Ihr ein und alles. Sasuke.
„Dieses Lied höre ich immer wenn ich versuch mich zu erinnern...“ sagte die blauhaarige leise ihrem Psychiater, ihr Ton war eiskalt und machte ihrem Psychiater klar, dass es ihn nichts anginge. Sie ging freiwillig zu Dr. Sarutobi, denn sie wollte nicht die ganze Zeit über in Ungewissenheit leben. Da Konan an Retrograde Amnesie leidet, hatte Sasuke ihr geraten zum Psychiater zu gehen. Natürlich, hatte sie zugestimmt, sie tat alles was ihr großer Bruder ihr sagte. Dank ihm hatte sie jetzt so ein einfaches Leben in einer wunderbaren Familie mit zwei wunderbaren Brüdern.  Naja, wundervoll würden manche sie nicht nennen. Auf jedenfall nicht Sasuke. Denn Sasuke und sie, haben hin und wieder … kleine Probleme mit ihren Mitschülern.

„Konan, als ich heute Morgen in die Zeitung geblickt habe, musste ich feststellen das es schon wieder geschehen ist. Können sie mir das erklären?“ Er sah sie  fordernd an. Ein Lächeln zierte ihr Gesischt. „Haben sie die Berichte nicht ausführlich gelesen?“ fragte die Adoptivtochter der Uchiha‘s stichelnd. Sarutobi blieb ruhig und sah die sie prüfend an. „Deine Mutter hat mir gesagt das du außerdem noch ihre Kontaktlinsen in eine Salzsäurelösung getunkt hast, Lehrer bestochen hast ihr schlechte Noten zu geben und ihre Unterwäsche auf dem Schulhof verteilt.“ Es waren keine Vorwürfe, aber auch kein Lob. „Warum?“ wollte er nur wissen. „Ich dachte es wäre klar nach Benio, Fuu, Yukiko und Aiko. Man sieht mein Bruder nicht an wie ein Mondkalb oder redet über ihn. Sie haben kein Grund dazu also sollten sie es lassen. Und erst recht sollte man nicht planen ihn näher zu kommen.“ Sagte die blauhaarige. „Aber ich war anscheinend nicht deutlich genug gewesen.“ Flüsterte ich bloß. „Konan, das muss aufhören! Es wird immer Mädchen geben die Sasuke beschwärmen!“ – „Dann werde ich sie immer aus dem Wegräumen…“ giftete sie ihren Psychiater an. Ihr Blick war kühl und bescherte ihm eine Gänsehaut doch er ließ sich nichts anmerken.

Plötzlich piepte der Timer. Die Sitzung war zu Ende. „Time-out. Bis zu den Herbstferien, Doc.“ Meinte Konan nur. Und setzte sich auf. Sie schnappte sich ihre Handtasche und wollte zur Tür gehen als Sarutobi seine Stimme erhob. „Sitzen bleiben, kleine Uchiha. Als ich den Bericht heute Morgen gelesen habe, habe ich all meine Termine abgesagt.“ Konan warf ihm einen beinahe tödlichen Blick zu. „Das hätten sie nicht tun sollen, Miss Hilton hat ihre täglichen Stunden stark nötig.“ Mit dem Satz  ging sie zur Tür hinaus. Wo sie ihn erblickte. Er sah sie mit einem fast strengen Blick an und erhob sich, denn bis eben hat er noch auf einer der Wartezimmerstühle gesessen. „Was ist los?“ wollte er mit einem prüfenden Blick wissen. Sie wollte sagen, dass alles wie immer war, aber sie tat sich schwer ihn anzulügen. „Ich weiß nicht mehr…“ sagte sie nur ruhig. Das war im keinem Fall gelogen. Sasuke strich sich durch das schwarze Haar und seufzte. „Wir holen Itachi jetzt ab, er möchte außerdem mit dir reden…“ meinte er nur und ergriff ihre Hand. Sie hatte Angst sie wusste genau warum Itachi mit ihr reden wollte. Doch sie wollte nicht feige sein und verlies mit Sasuke das Gebäude wo schon wie erwartet die Presse gewartet hatte. Sie umzingelten die 2 Uchiha’s und befragten sie. Die Presse drängelte und rangelte doch keine der Journalisten berührte einer der Uchiha’s auch nur annähernd.

„Konan, stimmt das was ihnen vorgeworfen wurde?“ sie antwortete nicht. Sasuke drückte ihre Hand fester. „Sasuke hat Minako dich wirklich beschwärmt?“ er antwortete nicht und ging Zielsicher auf den Porsche Boxter zu. „Konan, warum wurdest du nicht angezeigt?“ Stille. Nur ein kühler Blick und dann waren sie endlich am Auto angekommen. Sasuke riss die Beifahrertür auf und schubste Konan förmlich rein. Er war genervt, das spürte sie. Er ging auf die Fahrerseite und stieg dort ein um gleich den Motoraufheulen zu lassen. Sofort nahmen die Journalisten Abstand, denn Sasuke scheute nicht ein paar nervende Reporter zu überrollen. Er raste die Straße hinauf, Richtung Flughafen. „Beruhig dich, Sasu-nii-san. Es sind doch nur Reporter…“ sagte sie leise. Doch der schwarzhaarige schnaubte nur. „Diese Sensationsgeile Presse juckt mich nicht im Geringsten. Eher was Itachi mit dir anstellen wird…“ Die blauhaarige warf ihm ein Blick zu, die Fremde als kühl eingestuft hätten, Sasuke jedoch wusste das dieser Blick nervös war. „O-nii-sama wird mir nicht wehtun…“ murmelte Konan nur, ihr Blick heftete sich auf die Straße vor ihr. „Körperlich vielleicht nicht…“ sagte er Unheil prophezeiend. Bis zum Flughafen würde es noch eine viertel Stunde dauern. „Kennst du schon eine neue Schule für uns oder wird Vaters Vorschlag siegen?“ Vaters Vorschlag. Privatunterricht zuhause. Nur die  beiden. Konan war es eigentlich egal, solange sie bei Sasuke blieb, doch Sasuke und Mikoto waren dagegen. „Wahrscheinlich Seika…“ sagte er ruhig. Sasuke war darüber nicht sehr erfreut. Die Seika war das Internat seines älteren Bruder und seines ewigen Konkurrenten. Ja, sein eigener Bruder war sein größter Rivale, schließlich war Itachi in allem gut. Er war ein wunderbarer Schauspieler, konnte sogar in Musicals mitspielen. Er hat bereits diverse Shows moderiert  und sein Hauptberuf momentan ist eigentlich das Modeln und Sasuke war sich sicher das wenn Victorias Secret nicht nur Damenmode präsentieren würde, wäre Itachi dort die Hauptattraktion und nicht Heidi Klum. „Das überrascht mich.“ Flüsterte die blauhaarige in die Stille, als sie am Flughafen ein Parkplatz suchten und fanden. Sasuke würgte den Motor ab und blieb erst mal ganz entspannt auf seinem Sitz sitzen. Niemand sagte etwas, es war beinahe ein totenstille. Doch seine  Adoptivschwester durchbrach sie. „Ich bleibe hier… okay?“ fragte sie zögernd. Der jüngste Uchiha neigte den Kopf zu ihr und sah sie aus seinen schwarzen Augen an. Sein Blick blieb eine Weile auf sie gerichtet und sie spürte ihn, doch sie erwiderte ihn nicht. Ihr Blick galt den landenden Flugzeugen die sie vom Parkplatz aus betrachten konnte. Sasuke seufzte „Nagut, du entkommst ihm eh nicht…“ sagte er seufzend und stieg aus. Nein, sie konnte ihm nicht entkommen das konnte sie nie…!

Sasuke holt seine Sonnenbrille aus der Jackentasche und ging zum Schalter wo sein Bruder kommen müsste. Natürlich war die Presse auch in der Nähe, durften ihn wegen Bodyguards nicht zu nahe kommen. Er sah das Itachi’s Flieger gleich landen würde, während er wartete gab er hin und wieder irgendwelchen Mädchen Autogrammen, ließ sich beobachten und dachte nach. Er dachte über Konan nach und dieses Mädchen, Minako, das von Konan so gequält wurde. Ihm ist nix ungewöhnliches an ihr aufgefallen sie war wie die anderen Mädchen total bescheuert, aber Konan musste mehr gesehen haben. Sie war sehr aufmerksam, genau wie er, was einer der Gründe warum sie bereits von 11 Schulen geflogen sind. Sasuke hatte 6 Jungs auf übelste Weise verprügelt oder  verprügeln lassen, weil sie Konan ansahen wie sonst etwas. Oder weil sie Konan anmachten wollten. 2 Jungs hatten es sich erlaubt Konan am Hintern anzufassen, da hat Sasuke Konan weggeschickt und den zwei Herren gedroht das sie sterben würden, wenn das noch einmal passieren würde. Seltsamerweise starben sie 2 Tage später auf den Highway. Ein Autounfall. Ja, Sasuke tat so einiges Konan zu beschützen. Er würde für nichts in der Welt zulassen das man sie verdarb, lieber würde er sterben. Konan musste wohl das Gefühl haben, sich bei ihm zu bedanken in dem sie ihn beschützt und seine Schwester machte das alles andester. Sie war wie ein Fluch der dem Mädchen immer Unheil bereitete. Weshalb man sie auch [i][b]Blue[/i][/b] nannte, wenn jemand betroffen war. Und sie beide zusammen nannte man [i][b]The Siblings[/i][/b], weil sie immer zusammen waren und alle Menschen im Umfeld beseitigten die ihnen das trennen droht. Der schwarzhaarige wusste so konnte das nicht weitergehen, aber bei so Dingen hatte er sich manchmal nicht im Griff und wenn er nicht aufhört würde sie das auch nie tun.

„Na, Sasu-chan wieder am träumen?“ riss ihm eine wohlbekannte Stimme aus den Gedanken. „Wo ist denn mein geliebtes Schwesterchen? Sie hat sich doch nicht gedrückt oder?“ fragte er sich umschauend. Den letzten Satz sprach er sehr kühl aus, er hasste es wenn jemand wegrannte. „Sie ist im Auto, ihr bekommt die Sonne nicht.“ Sagte Sasuke ruhig und führte seinen großen Bruder Itachi zu seinem Wagen. Itachi verstaute seine Koffer im Kofferraum und setzte sich auf die Fahrerseite neben Konan. Sasuke sagte nichts und nahm mit der Rückbank vorlieb. Itachi fuhr immer wenn die beiden wieder von einer Schule verwiesen wurden. Und auf der Beifahrerseite war der Schuldige. „Konan ich glaube wir müssen uns Unterhalten.“ Er sprach mit einer Stimme die manche Menschen zu Eis hätte werden lassen. Doch Konan blieb ruhig, äußerlich, im inneren hatte sie Angst. Sie zeigte es nie doch jedes Wort das über sie fiel in der Presse oder von Fremden traf sie, wie ein Backstein. „Wirklich O-nii-san? Ich glaube eher nicht…“ erwiderte sie gelassen und sah ihren Bruder an, der von Sasuke den Schlüssel gereicht bekam. Itachi hatte längeres schwarzes Haar, das er locker zusammen gebunden hatte. Er hatte einen leichteren dunkleren Teint als Sasuke und sein Gesicht war unbeschreiblich schön. Plötzlich heulte der Motor auf und Konan wurde aus ihren Gedanken geworfen. „O Doch. Schließlich hast du wieder ein Fluch ausgesprochen. Die arme Minako Narusegawa, für immer entstellt und verflucht. Schämst du dich denn nicht?“ Ihr größter Bruder sprach, wie die Presse und bezeichnete Konan’s Aktionen für einen Fluch. „Sie hat es verdient ich bestrafe keine Unschuldigen mit dem Fluch.“ Erwiderte sie bloß. Itachi räusperte sich. „Wie auch immer heute hatte ich nicht geplant euch zusammen zu stauchen. Ich möchte euch um etwas bitten oder zwingen wie ihr wollt.“ –„Um was geht es?“ fragte Sasuke sofort. „Um die Seika, ihr beide werdet auf [i]meine[/i] Schule kommen, deshalb muss euch klar sein das ihr euch dort nicht so benehmen könnt. Ihr könnt nicht die Schulleiterin solang erpressen bis ihr zusammen ein Zimmer bekommt, obwohl die Vorschriften klar sind. Und ihr haltet euch voneinander fern. Ihr wusstet das es bald soweit seien wird und besser früher als zu spät. Ihr seid wie Magnete Minus und Plus Pol aber jetzt ist Schluss mit eurer massiven Abhängigkeit.“ Am Anfang war er noch ruhig gewesen doch mit jedem Satz ätzten seine Worte mehr auf der Haut von Konan, sie wusste dass sie alleine niemals klarkommen würde. Sasuke ließen diese Worte kalt, äußerlich, innerlich brach ein Tornado von Gefühlen aus Angst um Konan’s Schutz oder das sie nicht zurechtkam und Zorn über seinem Bruder. „Ich weiß ihr seid damit keineswegs Einverstanden aber bald habt ihr keine Chance mehr. Ihr könnt nicht für immer voneinander Abhängig sein…“ sprach Itachi wieder ruhiger und fuhr in das Tor des riesigen Uchiha Anwesens.

Später beim Mittagessen war es sehr ruhig. Niemand sprach, man widmete sich bloß dem Lachs. „Juanita könntest du mir bitte Wasser bringen ich habe heute keine Lust auf Saft.“ Sprach Sasuke die Haushälterin an. Die Angesprochene huschte in die Küche und kam mit 2 Gläsern Wasser. Sie stellte Sasuke seins hin und nehm ihn sein Saft ab. Als sie Konan ging, machte die blauhaarige eine forsche Handbewegung. Sie wusste es, Sasuke fragte immer für Konan mit doch diesmal hatte er es nur auf sich bezogen. Er hatte sich von ihr losgesagt. „Ich habe nicht um Wasser gebeten, Juanita!“ meinte Konan  leicht säuerlich. Die Puerto Ricanerin war erstaunt und ging in die Küche. Mikoto starre Konan verwundert an und Fugaku hatte sein Glas Weißwein hörbar abgestellt. Itachi lächelte bloß. „Geoffrey ich hätte gern Whisky pur.“ Meinte Fugaku nur, woraufhin seine Frau ihm ein Strafenden Blick zuwarf. „Ist alles in Ordnung mit euch dreien?“ fragte sie leicht besorgt. „Mir geht es Prima, Mutter was ist mir dir?“ antwortete ihr erstgeborener Sohn mit einem Lächeln. Die Schauspielerin lächelte zurück und sah ihre anderen zwei Kinder an. „Mir geht es gut Mutter… “ meinte ihre Adoptivtochter nur, ihr Vater schnaubte nur verächtlich und nahm seinen Whisky an. Er genehmigte sich einen großen Schluck und seufzte. „Vater, dürfte ich aufstehen ich habe keinen Hunger mehr, außerdem würde ich gerne mit deiner Kreditkarte Shoppen gehen.“ Die blauhaarige hatte bereits das Besteck abgelegt und sah den Führer eines Imperiums erwartend an. „Natürlich…“ meinte er, ohne sie anzuschauen. „Sasuke du nimmst aber deine eigene Kreditkarte. Du überziehst meine immer! “ Meckerte er. Sasuke der sich gerade ein wenig Kartoffeln in den Mund geschoben hatte, sah ihn erstaunt an und sprach mit vollem Mund „Warum das denn? Ich geh doch gleich zu einen Architekten.“ Mikoto ließ die Gabel fallen. „Mein Gott…“ –„Was willst du denn bei einem Architekten“ wollte Itachi wissen. „Mein Zimmer umstylen…“ Derzeit hatte Konan die Kreditkarte ihres Vaters entgegengenommen und ging sich jetzt zurecht machen. Sasuke, gönnte sich noch ein Schluck Wasser und ging, dann auch ohne zu fragen. „Was war das denn…? “ wollte Fugaku wissen. Sein ältester Sohn zuckte mit den Schultern. „Ich gehe dann auch einmal ich werde Madara besuchen…!“ sagte er und ging. „Schatz... deine Kinder sind echt seltsam…“ murmelte der Ehemann von Mikoto. „Ach jetzt sind es also meine Kinder? Als Itachi wieder ein Superfilm geboten hat war er noch dein Sohn…“ entgegnete die dunkelblauhaarige bloß. „Find dich damit ab…“ meinte er nur lächelnd und trank sein Whisky leer. „Sieht so aus als wären wir heute allein, daheim...“ murmelte er. Mikoto warf ihm einen verführerischen Blick zu. „Ja, sieht so aus…“ antwortete sie, mit einer leicht rauchigen Stimme. Fugaku wusste dass sie verstand und ergriff ihre Hand, doch sie entzog sich ihm. „Aber ich muss noch ein Drehbuch lesen, also hast du Heute Pech gehabt, Schatz!“ meinte sie grinsend und stand auf. Der Uchiha war überrascht kniff aber dann genervt die Augen zusammen. „Das ist gemein.“  Maulte er wie ein kleines Kind. Mikoto stand auf und küsste ihren Mann auf die Stirn. „Morgen vielleicht, Schatz!“ sagte sie und ging in ihr Arbeitszimmer.
„Bis dann Vater!“ meinte die Blauhaarige als sie die Treppe runter rannte und dabei am Esszimmer vorbei ging. „Tschüss“ meinte sein 2. Sohn als er ebenfalls am Esszimmer vorbeirannte. „Auf Wiedersehen.“ Meinte sein ältester Sohn als er am Esszimmer vorbei kam. Fugaku sah allen dreien hinterher und sah durchs Fenster dass drei verschiedene Autos das Grundstück verließen. Er schüttelte den Kopf. „Geoffrey noch ein Whisky!“

In einem dunkelblauen Mercedes saß Konan. Sie fuhr in die Stadt, in Gedanken zählte sie bis 100.
„100“ sagte sie laut in die Stille und dann kamen sie. Die Tränen. Sie weinte sehr selten, aber diesmal schaffte sie es nicht mehr. Sie fuhr rechts ran und fiel in ihrem Sitz in sich zusammen. Sie wusste dass es vorbei ist, dass sie von nun an allein auskommen musste. Das ihr Leben sich völlig umkrempeln würde. Sie musste zusehen wie Sasuke eine Freundin nach der anderen hatte… Sie hatte Angst. Plötzlich klingelte ihr Handy, ohne nachzudenken ging sie ran. „Ja...?“ sagte sie mit einer leicht zittrigen Stimme in den Hörer. [i] „Du weinst.“[/i] Stellte Sasuke fest. Konan erststarrte. [i] „Es tut mir leid. Aber Itachi hat Recht, wir haben viel getan und dabei nie den Namen Uchiha beschmutzt aber wenn wir das auf der Seika tun dann … dann ist es vorbei.“[/i] Die blauhaarige sagte immer noch nichts. [i] „Tu nichts unüberlegtes und lebe endlich dein Leben, du musst lernen auf dich selbst aufzupassen.“[/i] Sie legte auf. Er wollte sich von ihr Trennen das konnte er haben. Sie kramte nach Taschentüchern wischte sich das Gesicht sauber und trat auf das Gas. Er wollte Veränderungen? Die konnte er haben.

Der Schwarzhaarige seufzte. Er saß in seinem Porsche auf dem Weg zum Stadtrand, denn da war der Sitz seines Architekten. Er ließ sein Zimmer umdekorieren, weil er es immer auf Konan abgestimmt hat, genau wie seine Garderobe. Das hatten beide automatisch gemacht, meistens ohne es zu merken. Wenn er sich ein gelbes T-Shirt und eine dunkle Jeans kaufen würde, hätte Konan sich ein  gelbes Top und ein dunklen Rock oder so gekauft. Es war immer so gewesen aber jetzt ist es vorbei. Er klappte sein Handy zu und steckte es ein, er wusste dass sie sauer war. Verdammt Sauer, aber sie musste lernen.

Mikoto, saß in ihrem Arbeitszimmer und hatte bereits abgesagt am Abendessen teilzunehmen. Das Drehbuch ist sehr anstrengend und schwer zu verstehen aber sie konnte sich in die Hauptrolle, eine werdende Mutter, nur zu gut hineinversetzen. „MIKOTO!!!“ rief ihr Ehemann plötzlich durchs ganze Haus. Sie war so erschrocken das sie den Kaffe den sie gerade trank ausspuckte und das Drehbuch fallen ließ. „Was...-“ – „MIKOTO!!“ – „Ich komme, ja...“ rief sie verwirrt zurück. Sie rannte aus dem Arbeitszimmer und ging Richtung Esszimmer. Da stand ihr Mann, Sasuke und Itachi um Konan herum. Konan sah ihren Vater wütend an, während Sasuke sehr überrascht war. Itachi riss sich stark zusammen nicht loszulachen und Fugaku platzte bald vor Wut, sein Gesicht war rot und machte einer reifen Kirsche Konkurrenz.  Die Schauspielerin legte ihre Lesebrille ab und sah ihre Familie verwirrt an. „Was ist denn, los?“ fragte Mikoto, sie befürchtete schon etwas. „Sie dir deine Tochter an!!“ rief ihr Ehemann laut und zeigte auf sein Adoptivkind. Mikoto besah sich die blauhaarige genauer. Sie hatte ihr Haar geschnitten auf Nackenlänge. Sie trug andere Kleidung als die mit der sie losgegangen ist. Und sie war sehr schön dezent geschminkt mit einem leichten himmelblauen Lidschatten. Ihre Lippen waren mit einen leichten zarten Rosé bemalt. Ihre Fingernägel waren sehr gepflegt und manikürt. Ein Blau-weißes-Muster zierte ihre Nägel und Strasssteine waren darauf verziert.  Außerdem trug sie ein weißes Ed Hardy T-Shirt und eine schwarze Röhrenjeans. Weiße Stillettos, von Manolo Blanco, trug sie und ihre Zehennägel waren pedikürt. Mikoto warf ihren Mann einen verwirrten Blick zu. „Was ist los, sie sieht doch umwerfend aus!“ sagte sie, sie klang auch leicht genervt. „Nagut, sie hat einen ganz neuen Stil aber der passt zu ihr und der Haarschnitt ist echt toll man kann dara-“ – „Umwerfend!?!“ Noch nie war ihr Mann so außer sich gewesen, wahrscheinlich da sich selten jemand ihn wiedersetzte. Der einflussreichste Mann in ganz California, nahm seine Tochter bei der Hand und zog sie zu ihrer Mutter. Konan ließ sich ziehen, ihr Gesicht ging von wütend auf genervt über. Fugaku hob ihr Kinn an und richtete ihn auf Mikoto. „Ist das etwa umwerfend?“ knurrte er. Mikoto sah ganz genau hin und sah es. Sie musste schmunzeln. Über das Piercing, über ihren Mann und über Konan die leicht beschämt zur Seite blickte. „Ein Piercing.“ Meinte sie leicht belustigt. Mikoto betrachte die kleine weiße Perle unter Konan’s Unterlippe genauer. Von weitem sah man es kaum, was sie dann auch ihrem Mann sagte. „Aber ich sehe es! Das Ding muss weg!“ sagte er mit einem barschem Ton. „Nein!“ erwiderte Konan stur. „Bitte!?!“ Fugaku war kurz davor zu explodieren! „Nein, es bleibt, Vater. Ich bitte dich, tu mir das jetzt nicht an! Sei froh das ich mich nicht tätowiert habe…“ sie bettelte schon beinah, obwohl der letzte Satz eher sarkastisch gemeint war, was die Laune ihres Adoptivvaters ganz und gar nicht hob. „Konan…!“ er knurrte ihren Namen zwischen zusammen gepressten Zähnen hervor.
„Es reicht jetzt!“ meinte Mikoto kurzer Hand. „Ihr beiden...“ sie zeigte auf Sasuke der Konan musterte und Itachi der sich die Hand auf den Mund presste und sich das Lachen verkniff. „. geht ins Esszimmer und isst das Abendessen das Francois zubereitet hat!“ Ihre zwei Söhne huschten sofort. „Und ihr beide….“ Murmelte sie. „Konan du entschuldigst dich jetzt bei deinem Vater, dafür das du ohne unsere Erlaubnis dich stechen hast lassen!“ Die blauhaarige wandte sich zu ihrem Vater und murmelte wiederwillig „‘Tschuldigung…“ –„Und du entschuldigst dich bei deiner Tochter, dafür das du dich ihr gegenüber so kindisch benommen hast!“ Das überlegene grinsen das Fugaku aufgesetzt hatte als Konan sich entschuldigen musste, verschwand es abrupt bei den Worten seiner Gattin. „Kindisch-?“ –„Tu es!“ meinte sie herrisch. „Verzeihung.“ Sagte er genauso so wiederwillig wie das kleine Mädchen. Mikoto wundert sich wie ähnlich die beiden sich waren obwohl sie gar nicht verwandt sind. Wahrscheinlich hat ihr Gatte einen größeren Einfluss auf die Kleine als er dachte. „So und ihr beide gesellt euch jetzt zu Itachi und Sasuke und isst, comprendre!!??“ Mikoto war sauer, dass man sie wegen so eines Pipifax vom Drehbuch weggezerrt hat konnte sie nicht glauben. Die 2 Unruhestifter gingen wie 2 kleine bestrafte Bälger ins Esszimmer.

Im Esszimmer warf Sasuke Konan kurz einen unauffälligen Blick zu. Ein Piercing. Was wollte sie damit ausdrücken. Und das Haar. Er verstand sie nicht und die Schuhe die sie trug auch nicht. Wie kann man nur auf diesen Dingern gehen? „Hey Alter du wirst es nicht glauben!“ rief Itachi in sein Hörer. „Meine kleine Schwester kam heute mit einem Piercing nachhause und mein Vater ist so richtig an die Decke gegangen!“ er lachte wie noch nie. „Ich hab es aufgenommen, schaust dir bei  Youtube an unter ‚MadDad‘.“ …. „Was das Video hat schon 15.000 Klicks?“ jetzt konnte Itachi nicht mehr an sich halten und lachte was das Zeug hielt. „Was 4356 Kommentare?“ Mittlerweile lag Itachi auf dem Boden und hielt sich den Bauch vor Lachen nur mit Mühe konnte er noch den Hörer halten, aus dem man auch Gelächter vernahm. Die ganze Zeit über hatten seine Familienmitglieder dies still geduldet. Aber als Itachi begann auf Lautsprecher zu stellen und lachend auf den Boden zu klopfen riss der Geduldsfaden. „JETZT REICHTS ABER!“ riefen die restlichen Uchiha’s am Tisch. Worauf Itachi auflegte und grinsend zu Ende aß.

Nachts lag Sasuke wach im Bett und dachte nach. Er dachte die ganze Zeit über nach was Konan mit ihrem neuen Image bezweckte. Und sie hatte kein Wort mit ihm geredet, ob das für immer so sein würde, wenn ja dann würde er sich sofort bei ihr entschuldigen. Nein, lieber jetzt um vorzusorgen. Sasuke stand auf um in Konan’s Zimmer zu schleichen, aber das war gar nicht mehr nötig, denn es klopfte und Konan steckte ihren Kopf durch einen kleinen Türspalt. Als sie sah das Sasuke wach war, ging sie ganz rein und schloss dir Tür schnell wieder. Leise und Bedacht. Der schwarzhaarige war verwundert und stand auf um zu Konan zu gehen, doch die hob die Hand als Zeichen das er stehen bleiben sollte. Früher kam die blauhaarige oft nachts in Sasuke’s Zimmer und schlief bei ihm, weil sie Angst hatte allein zu sein oder Alpträume sie plagte. Sie ging auf Sasuke zu und nahm sein Gesicht in ihre Hände.
„Bitte ein letztes Mal, soweit bin ich noch nicht…“ flüsterte sie. Ihr Bruder reagierte nicht, er sah an ihr herunter. Sie trug eine lockere schwarze Stoffhose und ein grünes T-Shirt mit weißen Herzchen drauf. Das T-Shirt war ihr 3 Größen zu groß. Er trug bloß seine Boxershorts, die Nacht war zu warm für mehr. Die blauhaarige sah ihren Bruder todunglücklich. „Bitte…“ flüsterte sie noch einmal. Der schwarzhaarige entzog sich ihren Händen und schlug die Bettdecke zurück. Er wies mit einer Handbewegung auf sein Bett. Sie legte sich ins Bett und Sasuke neben sie. Er zog die Decke über beide und seufzte. „Hast du geträumt?“ fragte er flüsternd mit einer sehr ruhigen Stimme. „Nein…. Ich hatte Angst vorm allein sein Sasuke. Wieso lässt du mich auch im Regen stehen?“ Im letzten Satz klang etwas Wut mit in ihrer Stimme. „Es tut mir leid“, sagte er leise und strich ihr durch ihr kurzes Haar. „Ich mag dein Haar nicht, lang hat es mir besser gefallen…“ meinte er leicht verächtlich. Seine Adoptivschwester kniff die Augen zusammen. „Achja? Gestern hast du mir auch noch besser gefallen!“ fauchte sie zurück. „Gestern hatten wir die Augen vor der Realität verschlossen…“ meinte er nur und wollte das Gespräch so beenden, doch Konan war noch nicht fertig. „Ach und Geschwister im Dunkeln zu lassen ist die Realität, du Mistkerl!“ sie boxte ihn in den Bauch. Ihr Bruder krümmte sich kurz, keuchte aber hörbar auf. „Du bist 16 Jahre alt, du müsstest endlich damit klar kommen. Du bist so schwach!“ nun war Sasuke auch wütend war sie gekommen um sich mit ihm zu streiten? „Pardon? Hast du mich gerade schwach genannt. Ich bin stärker als du denkst schließlich lebe ich ohne eine Vergangenheit!“ sie hatte die Kontrolle verloren und in Rage zuckte ihre Knie nach oben und traf Sasuke’s Weichteile. Er krümmte sich im Bett und hielt sich seine Familienjuwelen. „Scheiße man was soll das?!“ brachte er zwischen zusammengepressten Zähnen hervor. Seine Schwester hielt sich die Hand vorm Mund, sie hatte es Ausversehen getan, sie war so sauer von ihm schwach genannt zu werden, das sie sich nicht mehr kontrollieren konnte. „E-es tut mir le-“ –„Geschenkt.“ Zischte er bloß und blitzte sie wütend an. „Nein, es tut mir wirklich leid, ich… Wie konntest du mich nur schwach nennen…?“ es tat ihr wirklich Leid und Sasuke merkte das auch. Er konnte sich wieder normal hinlegen. „‘Tschuldige… Aber warum kannst du ohne mich nicht leben?“ er wollte es wissen, unbedingt. „Weil du mir was versprochen hast… erinnerst du dich?“ flüsterte sie leise. Natürlich erinnerte sich Sasuke an das Versprechen vor 8 Jahren. „Nur weil du mir nicht mehr am Rotzzipfel hängst, heißt dass nicht das ich nicht mehr auf dich aufpassen werde…“ flüsterte er. Konan übermannte die Müdigkeit die die Wut vorhin verdrängt hatte. „Wirklich?“ fragte sie noch, während ihre Lider zufielen. Sasuke nahm sie in den Arm und küsste ihr ins Haar. „Du hast mein  Wort“
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