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Vergessene Versprechen

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Konan Nagato Sasuke Uchiha Yahiko / Pain
23.03.2010
21.12.2017
61
664.212
4
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Dieses Kapitel
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23.03.2010 2.871
 
„Nicht!“

Schwerelos im Nichts.
Ein bitterer Schrei.

„Bringt sie hier weg!“

Eine schwere Last.
Tiefe Trauer.
Schuld?

„Nein, lasst mich zu ihm!“

Es ist vorbei.
Schwerelos im Nichts.
Kein Halt.
Und keine Stütze.
Im freien Fall.
Kein Gefühl.




***************


„Möchtest du nicht mitkommen, Sasuke?“ fragte eine wunderschöne dunkelblauhaarige Frau ihren Sohn, als sie aus dem teuren Sportwagen ihres Mannes stieg. Doch der Junge schüttelte wütend den Kopf. „Nein.“ Sagte er entschieden und verschränkte die Arme. Sasuke war wütend und das auch zu recht. Heute war sein 8. Geburtstag und anstatt ihn zu feiern sind seine Eltern mit ihm nach Okinawa geflogen um seinen Bruder im Krankenhaus zu besuchen. Er hatte nämlich ein Motorradunfall, obwohl seine Eltern ihm ausdrücklich verbaten Motorrad zu fahren. Wegen Itachi’s Sturheit musste er jetzt auf seine Geburtstagsparty verzichten mit den Olsen-Twins!

Ja, Sasuke hatte die Chance mit den Olsen-Twins zu tanzen. Er hatte alle Chancen der Welt dank seinem Namen. Er war Sasuke Uchiha der Sohn von Fugaku und Mikoto Uchiha und der kleine Bruder von Itachi Uchiha. Fugaku war ein hochangesehener Geschäftsmann und Mikoto eine beliebte Schauspielerin, es gibt wenige Filme die ganz groß rauskamen, ohne Mikoto. Itachi ist ein Jahr älter als Sasuke und geht auf ein Internat in einem kleinen abgelegten Örtchen in der Nähe von Okinawa. Es ist ein Rätsel wie Itachi an ein Motorrad dran kam und aus dem Internat fliehen konnte. „Dieser Junge bringt uns noch ins Grab…“ murmelte Mikoto ob sie jetzt Itachi oder Sasuke meinte, wusste der Junge auch nicht. „Sasuke, steig aus dem Wagen ich möchte nicht das die Presse dich allein im Auto sieht, wer weiß was sie dann schreiben.“  Meinte der Großunternehmer mit kaltem Unterton und ging vor. So war Fugaku nun mal, er war kalt und kannte selten Skrupel, Taktgefühl kannte er nur bei seiner Ehefrau. Und für ihn war sein Geschäft eines der wichtigsten Dinge in seinem Leben. Deshalb auch seine schlechte Laune er musste ein Termin mit einem Deutschenunternehmer absagen um jetzt Itachi zu besuchen, denn eigentlich leben wir ja in Virginia planen jedoch nach California zu ziehen. Daher kann Itachi nicht viel Mitleid erwarten, er wird wahrscheinlich das Internat wechseln und fürs erste kein Taschengeld mehr kriegen, höchstwahrscheinlich wird seine Kreditkarte auch gesperrt. Itachi baute öfters Mist, deswegen sind Sasuke die Strafen bekannt.

Als Sasuke ausstieg merkte er dass es regnete. Er stöhnte genervt auf und lief seiner Mutter schnellen Schrittes hinterher. Im Krankenhaus war nicht viel los. Im Wartezimmer saßen einige Obdachlose mit offensichtlichen Verletzungen. Ärzte liefen Gänge entlang. Und Krankenschwestern sortierten Krankenakten oder unterhielten sich. Meine Mutter ging hektisch zu Rezeption. „Entschuldigen sie ich möchte zu meinem Sohn er hatte ein Motorradunfall.“ Sagte sie ruhig. Sie war immer ruhig sie wurde nur sehr selten oder in Filmen ausfällig. Die Krankenschwester die bis eben nach am Computer war und sonst was tat, hob ihren Blick und weitete sofort die Augen. „S-Sie sind doch die Uchiha’s oder?“ rief sie erstaunt worauf jeder, beinah jeder es mitbekam und die Uchiha‘s ansah. Die Obdachlosen sahen sie neidisch und überrascht an, Krankenschwestern gafften einfach ohne Scham und Ärzte die gerade im Umfeld waren wirkten überrascht. Eine Ärztin fasste sich schneller als der gesamte Rest tippte Fugaku an der Schulter an. „Guten Abend, Herr Uchiha ich bin die Ärztin ihres Sohnes Itachi.“ sie war freundlich und gefasst und schenkte dem plötzlichem Gemurmel keine Beachtung.

Plötzlich wurde eine Tür aufgerissen und ein Junge stolperte heraus. Er trug ein Krankenhauskittel und sonst nichts. Er hatte kinnlanges rotes Haar und ein Pony das seine Augen verdeckte. Er stand schnell auf und wollte wegrennen als ein junger Arzt ihn packte und ihn mit Hilfe von einem Mann im Anzug und einer Krankenschwester wieder ins Zimmer geschleift wurde. Der Junge schrie und schluchzte. Ich verstand nicht viel nur Bruchstücke wie „Ihr habt ihn getötet…“ und „Engel…“ und dann noch „umbringen…“. Der Junge sprach zwar Japanisch, aber das machte nichts Sasuke beherrschte die Sprache perfekt, da seine Mutter Japanerin ist und sein Großvater väterlicherseits. Die ersten Wörter und das letzte hatten einen Zusammenhang, aber das zweite Wort machte da gar kein Sinn. „Sasuke kommst du?“ fragte ihn seine Mutter und riss den jungen Uchiha-Spross somit aus seinen Gedanken. Die Erwachsenen hatten den Jungen anscheinend gekonnt ignoriert. „Sei nicht mehr traurig Sasu-chan, als Entschädigung das deine Geburtstagsparty geplatzt ist, darfst du dir später alles Wünschen was du willst, du hast mein Wort, in Ordnung?“ die Schauspielerin hatte wohl gedacht das Sasuke noch immer Trübsal geblasen hatte, der schwarzhaarige ließ sie in dem Glauben und nickte nur leicht mit dem Kopf, er ergriff ihre Hand die sie ihm ausgestreckt hielt und gingen der Ärztin nach die schon mit Fugaku vor gegangen war. „Itachi ist hier drin, er ist auch wach und weiterhin nicht schlimm verletzt nur ein paar Prellungen und Blessuren. Ich lasse sie dann allein.“ Sie lächelte Sasuke noch einmal an und ging. Mikoto murmelte bloß einen Dank und ging schnellen Schrittes in Itachi’s Zimmer. Itachi lag in einem Bett, er hatte eine Infusion im Arm und ein Krankenhauskittel an. Er setzte sich auf als er seine Mutter sah und senkte den Blick als er seinen Vater sah. Sasuke wollte sich das jetzt nicht anhören und ansehen, weshalb er leise aus dem Zimmer flüchtete.

Er lauschte den Regen als er die Gänge entlang lief, er mochte kein Regen, denn Regen sind wie Tränen und symbolisieren Trauer und Trauer ist ein Zeichen von Schwäche und die durfte sich kein Uchiha leisten. Schwäche darf sich kein Uchiha leisten. Das sagten sein Vater und sein Bruder immer, wenn Sasuke auch nur eine negative Gesischtregung machte. Itachi und Vater sind kalte, emotionslose Menschen und Sasuke wollte nicht so einer werden. Er wollte sooft lachen und weinen wie seine Mutter es tat, ohne dumme Sprüche zu hören. Doch er hatte ein schlechtes Gefühl, bei seinem Ziel. Mittlerweile wusste Sasuke nicht mehr wo er war, aber momentan war es ihm herzlichst egal. Er lief an diversem Krankenzimmer vorbei aber beachtete die Patienten kaum, bis er sie sah.

Ein kleines Mädchen, vermutlich nicht älter als er . Sie saß auf der Krankenbettkante und schwieg, während die Schwestern sie untersuchten. „Du armes Ding. Ganz allein auf der Welt…“ murmelte einer der beiden Schwestern. „Kannst du das glauben Nana? Sie ist staatlich nicht registriert und in Amerika auch nicht…“ –„In Amerika nicht?“ entgegnete die Schwester namens Nana erstaunt. „Nein, ein Freund vom Doktor arbeitet beim FBI und dieses Mädchen erschien ihm komisch weswegen, er die  Fingerabdrücke des Mädchen nahm und sie zu seinem Freund in Amerika faxte…“ – „Und dann?!“ –„Sie existiert in unseren beiden Kontinenten praktisch nicht…“ antwortete die Schwester und strich dem Mädchen durchs Haar. Nana schüttelte den Kopf. „Das klingt wie aus einem schlechten Horrorfilm… Und das Jugendamt will die Kleine auch erst einmal in ein Heim stecken.“ Meinte sie mit Mitleid. Beide Schwestern wandten sich zum gehen zu und Sasuke versteckte sich in einem anderem Krankenzimmer eines Patienten der anscheinend schlief.
Als die Luft rein war ging Sasuke ins Zimmer des Mädchens und besah sie sich genauer. Sie hatte blaue lange Haare die ihr bis zu den Hüften gingen. Ihr Haar verdeckte ihr Gesicht, er hätte es Zugern gesehen. Die Haut die der Krankenhauskittel zeigte war so blass wie seine eigene, die Füße waren übersät mit Blasen und ihr Waden mit Narben. Die Hände zeigten Blasen und Narben in Geringer Anzahl. „Wie heißt du?“ wollte der Uchiha-Spross wissen, er sprach japanisch er war sich sicher das sie Japanerin war. Das Mädchen zeigte keine Reaktion, woraufhin Sasuke seufzte und sich durchs Haar strich. Er besah sich das Krankenzimmer und machte einen nützlichen Fund. Eine Krankenakte. Er schlug sie hastig auf und las sie sich durch. //Retrogarde Amnesie, 8 Jahre, weiblich, B Negativ, Name … frei?// „Warum steht da nicht wie sie heißt?“ sprach Sasuke genervt zu sich selbst. Er blätterte die Akte durch und fand ein kurzen Text.

Patientin spricht nicht und hat anscheinend ein Trauma. Anzeichen von Retrogarde Amnesie. Besitzt kein Vormund und ist minderjährig, Knochenmarkstruktur ergibt Alter von 8 Jahren. Waise, ist nicht staatlich registriert,…

Sasuke las sich die Zeilen 3-4-mal durch. Am Anfang verstand er nicht was sie bedeuteten doch nach dem 5-mal lesen verstand er. Sie hatte ihr Gedächtnis verloren, aber was bedeutet ‚Retrogarde‘? Gab es etwa verschiedene Formen von Gedächtnisverlust? Stille erfüllte das Zimmer nur den Regen hörte er leise ans Fenster prasseln. Er hörte noch etwas ein leises murmeln, es kam nicht von ihm also musste es… Er drehte sich abrupt um und lief zum Mädchen. Er stellte sich ganz nah vor sie und lauschte ihrem Gemurmel. „Es tut mir leid. Es ist meine Schuld. Es tut mir leid. Es ist meine Schuld.“ Es war ein Mantra das sie immer wieder wiederholte. Sasuke verstand nicht, aber eins war klar. Dieses Mädchen das ihm völlig fremd war konnte niemals etwas getan haben, wofür sie sich entschuldigen musste. Er packte ihre Schulter. „Nein, es ist nicht deine Schuld. Du musst dich nicht entschuldigen es war deren Dummheit, hätten die nicht, dann …“ Er wusste nicht was er sagen sollte, er wusste noch nicht mal was passiert war doch, er hatte so ein seltsames Gefühl in der Magengegend, es war nicht Liebe eher wie ein Instinkt. „Ich pass auf dich auf, in Ordnung? Du hast mein Wort.“ platzte es aus ihm heraus. Er wusste nicht warum er es sagte, aber er wusste das es richtig war.

Bei diesen Worten hob das Mädchen abrupt ihr Gesicht und erblickte in die schwarzen Irden. Bis eben war sie noch im freien Fall. Im Nichts und ihre Seele erfüllt von Schmerz und Trauer und Leid, doch sie wusste nicht warum. Sie hoffte dieses Gefühl würde verschwinden wenn sie sich entschuldigt, doch so war es nicht. Dieser Junge vor ihr hatte dieses Gefühl, zwar nicht verschwinden lassen doch es abgedämpft und ein Band knüpfen lassen ein unsichtbares. Und sie schwor sich diese Irden niemals zu vergessen. „Wie heißt du?“ fragte der schwarzhaarige noch einmal. Sie wollte antworten. Dass sie es nicht wusste dass sie nichts wusste, dass sie allein war. Sie hatte die Gespräche der Schwestern gehört. Doch sie war nicht Traumatisiert und auch nicht in einem Wachkoma was immer das auch sein mag. Sie war voll bei Bewusstsein, nur war sie verwirrt und wusste nicht so recht was los war. Warum sie in einem Krankenhaus waren und sie ängstliche Blicke fühlte. Oder warum ihr Körper so schmerzte, oder warum sie überall Narben hatte.

Der Uchiha-Spross war ein wenig erleichtert, merkte er dass er bei dem Mädchen etwas erreicht hatte da sie ihn mit Gefühl angesehen hatte und weil sie sich selbst gerade musterte. „I-I..“ Sie wollte etwas sagen doch stotterte nur als sie ihre Hände erblickte. „Sprich, doch…“ Sasuke flehte schon fast. Doch er merkte nur dass sie anfing zu zittern. War ihr kalt? Er wusste es nicht. Doch packte er sie an der Hand und zog sie vom Bett runter. Als ihre Füße den Boden berührten, vermutete Sasuke schon sie würde umkippen, doch sie stand einfach da. Er musterte sie mit einem prüfenden Blick, sie hatte eine perfekte Haltung. Ihr Haar viel über ihre Schultern und über den Rücken. Es war wie eine blaue Flut. Ihre Hände zitterten ein wenig und die Hand in seiner Hand war kühl und weich. „Komm.“ Sagte er nur noch und zog sie mit sich. Er rannte den Korridor entlang auf der Suche nach seinen Eltern. Doch er fand sie einfach nicht. Bis sie einer Krankenschwester begegneten. „Was machst du denn da? Das Mädchen ist im Aufwachkoma!“ schimpfte sie. Sasuke drückte kurz die Hand des Mädchens und rannte so schnell es eben ging an der Schwester vorbei. Die war so überrascht über den Fluchtversuch dass sie erst mal nicht reagierte doch dann die Verfolgung aufnahm.

Das Mädchen war überrascht darüber das sie abhauten, doch es weckte in ihr ein vertrautes Gefühl. Der Junge rannte plötzlich um die Ecke und rannte gegen eine ihr unbekannte Person. Sasuke fiel auf sein Hinterteil und zog die blauhaarige mit sich auf den Boden. „Sasuke?! Was tust du da? Und wer ist dieses Mädchen?“ fragte eine verwirrte Frauenstimme. Der schwarzhaarige war sehr aufgeregt und stand auf ließ die Hand des Mädchens, aber nicht los. „Mutter, schnell tu was die Alte dort will uns ans Leder!“ – „Welche Alte?“ fragte dieselbe Stimme verwirrt. In dem Moment bog die Krankenschwester recht abgehetzt um die Ecke. „Ihr!“ brummte sie. Doch Mikoto stellte sich vor die beiden und fragte höflich was das Problem sei. Fugaku stand neben den beiden und würdigte ihnen keines Blickes. „Was das Problem ist? Ihr verkommener Sohn, hat eine im Wachkoma liegende Waise entführt und sie dazu gebracht die Korridore entlang zu rennen wie eine Wahnsinnige. Dieses Mädchen ist geistlich sehr verstört und hat eine Retrogarde Amnesie!“ sie fauchte meine Mutter an wie eine Wilde und gestikulierte hastig mit den Händen herum. „Verkommener Sohn?“ fragten Fugaku und Mikoto gleichzeitig skeptisch. „Ja, verkommen! Ich weiß wer sie sind und ehrlich gesagt selbst wenn sie der Dalallama höchstpersönlich wären würde ich ihnen das sagen, das Kind ist gestört und muss regelmäßig Medikamente einnehmen!“ sie keuchte weil sie mittlerweile ihre Stimme erhoben hatte. Mikoto und Fugaku sahen sie giftig an doch die Schwester erwiderte den Blick nur. Sasuke war mehr als erstaunt über das Verhalten der Schwester und wusste erstmals nicht was zu tun war. Bis das Mädchen vortrat. Und sprach. Fließend. Ohne zu stottern. Mit fester Stimme.

„Ich bin nicht geistig verstört oder überhaupt gestört. Ich weiß zwar nicht wer ich bin oder warum ich in ein Krankenhaus bin, aber ich weiß das ihr Schwestern hier alle Angst vor mir habt und wenn sie sich nicht sofort bei diesen netten Menschen und bei mir entschuldigen, dann gebe euch allen Grund wirklich [i]Angst[/i] zu haben.“ Ihre Stimme war kühl und herzlos. „Sie haben die junge Dame gehört worauf warten sie?“ meinte Fugaku amüsiert. Die Schwester biss sich auf die Lippe und sah die Kleine giftig an. „Wari.“ Sagte sie barsch und hasserfüllt zugleich. Fugaku wandte sein Blick zu der blauhaarigen. „Lässt du das durchgehen?“ fragte er in einem weichen Tonfall. Die blauhaarige warf ihr den gleichen Blick zu dem sie der Schwester zugeworfen hatte, aber Fugaku ließ der kalt. „Egal wie man es dreht und wendet es ist eine Entschuldigung…“ murmelte sie nur und drückte die Hand von Sasuke fester die sie die ganze Zeit über nicht losgelassen hatte. „Ich werde den Arzt verständigen.“ Murmelte die Schwester und ging. Mikoto drehte sich um und sah Sasuke an. „Was soll das Sasuke?“ fragte sie ruhig aber drohend. „Du hast mir versprochen dass ich kriege was ich will, du hast mir dein Wort gegeben!“ – „Aber Sasuke ich kann dir doch kein Mädchen schenken sie hat doch eine Familie…“ erwiderte sie leicht streng. „Nein, ich… ich bin eine Waise und nicht staatlich registriert ich existiere praktisch nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist gering das ich aus Europa oder Afrika komme.“  Sagte die blauhaarige ruhig. „Menschen sind kein Spielzeug, Sasuke, sie wird in ein Heim kommen un- “ - „Sie soll nicht mein Spielzeug sein oder so, sie soll meine kleine Schwester werden! Das ist mein Wunsch mein einziger und für die nächsten 5 Jahre auch der Letzte versprochen!“ er flehte schon fast. Über diese bitte weitete die blauhaarige geschockt die Augen. Sie wollte sich Sasuke’s  Hand entziehen, doch er ließ sie nicht los. „Nein…“ sagte Fugaku. Man fühlte die Enttäuschung von Sasuke förmlich. Mikoto wusste nicht was los war, aber eins war ihr klar, das war nicht ihr Sasuke der bis vor kurzem noch Trübsal geblasen hatte wegen seiner geplatzten Feier. Sie besah sich die blauhaarige genauer. Sie war blass sehr blass. Ihr Hände, Füße und Arme waren übersät mit Narben und Blasen. Ihre Lippen waren spröde, aber ihre Haltung war perfekt. „Mädchen…“ sprach die Schauspielerin die Kleine an. Die blauhaarige sah sie mit einem kühlen Blick an. In ihren dunkelblauen Irden sah sie etwas was sie nicht erklären konnte. Sie wusste nicht warum, aber sie fühlte ihren Schmerz, ihr Leid, ihre Trauer.

„Mutter? Alles in…“ –„Sasuke hat recht, Fugaku. Wir adoptieren sie.“ Unterbrach sie ihren Sohn. Sie sah ihren Ehemann mit einem für ihn undefinierbarem Blick an. Er wusste eigentlich immer was seine Frau fühlte was die dachte und um welchen ihrer Söhne sie sich sorgte. Doch diesmal konnte er nur ihre schönen blau-schwarzen Irden betrachten. „Nagut… Ich hab gehört das Jugendamt ist hier und ich glaube dass wir das Sorgerecht sowieso kriegen werden…“  meinte er, aber behielt seine Frau im Blick. „Danke, Mutter!“ bedankte sich der Uchiha-Spross und ergriff die andere Hand des Mädchens. „Jetzt bist du meine Nee-san und ich werde mein Versprechen halten können...“ er lächelte sie an, mit dem Herzen. Die blauhaarige wusste nicht was sie erwidern sollte, weshalb sie ihre momentanen Gefühle freien Lauf ließ. Sie lächelte. „Danke, O-nii-sama!“ sie wischte sich eine Freudenträne weg. „Wir brauchen ein Namen…“ murmelte er in Gedanken. „Konan. Sie heißt Konan.“ Meinte die dunkelblauhaarige während sie durch das Haar der neuen Uchiha strich. „Mikoto, aber…“ wollte Fugaku wiedersprechen, er verstand sie nicht. „Bitte Fugaku… das ist mein letzter Wunsch für die nächsten 5 Jahre, du hast mein Wort.“ Wiederholte sie Sasuke’s Worte. „Konan? Mir gefällt der Name.“
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