Kryptonite Garden

GeschichteRomanze / P18 Slash
Clark Kent Lex Luthor
23.03.2010
21.05.2010
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23.03.2010 1.421
 
Huhu ihr lieben ^-^
So hier ist auch schon das zweite kapi
Es freut mich, das doch einige hier vorbei geschaut haben!!
und danke noch mal an alle kommi-schreiber und an meine beta-readerin =D
so nun will ich euch auch nicht länger aufhalten....

*nen teller kekse hinstell und noch viel spaß wünsch*

~~~~


“Na endlich! … Clark? Der Doktor ist da! Er ist einer der Besten! Es wird alles gut werden!”
Lex wusste nicht ob er seinen Freund, oder doch nur sich selbst beruhigen wollte.
Der Jüngere lag immer noch zitternd vor ihm, sein wunderschönes Gesicht schmerzerfüllt und mit Schürfwunden übersäht.

Die Tür zu Lex’ Schlafzimmer öffnete sich langsam und der Arzt trat ein.
Er war großgewachsen und sein Haar war ein gebleichtes und überhaupt nicht zu seinem Typ passenden blond. Ein grün kariertes Hemd bedeckte seinen hervortretenden Bierbauch und eine beige färbende Cordhose setzten seinem ganzen Erscheinungsbild die Krone auf.
Natürlich durfte man nicht die schräggestreifte, dunkelblaue Krawatte nicht vergessen um dieses grauenhafte Bild zu vervollständigen.
Na hoffentlich war sein ärztliches Können besser als seine Aufmachung!
Aber was stellte er das eigentlich in Frage? Die Luthors leisteten sich nur die besten Ärzte, was Lex in diesem Moment auch sehr willkommen hieß.
“Ach Gottchen was haben wir den hier?”, fragte der Doktor mit einer piepsigen Stimme und kramte stirnrunzelnd eine braune Hornbrille hervor.
Und Lex hatte schon geglaubt man könnte sein Outfit nicht Toppen.

Er hätte diesen Anblick vielleicht sogar lustig gefunden, hätten die wimmernden Geräusche des Jüngeren neben ihm, ihm nicht wieder den Ernst der Lage vor Augen geführt.
“Er hatte einen Autounfall!”, klärte ihn Lex schnell auf und rückte mit seinem Stuhl ein wenig weiter zur Wand um dem Arzt ein wenig mehr Spielraum zu geben.
Aber vollkommen von Clarks Seite wich er nicht.

“Na Jungchen! Da hast du aber ganz schön was abbekommen!”
Hätte der Doktor nicht gleich darauf angefangen Clark zügig zu untersuchen und ihn fast liebevoll zu beruhigen, hätte Lex ihn hochkant wieder rausgeschmissen.
Aber nun ja dies war nun mal der Fall und Lex musste die Augen zusammenkneifen und seufzte mitfühlend, als Clark erneut aufschrie.
“Doc?”
“Nun ja … es ist seltsam!”
‘- Ja, so wie vermutlich alles hier in diesem kleinen Städtchen seltsam war…’, dachte Lex verbittert.
“Es lassen sich keine schweren Verletzungen feststellen, er muss bei diesem Unfall wirklich Glück gehabt haben.., aber dennoch, zeigt er, wie sie ja selber erkennen müssten, große Schmerzen!”
“Aber warum Doc?”
“Wenn ich ehrlich sein soll…”
“Ja bitte!”
“… ich weiß es nicht!”
Wie war das noch gleich mit den besten Ärzten?
“Ich kann wirklich nichts erkennen was ihm diese Schmerzen bereiten könnte, es liegen keine Knochenbrüche vor, keine inneren Blutungen, vielleicht eine Verstauchung an seinem rechten Handgelenk, von seiner leichten Gehirnerschütterung mal ganz zu schweigen, aber nichts Großes!”
Neben ihnen keuchte Clark erneut und murmelte leise vor sich hin.
Seine Stimme wurde allmählich lauter und kräftiger und die beiden Personen neben seinem Bett hielten die Luft an als sie hörten was er sagte.
“Macht, dass es aufhört! Macht, dass es aufhört, was ist das…?”
“Doktor?”, wandte sich Lex Hilfe suchend an den Mediziner neben ihm.

Gerade hatte dieser die Hände nach seinem neuen Patienten ausgestreckt und seine große Hand auf Clarks Stirn gelegt hatte um erneut nach Fieber zu prüfen, als dieser leicht stöhnend das Bewusstsein verlor.
“Er hat kein Fieber… ich kann mir das nicht erklären!”
“Irgendwas muss doch seine Schmerzen hervorbringen!”
“Natürlich.. Natürlich, die einzigen Erklärung die mir in den Sinn kommen, wäre ein eingebildetes, beziehungsweise vom Gehirn projiziertes Schmerzgefühl, was allerdings eher bei gelähmten Personen auftritt, oder …..nein ich denke nicht das, das hier der Fall ist!”
“Und was ist ihre andere Erklärung?”, fragte Lex genervt und beunruhigt zugleich, sein Blick fiel immer auf den, in seinem Bett liegenden Farmerjungen.
Natürlich hatte er es sich immer erträumt Clark Kent in seinem Bett liegen zu sehen, aber doch nicht in diesem Zustand!
“Nun ja, es könnte sich um eine Allergie handeln!”
“Eine Allergie?”, Lex glaubte sich verhört zu haben, Clark hatte gerade einen Autounfall überlebt, zum Glück weitestgehend unversehrt und nun fing er mit einer Allergie an?

Der Doktor nickte kurz und beugte sich dann wieder fürsorglich über seinen, wie leblos daliegenden Patienten.
“Ich konnte ihn leider nicht fragen was genau ihm weh tat, er konnte nicht antworten.”
“Dann heißt es warten bis er wieder aufwacht?”
“Genau das ist der Fall, doch ich muss sie leider enttäuschen ich habe noch andere wichtige Befunde vorliegen und bin schon längst im Verzug.”
Wie bitte? Er konnte ihn doch nicht hier allein lassen.
“Wenn ihr Freund wieder zu sich kommt, versuchen sie herauszufinden was genau seinen Schmerz verursacht hören sie? Und dann rufen sie mich an!”

Alles was Lex heraus brachte war ein leises, “Ja…”
Und schon war der Doktor mit einem letzten Lächeln und einem, “Einen schönen Tag noch!”, verschwunden.

Erschöpft ließ sich Lex wieder auf dem Stuhl nieder der neben dem Bett stand.
Natürlich war er froh, dass sein Freund offensichtlich keine schlimmeren Verletzungen vorzuweisen hatte, aber dennoch verunsicherte ihn diese Ungewissheit.
Leise seufzend betrachtete er das ruhige Gesicht, auch wenn eine leichte Schmerzfalte diese Ruhe durchbrach.
Die Lippen waren einen Spalt breit geöffnet, was sie sehr kusswillig erscheinen ließen und seine langen Wimpern umrahmten seine geschlossenen Lider.
Mein Gott, wie melodramatisch!
Da saß er am Bett eines Kranken und dachte an nichts anderes als daran, wie wunderschön er aussah.
Gott er sah aber auch niedlich aus!
Okay nun war aber wirklich Schluss! Sein Freund litt Qualen und er hatte nichts Besseres zu tun.
Wie armselig.

Während Lex nun weiter in diesem Zustand, zwischen Bewunderung und Inspizierung des vor ihm liegenden und dem eben dies kritisierenden und besorgten verweilte, zuckte Clark plötzlich zusammen und seufzte verzweifelt.
Lex war sofort auf den Beinen und beugte sich über ihn, seine Stirn in Sorgenfalten gelegt.
“Clark?”
Dieser wälzte sich jedoch weiter herum und beschränkte seine Energie darauf, genug Luft in seine Lungen zu befördern und dies in einem normalen Rhythmus zu tun.
“Alles wird gut Clark… alles wird gut!”

~~~~

Als Clark seine Augen öffnete wusste er erst nicht wo er war oder was passiert war, das einzige was er wahrnahm war dieser grauenhafte Schmerz, und die Erkenntnis, dass er nicht mehr in seinem Wagen saß, sondern auf etwas weichem lag.
“Clark?”
‘Lex?’ Was machte Lex denn hier? Was machte er denn auf der Straße?
Wo war er überhaupt?
Leise keuchend versuchte er sich aufzusetzen um seine Umgebung näher betrachten zu können, als der Schmerz erneut durch ihn jagte wie kaltes Gift.
Hektisch versuchte er herauszufinden warum es so weit gekommen war.
Natürlich musste es sich um Kryptonit handeln.
Aber wo kam es her und wo war es?

Angestrengt versuchte er seine Atemzüge wieder normal zu regulieren und in geregelten Abständen die benötigte Luft in seine Lungen zu pumpen.
“Alles wird gut Clark… alles wird gut!”
Lex?
Clark hatte seinen Freund noch nie so besorgt reden gehört und anstatt der beruhigenden Wirkung, verschlimmerte er die aufkommende Panik des Jüngeren noch.
Er musste die Quelle von diesem Ganzen schnellstmöglich finden.
Erneut versuchte er sich aufzusetzen, doch er landete kurz darauf mit einem unterdrückten Schrei auf den Lippen wieder auf dem weichen Stoff unter ihm.
“Hey .. hey beruhig dich, ganz ruhig, was tut dir weh Clark?”, fragte die angespannte Stimme seines Freundes.
“Alles!”, war das Einzige was der Schwarzhaarige herausbrachte.
Und das war nicht gelogen, die Kraft des grünen Gesteins bohrte sich durch jede Faser seines Körpers und erfüllte seinen Leib mit Schmerz.

Gerade als er sich wieder reflexartig zusammenkrümmte um diesem stechenden Gefühl zu entfliehen, als er aus seinen Augenblicken etwas Grünes schimmern sah.
Panisch wandte er sich diesem zu und wirbelte erneut herum.
Doch blind in seiner Verzweiflung, erkannte er seine Umgebung nicht genau und das nächste was er spürte war der harte Boden auf den er aufkam.

“Clark!”
Er spürte starke Hände, die sich sanft und doch kraftvoll zu gleich um seine Hüften legten und ihn hochzogen, während er sich immer noch krümmte.
Und als er in Lex’ Armen hing und erneut kurz vor der Ohnmacht stand, sah er es.
Das grüne Glitzern, es kam ….. Aus dem Blumentopf?
Doch ja, das musste es sein, er erkannte diese Farbe überall und sieh zog sich durch die gesamte Erde, in der die Pflanzen standen.

“Die Blumen!”
“Was?”, sagte Lex verwirrt hinter ihm.
“Es…. Es sind die Blumen !”, keuchte Clark angestrengt.

~tbc~

Und schon sind wir wieder am ende dieses kapis ^^
ich hoffe es hat euch gefallen
würd mich wie immer über feedback freun *lieb schau*
glg kimmi ^-^
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