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Alte Geschichte, neues Ende

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Alice Gehabich Daniel "Dan" Kuso Masquerade Shun Kazami
09.03.2010
26.03.2010
10
11.214
1
Alle Kapitel
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09.03.2010 734
 
Szene: Dans erster Kampf gegen Masquerade (Ende)

Der Hintergrund ist etwas verändert: Der Kampf findet auf einer Art erhöhter Plattform statt, sieht man von ihr hinunter erkennt man einen schmalen Weg und etwas Grün. Es ist ziemlich hoch. An der rechten Seite ist auch noch ein Stapel Container zu sehen. Dan verlässt gerade den Schauplatz.

Masquerade sieht Dan noch einige Zeit hinterher, dann fragt er: „Und was willst du?“ Als nichts passiert dreht er sich nun doch um. Diesmal ruft er etwas lauter: „Komm schon raus, ich habe dich schon bemerkt!“ Langsam löst sich ein Schatten von einem der obersten Container, aber man kann noch nicht erkennen um wen es sich handelt. Plötzlich rennt die Gestalt los, breitet ihre Arme nach hinten aus und stößt sich am Containerrand ab. Als sie auf dem Boden aufkommt federt sie ihren Sprung ab, indem sie in die Hocke geht und sich leicht abstützt. Dann hebt das Mädchen den Kopf und meerblaue Augen blicken Masquerade spöttisch aus einer schwarzen, gefiederten Maske entgegen. Sie hat braunblonde Haare und trägt einen schwarzen Mantel, der ab und zu leicht lila schimmert und dessen Aufschläge aus einem dunkelroten Stoff bestehen. Ihr Oberteil ist dunkelblau und geschnürt - wie eine Korsage und an den Händen hat sie fingerlose schwarze Handschuhe. Dazu kommen eine an den Seiten geschnürte schwarze Hose und schwarze Wildlederstiefel. Sie steht elegant auf und meint lächelnd: „Eigentlich wollte ich mich ja an dich anschleichen und `Buh` rufen, aber das kann ich jetzt ja wohl vergessen.“ Wieder Willen muss auch Masquerade grinsen. „Hoffentlich hast du auch einen…Ersatzplan.“ „Natürlich.“  Auf einmal hält das Mädchen eine Torkarte zwischen Mittel- und Zeigefinger ihrer rechten Hand, die anderen Finger sind wie zu einer Faust geballt. „Wenn ich schon meinen grandiosen Plan aufgeben muss, möchte ich wenigstens gegen dich antreten! Aber ich habe eine Bedingung: ein faires Spiel, ohne Doom-Karte!“ Masquerade mustert sie kurz, dann meint er: „Warum sollte ich auf diesen Vorteil verzichten? Denn immerhin willst ja du gegen mich spielen…“  „Du hast recht. Du musst nicht gegen mich kämpfen. Aber sicher fragst du dich nun ob ich einfach eine durchgeknallte Spinnerin bin oder wirklich einen Plan habe. Gib`s zu, du bist NEUGIERIG!“ Beim letzten Wort zwinkert sie Masquerade übertrieben zu. „Ja, vielleicht hast du recht“, sagt dieser nur und spielt mit der Feldkarte, die er inzwischen in der Hand hält, „Ich bin tatsächlich neugierig…Feld öffnen!“ Und die beiden verschwinden.
Kurze Zeit später erscheinen sie wieder. Sie stützt sich am Boden ab und atmet schwer, er lehnt außer Atem an einer Wand. Auf einmal rammt Masquerade seine Faust an die Mauer. „Verdammt! Schon wieder ein Unentschieden wegen Überlastung! Und dann auch noch so knapp!“ Die andere Spielerin ist inzwischen wieder auf den Beinen und sieht ihn verblüfft an. „Dann hatte dieser Junge vorhin also auch ein Unentschieden. Interessant…“ „Ja, dieser Dan Kuso hatte aber nur Glück. Er war am verlieren. Ganz anders als du. Deine Technik ist bemerkenswert!“ Masquerade geht auf das Mädchen zu, doch mit jedem Schritt, den er macht weicht sie auch einen Schritt zurück. Schließlich bleibt er stehen. „Du hast etwas an dir – du bist anders als die Spieler die ich kenne. Jemanden wie dich könnte ich gut gebrauchen. Was hältst du davon für mich zu arbeiten?“ Zuerst scheit es so als wolle das Mädchen einwilligen, doch dann dreht sie sich um und rennt auf den Rand der Plattform zu. Genau an deren Ende bleibt sie noch einmal stehen, dreht sich zu ihm um, breitet ihre Arme nach hinten aus und deutet eine elegante Verbeugung an. „Tut mir Leid, aber ich muss ablehnen. Zum einen finde ich deine Methoden abscheulich, zum anderen bin ich frei und ungebunden – wie ein Rabe im Wind!“ Mit diesen Worten lässt sie sich nach hinten fallen. Masquerade rennt sofort zum Abgrund und erkennt gerade noch, wie sie sich von der Wand abstößt, einen Salto schlägt, landet und hinter einer Hausecke verschwindet. Mit einem „Hm“ dreht er sich um und greift in seine Manteltasche, anscheinend um etwas hervorzuholen. Da erstarrt sein Gesicht auf einmal  vor Wut. „Diese verdammte…! Die Doom-Karte und der Teleporter! Wie hat sie das nur angestellt?!“ Plötzlich glätten sich seine Züge wieder und er lächelt sogar. „Na ja, ich habe das Gefühl ich sollte sie im Auge behalten. Wer weiß…“

Ende Kapitel 1.



Hoffentlich hat euch die Einleitung gefallen und ihr lest weiter (Falls das überhaupt jemand liest…;-) )
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