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Black Rose - Red Rose

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Black Rose Kite
05.03.2010
05.03.2010
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05.03.2010 693
 
„Rosen sind schöne Blumen,
doch solltest du eins nie vergessen.
Wenn man nicht aufpasst stechen sie.“


Gelangweilt schlenderte er durch den Krankenhauspark. Eigentlich wollte er ja seinen Freund Yasuhiko, der endlich aus dem Koma erwacht war. Ungewollt erinnerte er sich an den  Moment wo sie in The World Skeith begegnet waren und dieser Yasuhikos PC einfach gelöscht hatte. Darauf war sein Freund ins Koma gefallen und er hatte alles daran gesetzt ihm zu helfen, was ihm ja auch gelungen war.  Doch alleine hätte er es nie geschafft, nur mit der Hilfe seiner Freunde, die er in dem Spiel gefunden hatte war er in der Lage gewesen seinen besten Freund zu retten und mit ihm alle anderen Spieler, die ins Koma gefallen waren.
Lächelnd erinnerte sich an seine Gefährten. Mistral, die übermütige und eigensinnige Magierin, die sich gerne selbst als Rarehunter beschrieb. Elk und Mia, die immer zusammen unterwegs waren. Balmung, ein Freund von Yasuhiko in The World und nicht zu vergessen Helba, Lios und alle die anderen die geholfen hatten. Aber am wichtigsten war Black Rose, seine Begleiterin und Freundin. Ein Mädchen das ihn immer wieder geholfen und aufgebaut hatte wenn er es gebraucht aber auch jemand der selbst Hilfe brauchte. Denn er hatte im Verlauf ihres Abenteuers erfahren das sie auch für jemanden kämpfte der im Koma lag, ihren Bruder Kazu. Wie es ihm wohl ging? Er wusste nur durch ihre Schilderungen, dass er ebenfalls auf dem Weg der Besserung war und sie ihn fast jeden Tag besuchte.
Sein Blick schweifte durch den Park. Außer ein paar Leuten war es hier recht leer, doch dann blieb sein Blick an einem Mädchen und einem kleinen Jungen hängen. Das war doch Akira aus seiner Parallelklasse aber wer war der kleine Junge bei ihr? Und was machte sie hier? Ach ja ihr Bruder war ja auch ins Koma gefallen während er The World gespielt hatte. Stumme beobachtete er die beiden eine Weile, bis er sich dann umdrehte und zurück ging. Wenn er Glück hatte wäre Yasuhiko jetzt durch mit seiner Untersuchung.


„Tut mir Leid das du warten musstest aber meine Eltern wollten heute etwas länger bei meinem Bruder bleiben.“, entschuldigte sich eine rosahaarige Heavyblade-Userin bei ihm als sie vor ihm zum stehen kam. „Macht doch nichts.“, antwortete er nur und lächelte. Er war nicht sauer auf sie, schließlich war er auch erst seit ein paar Minuten da. „Und wie geht es deinem Bruder?“, erkundigte er sich stattdessen. Jetzt lächelte sie. „Wenn er sich weiter so gut erholt kann er in zwei Tagen entlassen werden.“, antwortete sie. Das waren doch gute Neuigkeiten. „Und Orca?“ „Er hat mit heute gesagt, dass er wahrscheinlich morgen entlassen wird.“ „Also pünktlich zum Schulanfang.“ Er nickte grinsend. Oh ja darüber war Yasuhiko gar nicht glücklich gewesen aber wenigstens war er wieder gesund. Da fiel ihm wieder die Frage vom Nachmittag ein.
„Sag mal Black Rose, warum hast du dir diesen Namen ausgesucht?“ Überrascht sah ihn seine Weggefährtin an während sie durch die Straßen von Mac Anu schlenderten. „Wie kommst du darauf?“ „Naja es hat mich halt interessiert.“, war seine schlichte Antwort. Darauf schwieg Black Rose erst mal, bis sie doch antwortete. „Ein Grund ist das ich Rosen mag. Es sind schöne Blumen, außerdem stehen rote und weiße Rosen für Liebe. Sie stechen zwar wenn man nicht aufpasst, doch man lernt aufzupassen um sich nicht zustechen.“ Da hatte sie recht wie er fand. „Und der andere Grund ist Kazu. Ich hab meine Eltern zu Anfang immer zum Krankenhaus begleitet und da auf meinen ganz kleinen Bruder aufgepasst. Im Park dort gibt es ein Rosenbett mit schwarzen Rosen.“ „Schwarze Rosen, so was gibt es?“ Sie schüttelte den Kopf. „Natürlich nicht. Diese Rosen sind so dunkelrot das ihre Knospen schwarz wirken, doch wenn sie blühen duften sie herrlich und haben ein leuchtendes dunkelrot. Ich fand diese Rosen so schön, dass ich mich für diesen Namen entschloss, außerdem hatte ich so das Gefühl Kazu etwas näher zu sein.“


Stumm stand er vor dem Blumenbeet im Krankenhauspark und betrachtete lächelnd das Beet. Ja sie hatte recht. Es waren wirklich schwarze Rosen, die irgendwann einmal das schönes Rot im Park werden würde.
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