Yuris kleine Schwester

GeschichteAllgemein / P12
Saralegui Shibuya Shori Shibuya Yuri
04.03.2010
14.04.2016
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2. Ein neuer Auftrag

"Warum sollen wir eigentlich zum Ahnentempel gehen? Murata hätte genauso gut ins Schloss Ketsumei kommen können.", beklagte sich Yuri. "Verzeiht Majestät, aber seine Heiligkeit der Große Weise hat ausdrücklich verlangt, dass wir zu ihm kommen.", versuchte Gunther seinen König zu besänftigen. "Trotzdem..." Die Kutsche hielt an und lies seine Insassen aussteigen. Am Eingang wurden sie schon erwartet. "Eure Majestät.", die Priesterinnen verbeugten sich. "Wir haben euch schon erwartet. Seine Heiligkeit wartet zusammen mit ehrwürdigen Ulrike im Saal des Shinou." "Vielen Dank.", bedankte sich Yuri, wie sonst auch. Sie gingen durch den Gang, der zum Saal des Shinou führt. Als sie eintraten, kam ihnen eine etwas seltsame Begrüßung entgegen. "Da seid ihr ja endlich, wir drei haben uns schon die Beine in den Bauch gestanden.", jammerte Murata. ">Gestanden< ist gut, du sitzt doch auf dem ´Spiegel vom Grunde des Sees`.", entgegnet ihm Yuri forsch. Murata lacht gequält. "Und? Was ist das für eine Sache wegen der wir extra herkommen mussten?", fragt Yuri so, als würde es ihn interessieren. Muratas Gesichtsausdruck ändert sich. "Es ist so, dass eine Person aufgetaucht ist.", fängt Ulrike an. "Eh? Und nur aus diesem Grund habt ihr uns hier hergerufen, um uns zu sagen, dass eine Person aufgetaucht ist?", entgegnet Yuri enttäuscht, denn er hatte schon etwas größeres erwartet. "Hör doch erst mal zu Shibuya. Diese Person ist nicht normal, sie besitzt eine Kraft, die der von Soushu gleichkommt, wenn nicht sogar gewaltiger.", fügte Murata hinzu. "Ah ha, verstehe...Hääääääääääää! Das kann doch nicht euer Ernst sein!", schrie Yuri aufgebracht. Seine vier Begleiter sahen sich ebenfalls sorgenerfüllt an. "Da ihr habt uns alle rufen lassen und nicht nur seine Majestät, heißt das dann wohl...", fing Gwendal mit seiner gewohnten kühlen Stimme an, kam aber nicht weiter, da ihn Shinou unterbrach. "Korrekt. Wir wissen ungefähr, wo sich diese Person aufhält." "Das ist ja super. Und? Wo befindet sich diese Person?", wollte Yuri wissen. Murata sah ihn durch dringlich an, "Sie befindet sich..."
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Im Schloss Ketsumei, genauer gesagt im Arbeitszimmer des Maou, herrscht Aufruhr. "Wie kann den das sein? Ausgerechnet dort?", brüllte Wolfram. "Daran ist nicht zu ändern Wolfram.", versuchte Conrad seinen Bruder zu beruhigen. "Da hat Conrad absolut Recht. Rumnörgeln bringt nichts, wir können daran ja sowieso nichts ändern. Das Einzige was wir tun können, ist diese Person ins Neue Dämonenkönigreich zu bringen. Immerhin wissen wir ja alle, was für Schaden Soushu damals angerichtet hat. Sie dort zu lassen, wo sie jetzt ist, ist einfach viel zu gefährlich.", meinte Yuri. "Dieses mal komme ich mit.", kam es knapp von Gwendal. "Wenn das so ist, dann komme ich auch mit.", sagte Gunther, aber Gwendal meinte nur: "Wenn du auch mitkommst, werden wir bei unserer Rückkehr einen Schrecken erleben." Alle sahen Gwendal fragend an. "Ich meine, stell dir mal vor was Anissina alles it dem Schloss anstellen würde!", sagte Gwendal mit zitternder und grauenerfüllter Stimme. "Hahaha... Gunther,...", fing Yuri an. "Ja, Heika?", erwiderte er erwartungsvoll. "Pass gut auf das Schloss auf!", beendete Yuri seinen Satz und lächelte dabei. Gunther verfiel sofort wieder in Tränen.
"Also, da das dann nun endlich geklärt ist, können wir ja aufbrechen. Hey Shibuya!"
"Ja, lasst uns gehen! Eins... zwei... drei!" Sie sprangen gemeinsam in die überdimensionale Badewanne des Maous.
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