Yuris kleine Schwester

GeschichteAllgemein / P12
Saralegui Shibuya Shori Shibuya Yuri
04.03.2010
14.04.2016
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1. Im Dämonenkönigreich

Yuri Shibuya, im Juli 16 geworden, ist eigentlich ein ganz normaler Oberschüler im ersten Jahr, eigentlich...

"Oooooooooooh, Gunther, ich kann nicht mehr!" "Verzeiht, aber als unser König müsst ihr nun einmal die Geschichte, die politischen Verhältnisse, die..." Yuri wendet sich ab und murmelt "Ja, ja, was immer sie sagen." Ja, Yuri Shibuya, bin der 27. Dämonenkönig des Neuen Dämonenkönigreiches. "Majestät!" Er schreckt auf, als der gutaussehende Dämon nach ihm rief. Als er wieder nach vorne sah, war das Gesicht des dämonischen Lehrers direkt vor seinem. "Majestät, kann es sein, dass ihr... dass ihr...", es fingen an Flüssigkeit aus seinen Augen und seiner Nase zu treten. "Was ist Gunther? Brauchst du ein Taschentuch?", fragte Yuri mit einer leicht zitternden Stimme. "Hach, Heika, eure Fürsorge für einen einfachen Dämonen wie mich rührt mich zutiefst.", er zieht den Schnodder aus seiner Nase wieder hoch und wischte sich mit seinem Ärmel die Tränen aus den Augen. "Verzeiht, was ich eigentlich sagen wollte: Kann es sein das euch mein Unterricht langweilt?" Volltreffer! "Ne..nein, natürlich nicht." [Wenn ich ihm die Wahrheit sage, wird er wieder in Tränen ausbrechen.] "Ist das so." Ein Lächeln der Erleichterung erschien in Gunthers Gesicht.
Es klopfte an der Tür, die kurz darauf aufging. Im Türrahmen standen Wolfram von Bielefeld und Conrad Weller. "YURI !!!" Der engelsgleiche Lord von Bielefeld hatte sich gleich nach öffnen der Tür in Richtung seines Verlobten gemacht. "YURI, wie kann es sein, dass ich als dein Verlobter dich nicht zu Gesicht bekomme, wenn du mal in unserer Welt bist!", beklagte sich Wolfram schreiend bei Yuri. "Eh.., lange nicht gesehen Wolfram.", entgegnete Yuri etwas eingeschüchtert. "Was heißt hier >lange nicht mehr gesehen<? Unsere letzte Begegnung war, als du das letzte Mal hier warst. Weißt du wann ich erfahren habe, dass du wieder da bist? Heute morgen!" Wolfram war außer sich darüber, dass er nicht in Kenntnis gesetzt wurde, dass sein Verlobter zurückgekehrt war. Yuri lachte schwach. "Heika, eigentlich sind wir gekommen, um euch eine Nachricht des ´Großen Weisen´ mitzuteilen.", unterbrach Conrad den Wutausbruch seines jüngeren Bruders.
Ja Conrad und Wolfram sind Brüder. Zu ihnen gehört noch ein dritter, Lord Gwendal von Voltaire. Sie alle hatten die gleiche Mutter aber verschiedene Väter, das ist auch der Grund, warum sich Wolfram nicht so gut mit Conrad verstanden hat. Sein Vater war nämlich ein Mensch, die von den Dämonen verachtet werden. Naja, zumindest bis der 27. Dämonenkönig aufgetaucht ist. Jetzt herrscht Einklang zwischen den Dämonen und den Menschen.
"Von Murata?", fragte Yuri nach.
Murata ist ein alter Freund von Yuri, sie gingen gemeinsam in die Mittelschule. Wie sich herausstellte, ist Ken Murata, alias Muraken, vor 4000 Jahren wurde er ´der Große Weise` genannt.
"Ja, er möchte so schnell wie möglich mit euch sprechen Majestät.", entgegnete Conrad ihm. "Ich habe dir doch gesagt, du sollst mich >Yuri< nennen, immerhin ist mein Name auf deinem Mist gewachsen, Herr Namensgeber." Conrad lächelte. "Hai, Yuri." "Du leichtes Bürschchen!", kam es von Wolfram.
Sie gingen alle in den Arbeitsraum, in dem Gwendal die Arbeit, die eigentlich der Maou (Dämonenkönig) erledigen sollte, durcharbeitete. "Schön, dass euch endlich einfällt eure Arbeit zu erledigen.", wurde Yuri von Gwendal begrüßt. Dieser schreckte gleich ein kleines Stück zurück. "Eigentlich ist seine Majestät wegen der Nachricht des Großen Weisen hier.", gab Gunther Gwendal als Erklärung. Dieser setzte kurz seinen kalten Blick auf und vertiefte sich dann wieder in den Papierstapel vor ihm. "Also, was ist mit der Nachricht, die ihr erwähnt habt?"
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