Lichtblick

von meely
GeschichteAllgemein / P6
19.02.2010
19.02.2010
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Hallöchen! :)
Hier ist ein kurzer Oneshot, angehängt an das Ende des 5. Teiles von "Maya und Domenico". Viel Spaß beim Lesen!
Würde mich rießig über Rewievs freuen! :)
meely

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Weinend lag ich in Nickis Armen, der mich hielt und davor bewahrte in die dunkle Schlucht zu stürzen, die so knapp vor mir war.

Beruhigend redete er auf mich ein und ich hörte wie er selber kurz davor war loszuheulen.

Ich konnte es noch immer nicht fassen. Mama hatte Krebs, vielleicht unheilbar. Laut schluchzend krallte ich meine Hände in sein T-Shirt und drückte mein Gesicht gegen seine Brust. Sofort schlang Nicki seine Arme fester um mich.



Eine Weile saßen wir so da am Boden, meine Schluchzer das einzige Geräusch.

Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter und sah mit tränenverschmierten Gesicht auf. Hendrik kniete neben uns. Hinter ihm stand Morten. Beide sahen ziemlich verwirrt aus, angesichts meines Zusammenbruchs.

„Hey, Maya. Was ist den passiert?“, fragte mich Hendrik.

Er hatte mein Gespräch mit meinem Vater zwar mitbekommen, wusste aber natürlich nicht worum es sich genau gehandelt haben musste.

Er blickte zu Nicki und dann wieder zu mir.

Nicki strich mir über die nasse Wange. Noch immer strömten Tränen aus meinen Augen, sodass ich alles leicht verschwommen sah.



„Meine Mutter hat Krebs.“, brachte ich leise heraus.

Nicki zog mich wieder näher an sich und drückte mir einen kleinen Kuss auf die Stirn.

Ich blickte zu ihm und sah, dass er nun ebenfalls weinte.

Zärtlich nahm ich seine freie Hand. Er lächelte traurig und drückte meine.

Ein leises Räuspern ließ mich zu Morten schauen, der noch immer hinter Hendrik stand, aber jetzt mit meinem Handy in der Hand.

Nicki musste es wohl weggelegt haben.



Morten kniete sich neben Hendrik und sah mich an. „Das tut mir sehr Leid, Maya.“ Er war ehrlich betroffen.

Hendrik schlang tröstend einen Arm um meine Schulter.

Ich sah wie Morten Nicki eine Hand auf die Schulter legte und wie Nicki sie sie Tränen aus dem Gesicht wischte.

So saßen wir noch lange gemeinsam da.

Und in dem Moment wurde mir bewusst; was auch immer passieren würde, ich hätte immer jemanden der für mich da ist und mich stützt.
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