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...und der Regen auf alle fällt.

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Beyond Birthday L Light Yagami Matt Mello Near
17.02.2010
22.03.2010
3
5.708
 
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17.02.2010 1.761
 
Hai^_^
wer das nicht lesen mag... überspringt das mal schnell, ja?^_^
Okay mal vorneweg, Warum nenne ich Light Raito...?
Weil es mir besser gefällt, in schriftlicher Form...
und weil ich altmodisch und nostalgisch bin xD
...im übrigen ist Light in meinem Kopf iwie viel netter als Raito...
der ist viel fieser xD
Nyaa~, aber in der Handschriftlichen Form heißt er Light,
nur in der Endversion hab ich die schreibweiße geändert...
ich hoffe, das stört euch nicht zu sehr...

...und, die Reihenfolge von zB LxB oder BxL spielt bei mir keine Rolle...
korrekterweise müsste es aber wohl eher BxL heißen...
aber ich schreib immer das, was (in meinen Ohren) besser klingt >.<

A ja, Misa ist lange nicht so blöde, wie immer alle tun...
eigentlich ist sie sogar ein bisschen klug...
wenn auch blind... ich mag sie zwar nicht...
aber sie nur deshalb schlecht zu machen finde ich iwie fies...

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Erschöpft lehnt Raito sich in seinem Drehsessel zurück und streckte sich, wobei seine Gelenke etwas knackten. Die Fahndungs-Zentrale war bis auf Ryuuzaki und ihn selbst, menschenleer und es herrschte eine andächtige Stille. „Es ist schon spät, können wir nicht langsam auch schlafen gehen?“, brach Raito die Stille und rasselte ein wenig mit der langen Kette, welche die Beiden verband. Seine Stimme hallte kaum hörbar an den hohen weißen Wänden wieder. Ryuuzaki schwieg.

Als Raito ein weiteres Mal, etwas fester, mit der Kette rasselte, wandte Ryuuzaki ihm seinen Blick zu und starrte ihn unbestimmt leer an. „Nur noch ein kleines bisschen.“, kam es schließlich über seine blutleeren Lippen. Raito´s Seufzer wurde von einem müden Gähnen übermannt. Nach einigen Minuten erhob Ryuuzaki sich endlich und wartete bis auch Raito seinen Laptop heruntergefahren hatte.

Dann ging er voraus und Raito folgte ihm, in ein kleines Badezimmer, in dem sie sich Bettfertig machten. Als Ryuuzaki sich seines langärmligen, weißen T-Shirts, und seiner etwas zu weit geschnittenen, ausgewaschenen Jeans entledigte, konnte Raito nicht umhin, verstohlen einen blick auf dessen schneeweiße Boxershirts zu werfen. Ryuuzaki sah verlegen beiseite, als es das bemerkte, und versuchte sich an Raito vorbei, in Richtung Schlafzimmer zu verdrücken. Raito´s Wangen färbten sich leicht rötlich, und er kam sich furchtbar ertappt vor. Schnell, damit er nicht schmerzhaft von den Handschellen mitgerissen wurde, folgte er ihm.

Obwohl Raito hundemüde war, lag er schon seit mindestens einer halben Stunde wach und konnte nicht einschlafen. Seine Müdigkeit hinderte ihn am arbeiten und er konnte sich auch kaum mehr rühren, andererseits hielten ihn seine nie enden wollenden Gedankenströme wach. Schon kurz nachdem Ryuuzaki Raito aus der kleinen Zelle befreit und ihm die Handschellen angelegt hatte, quälten ihn seine ständigen Gedanken an ihn. Raito wollte sich nichts vormachen, er wusste, dass er Gefühle für den anderen hatte, Gefühle die er für den anderen nicht haben wollte.

Was war überhaupt mit Misa? Sie war, wenn man es genau nahm zwar keine Intelligenzbestie, aber sie liebte ihn doch. Sie konnte manchmal wirklich nervig sein, doch im Grunde war sie doch nur ein nettes, aufgewecktes Mädchen, und Raito tat es irgendwie Leid, dass seine Gefühle nicht ihr, sondern Ryuuzaki galten. Doch Raito wusste auch, wenn er anfing, sich dagegen zu wehren, würde es nur noch schlimmer werden.

„Ryuu~“, sagte er mehr zu sich selbst, da er erwartete, dass der andere schon lange schlief. „Mh, was ist?“, kam es jedoch plötzlich von dem neben ihm auf der Seite liegenden. „A... ch nichts.“, brachte Raito ein wenig erschrocken hervor. Wieder verstrichen die Minuten endlos lange, doch schließlich richtete Raito sich auf. „Ryuuzaki?“, fragte er leise, und blickte auf den Körper neben ihm, welcher scheinbar reglos auf dem Rücken lag. Im Halbdunkel konnte Raito erkennen, wie Ryuuzaki langsam die Augen öffnete und ein leises „Ja?“ murmelte.

Plötzlich fühlte Ryuuzaki weiche, warme Lippen auf den seinen. Langsam schloss er seine Augen wieder und erwiderte den Kuss zaghaft. „Raito...“, begann er, nachdem sie sich wieder getrennt hatten, doch Raito küsste ihn erneut. Als sie sich erneut von einander lösten schob Ryuuzaki Raito sanft, aber bestimmt von sich.

„Raito-kun soll aufhören.“, sagte er und fuhr ein wenig verlegen, mit seinen Fingern über seine Lippen. „Aber... ich...“, begann Raito, doch Ryuuzaki schnitt ihm das Wort ab:„Lass es.“ Tränen füllten Raito´s Augen, doch er ließ sich nichts anmerken und vergrub sich in seinem Kopfkissen. „Es... tut mir Leid.“, flüsterte Ryuuzaki und strich Raito sanft über die Wange, welche er in der Dunkelheit gerade noch ausmachen konnte.

Als Raito am nächsten Morgen erwachte, war Ryuuzaki bereits wach und saß mit angezogenen Knien neben ihm auf dem Bett. Er war schon angezogen und bediente sich an einem großen Teller mit Erdbeeren. „Raito-kun ist wach.“, stellte er fest, als Raito sich etwas erhob. Dann befreite er ihn für einige Minuten von den Handschellen, damit er sich besser anziehen konnte.

„Wir werden heute ausgehen. Matsuda kommt auch mit.“, sagte Ryuuzaki, während er Raito die Ketten wieder anlegte. „Wohin?“, fragte Raito. „Zum Flughafen.“, antwortete der Schwarzhaarige etwas zögerlich. „Ich will nicht näher darauf eingehen.“, fügte er noch hinzu, bevor Raito fragen konnte. „Gehen wir.“ Ryuuzaki wählte die Treppe, obwohl es auch einen Fahrstuhl gegeben hätte, Raito blieb nichts anderes übrig, als ihm zu folgen. Als sie im Empfang angekommen waren, warteten Matsuda und Watari bereits auf die Beiden.

Nach einer nicht besonders kurzen Autofahrt hielten sie vor einem riesigen Gebäude, Watari öffnete die Autotür und die drei Passagiere stiegen aus. Ryuuzaki wollte gerade voran gehen, doch Watari hielt ihn kurz zurück. Er gab ihm ein Glas mit einer roten, Gelee-artigen Flüssigkeit. „Von mir.“, sagte er und blickte fast schon väterlich auf Ryuuzaki. Ryuuzaki nickte dezent. „Bis dann.“, verabschiedete er sich von Watari und ging gemächlich in Richtung Empfangshalle. Das Glas mit der roten Flüssigkeit fest umklammert. Matsuda und Raito folgten ihm schweigend.

Der Brünette fragte sich, ob Ryuuzaki überhaupt kein Gepäck mit sich führte, so lange, bis ihm einfiel, dass Watari dieses bestimmt schon aufgegeben hatte. „Nehmen Sie denn gar kein Gepäck mit?“, fragte Matsuda nur einige Sekunden, nachdem Raito diesen Schluss gezogen hatte. „Ist bereits aufgegeben.“, entgegnete Ryuuzaki. „Und Ihre Flugtickets?“, fragte Matsuda erneut. So wie Raito Ryuuzaki kannte, hatte er sie sicher einfach in eine seiner Hosentaschen gesteckt... seinen Reisepass sicher noch dazu... und vielleicht noch ein paar Bonbons oder etwas in der Art.

„Hab ich dabei.“, erwiderte Ryuuzaki leicht genervt. „Matsuda, ich habe Sie nicht darum gebeten mich zu begleiten, um mir Löcher in den Bauch fragen zu lassen!“, fügte er dann noch hinzu. „Willst du uns nicht wenigstens verraten wohin, und für wie lange wir verreisen?“, schaltete sich Raito nun ein. Ryuuzaki zögerte.

Inzwischen waren sie im Warteraum angelangt, und der Schwarzhaarige setzte sich mit angezogenen Knien auf einen der vielen Sitzplätze. Raito und Matsuda folgten seinem Beispiel. „USA, Kalifornien, höchstens für eine Woche.“, antwortete Ryuuzaki, nach einer längeren Pause schließlich doch noch. „Und Raito-kun, du wirst nicht mit mir kommen. Satt meiner, wirst du die kommenden Tage an Matsuda gebunden sein.“

„Was!? Wieso?!“, fragten die anderen Beiden beinahe gleichzeitig. „Raito-kun, dort wo ich hingehe, ist kein Ort für dich, es wäre ja nicht so, dass ich Urlaub mache, und Matsuda, eigentlich hatte ich Mogi diese Aufgabe zugedacht, aber als Sie sich freiwillig zur Verfügung gestellt haben, dachte ich, dass diese Aufgabe vielleicht wirklich besser zu ihnen passt.“, antwortete Ryuuzaki gelassen.

„Ach ja,“, fuhr der Schwarzhaarige fort, „wollen Sie mir vielleicht einen dieser Automaten-Tees mit extra Zucker holen? Bis mein Flug geht,sind es noch beinahe dreißig Minuten hin.“, schloss er, an Matsuda gerichtet. „Jawohl.“, seufzte Matsuda, wobei er das a und das o etwas zu sehr in die Länge zog, und machte sich zum besagten, nahe gelegenen Automaten auf. Raito machte sich nicht die Mühe ihn aufzuhalten, er wollte sowieso nichts. „Was willst du in Kalifornien...?“, fragte er stattdessen den neben im Sitzenden, ohne ihn anzusehen.

„Etwas... vielleicht bringt es mich in den Ermittlungen weiter... sogar relativ sicher... zu 82% wahrscheinlich.“, entgegnete Ryuuzaki. „So...“, murmelte der Brünette darauf, mehr zu sich selbst, als zu seinem Sitznachbarn. „Danke sehr.“, sagte Ryuuzaki artig zu Matsuda, als dieser, mit dem übersüßen Tee, zurück kam und ihm diesen reichte. Es herrschte Stille für einige Minuten.

Schließlich, als der Schwarzhaarige seinen Tee getrunken hatte, forderte er Matsuda auf, ihm sein rechtes Handgelenk zu geben. Dann löste er die Ketten von seiner eigenen Rechten und schoss sie um die des anderen jungen Mannes. Zufrieden betrachtete Ryuuzaki danach sein Werk. Matsuda und Raito blickten dabei weit weniger zufrieden aus der Wäsche.

Nur wenig später wurde Ryuuzaki´s Flug ausgerufen, und der Schwarzhaarige wandte sich zum gehen. Dann stockte er plötzlich. „Matsuda, dürfte ich Sie noch darum bitten mich zur Kontrolle zu begleiten? Ich möchte diese “Flüssigkeit“ mit an Bord nehmen, und brauche dazu sicherlich ihr Einverständnis als Polizist.“ Ryuuzaki wedelte sachte das Glas mit dem roten Inhalt, welches er immer noch in Händen hielt. „Eh? Ja, natürlich.“, erwiderte Matsuda und folgte Ryuuzaki, zusammen mit Raito.

„Worum handelt es sich hierbei eigentlich...?“, wollte Matsuda wissen und starrte interessiert auf das Glas, welches Ryuuzaki inzwischen wieder fest umklammerte. Auch den Brünetten beschäftigte diese Frage, doch ließ er sich nichts anmerken. Wahrscheinlich irgendein Saft, Kompott oder eine Marmelade, welche als Ryuuzaki´s Verpflegung dienen sollte.„Erdbeermarmelade.“, antwortete der Schwarzhaarige nach einer kurzen Pause.

Später, als Ryuuzaki alleine im Flugzeug saß und einen Schokoriegel verschlang, stellte er sich die Frage, wie Er wohl sein würde. War er nett und umgänglich? Seine Art, und alles was er sonst über ihn und sein Gewerbe wusste, sprach eigentlich viel eher dagegen. Würde er wütend auf ihn sein... ihn umbringen wollen? Wie er wohl aussah...? Erbärmlich... so hatte Naomi Misora ihn beschrieben. Er mochte Erdbeermarmelade... mochte sie so, wie er selbst alles Süße mochte, das hatte Watari ihm erzählt, und noch etwas hatte er ihm erzählt, etwas sehr interessantes. Langsam schloss Ryuuzaki die Augen und lehnte sich leicht gegen das runde Fenster zu seiner Linken. Beyond Birthday, BB, nein, B, wie er, L.

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hoffe es hat einigermaßen gefallen...?
Ich wollte Raito nicht so schnell it L verkuppeln...
aber es geht iwie nicht wirklich anders...
Da ich diese Szene nicht für besonders wichtig,
wenn aber auch entscheidend halte.
Tut mir Leid, ich hätt´s ja gern so lang gemacht, wie andere auch...
aber ich hab dazu wohl keinen Nerv >.<

Und letztens; informiert mich umbedingt über Rechtschreibfehler...
ich will nicht, dass die in zwei Jahren noch da drinne sind...
immerhin kann jeder diesen Text lesen...
und in so was will ich auf keinen Fall irgendwelche Rechtschreibfehler haben T_T“

Danke für´s lesen, das war´s für A - Anbeginn^_^

*Schüssel mit Kirschen und Erdbeeren hinstell´*
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