Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Wurmlöcher

von Kiamara
GeschichteAbenteuer, Drama / P12 / Gen
Hermine Granger Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle
15.02.2010
21.07.2013
38
94.355
81
Alle Kapitel
361 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
15.02.2010 2.512
 
Danke für eure tollen Reviews! Zwölf Stück bei einem ersten Kapitel hatte ich noch nie *strahl* Ihr seid toll!

Danke an:

AngelKisu  
Cat-Girl48  
miss Lilly  
engelchenw81  
Lulu  
najor  
naddy-cullen  
Kiiiiira  
AlansSuende  
Crazy Chaos Girl  


~*~


2. Zurück auf Anfang

September 1997

Als Hermine die Augen wieder aufschlug, saß sie in Dumbledores Büro. Sie erwartete, irgendwo neben ihrem eigentlichen Ich aus ihren Erinnerungen zu stehen, wie in einem Denkarium, doch dem war nicht so. Hier saß bloß eine Hermine, und die war sie. Auch Voldemort sah sie nirgends - dann spürte sie ihn in ihrem Kopf.

Doch kaum hatte sie ihn bemerkt, verblasste seine Anwesenheit, wie auch ihre Gedanken. Sie wollte sich wehren, doch es war zwecklos. Es war, als würde sie einschlafen. Ihr Bewusstsein verschwand, doch irgendwie war sie danach nicht... weg, sondern sie verschmolz mit der anderen Hermine, übernahm ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihr jetziges Selbst verschwand völlig - bis sie sich ihre Erinnerung nicht nur ansah, sondern sie erneut durchlebte.

~*~

Darauf hätte sie gut und gerne verzichten können, denn das erste, was sie fühlte, waren Kälte, Hoffnungslosigkeit, Trauer, Schmerzen... Erst jetzt bemerkte sie, dass sie stumm weinte.

Dumbledore saß mit einem bekümmerten Ausdruck in den Augen vor ihr und seine Hände spielten mit dem Papier eines Zitronenbrausebonbons. Das leise Knistern und Hermines Schluchzen war das einzige, war die drückende Stille des Raumes durchbrach. Nicht einmal Fawkes war da, um sie aufzumuntern.

Eine unendlich lang erscheinende Zeit saßen sie beide so da und hingen ihren Gedanken nach, dann drang ein neues Geräusch an ihre Ohren. Ein Ruf aus einem der Portraits.
Hermine wandte langsam den Kopf, nur um Phineas Nigellus in sein Portrait huschen zu sehen.
„Dumbledore! Was ist passiert? Am Grimmauldplatz sind alle aus dem Häuschen, aber niemand will mir sagen, was los ist!“
Dumbledore hob langsam den Kopf. „Ronald Weasley ist tot“, entgegnete er tonlos. „Und Harry Potter schwer verwundet.“

Phineas' Gesicht zeigte keine Überraschung. „Bei der Menge an Weasleys ist es ein Wunder, dass nicht schon früher einer gestorben ist. Wie ist es passiert?“

Die Worte schmerzten Hermine wie Messerstiche. Wie konnte jemand nur so herzlos sein?
Bevor sie wusste, was sie tat, sprang sie auf und schrie Phineas an: „Halten Sie die Klappe! Sie haben kein Recht, so-“, Sie rang nach Luft. „SO über Ron zu sprechen! Als ob sein Leben nichts wert wäre!!“

Sie presste sich die Faust vor den Mund, als eine neue Welle aus Schluchzern sie schüttelte. Dumbledore murmelte etwas und reichte ihr dann eine dampfende Tasse über den Schreibtisch. Hermine nahm sie und setzte sich langsam wieder. Es war heiße Schokolade. Ein winziges, wehmütiges Lächeln huschte über ihre Züge, als sie den ersten Schluck genommen hatte.

Sie hielt die Tasse mit beiden Händen, um sich wenigstens ein kleines bisschen daran zu wärmen, und starrte minutenlang in die braune Masse. Die Schokolade tat ihre Wirkung. Sie wurde ein wenig ruhiger.

Schließlich hob sie den Kopf und fragte hilflos: „Wie kann ein Mensch nur so - so abgrundtief böse sein, dass er Leben einfach weg wirft... und das noch nicht einmal bemerkt?“
Dumbledore seufzte schwer, setzte die Brille ab und rieb sich die Nasenwurzel. „Ich weiß es nicht. Das frage ich mich schon seit Jahrzehnten.“

Hermine spürte, wie ihr Hirn langsam wieder anlief. Sie hatte nicht einmal gewusst, dass es ausgesetzt hatte. „Seit Jahrzehnten, Sir? War Voldemort denn von Anfang an... so?“
Dumbledore setzte sich die Brille wieder auf die Nase, hielt jedoch seine Augen geschlossen. „Er war von Anfang an... seltsam. Inwieweit er damals schon wirklich böse war und wie viel später dazu kam, kann ich nicht sagen.“

Hermine biss sich auf die Lippe. „Glauben Sie, dass er auch so böse geworden wäre, wenn er eine Familie gehabt hätte - oder Freunde, wie Harry und... Ron?“

Wieder seufzte Dumbledore tief auf, doch diesmal verbarg er sein Gesicht in seinen Händen. Hermine glaubte, zwischen seinen Fingern verzerrte Gesichtszüge gesehen zu haben.
Besorgt lehnte sie sich vor. „Sir, ist etwas nicht in Ordnung? Fühlen Sie sich nicht wohl?“

Dumbledore schüttelte den Kopf, richtete sich ein wenig auf und nahm die Hände herunter. Sein übliches Lächeln zierte sein Gesicht. „Nein, nein. Machen Sie sich bloß keine Sorgen um einen alten Mann. Wo waren wir?“
Hermine lehnte sich misstrauisch zurück. Irgendetwas war mit ihm... Aber wenn er es nicht sagen wollte, was konnte sie dann tun?
„Ich habe Sie gefragt, ob Sie glauben, dass Voldemort auch so böse geworden wäre, wenn er eine Familie oder richtige Freunde gehabt hätte.“

Dumbledores Blick wanderte aus dem Fenster. Eine rote Sonne stand tief am Horizont über den Baumwipfeln des verbotenen Waldes. Bald würde es dunkel werden. Hermine folgte seinem Blick, als er antwortete: „Ich weiß es nicht. Ich habe mehrmals versucht, mich in ihn hinein zu versetzen und ihn zu begreifen, aber ich habe es nie geschafft.“

Hermine legte den Kopf schief und klammerte sich an den Gedanken. Sie brauchte jetzt etwas, worüber sie nachgrübeln konnte, sonst würde sie wahnsinnig werden.
„Ich wünschte, wir könnten das irgendwie ausprobieren. Simulieren. Es wäre mit Sicherheit eine Überlegung wert“, sprach sie ihre Gedanken aus.

Dumbledore schwieg lange. Hätte Hermine seine Augen sehen können, hätte sie stille Resignation sehen können.

Doch sie blickte nicht zu ihm, sondern sah der Sonne beim Versinken zu. „Vielleicht mit einem Tom Riddle aus einem Denkarium. Vielleicht lässt sich die Figur ja von der Erinnerung isolieren... und in eine andere Umgebung versetzen...“

Dumbledore winkte ab. „Vergessen Sie es. Das habe ich schon ausprobiert. Es funktioniert nicht.“
Er erhob sich, und Hermine tat es ihm gleich. „Es ist schon spät, und ich bin mir sicher, dass Sie den Schlaf gebrauchen können. Morgen können Sie Harry besuchen, hat man mir mitgeteilt.“

Hermine nickte und stellte die leere Tasse auf seinem Schreibtisch ab. „Gute Nacht, Direktor.“
„Gute Nacht.“
Sie verließ mit hängendem Kopf das Büro.

~*~

Harry Potter lag mit schweren Verbrennungen auf der Fluchschäden-Abteilung des St. Mungos.
Hermine erschrak, als sie das Zimmer betrat in dem er - alleine, das war das Vorrecht des Jungen, der es wieder einmal geschafft hatte, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen - lag. Sie hatte ihn das letzte Mal am gestrigen Morgen gesehen - da war die Welt noch in Ordnung gewesen, Ron war... noch da, Harry gesund und der Hinterhalt Voldemorts noch nichts als Harrys übliches Narbenkribbeln. Jetzt jedoch...

Seine Haare waren weg, die Augen verbunden, und sein Gesicht war... zuerst einmal knallrot. Als Hermine näher trat, sah sie viele Blasen, nässende Stellen und sich ablösende Hautfetzen. Als sie seine Hände betrachtete, stellte sie fest, dass diese genauso schlimm, wenn nicht sogar noch schlimmer aussahen. An einigen Stellen war die Haut gar nicht mehr vorhanden, und sie erblickte rohes Fleisch.

Sie musste schlucken, überwand sich aber, noch näher heran zu gehen und sich auf einen Stuhl neben dem Bett zu setzen. Sie hatte einen Kloß im Hals, wusste nicht recht, wie sie es anfangen sollte.
Schließlich wisperte sie leise: „Hallo Harry, ich bins.“

Er drehte den Kopf ein paar Zentimeter in ihre Richtung, verzog dann jedoch vor Schmerzen das Gesicht, was ihn wiederum aufstöhnen ließ. Hermine konnte die Schmerzen, die ihm jede Regung verschaffte, regelrecht sehen.
„Rühr dich nicht vom Fleck“, befahl sie deshalb. „Kannst du sprechen?“
„Ja“, krächzte Harry.

„Erzähl mir bitte, wie...“ Sie stockte und schluckte die Tränen herunter, die schon wieder kommen wollten. „Erzähl mir, was passiert ist.“

Harry seufzte, holte tief Luft und begann zu erzählen.
„Ungefähr eine Viertelstunde, nachdem du Professor Dumbledore suchen gegangen bist, hatte ich wieder eine Vision. Sie hat mir gezeigt, wie Hogwarts überfallen wird, wie jeder von uns gefoltert und getötet wird, alle bis auf mich... ich stehe gefesselt daneben und muss zusehen... Und dann die Horkruxe, nur als ganz schwaches Echo. Ich dachte, das wären meine eigenen Gedanken. Ich dachte, ich muss jetzt unbedingt den letzten Horkrux finden, weil er sonst kommt... und die Vision Wirklichkeit wird... Jetzt weiß ich, dass er mir diesen Gedanken eingepflanzt hat, dass ich gerade jetzt den Horkrux holen soll. Ich wollte alleine los, aber Ron ist mir gefolgt. Wir waren fast da, wir haben das Diadem schon gesehen, als Voldemort aufgetaucht ist. Er hat... mich verspottet, wie leicht ich doch zu manipulieren wäre, und wie dumm es von Ron war... mitzukommen. Er hätte sein Leben grundlos verschenkt. Ron hat sich vor mich gestellt... Er muss dabei über irgendeine Linie getreten sein, Voldemort hat so etwas erwähnt - und dann ging die Explosion los. Ron stand vor mir - er hat es voll abbekommen...“
Harry würgte.
„Es... es war furchtbar. Es hat ihn zerrissen.“

Hermine wimmerte. Ohne es zu bemerken, hatte sie begonnen, sich in die Faust zu beißen und zu weinen. Sie beneidete Harry beinahe für seine Augenbinde. Seine Tränen sah zumindest niemand. Sie dagegen fühlte sich so alleine, so schwach, so... hilflos.

„Was ist mit deinen Augen passiert?“, wollte sie nach einer Weile wissen.
Harry stieß einen gequälten Laut aus. „Frag mich nicht. Die Ärzte sagen, sie können mich nicht mit Magie behandeln, weil in der Explosion ein Fluch war, der die Magie umkehrt - aber bei meinen Augen haben sie es anscheinend versucht, bevor sie davon wussten.“
Hermine keuchte auf. „Heißt das - du bist blind?“
„Keine Ahnung“, entgegnete er weinerlich.

Hermine presste die Lippen zusammen und versuchte, so leise wie möglich zu weinen. Harry musste nicht auch noch wissen, wie schlecht es ihr ging. Er hatte genug zu knabbern.

Eine Weile saßen sie schweigend nebeneinander, dann fragte Harry: „Ist Ginny mitgekommen?“
Dabei schlich sich fast etwas wie ein Lächeln auf sein Gesicht, auch wenn es ihn furchtbar schmerzen musste.
Hermine musste traurig lächeln. „Ja, sie wartet vor der Tür. Soll ich euch alleine lassen?“
„Ja, bitte.“

Hermine stand auf und strich Harry vorsichtig mit einer Hand über den schmalen Verbandstreifen um seinen Kopf. „Ich versuche, so bald wie möglich wieder zu kommen. Gute Besserung, Harry.“
Er zuckte mit einem Mundwinkel. „Wiedersehen“, murmelte er.

Hermine durchquerte das Zimmer, hielt aber vor der Tür kurz inne. Sie schwang ihren Zauberstab, und ihre Tränen verschwanden, ebenso wie die geschwollenen Augen und die roten Flecken, die sie immer im Gesicht bekam, wenn sie weinte.

Dann trat sie nach draußen zu Ginny und zwang sich zu einem Lächeln. „Geh zu ihm. Ich warte hier, okay?“
Ginny nickte und trat ohne ein weiteres Wort ein.

Kaum war sie weg, ließ Hermine sich auf die Bank im Flur fallen, auf der sie gewartet hatte, und begann wieder zu weinen. Trockene Schluchzer schüttelten ihren Körper. Ihre ganze Welt war zerbrochen, und sie war dabei, ebenfalls zu zerbrechen.
Ron war tot.

TOT.

Das waren drei Buchstaben, doch sie bedeuteten für sie die Welt. Diese drei Buchstaben konnten den Unterschied machen zwischen Glück und Unglück, Liebe oder Einsamkeit, Freude oder Trauer.

Noch dazu war Harry - zwar nicht tot, doch es war nicht weniger schlimm - auf unbestimmte Zeit verletzt, wahrscheinlich würde er, weil die Heiler keine Magie einsetzen konnten, niemals ganz genesen.
Zudem bestand die hohe Wahrscheinlichkeit, dass er blind war - und somit war die Hoffnung der Zaubererwelt auf einen strahlenden Helden, der sie alle vor Voldemort rettete, vernichtet.

Hermine schlang die Arme um sich und wiegte vor und zurück. Ihre Tränen wollten einfach nicht versiegen.
‚Wie kann ein Mensch nur so abgrundtief böse sein, dass er Leben einfach weg wirft und das noch nicht einmal bemerkt? ‘, schoss es ihr mit einem Mal durch den Kopf. Der Gedanke verfolgte sie immer noch. ‚Wäre er auch so böse geworden, wenn er eine Familie gehabt hätte - oder richtige Freunde? ‘

Hermine kaute auf ihrer Lippe herum, ohne es zu bemerken. Dumbledore hatte gesagt, eine Simulation mit einem Tom Riddle aus dem Denkarium wäre unmöglich - doch wozu brauchte man eine Simulation, wenn es sowieso längst zu spät war...?

Hermine Schluchzer ließen nach; wie immer, wenn sie nachgrübelte, rückten ihre Gefühle in den Hintergrund. Zu spät? War es wirklich zu spät?

Einen langen Moment starrte sie ins Leere, dann traf sie eine Entscheidung.
Verzweifelte Situationen erforderten verzweifelte Maßnahmen.

Sie hinterließ einen Zettel für Ginny und eilte so schnell wie möglich aus dem St. Mungos.

~*~

„Und Sie sind sich wirklich sicher, dass Sie das tun wollen, mit allen möglichen und unmöglichen Konsequenzen?“ Dumbledore musterte Hermine aufmerksam.

Hermine nickte knapp. „Jawohl. Ich bin mir der Tragweite dieser Entscheidung voll bewusst, Sir.“

Dumbledore nickte, schien jedoch nicht ganz überzeugt davon. Er sah bekümmert aus, als er seine Zustimmung gab. „In Ordnung. Ich werde mich darum kümmern. Werden Sie es ihren Freunden sagen?“

Hermine senkte den Blick und schwieg. Das war der eine Punkt in ihrem Plan, der ihr nicht gefiel, doch sie hatte eine Entscheidung getroffen und sie war jemand, der seinen Weg nicht einfach wieder änderte, nur weil er nicht besonders angenehm war.

Dumbledore seufzte. „Ich verstehe. Ich werde Ihre Freunde informieren, sobald Sie fort sind.“
„Danke, Sir“, murmelte Hermine und sah wieder auf. „Wie lange, denken Sie, brauchen Sie?“
„Eine Woche vielleicht. Ich schicke Ihnen eine Eule.“

~*~

Hermine hatte ihre Sachen seit diesem Tag gepackt und trug sie immer bei sich, in einer alles fassenden Tasche, die sie in Hogsmeade gekauft und ein wenig modifiziert hatte - der Zauber, der auf der Tasche lag, war nun nicht mehr zu orten.

Es war ein Samstagmorgen im April, als Dumbledores Eule eintraf. Hermine saß gerade beim Frühstück, als der kleine Steinkauz vor ihr landete und ihr ein winziges Kuvert ablieferte. Sie erkannte Dumbledores feine, geschwungene Handschrift auf der Stelle.

Es war nur ein kleiner Pergamentschnipsel in dem Umschlag, auf dem stand: ‚Ich habe die Zuckerfederkiele erhalten. Kommen Sie so bald wie möglich in mein Büro. ‘

Hermine blickte zum Lehrertisch auf. Dumbledore saß noch an seinem Frühstück. Sie suchte seinen Blick und nickte ihm zu.

~*~

Eine halbe Stunde später stand sie vor dem Wasserspeier und sagte laut und deutlich: „Zuckerfederkiele.“
Er erwachte zum Leben und sprang beiseite. Hermine schüttelte den Kopf über Dumbledores verrückte Passwörter. Das von letzter Woche war ‚Nougateulen‘ gewesen. Wie konnte jemand nur so süchtig nach Zucker sein?

Sie betrat das Büro. Nun war sie doch ein wenig nervös. Dumbledore stand vor seinem großen Fenster, Fawkes auf der Schulter, in der Hand ein kleines Päckchen. Er blickte nicht auf, als Hermine hereinkam. Sie schloss die Tür und trat ohne ein Wort neben ihn.

Einen Moment lang blickten sie beide auf die Ländereien hinaus. Hermine sah Ginny unten am See mit ein paar Freundinnen sitzen. Sie presste die Lippen zusammen und drängte die Tränen mit purer Willenskraft zurück. Denk nicht dran, Hermine. Nicht daran denken.

Sie räusperte sich und wandte sich Dumbledore zu. „Ich bin so weit.“
Dumbledore seufzte, wandte sich ebenfalls vom Fenster ab und riss das Päckchen auf. Er hängte Hermine die goldene Kette um den Hals, behielt den Anhänger jedoch in der Hand.

„Ich habe einen Zeitpunkt gefunden, der günstig ist. Sprechen Sie nur mit mir über die Wahrheit, und erzählen Sie so wenig wie möglich.“ Er lächelte, doch in seinen Augen konnte Hermine Kummer erkennen. „Ich werde Sie vermissen.“

Hermines Mundwinkel zuckten, mehr brachte sie nicht zustande. Sie nickte lediglich.
Dumbledore holte tief Luft und drehte den Anhänger ein paar Mal in einem bestimmten Rhythmus.

Die Welt um Hermine verschwand erneut, doch diesmal war es anders.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast