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Arista

von Melissa
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
07.02.2010
09.05.2010
8
5.067
4
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07.02.2010 655
 
Arista hatte am Waldrand gestanden und die Festnahme der Gallier beobachtet.
“Es wird Zeit sich für ein Leben zu entscheiden. Da ich in Rom nie glücklich war und meine Vorlieben nie ausleben durfte, weiß ich jetzt, wo ich hingehöre. Asterix, Miraculix und ihr anderen mögt jetzt mir böse sein, aber das wird sich ab heute ändern! Na wartet Römer. jetzt zeige ich es euch!”
Mit diesen Worten ging sie in den Wald und sammelte alle Kräuter ein die sie für den Zaubertrank brauchte. Schließlich ging sie ins Gallierdorf zu Miraculix’ Haus und braute den Zaubertrank. Es war gespenstisch wie sie sich in ihrer Arbeit verlor. Als sie fertig war, nahm sie einen großen Schluck und füllte den in zwei große Gefäße.
“So! Ab nach zu den Römern!”
Miraculix wurde zu dem Zenturion gebracht.
“Sag uns das Geheimnis des Zaubertrankes oder müssen wir erst deine Freunde umbringen?”
Der Druide schluckte. Plötzlich lichtete sich der Vorhang und Arista erschien.
“Ah! Willkommen zurück, große Arista. Was du denn da?”, fragte der Zenturion.
“Ach das, ist nur ein gallischer Wein für deine Männer, darf ich ihn überbringen?”
“Ja geh nur. Meine Heldin. Cäsar wird sehr stolz auf dich sein.”
“Oh ja, das wird er.”, rief sie leidenschaftlich.
Miraculix bemerkte eine Hinterlist in ihren Augen. Es war die selbe, die er schon bei Asterix gesehen hatte.
“Wenn ich es nicht besser wüßte, könnte ich mir Arista und Asterix gut als Ehepaar vorstellen. Irgendetwas hat sie vor. Nur was?”, fragte er sich.
“Hörmal Zenturion, wenn ich wieder komme, zeige ich dir wie Miraculix für uns den Zaubertrank braut.”
“Das wäre klasse. Man was für eine Frau!”, schwärmte er fröhlich.

Alle im Gefängnis seufzten.
“Arista hat das wirklich gut hin bekommen.”, stöhnte Asterix, der Obelix trösten an sah.
“Schade, das ich euch nicht helfen konnte.”
“Kannst du schon, aber die Römer sind in der Überzahl. Ohne Zaubertrank sind wir aufgeschmissen.”
“Ich weiß.”
Draußen hörten sie Stimmen.
“Solange sie ihnen nur Giftwasser bringen, geht das OK.”
“Danke.”
Mit diesen Worten öffnete sich die Tür und eine entschlossene Arista stand vor ihnen.
“Hallöchen, na alles OK?”
“Das fragst du uns, nachdem, was du uns angetan hat. Du Verräterin?”, fauchte Majestix sie an.
“Ich habe gehört da ist Gift drin.”
“Tja, ich habe jetzt für ein Leben entschieden und du hast recht da ist Gift drin.”, meinte sie grinsend.
Dann beugte sie sich zu Asterix herunter.
“Gift für die Römer.”, flüstertet sie ihm ins Ohr.
“Hä?”
“Es tut mir Leid, das Miraculix entführt wurden ist. Das war nicht geplant. Nun habe ich einen Ruf zu verlieren.”, fuhr sie fort.
“Ja, als Nichte von Julius Cäsar.”
“Falsch Asterix. Als Druide.”
“Was?”
“Ich habe keine Zeit für Erklärungen. Trinkt das schnell und verpaßt den Römern einen Denkzettel.”
Sie trank einen weiteren Schluck und reichte die Gefäße an die Dorfbewohner. Die merkten, was sie da tranken.
“Zeigt es den Römern. Ich befreie Miraculix.”
“Danke, hoffentlich bist du diesmal ehrlich.”
“Keine Sorge. Gebt ihnen Saures!”
Schon rannte sie zurück zu Zenturion, während die Gallier das Lager verwüsteten.
“Ich fasse es nicht, daß du dich nicht schämst, Arista.”, erwiderte Druide zornig.
“Meine Taten bereue ich nicht.”, meinte sie arrogant.
Sie trat zu Zenturion. Verführerisch sah sie ihn. Schließlich schlug sie die Faust in sein Gesicht. Er wurde nach hinten geschleudert. Die anderen sahen sie verdutzt an.
“Laßt Miraculix frei oder muß ich erst böse werden?”
“Aber du bist doch eine von uns?”
“Das war ich nie. In Rom habe ich mich nie wohlgefühlt. Meine Bekanntschaft hat schon immer gewußt, das ich nach Gallien gehöre. Rom bietet mir zu wenig Platz!”
Die zwei Wachen griffen an. Doch sie zogen den Kürzen. Dann befreite sie Miraculix.
“Danke. Ich habe dich wohl falls eingeschätzt?”
“Allerdings Miraculix. Los komm, gehen wir.”
Als sie nach draußen gingen, sahen sie, das Asterix und seine Freunde ganze Arbeit mit dem römischen Lager gemacht haben, was nun in Trümmern lag.
“Los ab nach Hause.”, rief Arista erfreut.
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