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Arista

von Melissa
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
07.02.2010
09.05.2010
8
5.067
4
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07.02.2010 959
 
Asterix und Obelix machen große Augen, als Arista den ganze Wildschweinbraten auf aß.
“Oh ja, das war köstlich. Bei uns zu Hause gibt es das nur zu meinem Geburtstag.”
“Weil es dein Lieblingsessen ist?”, meinte Obelix.
“Genau. So und jetzt möchte ich schlafen gehen. Es war ein langer Tag.”
Beide nickten. Obelix verabschiedete sich von Asterix. Asterix führte Arista in ihr Zimmer.
“Na dann schlaf schön, Arista.”
“Ja. Danke. Du auch.”
Asterix schloß hinter sich die Tür und Arista lief sich seufzen aufs Bett fallen.
“Alle zu Hause mögen die Gallier nicht so, dabei sind sie gar nicht so übel, auch wenn mir Asterix nicht traut. Wenn mir Miraculix alle seine Geheimnisse als Druide beibringt, dann geht mein Kindheitstraum in Erfüllung und werde nie mehr zu den Römern gehen.”
Mit diesen Wörtern schlief sie ein.
Am nächsten Tag wachte sie auf, wusch sich und ging zu Asterix, der noch schlief.
“Guten Morgen Asterix, aufstehen!”, schrie sie, wie sie es immer machte, wenn etwas besonders vor der Tür stand.
Asterix stand kerzengerade im Bett und starrte verschlafen Arista an.
“Ist etwas passiert?”, wollte er wissen.
“Nein. Können wir jetzt zum Druiden gehen?”
Asterix faßte sich an den Kopf. Das war vielleicht eine Frau. Ihm fiel ein, das sie gestern erwähnt hatte, das sie ihren Onkel und ihre Eltern genervt hatte. Er verstand sie langsam gut.
“Wir gehen nachdem Frühstück. OK?”
“OK.”
Schon war sie aus seinem Schlafzimmer verschwunden. Asterix schmiß sich wieder aufs Bett.
“Jetzt weiß ich wie sich Grautvornix gefühlt hat, als wir ihn aus dem Bett geworfen haben.”, murmelte Asterix genervt zu sich, “Das kann ja mit ihr noch heiter werden, vor allem wenn Miraculix ihr verbietet Druide zuwerden. Oje, ich will gar nicht daran denken. Dann greift sie mit den Römern vielleicht unser Dorf und bringt Miraculix um.”
Mit diesen Worten stand er auf.

“Hast du früh immer so eine Art drauf?”, wollte Asterix wissen, als er sie wieder zum Druiden führte.
“Nein. Nur wenn etwas besonderes ansteht, dann werde ich schnell ungeduldig. Ich bin mal gespannt, was sagt.”
“Ich denke, er sagt nein.”
“Warum?”
“Weil dich nur einen Tag lang kennt.”
“Oh. Naja. Aber ausprobieren kann man es schon einmal. Ich bin schon zufrieden, wenn er mir erstemal ein paar Zaubertränke zeigt. Den berühmten Zaubertrank, würde ich zwar auch gerne brauen, aber da muß er mich besser kennenlernen, denke ich mal.”
Als sie am Haus des Druiden waren, ging Arista allein ins Haus. Asterix wartet vor dem Haus.
Am Tisch nahm Arista Platz. Miraculix saß ihr gegenüber.
“Und wie ist deine Entscheidung?”
“Du kommst von Rom, nicht wahr. Dein Akzent klingt so.”
“Ja. Meine Eltern stammen, aber aus Gallien. Sie wollten in Rom ihr Glück finden. Bis jetzt ist alles guten gegangen.”, log sie, “Doch ich fühle mich dort nicht wohl. Es ist für mich einfach zu wenig Platz. Mein Wunsch Druide zu werden, rückte in weite Ferne, bis heute.”
“Es ist dir, also ernst das zu werden?”
“Ja.”, meinte sie fest entschlossen.
Eine Weile überlegte er.
“Meine Antwort lautete nein!”
Arista wurde kreidebleich und war den Tränen nahe.
“Du warst meine letzte Hoffnung. Es ist ja auch nur der Traum eines dummen Mädchens, nicht wahr?”
Miraculix schwieg nachdenklich.
“Zu Hause hat man mich wegen diesem Traum verspottet und ausgelacht. Egal wie angesehen meine Familie ist. Dort gab es niemanden, der mich verstand. Deshalb bin ich hierher gekommen. Aber anscheinend, gibt es auch hier niemanden der es versteht.”
Arista stand auf und ging zur Tür. Er seufzte.
“Warte. Setz dich wieder.”
“Warum?”
“Ich war noch nicht fertig.”
“Du hast “Nein!” gesagt, das reicht mir.”
“Ja, das habe ich, aber bist ganz schön hitzköpfig.”
“Ich weiß, wenn ich mich auf meine Lieblingsbeschäftigung konzentriere, dann bin ich die Ruhe in Person.”
“Und was ist das?”
“Mixturen brauen, auch wenn es verrückt klingt.”
“Verstehe. Ich werde dich zum Druiden ausbilden.”
Arista hob überrascht die Brauen.
“Hast du nicht gerade nein gesagt?”
“Damit meinte ich, den Zaubertrank der Stärke verleiht.”
“Ach so, damit kann ich vorerst leben.”, rief sie freudestrahlend und umarmte ihn, “Ab wann fangen wir an?”
“Wenn du willst.”
“Geht sofort?”
Er begann zu Lächeln.
“Ja. Kennst du alle Kräuter?”
“Nur die in der Umgebung von Rom vorkommen und das sind bestimmt andere als hier.”
Miraculix gab ihr eine volle Feldflasche mit Zaubertrank.
“Für den Fall falls uns die Römer angreifen.”
“Vor diesen leichtgläubigen Narren habe ich keine Angst.”
“Wie?”, fragte er mit gerunzelten Brauen.
“Was glaubst du wie ich hier gekommen bin, die Römer kennen meine Familie und denken, das ich ihnen helfe euch ausspioniere, aber die werden bald ihr blaues Wunder erleben.”
“Ganz schön raffiniert, junge Dame.”
“Bitte versprich mir, das du das den anderen Dorfbewohnern verschweigst, das meine Familie in Rom lebt. Ich kann mir derzeit kein mißtrauen erlauben.”
“Aber deine Familie stammt aus Gallien?”
“Ja, aus Lutetia. Meine Eltern sind zehn Jahre bevor ich geboren wurde, nach Rom gezogen.”
“Wie alt bist du?”
“Zwanzig.”
“Na gut, wenn es dir soviel bedeutet. Verschweigen wir beiden ihnen, das du in Rom geboren wurdest. Aber ich hoffe, das du wirklich kein Spion von den Römern bist.”
“Keine Sorge, das bin ich nicht!”, erwiderte sie glücklich und erleichtert, das sie ihm im diesen keine Lüge vorhanden war.
“Fein. Komm. Wir gehen jetzt in den Wald, damit du die Kräuter unserer Heimat kennenlernst.”
Sie nickte fröhlich.
Asterix saß beide verdutzt an, als sie aus dem Haus gingen.
“Wo wollt ihr hin?”
“In den Wald.”, meinte Miraculix gelassen.
“Ja, Kräuterkunde.”, rief Arista stolz.
“Wald? Paß auf das Arista dich nicht an die Römer verrät.”
“Ja ja.”
Miraculix zwinkerte Arista zu. Sie wurde rot vor Verlegenheit.
“Asterix ist ganz schön besorgt um Miraculix. Das ist ja mal wieder typisch, um mich war noch niemand besorgt.”, dachte sie traurig zu sich.
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