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Außer Kontrolle

von MariLuna
GeschichteDrama / P18 / MaleSlash
Brave Starr Tex Hex
04.02.2010
02.03.2010
21
45.839
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04.02.2010 2.447
 
9. KAPITEL

In der unmittelbaren Umgebung des Crystal Lake gab es ein kleines Felsenlabyrinth, nichts, was diesen Namen wirklich verdiente, aber es bot einige sehr schöne Verstecke, und genau dorthin rannte Tex Hex jetzt.
Der Schlag, den er dem Marshall verpaßt hatte, hatte gerade mal ausgereicht, um diesen ins Wanken zu bringen. Es war nichts Ernstes, dieser Dickschädel würde allerhöchstens eine Beule davontragen, aber ernstlich verletzen wollte Tex ihn ja auch gar nicht. Er wollte sich nur genug Zeit verschaffen, um einen sicheren Abstand zwischen sich und den Gesetzeshüter zu bringen.
Denn auch wenn dies alles – vielleicht – nur ein Traum war, mußte man sich nicht alles bieten lassen. Und wenn es kein Traum war, dann war der Marshall eindeutig nicht ganz bei sich, nicht nach diesem Süßholzgeraspel.
Ein Grund mehr, sich schleunigst zu verziehen.

Kurz bevor er den ersten dunkelroten Felsen erreichte, warf der Anführer der Carrion Bunch noch einen Blick zurück. In fünfundzwanzig Metern Entfernung rappelte sich der Marshall gerade auf, rieb sich den Hinterkopf und warf eindeutig wütende Blicke um sich. Für einen kurzen Augenblick war sich Tex Hex nicht mehr so sicher, ob das mit der Flasche wirklich eine so gute Idee gewesen war, doch als sich der Marshall suchend umblickte, ging er endlich hastig hinter dem Felsen in Deckung.
In Erinnerung an das Wolfsgehör des Marshalls, bemühte er sich, sich so lautlos wie möglich durch die Felsen zu schlängeln. Da er hier auf nackten Sohlen herumschlich, fiel ihm das sogar ziemlich leicht.
Wenn die Felsen nur nicht so aufgeheizt wären!
Allmählich fühlte er sich wie die Katze auf dem heißen Blechdach.

Ein kurzes, aber heftiges Stechen hinter seiner Stirn ließ ihn mitten in der Bewegung innehalten. Gerade noch rechtzeitig konnte er einen Schmerzenslaut unterdrücken, nicht aber, daß er sich zusammenkrümmte und mit beiden Händen den Kopf hielt.
Das hatte er nun davon.
Zu wenig gegessen, zu viel Sonne, zu viel Alkohol am Vortag und dann noch der Versuch, zu teleportieren, obwohl er es doch besser wußte!
Er wartete, bis der Hauptansturm des Anfalls vorüber war und bis die Welt vor seinen Augen nicht mehr ständig verschwamm, bevor er vorsichtig weiterging, sich dabei mit einer Hand an den Felswänden abstützend.

Irgendwo hinter ihm ertönte auf einmal Brave Starrs sonore Stimme.

„Lauf nicht weg! Ich finde dich doch sowieso!“

Es klang nicht wie eine Drohung, eher wie ein Versprechen.
Und auch eher amüsiert als verärgert.

Tex Hex biß nur die Zähne zusammen und tastete sich weiter. Er schob sich durch einen schmalen Durchgang, hinter dem, wie er wußte, ein kleiner Pfad lag, der ihn direkt zu jenem Felsvorsprung führte, unter dem er Skullwalker geparkt hatte.
Etwas großes, braun-gräuliches versperrte ihm plötzlich den Weg. Tex Hex wich einen kleinen Schritt zurück und dann noch einen etwas größeren, als er erkannte, daß es sich dabei um einen voll ausgewachsenen Grizzly handelte.
Seltsam war nur, daß es hier auf New Texas gar keine Grizzlys gab. Es gab zwar Bären, aber die sahen ganz anders aus. Wobei ihm einfiel – es gab hier auch keine Wölfe, jedenfalls keine, die so aussahen wie der, dem er begegnet war.
Für einen kurzen, erschreckenden Moment herrschte in Tex Hex’ Kopf gähnende Leere, während er einfach nur wie festgefroren stehenblieb und entsetzt zusah, wie sich der Grizzly langsam in Bewegung setzte und auf ihn zutrottete.

Dann rutschten die Puzzlesteine langsam an ihren angestammten Platz.
Es gab keine Grizzlys auf New Texas.
Es gab hier auch keine pechschwarzen Kuschel-Wölfe.
Aber es gab einen gewissen New Cheyenne, der genau solche Tiere als seine persönlichen Krafttiere besaß.
Wieso fiel ihm das erst jetzt auf?

„Du“, meinte er anklagend zu dem unbeeindruckt nähertrottenden Ursus arctos horribilis – hey, ihm fiel sogar die Fachbezeichnung wieder ein! – und deutete mit dem Finger auf das pelzige Ungetüm. „Du bist eines von Brave Starrs Geistertieren! Dich gibt es nicht wirklich! Also husch, geh mir aus dem Weg, ich muß da vorbei.“

Der Bär schnaubte, musterte ihn aus seinen kleinen, dunklen Augen und – setzte sich dann bequem auf sein dickes Hinterteil.

Verärgert stemmte Tex die Fäuste in die Hüften.
„So, du willst mich also nicht vorbeilassen?“

Das wurde wirklich alles immer verrückter.
Oder war er hier derjenige, der verrückt wurde, dessen Verstand sich endgültig verabschiedete?
Tex Hex kam ins Grübeln.

„Entweder, das ist ein total verrückter Traum oder ich halluziniere wieder.“

Aufgeregt begann er, hin und her zu gehen, während er gleichzeitig laut darüber nachdachte – wie immer, wenn er grenzenlos überfordert war.

„Denn eines ist ja wohl klar – Marshall Brave Starr würde sich niemals so benehmen, wie er es in letzter Zeit getan hat. Und da ich nicht glaube, daß unser lieber Marshall einen an der Klatsche hat, liegt es eindeutig an mir.“

Er hielt in seiner Wanderung inne und musterte den Grizzly eingehend.
Dieser starrte nur völlig unbeeindruckt zurück.
Ein lautes Grollen, das jedoch nicht aus der Richtung des Bären kam, erweckte Tex’ Aufmerksamkeit.
Er hob den Kopf und seufzte auf.
Denn dort oben, auf einem der Felsen, lag ein Puma und musterte ihn aus gelbgrünen Augen sezierend. Einer Ahnung folgend, drehte sich Tex Hex einmal im Kreis und war nicht wirklich erstaunt, auf zwei anderen Felsen einen Falken und den schwarzen Wolf zu sehen.

Aufstöhnend rieb er sich die pochende Stirn.
„Was wollt ihr eigentlich von mir?“

„Das.“

Ein leises Raunen, dicht an seinem linken Ohr, er fühlte sich von starken Händen an den Schultern gepackt, herumdreht und dann verschlossen zwei warme, weiche Lippen seinen Mund.
Und diesmal wehrte sich Tex nicht mehr.

Zehn Sekunden gelang es ihm, sich gehen zu lassen.
Zehn Sekunden, in denen er im unvergleichlichem Geschmack von Marshall Brave Starr schier ertrank.
Zehn Sekunden, in denen sein Herz raste, seine Hände schwitzig wurden und seine Knie weich.
Zehn Sekunden, in denen seine Selbstbeherrschung und sein Verstand regelrecht davongespült wurden.
In der elften Sekunde allerdings …

Beinahe grob schob Tex Hex den Marshall von sich.

„Ich … kann nicht.“

Die Geistertiere um sie herum wurden unruhig.

„Ich kann nicht“, wiederholte Tex leise, senkte den Kopf und ballte die Hände in Hüfthöhe.
Sein innerer Konflikt war ihm deutlich anzusehen.

Brave Starr musterte ihn nachdenklich, dann legte er ihm die Hand auf die Schulter und wartete, bis Tex ihn wieder ansah.

„Gehen wir angeln“, schlug er vor.

Als Tex zögernd nickte, ergriff er ihn vorsichtig am rechten Unterarm.
Und da Tex weder zurückzuckte noch protestierte, wagte er ein aufmunterndes Lächeln und zog ihn mit sich zurück zum See.

***


Seite an Seite setzten sie sich an den Joshua Tree.
Brave Starr klaubte die Angel aus dem Gras und drückte sie Tex in die Hände, sorgsam darauf bedacht, ihn nicht unnötig zu berühren. Minuten verrannen, in denen sie einfach nur schweigend nebeneinander saßen.
Aber während Tex Hex stur geradeaus aufs Wasser starrte, musterte Brave Starr ihn verstohlen, und dabei lag stets dieses begehrliche Glimmen in seinen Augen. Trotzdem schien er entschlossen, Tex nicht zu bedrängen und ihm die Zeit zu geben, die er benötigte.

Tex seinerseits war sich dieser Blicke sehr wohl bewußt, aber er versuchte sie genauso zu ignorieren wie das angenehme Kribbeln, das dabei jedesmal sein Rückgrat hinunterrieselte.

„Ich bin für so etwas total ungeeignet“, brach er unvermittelt das Schweigen zwischen ihnen, blickte dabei jedoch weiterhin stur auf den See. „Hat was mit der Kultur zu tun, in der ich aufgewachsen bin. Sehr liberal und offen. Und vielleicht gerade deshalb etwas komplizierter, was diesen Gefühlskram betrifft. Wenn ich mich auf jemanden einlasse, ist das niemals oberflächlich, verstehst du?“

„Ich bin auch kein Mann, der mit den Gefühlen anderer spielt“, entgegnete Brave Starr leise.

Tex drehte den Kopf und musterte ihn eindringlich.

„Dann verstehen wir uns?“ hakte er mit einer Stimme nach, der sein innerer Aufruhr nicht anzuhören war.

Brave Starr nickte ernst.

„Ja.“

Er wagte ein vorsichtiges, beinahe scheues Lächeln, zögerte kurz, doch dann legte er dem anderen einen Arm um die Schultern, und als dieser nicht zurückwich, zog er ihn etwas näher zu sich heran.

***


Mit unheimlich viel Geduld und Zartfühligkeit gelang es Marshall Brave Starr, den Anführer der Carrion Bunch davon zu überzeugen, daß er es ernst meinte.
Und keine Halluzination war.

Und als Tex Hex dann im letzten Licht des Tages neben ihm im Gras lag, hatte er ihn endlich wieder soweit, daß er sich seinen Berührungen wieder entgegenschmiegte.
Beide waren sie noch züchtig bekleidet, doch Brave Starrs Finger befanden sich schon seit geraumer Zeit unter diesem grünen Shirt und liebkosten jeden Zentimeter dieser samtigen, warmen Haut. Irgendwann schob er es ganz in die Höhe, seine Lippen gesellten sich zu seinen Fingern, und als er die erste zärtliche Spur von Küssen über Tex’ flachen Bauch hinauf zu dessen Brustkorb zog, ganz tief diesen unglaublich holzig-würzigen Duft einatmete, rollte wieder dieses Schnurren aus ihm hinaus, das nur noch an Lautstärke gewann, als er dem Zug von Tex’ Fingern in seinem Haar nachgab, höherrutschte und dessen Mund mit seinen Lippen versiegelte.
Der anfangs zärtliche, verspielte Kuß wurde schnell leidenschaftlicher, vor allem, als Tex ihn aufrichtig entgegnete.

***


Die Nacht brach herein, am Himmel funkelten die Sterne, und im Osten schoben sich die ersten beiden fahlen Monde über den Horizont.
Am Ufer des Crystal Lake flackerte ein kleines Lagerfeuer und hielt die aufziehende Kälte ein wenig ab.
Eingewickelt in zwei alte Decken, die sie aus Skullwalkers gutgefülltem Sattelfach geholt hatten, lagen die beiden Männer in der Nähe dieses Feuers, und der Marshall setzte seinen begonnenen Eroberungsfeldzug fort.

Und Tex, dessen Bewußtsein diesmal weder durch Medikamente noch Alkohol getrübt wurde, genoß jede einzelne Sekunde.

Es dauerte nicht lange, bis er seine Zurückhaltung endgültig aufgab, und als endlich seine ganze Leidenschaft aus ihm herausbrach, stellte der Marshall verblüfft und erfreut fest, daß dieser Mann jetzt weitaus mehr Wildheit unter Beweis stellte als er es in ihren ständigen, durchaus harten Duellen je getan hatte.
Einmal entfesselt, wurde der Anführer der Carrion Bunch zu einer wahren Wildkatze, mal dominant und widerspenstig, dann wieder anschmiegsam.
Eine Mischung, auf die sich der New Cheyenne begierig stürzte.

Unter leise gemurmelten Liebesschwüren und heißen Küssen, nahm sich der Marshall das, was er begehrte.
Ging den letzten Schritt, den er in den Nächten zuvor so noch nicht gegangen war.
Und Tex Hex hieß ihn willkommen.
Und mehr noch: genau in jenem Moment, wo ihn der Marshall mit einem gezielten, tiefen Stoß über die Klippe beförderte, geschah genau das, was er so krampfhaft hatte vermeiden wollen - er verschenkte sein Herz.

***


Sanfte, weiche Lippen, die gegen seine Zähne drückten und eine vorwitzige Zunge, die sofort nach seiner tauchte und sie zu einem wilden Spiel einlud, weckte Tex Hex aus einem seichten, ungeheuer erholsamen Schlummer.
Der erquickende Duft von grünem Tee hüllte ihn ein und etwas Weiches kitzelte ihn an der Wange. Eine schwarze Haarsträhne, wie er bemerkte, als er blinzelnd die Augen öffnete.

„Hm“, seufzte er in diesen unglaublichen Kuß hinein, während die Finger seiner rechten Hand in diesem pechschwarzen Haar herumwühlten, sachte den Nacken kraulten, derweil seine andere Hand über warme, erhitzte Rückenhaut glitt, um auf einem nackten, wohlgeformten Hinterteil zur Ruhe zu kommen.

„Kein Traum?“ wisperte er dann.

Eine Sekunde später stöhnte er lüstern auf, als sich der andere, der seinen nonverbalen Wunsch sehr wohl verstanden hatte, auf ihn sinken ließ.

„Kein Traum“, bestätigte Brave Starr leise und reckte seinen Nacken dabei der kraulenden Hand entgegen.

Dann begann er sich langsam zu bewegen.

In den nächsten Minuten wehten nur ihre leisen, verzückten Geräusche über den morgendlich stillen Crystal Lake, die schließlich in immer schneller werdenden Keuchen und Seufzen, auch gerne mal einem Schnurren und tiefen Grollen endeten, als sie sich mit aller Inbrunst liebten.

„Ich liebe dich“, flüsterte Tex, als er wieder einigermaßen zu Atem kam.

Brave Starr lächelte, schmiegte sich eng auf ihn und hauchte ihm einen Kuß auf die seitliche Halslinie, wo zu dem einige Tage alten Biß jetzt viele neue und ebenso viele Kratzspuren und Knutschflecken – überall auf dem Oberkörper verteilt - hinzugekommen waren.

„Und ich liebe dich, du mein wunderschöner, stolzer, wilder Desperado.“

Seine Stimme glich wieder einem Schnurren, und schnurrend verteilte er kleine Küßchen auf Tex’ frisch verheilter Narbe an der linken Schulter.

„Mein“, hauchte er dabei mit verträumter Miene, „und ich werde auf dich achtgeben.“

Tex seufzte nur auf und zog ihn wieder zu einem Kuß herunter.

„Hm, Tex“, diesmal war es der Marshall, der in ihren Kuß hineinseufzte und sich wehmütig von ihm löste. „Mein Schatz, mein über alles geliebter Desperado, es wird Zeit, ich muß gehen.“

„Schade“, murmelte Tex traurig, doch sein Gesicht hellte sich sofort wieder auf, als Brave Starr mit einem Augenzwinkern versprach:

„Wir sehen uns wieder. Ich weiß, wo du wohnst.“

Während sie langsam und unter vielen Küssen in ihre Kleidung stiegen, hielt Brave Starr plötzlich inne, hakte die Finger unter Tex’ ledernes Band um dessen Hals, zog diesen daran zu sich heran und bat grinsend – und einem wahrhaft treuherzigen Blick:

„Krieg ich ein Andenken von dir?“

Das war eine Bitte, die ihm der gerührte Tex Hex natürlich sofort erfüllte.

***


Zwei Stunden später stand Marshall Brave Starr in seinem vom frühmorgendlichen Sonnenschein erhellten Schlafzimmer und betrachtete mißmutig die Grasflecken auf seiner besten Blue Jeans. Er stand noch immer unter den Nachwirkungen dieses seltsamen … Traumes – denn was sonst könnte das gewesen sein?

Trotzdem spürte er dem Gefühl der tiefen Zufriedenheit in seinem Inneren nach und fragte sich, ob es sich dabei tatsächlich um Befriedigung handeln könnte. Sexuelle Befriedigung, um genau zu sein.
Unter der Dusche hatte er die eine oder andere peinliche Entdeckung gemacht, die ganz darauf hindeutete, daß er in diesen Träumen wohl ganz eindeutig nicht die Finger von sich lassen konnte. Seit seiner Teenagerzeit hatte er nicht mehr so viele verräterische, klebrige, inzwischen eingetrocknete Substanzen auf seiner Haut entdeckt.
Das erklärte zwar auch nicht die Kratzspuren auf seinem Rücken oder die Male, die wie Bißwunden aussahen – oder von allzu gierigen Moskitos stammten – aber daß das, was in seinen Träumen geschehen war, der Realität entsprach, mochte er noch weniger glauben.
Die Kratzspuren waren gewiß während eines Einsatzes am Vortag entstanden und er hatte es nur nicht bemerkt. So etwas war schon häufiger vorgekommen.

Alles andere war … absurd.

Er, Marshall Brave Starr, würde dem Oberschurken Tex Hex garantiert nie – unter keinen Umständen! – küssen, an intimen Stellen berühren oder gar – an dieser Stelle schluckte Brave Starr hart – gewisse Körperteile in gewisse andere Körperöffnungen stecken. Geschweige denn im Gegenzug zulassen, daß dieser etwas Ähnliches bei ihm vollzog!

Nein, niemals!
Niemals würde er seinen Körper auf diese Weise entehren!

Und die leichten Schmerzen am Hinterteil kamen nur davon, daß er gestern unglücklich gestürzt war. Irgendwann. Vielleicht war er auch nachts aus dem Bett gefallen – bei diesen Träumen war das ja kein Wunder!

Seine Gedanken verloren sich wieder im Nichts, als er aus der hinteren Hosentasche seiner mit Grasflecken ruinierten Jeans ein ledernes Band mit einem Totenkopfanhänger herausnahm und sorgsam unter sein Kopfkissen stopfte.

***
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